Kategorie: Weinregionen

  • Weingut rebstoff – Stuttgart

    Weingut rebstoff – Stuttgart

    Wein aus steilen Stuttgarter Lagen

    von Kai Wunner

    Die Weine von rebstoff sind tiefgründig, charaktervoll und eigenständig. Die beiden Terrassenweinberge liegen im Cannstatter Zuckerle und in Mühlhausen. Der Boden ist der Ursprung, die Hände sind das Werkzeug.

    Im Anfang war die Neugier. Im Jahr 2013 wollte Dr. Wolfgang Gerner wissen wie man Wein anbaut. Begann ein Praktikum und stolperte über einen heruntergekommenen Mauernweinberg im Cannstatter Zuckerle. Ein Jahr später waren die Terrassen mit Merlot und Cabernet Franc bestockt, aus denen der roten rebstoff gemacht wird. Ein cool climate Bordeaux blend mit präziser Frucht und moderatem Alkoholgehalt. In kostbaren französischen Barriques ausgebaut, wunderbar!

    Einige Jahre später kam noch eine Fläche in Mühlhausen dazu, die teilweise mit Cabernet Fanc neu bepflanzt wurde. In den kommenden Jahren sollen weitere Terrassen dazu kommen. Bis dahin wird ein herrlich frischer Rosé aus den 35 Jahre alten Trollinger-Reben gekeltert, die dort vor langer vor Zeit gelegt wurden.

    Steillage in Mühlhausen. Foto Dr. Wolfgang Gerner

    Die Reben wachsen auf den schmalen Ebenen zwischen trocken gesetzten Mauern, sogenannten Terrassen. Die Pflege der Pflanzen erfolgt von Hand, nachhaltig und ohne Herbizide zu verwenden. Im Weinberg im Cannstatter Zuckerle stehen die Reben aus denen der rote rebstoff gekeltert wird: Merlot und Cabernet Franc, 2013 und 2014 gepflanzt. In Stuttgart-Mühlhausen, unmittelbar am Neckar auf Höhe des Max-Eyth-Sees, wachsen die Trollinger, 35 Jahre alt und reife Persönlichkeiten. Dazu wurden vor einigen Jahren noch rund 200 Cabernet Franc gepflanzt, die seit dem Jahr 2021 einen soliden Anteil an der roten Cuvée beisteuern. Unmittelbar nach der Lese werden die Trauben in Stetten im Remstal von Jochen Beurer weiterverarbeitet: Er überwacht die Maischegärung und baut den Wein von rebstoff aus.

    Cool climate Bordeaux blend. Foto Dr. Wolfgang Gerner
    Rosé brut. Foto Dr. Wolfgang Gerner

    WEINGUT rebstoff

    Dr. Wolfgang Gerner
    Viergiebelweg 26
    70192 Stuttgart

    Telefon: 0151.12101831
    Mail: dr.w.gerner@t-online.de

    Internet: www.rebstoff.info

  • Privatkellerei Storz – Cleebronn

    Privatkellerei Storz – Cleebronn

    Lange Weinausbautradition an den malerischen Hängen des Michaelsbergs

    von Kai Wunner

    In den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts gründete Hermann Storz der Großvater der Brüder Reiner und Lothar Storz, die die Privatkellerei heute besitzen, seinen Betrieb, der schon damals damals ein absoluter Qualitätsfanatiker war, der sich jeglichen Konventionen entzog. Die Lage des Weinguts am Fuße des Michaelsbergs bei Cleebronn gehört zur Weinregion Württemberg Unterland.

    In den sechziger Jahren wurde das Weingut ( damals ca. 2 ha ) von seinem Sohn Reinhold Storz und seiner Ehefrau Mina übernommen und durch zielstrebigen Zukauf und mit unermüdlicher Arbeit um das Vielfache vergrößert.

    Herbstpanorama am Michaelsberg – © Weingut Storz

    Auf rund 75 ha Ertragsfläche werden aktuell Trauben zu Wein ausgebaut und ausschließlich Erzeugerabfüllungen angeboten. Über 70 % Rotweinsorten mit dem Schwerpunkt auf Trollinger und Lemberger, Muskattrollinger oder dem beliebte Samtrot bilden den Schwerpunkt des Sortiments. Bei den weißen Weine spielen seit einiger Zeit der Chardonnay oder der Sauvignon blanc eine immer wichtigere Rolle.

    Nicht die Modetrends und die Sicht der Dinge mancher selbst ernannter Weinpäpste bestimmen das Handeln

    Andre und Christian ist nun schon die nächste Generation im Betrieb tätig. Sie legen Wert auf auf eine äußerst qualitätsorientierte Produktion, was sich in Erfolgen in zahlreichen nationalen und internationalen Prämierungen zeigt.
    Nicht die Modetrends und die Sicht der Dinge mancher selbst ernannter Weinpäpste bestimmen das Handeln, sondern die Wünsche und der Geschmack der Kunden, sowie das Bewußtsein, der langen Weinausbautradition in der Familie, zu folgen. Dieses zu erhalten und zu fördern, ist die Leitlinie der Familie Storz sowohl bei der Arbeit im Weinberg als auch beim Ausbau der Weine im Keller.

    Winzer Jan Storz – © Weingut Storz

    Das Weingut ist eine Herzensangelegenheit der ganzen Familie. Alle bringen sich ein, das zeigt sich in unserer Steckenpferd-Kollektion. Hier werden spannende individuelle Vorstellungen Einzelner aus dem Betrieb zu außergewöhnlichen Weinen gemacht – eben ihr Steckenpferd verwirklicht.

    Lena Storz

    Die Familie Storz legt nach wie vor großen Wert auf einen traditionellen Weinausbau. Mit den weitgereisten Urenkeln Jan-Andre und Christian ist nun schon die nächste Generation im Betrieb tätig. Sie legen Wert auf auf eine äußerst qualitätsorientierte Produktion, was sich in Erfolgen in zahlreichen nationalen und internationalen Prämierungen zeigt.
    Nicht die Modetrends und die Sicht der Dinge mancher selbst ernannter Weinpäpste bestimmen das Handeln, sondern die Wünsche und der Geschmack der Kunden, sowie das Bewußtsein, der langen Weinausbautradition in der Familie, zu folgen. Dieses zu erhalten und zu fördern, ist die Leitlinie der Familie Storz sowohl bei der Arbeit im Weinberg als auch beim Ausbau der Weine im Keller.

    Privatkellerei Storz

    Neumagenheim 2
    74389 Cleebronn
    Tel. (07135) 8524
    Fax (07135) 2617
    info@privatkellerei-storz.de

    Winzer Christian Storz – © Weingut Storz
  • Frühlingserwachen im Weingut Albrecht Schwegler

    Frühlingserwachen im Weingut Albrecht Schwegler

    Große Weine brauchen Zeit – Zeit die wir ihnen gerne geben!

    von Aaron Schwegler

    Ende März haben wir die neuen Jahrgänge unserer Cuvées und Einzellagenweine abgefüllt und freuen uns, euch diese ab sofort vorstellen zu dürfen. Ab dem 1. Mai ist die komplette neue Kollektion von den 2018ern Rotweincuvées, sowie den Reserveweinen aus 2019 und 2020 bei uns erhältlich.

    Den letzten Schritt der Weinbereitung stellt immer die Abfüllung dar. Alle unsere großen Cuvées und Reserveweine werden ohne jegliche Filtration auf die Flasche gefüllt. Da wir nur mit gesundem Lesegut und lebendigen Weinbergsböden arbeiten, füllen wir zudem alle Weine grundsätzlich immer ohne jegliche Schönungen ab. 

    Vielversprechende Grande Cuvées BERYLL, SAPHIR und GRANAT

    Aus dem Jahrgang 2018 entstammen die Grande Cuvées BERYLL, SAPHIR und GRANAT. Sie erzählen in ihrer immensen Dichte und Kraft vom Ausnahmesommer 2018, wobei alle Weine gleichzeitig eine beeindruckende Eleganz und Trinkigkeit innehaben, die sie bereits jetzt als junge Weine zu perfekten Begleitern für Grillabende im kommenden Sommer machen.

    Die beiden Reserven, Pinot Noir und Lemberger, erzählen glasklar die Geschichte aus 2019. Beide Weine zeigen geradezu verschwenderisch die fleischige und fokussierte Art eines kühleren Jahrgangs, der jedoch insgesamt sehr ausgewogen im Weinberg war. Zwei charakterstarke Vertreter ihrer Art!

    Nach 18 Monaten Reifung auf der vollen Hefe präsentieren sich die Reserven von Chardonnay und Riesling mit einer beeindruckenden inneren Ruhe und gleichzeitig einer zupackenden Spannung. Für uns ist der 2020er Chardonnay der bisher am meisten in sich ruhende Vertreter seit der Premiere im Jahrgang 2016. Der Riesling Reserve ist in unseren Augen der stärkste bisher je gefüllte Riesling aus unserem Haus. 

    Sekt Grande Cuvée 5 Jahre in der Flasche gereift

    Über 18 Monate Hefelager kann unserer neuester Zugang im Portfolio jedoch nur schmunzeln. Unsere Grande Cuvée. Der Sekt, bestehend aus 85% Pinot Meunier und 15% Chardonnay, durfte mehr als 5 Jahre in der Flasche reifen, bevor wir ihn im Februar diesen Jahres degorgiert haben. Wir lieben Sekt, gerne als Aperitif – viel lieber jedoch als Speisebegleiter und Getränk für einen ganzen Abend. Dieser Vorstellung folgend wollten wir Sekte machen, die unaufdringlich, finessenreich und elegant ein ganzes Essen zum Festmahl und den Abend zur Feier machen.    

    Wir machen Weine im Einklang mit der Natur, auch wenn die Natur nicht immer unseren Plänen folgt. Bei den Reserveweinen mussten wir in 2019 und 2020 teilweise empfindliche Einbußen durch Frost und Hagel erleben. Daher sind diese Weine leider nur sehr limitiert verfügbar.

    Weingut Albrecht Schwegler

    Inh. Aaron Schwegler

    Steinstr. 37
    71404 Korb

    Telefon: +49 7151 3040137
    Telefax: +49 7151 34978
    weingut(at)albrecht-schwegler.de

    Verkauf und Verkostung immer samstags von 10-15 Uhr sowie nach telefonischer Absprache.

    Julia und Aaron Schwegler – © Lucie Greiner

  • Newcomer und alte Hasen, Teil 3

    Newcomer und alte Hasen, Teil 3

    Ein weiterer Blick in die „zweite Reihe“ im Remstal

    von Martin Rieg, (Albert Weinstein)

    Die zweite Reihe? Klar, das klingt zunächst nicht schmeichelhaft. Ein genauerer Blick auf eine Handvoll sehr interessanter Betriebe im Remstal und in Stuttgart lohnt aber mehr denn je.

    Zunächst wieder die Begriffsklärung. Wer oder was ist eigentlich die „zweite Reihe“? Sagen wir so: Winzer und Wengerter in der „zweiten Reihe“, haben zwar durchaus lokale Bekanntheit und Wertschätzung erlangt und sind auch bei Weinführern wie Eichelmann und Co. gelistet, Sie zählen dort aber (noch) nicht zu den Spitzenbetrieben.

    Kurz vor dem Sprung an die Spitze befindet sich das Weingut Siegloch. Kürzlich wurde der Betrieb von Marcus Hofschuster in dessen renommierten Weinblog „WeinPlus.de“ als „Entdeckung des Jahres 2021“ geadelt. Durchaus zurecht, wie ich finde! Grund genug das WineSTR-Partnerweingut nach dem Vorstellungsbeitrag nochmals unter die Lupe zu nehmen und einige Weine mit einem überragenden Preis-Genussverhältnis vorzustellen.

    Weingut Siegloch – Winnenden

    Die Remstal-Revoluzzer Markus und Davis Siegloch – © Weingut Siegloch

    Die Remstal-Revoluzzer

    „Wir haben erstmal alles umgekrempelt“, beschreibt David Siegloch die Situation als er und sein Bruder Markus 2013 das elterliche Weingut übernommen haben. Das galt nicht nur für den Namen als aus dem sperrigen Siegloch-Klöpfer einfach nur Siegloch wurde. Schwerer als die Namensänderung war dann der konsequente Weg, den die Brüder beschritten, um ihre Vorstellungen vom Weinbau umzusetzen. Ihr Leitspruch dabei: „Wein von hier und Wein wie wir“ ist dabei mehr als Betriebs-Philosophie denn als bloßer Werbeslogan zu verstehen.

    Aus den Weinbergen und ihren Eigenheiten das Maximale herausholen und dabei die jeweiligen Voraussetzungen optimal in die Weine integrieren. Bei den Sieglochs sind diese Vorrausetzungen sehr unterschiedlich gelagert. Zum Weingut gehören kühle Lagen in Winnenden, die zu den höchsten Weinbergen Deutschlands gehören, auch Weinberge direkt am Neckar im „Cannstatter Zuckerle“.  Die steilen Parzellen am Neckar verfügen über maximale Sonneneinstrahlung und ein fast mediterranes Kleinklima. Die Höhenlagen in Breuningsweiler sind dagegen im klassischen Sinn „Cool Climate-Lagen“. Beides erfordert eine völlig andere Herangehensweise in der Weinbergsarbeit und schlägt sich auch im Rebenspiegel nieder. In Cannstatt mußten die Trollinger-Reben längst wärmeliebenden Sorten wie Syrah und Cabernet Franc weichen. In In den Breuningsweiler Höhenlagen wachsen Riesling, Weissburgunder und Sauvignon Blanc. Diese weißen Sorten bringen frische und elegante Weine hervor und mögen es eher kühler, Ausserdem wachsen hier auch noch tief verwurzelte, alte Trollinger-Reben die – stark ertragsreduziert – aus der Sorte das Beste herausholen.

    Die meisten Weine der Sieglochs sind unfiltriert und ignorieren spontan vergoren gewohnte Geschmackserwartungen. Der aufmerksame Genießer wird mitunter ungläubig staunen, welche Rebsorte da tatsächlich im Glas ist. Eine Besonderheit der Sieglochs und Beweis für ihr ganz eigenen Vorstellungen vom Wein ist es, auf die klassische deutsche Klassifizierung komplett zu verzichten und einfach alle Weine als Landweine zu kennzeichnen. Allerdings hat dieses bewusste down-grading, dass etwas an die „Super-Tuscans“ der 80er Jahre erinnert, durchaus System:
    Die Sieglochs setzen einfach ihr eigenes Qualitätssystem ein und strukturieren so ihr Sortiment stringent durch. 4/4 beschreibt dabei die einfachen Literweine, Ungefähr auf dem Niveau eines Gutsweines sind die Basis-Weine zu verorten. An der Spitze der Siegloch-Qualitätspyramide stehen Weine aus der Vogelfrei und Vogelfrei Reserve Linie. Das sind sozusagen die Ersten und Großen Gewächse der umtriebigen Brüder.

    Bestseller Lemberger

    Für besondere Furore und ungläubiges Kopfschütteln in manchen Weinforen sorgte jüngst der 2019er Lemberger Landwein, trocken aus der Basislinie.

    Der Wein erhielt vom Verkostungspapst Marcus Hofschuster, der mit seinem Online Portal „WeinPlus.de“ eine riesige Reichweite hat, sensationelle 87 Punkte. Und das bei einem Preis von 7.20 EUR. Kein Wunder das der Wein in kürzester Zeit ausverkauft war. Inzwischen ist der 2020er im Verkauf und präsentiert sich als würdiger Nachfolger des Bestsellers.
    Der Wein wirkt zunächst noch verschlossen und etwas grün. Viel Luft tut ihm gut. Also entweder karaffieren oder einfach einen Tag vor dem Genuss öffnen, einen Schluck abtrinken und wieder verschließen. Dann offenbart der Wein seine ganze Aromenpracht in der Nase und eine enorme Würze am Gaumen. Der Basis-Lemberger wirkt – trotz seiner kraftvollen Art – durch das sortentypische schöne Säurespiel angenehm frisch im Abgang. Klare Kaufempfehlung!

    #kabigehtimmer

    Das „Kabi“ immer geht, ist inzwischen unter dem gleichlautenten Hashtag ein geflügeltes Wort unter Weinfreunden. Und der „Kabi“ Vogelfrei – der der Sieglochschen Logik folgend natürlich kein Kabinett ist, sondern „nur“ ein Landwein – geht wahrlich immer. Er bringt einen herrlichen Aprikosenduft in die Nase und eine angenehme, mit mineralischen Tönen ausbalancierte dezente Fruchtsüße ins Glas, die zumindest bei mir den unwiderstehlichen Willen nach dem nächsten Schluck auslöst. Kabinett der keiner ist und doch alles mitbringt was ein „Kabi“ bieten muss. Wem das zu kompliziert ist. Einfach probieren, dann wisst ihr was ich meine.  Ach ja: Hofschuster vergab für den 2020er 88 Punkte.

    © Carolina Uribe-Kaufmann (www.uribefoto.de)

    Die DNA – Serie

    Die Weine aus der neuen DNA-Serie spiegeln das wider, was bei Sieglochs wichtig ist: der Mut neues auzuprobieren in Kombination mit einem unglaublich hohen Qualitätsanspruch. Die Müller-Thurgau-, Muskateller- und Rieslingtrauben sind auf der Maische vergoren. Die Weißweintrauben werden (wie beim Rotwein) auf der Maische mit der Beeren-schale vergoren.

    Die Reserve-Weine

    Neben diesen preiswerten Einsteigerweinen sind sie Reserveweine, wie erwähnt die Qualitäts-Flaggschiffe der Sieglochs, absolut empfehlenswert. Besonders der inzwischen am Beginn seiner optimalen Reife stehende, ungemein komplexe Lemberger Reserve 2018 ist eine sichere Investition und wird sicherlich noch bis zum Ende des Jahrzehnts eine schöne Entwicklung durchlaufen. Bereits jetzt duftet er herrlich nach tiefgründigen Waldbeeren mit etwas Kirschfrucht. Im Mund eine sehr dichte „maulfüllende“ Struktur mit markanten Tanninen. Die wirken aktuell noch etwas ungestüm, entwickeln aber rasch mit etwas Luft herrlich samtige Facetten. Ein Wein zum Einlagern.

    Ebenso wie der weiße Burgunder, der mich an einen komplex ausbalancierten, mineralischen Chardonnay aus dem Burgund erinnert und doch ein waschechter Remstäler ist. Diese Weine haben ihren Preis, sind aber aufgrund der Qualität immer noch Schnäppchen.    

    SIEGLOCH WEINGUT

    Albertviller Straße 51
    71364 Winnenden
    info@weingut-siegloch.de
    www.weingut-siegloch.de
    Tel. +49 7195 177120

    Noch mehr aus der „zweiten. Reihe“ gibt es hier in Kürze. Dann im Fokus das Weingut Sterneisen in Remshalden. Für Albert der Senkrechtstarter-Newcomer-Garagenwein-Betrieb schlechthin .

    Hier geht es zu ersten Teil. Dort im Fokus: Die Weingüter ESCHER und SCHWARZ.

    Hier geht es zum zweiten Teil. Dort im Fokus: Das Weingut SINGER-BADER

    Bio:

    Martin Rieg aka Albert Weinstein

    Meine Name ist Albert. Also eigentlich Martin, Ich trinke leidenschaftlich gerne Wein.

    Irgendwie wurde ich daher zum Weinberater für viele Freunde und Bekannte. Und irgendwie schreibe ich ganz gerne. Weine bewerte ich grundsätzlich mit meinem eigenen, völlig subjektiven, für Profis völlig unsinningen Bewertungssystem. Das wende ich übrigens schon seit Jahren auf Weinproben an und habe damit manchen Händler in den Wahnsinn getrieben. Ich finde aber das es funktioniert, Schließlich ist alles relativ:auch das Weintrinken. Viel Spaß damit.

    Kennt ihr Weingüter von denen Ihr findet sie sind „im kommen“? Mich faszinieren besonders Betriebe, die interessante, individuelle Weine zu vernünftigen Preisen bieten. Schreibt mir: mr@winestr.de

    Martin Rieg aka Albert Weinstein – © MR

  • Weingut Siegloch – Winnenden

    Weingut Siegloch – Winnenden

    Weinlagen in Bad Cannstatt und Winnenden – Die Brüder David und Markus Siegloch leben ihre klare Vorstellung vom ursprünglichen Wein

    von Kai Wunner

    Anfang der 90er Jahre, war das Weingut Siegloch noch in Bad Cannstatt ansässig, dann bauten Birgit und Peter Siegloch ein neues Betriebsgebäude in Winnenden, dem Geburtsort von Birgit Siegloch. Nach dem frühen Tod des Vaters 2014 übernahmen die beiden Brüder dann das Weingut in Winnenden. 10,5 ha. werden bewirtschaftet, davon ca. ein Drittel auf Cannstatter Gemarkung (Zuckerle, Steinhalde und Berg), mit dem Schwerpunkt auf den Rotweinsorten. In den Winnender Lagen (Haselstein, Holzenberg) sowie in den Lagen der Winnender Teilorte (Bürger Schlossberg, Hertmannsweiler Himmelreich und Hanweiler Maien) wachsen spannende Weiß- und Roséweine.

    Ich persönlich finde einfach, Wein lebt von der Vielfalt. Daher darf jeder Wein seinen Charakter und seine Individualität behalten – eben WEIN WIE WIR!

    David Siegloch
    Die Brüder Siegloch im Weinberg – © Stefan Mielev

    Gemeinsam hatten beide Brüder von Anfang an eine klare Vorstellung vom Weinmachen. Die Weichen für den Wein werden im Weinberg gestellt, im Keller wird versucht, den Weg von den Trauben zum fertigen Wein nur noch zu begleiten. Mit Spontangärung und dem Verzicht von Schönungen darf sich der Wein so entwickeln, wie er im Weinberg gewachsen ist. Auch wenn der Betrieb nicht 100% biodynamisch ausgelegt ist, wird im Weinberg versucht, möglichst mit und nicht gegen die natürlichen Voraussetzungen zu arbeiten. Die Begrünungen dürfen schon mal etwas höher zwischen den Rebzeilen wachsen, bei den Reben wird möglichst wenig und spät in das natürliche Wachstum eingegriffen. Besonders wichtig ist der Faktor Zeit für die beiden Winzer. Die Weine kommen erst dann auf die Flasche, wenn die Brüder mit der Qualität so zufrieden sind, dass der Wein ohne große Geschmackskorrekturen abgefüllt werden kann.

    Lebendige Weine mit eigener Geschichte

    Das Ziel des Weingutes ist die Herstellung von lebendigen Weinen, die ihre Geschichten von dem Jahrgang, von dem Boden auf dem sie wachsen und von den Winzern, die sie auf ihrem Weg begleitet haben, erzählen.

    Vom trinkig-frischen Rosé bis zum komplexen Rotwein aus dem Barrique, die Vielseitigkeit ist den Brüdern besonders wichtig. Sie steht für das Besondere am Weintrinken schlechthin, und so erzählt jeder Wein seine eigene Geschichte.

    Weingut Siegloch

    Albertvillerstr. 51
    71364 Winnenden

    Tel.: 07195 17 71 20
    Mail: info@weingut-siegloch.de

    Öffnungszeiten

    Do. + Fr 16.00 – 18.30 Uhr
    Sa 9.00 – 13.00 Uhr

    Markus und David Siegloch
  • Jahrgangsbericht 2021

    Jahrgangsbericht 2021

    Weingut Albrecht Schwegler informiert über das abgelaufene Jahr und die Aussicht auf die Weinqualität

    von Aaron Schwegler

    Langsam neigt sich ein ereignisreiches Jahr 2021 dem Ende zu. Trotz allen Herausforderungen, die auch das Jahr mit sich brachte, sind wir froh und dankbar darüber, wieder einen tollen Jahrgang im Keller zu haben, welcher sich jetzt schon sehr vielversprechend entwickelt.

    Die andauernden und ergiebigen Niederschläge im Frühsommer stellten uns im ökologischen Weinbau vor bisher unbekannte Herausforderungen. Nur durch den unermüdlichen Einsatz unseres gesamten Teams war es möglich, dass wir im Herbst gesunde und vollreife Trauben ernten durften. Die Lese hat in diesem Jahr so spät begonnen wie zuletzt Mitte der 90er Jahre. Im Gegensatz zum Frühsommer war diese Periode geprägt von langen sonnigen Tagen und kühlen Nächten, was bei den bei uns üblichen geringen Erträgen zu einer ausgeprägten aromatischen Reife und einer wundervollen Eleganz führte.

    Vielversprechender Jahrgang im Keller

    Im Juli und August konnten wir mit unzähligen Besuchern auf unserem Bergfest wunderbare Sommernächte und Wochenenden feiern. Unser Bergfest hatten wir bereits im harten Lockdown des vergangenen Frühjahrs mit einem zu diesen ungewohnten Zeiten passenden Konzept geplant und sind auch heute der festen Überzeugung, mit den richtigen Ideen keine generelle Absage für alle Aktivitäten in unserem Weingut erteilen zu müssen.

    Weingut Albrecht Schwegler

    Inh. Aaron Schwegler

    Steinstr. 37
    71404 Korb

    Telefon: +49 7151 3040137
    Telefax: +49 7151 34978
    weingut(at)albrecht-schwegler.de

    Verkauf und Verkostung immer samstags von 10-15 Uhr sowie nach telefonischer Absprache.

    Julia und Aaron Schwegler – © Lucie Greiner

  • Weinwanderung von Weinstadt nach Fellbach

    Weinwanderung von Weinstadt nach Fellbach

    Weinwanderung des WineSTR CLUB mit den Partner-Weingütern Jochen Beurer Stetten und Markus Heid Fellbach

    von Kai Wunner

    Eine lustige und weinselige Runde von ca. 14 Kilometer von der S-Bahn-Haltestelle Beinstein/Stetten über Stetten nach Fellbach versprach die 3. Weinwanderung des WineSTR CLUB. Die Teilnehmer wurden von der hochwertigen Weinauswahl der Winzer positiv überrascht. Jochen Beurer zeigte auf, dass Riesling nicht nur biologisch, sondern auch ganz anders ausgebaut werden kann als man es üblicherweise erwartet. Sommelière Carolin Hermanns vertrat den urlaubsbedingt abwesenden Markus Heid denkwürdig und bot ein breites Spektrum an Weinen des Weinguts, ergänzt um leckere Snacks.

    Gespannt wird den Ausführungen von Jochen Beurer gelauscht – © Kai Wunner

    1. Etappe: Weinprobe an der Yburg mit Jochen Beurer

    Bei bestem Wetter traf man sich an der S-Bahn-Haltestelle in Beinstein/Stetten um die Weinwanderung im Remstal anzugehen. Durch die Weinberge ging es vorbei an Strümpfelbach zur ersten Station in Stetten, dem schon aus der Ferne gut sichtbaren Turm der Yburg. Am Fuße der Burg hatte Jochen Beurer alles für den Besuch bestens vorbereitet. Wie es beim Riesling-Spezialisten nicht anders zu erwarten war, hieß es, in die Welt dieser spannenden Rebsorte tiefer einzutauchen. Dankbar lauschten die Teilnehmer den Ausführungen zu den Weinen und den Besonderheiten beim Anbau. Ausgiebig wurde auf die Unterschiede der Lagen eingegangen und die Auswirkungen des Terroirs auf den Wein bewusst gemacht. Ökologie hat für Jochen Beurer oberste Priorität. Verzicht auf Reinzuchthefe, statt dessen auf Spontangärung setzen, um so durch die natürliche Hefeflora des Standortes einen möglichst charakteristischen, den Böden und dem Umfeld entsprechenden Geschmack zu erzielen. Besser als an mit dem Probieren der verschiedenen Rieslinge mit Blick auf die jeweiligen Lagen, kann man Wein nicht erfahren. Alle Fragen wurden beantwortet, und die gesellige Runde hat doch tatsächlich ein wenig die Zeit vergessen. Erst mit Verspätung konnte die zweite, etwas längere Etappe nach Fellbach angegangen werden, wo Carolin Hermanns vom Weingut Markus Heid schon auf die Mitglieder und Gäste des WineSTR Clubs wartete.

    Was für ein traumhafter Tag. Es war meine erste Weinwanderung und ich muss sagen – einfach super. Sowohl auf der Y-Burg in Stetten beim Weingut von Jochen Breuer sowie anschließend in Fellbach beim Weingut Markus Heid – sehr gute Weine aus der Region verbunden mit leckeren kleinen Köstlichkeiten gab es zu Genießen. Und ich habe festgestellt – wir haben schon ein schönes Ländle direkt von der Haustüre. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an Kai und Serap für die tolle und liebevolle Organisation. Ich freu mich schon auf die nächste Weinwanderung mit dem WineSTR CLUB.“  

    Gerd N. aus Stuttgart

    Bildergalerie Weinprobe an der Yburg mit Jochen Beurer – © Kai Wunner

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    2. Etappe: Am Fuße des Kernen nach Fellbach zum Weingut Markus Heid

    Mit Verspätung ging es dann zwischen Rommelshausen und dem Fuße des Kernen vorbei an Weinreben und Schrebergärten gen Fellbach. Mit ca. 6 km war das durchaus herausfordernd und alle Wanderer waren froh, dass im Hof des Weinguts zu erst einmal ein Snack wartete. Begleitet von einem Rose-Sekt aus Trollinger gab es eine bunte Mischung aus Wurst, Käse und Antipasti. Das Highlight war aber in jedem Fall, die von Carolin selbstgebackenen Pizza-Muffins. Gestärkt ging es dann an das Probieren der Weine von Markus Heid, ebenfalls ein Verfechter des biologischen Weinanbaus. Bei ihm ist der Riesling mit fast ein Viertel des Anteils die Hauptrebsorte. Es folgt der Trollinger mit 18 % und dann folgen die Rebsorten Sauvignon blanc, Weißburgunder, Grauburgunder, Müller-Thurgau, Lemberger, Blaufränkisch, Syrah, Pinot Meunier, Spätburgunder, Regent, Merlot, Portugieser und Dornfelder. Die Weinprobe führte die Teilnehmer durch unterschiedliche Rebsorten, die Sommelière Carolin Hermanns anschaulich erklärte. Sehr interessant war der Hinweis auf die sonnenverwöhnte Lage „Fellbacher Lämmler“, die am Südhang des Kernen gelegen, besondere Sorgfalt bei der Weinbearbeitung erfordert.

    Carolin Hermanns verteilt den Wein an die Teilnehmer im schönen Hof des Weinguts – © Kai Wunner

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    Nach ausgiebiger Weinprobe und gestilltem Wissensdurst der Teilnehmer ging es dann gutgelaunt auf den Weg zur S-Bahn Haltestelle Fellbach, der Endstation der Weinwanderung. Alles in allem war es wieder ein rundum gelungenes Event, das den Wanderern viel Spaß bereitet hat. Fortsetzung soll folgen, war der Wunsch der Teilnehmer.

    Bildergalerie Weinprobe im Hof des Weinguts Markus Heid – © Kai Wunner

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    Youtube-Video zur Weinwanderung von Gerd Neipp

    Degustationslisten der beiden Weinproben

    Weingut Jochen Beuer:

    2020er RIESLING GUTSWEIN – trocken –Ein trockener, lebendiger Riesling von württtembergischen Sandsteinböden, spontan ver-goren. Verführt mit dem Duft von Wiesenblumen, Himbeeren und weißen Johannisbeeren, wie ein spätnachmittaglicher Ausflug aufs Land. Anmutig und klar, mit frischer, energiegeladener Säure; lebhafte Zitrone und reife Ananas gehen in den warm leuchtenden Sonnenuntergang eines langen, saftigen Nachhalls über.
    Boden: Verschiedene Böden der Keuperstufenlandschaft
    Vinifikation: Spontangärung im Edelstahltank
    Analyse: Alkohol: 11,5 % vol, Säure: 6,2 g/l, Restzucker: 7,0 g/l
    2019er STETTENER RIESLING GIPSKEUPERStille Wasser sind tief, wie dieser elegante Riesling vom tiefen, mineralreichen Keuper-boden. Er wird nicht von Aromen, sondern der Textur bestimmt. Steinig und rauchig mit eleganten Details, die rote Früchte und Weinbergspfirsiche ins Spiel bringen. Der tonangebende, salzige Faden zieht sich in ein langes, nussiges und nachdenklich machendes Finale.
    Boden: Gipskeuper (überwiegend rötlichen Tonsteinen – mit Einlagerungen von Gips-, Anhydrit- und Steinsalzlagen)
    Vinifikation: Selektive Lese und Spontangärung im Edelstahltank
    Analyse: Alkohol: 11,5 % vol, Säure: 6,1 g/l, Restzucker: 8,6 g/l
    2018er STETTENER RIESLING SCHILFSANDSTEINReife, verspielte gelbe Frucht – Aprikosen und Birnen – in der Nase bereiten den Grund für schlanke, würzige Noten, die an Dill und weiße Pfirsiche erinnern. Saftig und doch anmutig, mit gut gebändigter Säure, strahlender, salziger Mineralität und einem lang anhaltendem Aprikosenfinale.
    Boden: Schilfsandstein (skelettreicher, kalkfreier Sandstein)
    Vinifikation: Selektive Lese und Spontangärung im Edelstahltank
    Analyse: Alkohol: 11,5 % vol, Säure: 5,5 g/l, Restzucker: 4,2 g/l
    2018er STETTENER RIESLING KIESELSANDSTEIN Dieser dichte, konzentrierte Riesling ist auf steinig kargen Böden gewachsen, selbstbe-wußt und seiner sicher. In der Nase steigt er mit rauchiger Zitrone und Orangenblüten ein, was sich am Gaumen strahlig, steinig und dezent würzig fortsetzt. Mit straffer, aber ausgewogener und präziser Säure geht er schließlich auf mysteriöse und doch über-raschend positive Weise in ein weiches, beinahe verspieltes Finale über.
    Boden: Kieselsandstein (Feldspat, Quarz, Glimmer, Dolomit)
    Vinifikation: Spontangärung im alten Holzfass
    Analyse: Alkohol: 12,5 % vol, Säure: 6,2 g/l, Restzucker: 5,8 g/l
    2018er STETTENER PULVERMÄCHER RIESLING GG RITTERSBERGStrahlend im Glas, schwungvoll am Gaumen. Die Nase beginnt mit Orangeschale, duftenden weißen Blüten und der Ahnung frisch gebackenen Brotes. Wunderschöne, ausgewogene Zitrus- und weiße Pfirsichnoten sind dicht zu einem festen, mineralischen Kern verwoben. Wie bei der nahezu asketischen, kraftvollen Präzision einer geradlinigen Bach-Komposition hat hier jedes Element seine Aufgabe und seinen Sinn.
    Boden: Kieselsandstein (Feldspat, Quarz, Glimmer, Dolomit)
    Vinifikation: 14 Tage Maischestandzeit, Spontangärung während zehn Monaten im 500 Liter Holzfass.
    Analyse: Alkohol: 12,5 % vol, Säure: 6,6 g/l, Restzucker: 3,4 g/l

    Weingut Markus Heid

    Steinmergel Trollinger Rosé Sekt brutEr stellt sich gerne als der umgängliche Kamerad vor, als der spielerische Begleiter für jede Tages- und Nachtzeit. Fruchtig und mild trägt er dabei ein leichtes Muskataroma mit sich, doch unter seinem Mantel verbirgt er eine gute Statur.
    Alkohol: 12,4%, Restsüße: Vol. 4,5 g/l, Säure: 6,8 g/l
    2020 Riesling GutsweinDer zweite Gang in den Weinberg war der entscheidende für diesen frischen Typ. Nach dem
    ersten fehlte es ihm noch an Kraft, und beim dritten wäre er zu reif gewesen. Spontan, wie er
    größtenteils ist, zeigt er sich ausgewogen beim Süße- und Säurespiel.
    Alkohol: 12,3 %. Restsüße: Vol. 10,0 g/l, Säure: 5,5 g/l
    2020 Riesling und Sauvignon Blanc Steinmergel trockenEs ist immer wieder ein Genuss, wenn sich ein perfektes Paar gefunden hat. Wenn ein Partner den anderen beflügelt und dadurch eine elegante, lang anhaltende Einheit mit viel Aromatik entsteht.
    Alkohol: 12,8%, Restsüße: Vol. 2,9 g/l, Säure: 6,8 g/l
    2019 Weißburgunder MelchisedecGelbfruchtige Anklänge und reife Zitrusfrucht, Amalfi-Zitrone, Hefe, Würze, Pumpernickel und feine Holznoten. Saftig und würzig am Gaumen mit einer klar gefassten, festen Struktur, reife Säure und wieder feine Würze, die den Gaumen grundiert, kann noch zulegen.
    Alkohol: 13,2%, Restsüße: Vol. 0,5 g/l, Säure: 5,9 g/l
    2020 Sauvignon Blanc GoldbergEtwas reduktiv in der Nase mit Noten von Hefe und Grasschnitt. Am Gaumen rund und geschmeidig mit leichter Süße und gut stützender Säure. Mittlere Dichte und gute Länge, ein guter Sortentyp.
    Alkohol: 13,5%, Restsüße: Vol. 2,0 g/l, Säure: 6,95,9 g/l
    2019 Lemberger Fellbacher Goldberg trockenRustikal, mit Ecken und Kanten zeigt er sich. Ein aalglatter Typ will er nicht sein, und auch nach Marmelade will er nicht schmecken. Auf der einen Seite ist er minzig-kühl und eukalyptus-frisch, auf der anderen schokoladig, beeren-fruchtig, weich und reif.
    Alkohol: 12,6%, Restsüße: Vol. 2,5 g/l, Säure: 5,65,9 g/l
    2019 Lemberger GG Fellbacher LämmlerEin echter Spitzenreiter. Und davon gibt es nur sehr wenig. Er ruhte sich besonders lange in neuen Fässern aus. Weich und mollig wurde er mit der Zeit, doch seine würzige und strukturierte Art behielt er genauso wie sein Potenzial.
    Alkohol: 13,4%, Restsüße: Vol. 3,3 g/l, Säure: 5,7 g/l
    2018 Melchisedec Syrah trockenVom Urahn Melchisedec hat er seinen Namen und diesem darf er großen Respekt zollen.
    Die Rebsorte ist ebenso ein Urgewächs und fast schon heimisch auf unserem Parkett..
    Begleitet mit dunklen Früchten und kräutrigen Anklängen ist dieser Wein von Kraft geprägt, um große Freude zu bereiten.
    Alkohol: 13,9%, Restsüße: Vol. 2,8 g/l, Säure: 6,0 g/l

    Die Route der Weinwanderung

  • Weingut Heid – Fellbach

    Weingut Heid – Fellbach

    Biologischer Weinanbau in den Lagen Fellbacher Goldberg und Lämmler

    In 10. Generation der Familie Heid, bewirtschaftet Markus Heid als Inhaber, Kellermeister und Betriebsleiter das Weingut und hat so alle Bereiche der Weinbereitung voll und ganz im Griff. Insgesamt 11 Hektar werden bearbeitet, mit Rebstöcken auf Böden aus Keuper mit teilweise sandigen Anteilen, in den tieferen Lagen auch auf Lößlehmböden.

    Alle Weinberge werden ökologisch bewirtschaftet, wobei der Riesling mit fast ein Viertel des Anteils stellt. Es folgt der Trollinger mit 18 % und dann folgen die Rebsorten Sauvignon blanc, Weißburgunder, Grauburgunder, Müller-Thurgau, Lemberger, Blaufränkisch, Syrah, Pinot Meunier, Spätburgunder, Regent, Merlot, Portugieser und Dornfelder. Die große Vielfalt im Weinberg in Kombination mit geradliniger Stilistik ist ein wesentlicher Grundsatz für die Art und Weise, wie Markus Heid arbeitet. Die Maxime »klein aber fein« findet in der Kellerarbeit ihre Fortsetzung. Die verschiedenen, aus verhältnismäßig kleinen Parzellen stammenden Weine werden getrennt ausgebaut.

    – © Markus Heid
    Markus Heid im Weinberg – © Markus Heid

    Ökologischer Pflanzenschutz und ein intaktes Ökosystem im Weinberg

    Jeder einzelne Rebstock muss sich wohlfühlen, damit seine Trauben Geschmack und Aromen erhalten. Markus Heid sieht sich dem ökologischen Weinbau verpflichtet (Bio-zertifiziert DE-Öko-006), um die Natur noch stärker zu berücksichtigen.

    Wer sieht, wie Reben sich ohne künstliche Ernährung und Dauermedikation entwickeln, wird vom Öko-Weinau überzeugt sein.

    Markus Heid

    Die Pflege der Bodenfruchtbarkeit, ökologischer Pflanzenschutz und ein intaktes Ökosystem im Weinberg sieht er als Verantwortung gegenüber der Natur.

    Der Winzer bei der Arbeit – © Markus Heid

    Mit Hilfe konsequenter Mengenbegrenzung im Winter und Ertragsregulierung im Sommer werden im Herbst gesunde, vollreife Trauben geerntet, aus denen extraktreiche, harmonische Weine entstehen. Die Kollektion ist beeindruckend konstant und stringent in Qualität und Stil. Die Rieslinge und Burgundersorten sind duftig und frisch und bei aller Gradlinigkeit der Weine behalten sie doch ihre Leichtigkeit beim Trinken.

    Weingut Heid

    Markus Heid
    Cannstatter Str. 13/2
    D-70734 Fellbach

    Telefon +49 711 584112
    Fax      +49 711 583761

    info@weingut-heid.de
    www.weingut-heid.de

    Unsere Öffnungszeiten:

    Mo-Fr 17-19 Uhr und Sa 9-13 Uhr

    oder nach telefonischer Vereinbarung 

    Markus Heid steht für biologische Bewirtschaftung im Weinberg – © Markus Heid
  • Spaßige Weinwanderung im Remstal

    Spaßige Weinwanderung im Remstal

    2. Weinwanderung des WineSTR CLUB mit den Partner-Weingütern Bernhard Ellwanger Großheppach, Singer-Bader Korb und Albrecht Schwegler Korb

    von Kai Wunner

    Eine lustige und weinselige Runde über ca. 12 Kilometer von Grunbach über Großheppach und Korb nach Beinstein versprach die 2. Weinwanderung des WineSTR CLUB. Die Erwartungen der 17 Teilnehmer wurden dabei nicht nur bei der hochwertigen Weinauswahl der Winzer/innen übertroffen. Die großzügige Auswahl an Weinen und Snacks von den CLUB-Partnern Bernhard Ellwanger/Singer-Bader/Albrecht Schwegler trafen nicht nur den Geschmack der Wandernden, sondern zeigten auch die Überzeugung der Weingüter von der Idee des Projektes WineSTR und dem angeschlossenen WineSTR CLUB.

    Ein großes Lob an Serap und Kai, für die liebevolle und gut durchdachte Weinwanderung. Es gab neben der eindrucksvollen Aussicht sehr genussvolle unterschiedliche Weine mit aufschlussreichen Erklärungen und leckeren 😋 Snacks. 

    Vasiliki C. aus Kirchheim/Teck
    Gespannt wird den Ausführungen von Yvonne Ellwanger gelauscht – © Kai Wunner

    1. Etappe: Hof des Weingut Bernhard Ellwanger

    Bei bestem Wetter traf man sich an der S-Bahn-Haltestelle in Grunbach um die Weinwanderung im Remstal anzugehen. Durch die Weinberge ging es über Gundelsbach zur ersten Station in Großheppach, dem Weingut Bernhard Ellwanger. Im angenehm schattigen Bereich des Hofes hatte Yvonne Ellwanger alles für den Besuch bestens vorbereitet. Snacks, Wasser und eine tolle Weinauswahl. Dankbar lauschten die Teilnehmer den Ausführungen zu den Weinen und den Besonderheiten beim Anbau. Alle Fragen wurden beantwortet und die gesellige Runde wäre bestimmt verhockt, wenn nicht schon die nächste Etappe der Weinwanderung gerufen hätte.

    Bildergalerie Weinprobe beim Weingut Bernhard Ellwanger – © Kai Wunner

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    2. Etappe: Weingut Singer-Bader goes Fern-Seh-Turm

    Es ging aber nicht ins Weingut des Weingut Singer-Bader in Korb , denn Winzerin Barbara Singer hatte eine viel bessere Idee: Man traf sich am Fern-Seh-Turm zwischen Korb und Kleinheppach, einem Aussichtsturm der 2019 im Rahmen der Remstal Gartenschau erbaut wurde. Das Eintreffen der Wanderer wurde telefonisch anvisiert, damit das selbstgebackene Strudelgebäck von den schon Hungrigen noch warm verzehrt werden konnte. Ergänzt wurde die Versorgung mit einem kleinem Picknickkorb gefüllt mit Wurst, Käse sowie Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten des Weinguts.

    Barbara Singer verteilt den Wein an die Teilnehmer am Fern-Seh-Turm – © Kai Wunner

    Die Weinprobe war für mich die erste Veranstaltung von WineSTR, an der ich teilgenommen habe – und es wird nicht die Letzte gewesen sein. In geselliger Runde mit lauter Weinkennern gute Weine aus der Region zu probieren, dazu noch fachkundig präsentiert von den Weingütern, macht einfach Spaß. Danke auch für die gute Organisation.

    Jürgen W aus Waiblingen

    Ergänzend zu der abwechslungsreichen Weinauswahl gab es auch hier viel Interessantes über den die Art und Weise der Weinbereitung zu hören. Auch wissenswertes zur Rebflurbereinigung gab es zu hören, was am Beispiel der Weinberge oberhalb des Aussichtsturms anschaulich gezeigt wurde. Mit Bang blickten die Teilnehmer auf die heranziehenden Gewitterwolken, die jedoch eher über den südlichen Teil des Remstals zogen. Gutgelaunt ging es weiter zur nächsten Etappe der Weinwanderung dem Bergfestgelände des Weinguts Albrecht Schwegler zwischen Korb und Beinstein.

    Bildergalerie Weinprobe mit Weingut Singer-Bader am Fern-Seh-Turm – © Kai Wunner

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    3. Etappe: Besuch des BERGFEST-Gelände zwischen Korb und Beinstein des Weingut Albrecht Schwegler

    Beim telefonischen Avis, stellte Julia Schwegler erstmal die Frage, ob die Weinwanderung trotz der Regengefahr fortgesetzt werden soll. Aber keiner der Teilnehmer wollte die Weine des Weinguts verpassen und alle freuten sich schon darauf, das sonst meist ausgebuchte Bergfestgelände, in kleiner Gruppe exklusiv besuchen zu dürfen. Glücklicherweise waren die Bänke für die Weinprobe mit großen Sonnenschirmen geschützt, denn schon kurz nach dem ersten Probierschluck ging der Regen los.

    Das BERGFEST-Gelände zwischen Korb und Beinstein – © Weingut Albrecht Schwegler

    Julia Schwegler ließ sich vom Wetter überhaupt nicht beeindrucken und überzeugte die Anwesenden mit Ihrem Fachwissen und interessanten Hintergrundwissen zum Weingut. Da auf Regen bekanntlich der Sonnenschein folgt, war der Schauer schnell vorüber und alle Beteiligten, durchaus schon mit einem leichten Glanz angesichts der dritten Weinprobe des Tages, genossen die heitere Atmosphäre auf dem Bergfestgelände. Bevor der nächste Schauer eintraf, wurde sich flugs auf den Weg zur S-Bahn Haltestelle Beinstein gemacht, um sicher nach Hause zu gelangen. Alle Teilnehmer waren mit dem Verlauf der Veranstaltung hochzufrieden und fragten schon nach dem Termin der nächsten Weinwanderung. die am 05.09.21 dann von Endersbach über Stetten nach Fellbach führt.

    Bildergalerie Weinprobe mit dem Weingut Albrecht Schwegler – © Kai Wunner

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    Degustationslisten der 3 Weinproben

    Weingut Bernhard Ellwanger:

    2019er Cabernet blanc Sekt brutPiwi-Rebsorte, frische Aromatik von Limetten, Holunder und schwarzen Johannisbeeren. Spritzig und belebend.
    2020er Roter Riesling trockenRoter Riesling ist eine natürliche Mutation des weißen
    Rieslings mit rötlichen Beeren. Die Reben wurden aus
    unseren eigenen Weinbergen selektioniert. Diese Spielart
    des Rieslings hat markante Kräuter- und Krokantnoten, einen
    kräftigen Körper und ein feines, langanhaltendes Finale.
    2019er Sauvignon blanc „Junges Schwaben“ trocken, Fumé blanc„Ausdrucksstarker Sauvignon blanc aus dem wunderbaren
    Jahrgang 2019, der Kraft, Würze und Frische perfekt vereint.
    Sehr spannend, aromatisch am Gaumen mit viel Saftigkeit.
    Ein Fumé blanc par excellence.”
    VERKOSTUNGSNOTIZ EVANGELOS PATTAS, SOMMELIER
    DES JAHRES 2007, DÉLICE STUTTGART
    2018er Lemberger SL trocken, Großheppacher WanneTOP-Lemberger mit niedrigsten Erträgen aus der
    Großheppacher Wanne. Intensive Aromen von Brombeeren,
    schwarzen Johannisbeeren und weißem Pfeffer. Sehr komplex,
    mit faszinierendem Finale. Ein Wein mit Zukunft.
    95 PUNKTE BERLINER LAGENCUP SONDERPREIS (2018er) – Top Ten

    Weingut Singer-Bader:

    Plaisir Scheurebe Riesling feinherb 2020 Durch langsame schonende Gärung werden auf natürliche Art die feinfruchtigen Aromen der duftenden Tauben bewahrt: Zitrus, Pfirisch, Melone, Grapefruit.
    Arctic Rosé feinherb 2020An warmen Sommertagen „so kalt wie möglich“ genießen.
    Sommerhauch Rosé trocken 2020Ausgezeichnet mit einer GOLDMEDAILLE als bester Sommerwein vom Genussmagazin SELECTION.
    Stettener Pulvermächer Riesling alte Y Reben trocken 2020Von unseren ältesten Reben der traditionsreichen Lage Stettener Pulvermächer, die rund um die heutige Ruine Y-Burg liegt, keltern wir unseren terroirbetonten Riesling Y.
    Steinreinacher Cabertin trocken 2019Mit diesem farbinentsiven fruchtigen jung vollreif schmeckenden Rotwein bekommt der Bioweinbau mit pilzwiderstandsfähigen Sorten richtig Aufschwung. Vielen Dank in die Schweiz an den Züchter Valentin Blattner.
    Stettener Spätburgunder trocken 2016Eine Sorte, die optimal das Terroir ihrer Lage widerspiegelt. In Stetten stehten die Reben auf bunten Mergelbänken und bringen besonders fruchtige Weine hervor.

    Weingut Albrecht Schwegler:

    ENDLESSSUMMER 2019Unsere Cuvée aus Trollinger und Muskattrollinger verbrachte für
    die aparte pinke Farbe gute zwei Wochen auf der Maische. Noch in
    der Gärung gefüllt und auf der Flasche zu Ende vergoren ist dieser
    PetNat das Getränk für das Besondere im Alltäglichen. Mit feinperligem
    Mousseux ist er animierend und puristisch mit zarter
    floraler Note, dabei jedoch stets authentisch mit voller Frucht
    voraus.
    von Hand gelesen: September 2019 / behutsam abgefüllt: Oktober
    2019
    0,75 l / 11,5 % Vol. / Enthält: Sulfite
    RIESLING ALTE REBEN
    2019
    Mit sattem Strohgelb fliesst er ins Glas und zeigt sich offenherzig
    und präsent. Dabei verbindet er die Typizität des Rieslings mit
    extraktreicher Frucht, stets geerdet durch kräuterwürzige Akzente.
    Kernobstnoten nach gelben Äpfeln und Birnen werden untermalt
    mit Gartenkräutern sowie frisch gemähter Sommerwiese und
    verströmen eine nonchalante Gelassenheit. Mit saftigem Druck am
    Gaumen fusst seine Kraft in den Alten Reben von gesunden Böden
    und verbindet mit seiner tiefgründigen und komplexen Art unsere
    Vorstellung von Handwerk und Herkunft.
    Cuvée 2019 aus: 1 Parzelle
    Herkunft: Beutelsbach
    100% Riesling
    100% Ausbau in 500l Tonneaux
    von Hand gelesen: Oktober 2019
    ungeschönt und behutsam gefüllt: August 2020
    0,75 l / 12,0 % Vol. / Enthält: Sulfite
    RIESLING RÉSERVE 2015In sattem Goldgelb mit strahlenden Reflexionen verlangt er eindeutig nach großen Gläsern. Mit zunehmender Belüftung blüht er förmlich auf und zeigt sich vielschichtig und komplex. Unterlegt von vollreifer Frucht und würzigen Nuancen fächert er sein facettenreiches Aromenspektrum auf: Trockenobst, Salzkaramell und milde Gewürze werden flankiert von feinkörnigem Gerbstoff und reifer, milder Säure. Ausgebaut im neuen Tonneaux zeigt sich das Holz über die lange Reifezeit ausgewogen und bestens integriert. Ein kraftvoller Wein mit Tiefgang und Substanz der nach selbstbewusster, aromenstarker Küche verlangt.
    Cuvée 2015 aus: 1 Parzelle
    Herkunft: Beutelsbach
    100% Riesling
    100% Erstbelegung in Tonneaux
    von Hand gelesen: Oktober 2015
    2 Jahre auf der vollen Hefe gereift
    ungeschönt und behutsam gefüllt: August 2017
    0,75 l
    13,5 % Vol.
    d’r OIFACHE„Vom Einfachen das Beste“ lautet unser Motto für diesen roten Gutswein. In dunklem Rubinrot oszilliert d’r Oifache zwischen reifer, dunkler Frucht und würzigen Aromen in der Kopfnote. Brombeeren, Schwarzkirschen und Holunder werden würzig unterlegt von hellem Tabak, schwarzem Pfeffer und einem Hauch Süßholz. Unser Roter für den täglichen Genuss: Fruchtig-herb mit saftig-markantem Auftritt. Ganz einfach – oifach gut!
    Von Hand gelesen: September 2018/2019 / behutsam abgefüllt: November 2020
    1 l
    13,0 % Vol.
    Enthält: Sulfite
    BERYLL 2017Rubinrot mit violetten Reflexen changiert der Beryll zwischen satter, dunkler Frucht und seinem behutsamen Ausbau im gebrauchten Holzfass. Extraktreich mit klarer und saftiger Frucht von Zwetschgen und Schwarzkirschen zeigt er sich offenherzig und zugänglich mit präsentem Auftritt, aromatisch ergänzt durch rauchige Noten nach Kardamom und weißem Pfeffer. Mit aufrechter Statur ist bei ihm alles in Balance: Konturiert durch seinen jugendlich animierenden Gerbstoff begleitet ihn die saftige Frucht mit frischem Trinkzug ins fruchtig herbe Finale.
    Cuvée 2017 aus: 8 Parzellen
    Herkunft: Korb/Schnait/Endersbach
    49% Zweigelt, 28% Cabernet Franc,
    14% Lemberger, 9% Cabertin
    II. & III. belegte Barriques
    von Hand gelesen: September/Oktober 2017
    ungeschönt und unfiltriert gefüllt: Dezember 2020
    0,75 l
    14,0 % Vol.
    Enthält: Sulfite
    LEMBERGER RÉSERVE 2018In dunklem Rubinrot mit violetten Reflexionen fliesst er ins Glas und pendelt zwischen dunkler Frucht und transparenter Frische. Brombeeren, Zwetschgen und Trockenobst umreissen die extraktreiche Frucht, begleitet von würzigen Attributen wie Tabak, Piment und milden Gewürzen. Im Antrunk zeigt er sich geschliffen mit präzisem Auftritt und rapidem Trinkzug. Puristisch und klar bündelt er die markante Frucht und Würze des Lembergers und verbindet die feinmaschige Phenolik mit reifer Säure für einen ungeahnt erfrischenden Auftritt am Gaumen. Unser Neuer: authentisch, hedonistisch und pur – Lemberger.
    Cuvée 2018 aus: 1 Parzelle
    Herkunft: Großheppach
    100% Lemberger
    25% Erstbelegung und 75% Zweitbelegung
    von Hand gelesen: September 2018
    ungeschönt und unfiltriert gefüllt: Dezember 2020.
    0,75 l
    14,0 % Vol.
    Enthält: Sulfite
    GRANAT 2017Purpurrot mit schwarzem Kern fließt der Granat ins große Glas und zeigt sich zunächst zurückhaltend, was die vorlaute Preisgabe von Aromen betrifft. Der Granat ist leise, fast schüchtern und beginnt erst zaghaft zu erzählen. Die reife Frucht erinnert an Zwetschgen und Brombeeren und begleitet ihn nur beiläufig, während er beginnt vom Ausbau zu erzählen. Der Holzeinsatz bildet den Rahmen für die satte Frucht, die würzigen Noten nach Piment und Lorbeer sowie die zarten Röstnoten der Fässer. Ein Wein mit immenser Ruhe, Komplexität und Tiefgang, der nur in besonderen Jahren produziert wird. Die Entscheidung darüber liegt nie bei uns, sondern stets im Jahrgang. Er liefert uns beste Trauben, die durch Handwerk und Zeit zu dem werden, wofür wir stehen: Weine mit eigener Tradition, verankert im Heute mit klarem Blick in die Zukunft.
    Cuvée 2017 aus: 6 Parzellen
    Herkunft: Korb
    43% Zweigelt, 33% Cabernet Sauvignon, 22% Merlot, 2% Cabertin
    100% Erstbelegung
    von Hand gelesen: September/Oktober 2017
    ungeschönt und unfiltriert gefüllt: Dezember 2020
    0,75 l
    14,0 % Vol.

    Die Route der Weinwanderung

  • InCide – der etwas andere Aperitif

    InCide – der etwas andere Aperitif

    Das neue Kultgetränk: fresh, flavoured, wild! Ein spritziger Apfelperlwein mit Holunderblütensirup.

    von WineSTR-Team „Advertorial“

    Den Wein vom Weingut Albrecht Schwegler kennt man. Jetzt gibt es von der Familie Schwegler etwas ganz anderes. Mit InCide wurde ein Getränk kreiert, dass ausschließlich aus handverlesenen, ungespritzte Äpfeln von eigenen Streuobstwiesen, rund um die Remstäler Gemeinde Korb, gemacht wurde. Verfeinert mit Holunderblütensirup, entstand ein wunderbare Apfelperlwein, bei dem die Säure des Apfels mit der Süße des Holunderblütensirups zu einem unbeschreiblichen Geschmackserlebnis verschmilzt.

    Mit seinen 5,5 % Alkohol ist dieser wunderbare Apfel-Holunder-Secco ein perfekter Aperitif, der eiskalt genossen werden sollte. InCide in ein Sektglas füllen, fertig! Er eignet sich aber auch als Cocktail. Einfach in in ein Weinglas schenken, ein Schuss Wasser und Eiswürfel dazu, mit Gin oder Vodka ergänzen, etwas Limette, Himbeeren oder Erdbeeren hinzufügen und mit Minze dekorieren. Alternativ kann er auch die Basis für einen Longdrink sein: Eiswürfel in ein Longdrinkglas, mit InCide auffüllen und mit einem Sträußchen Rosmarin oder Minze dekorieren.

    © InCide Drinks e.K.

    Efi&Serap haben das Getränk getestet. Ihre Meinung nach dem Genuss:

    Sehr lecker im Geschmack, erfrischend. Es schmeckt etwas herb daher ist es auch individuell mixbar. Eindeutig etwas für den Mädelsabend – da gehen auch mal zwei drei Flaschen 😊.

    Efi&Serap aus Esslingen

    Julia Schwegler steckt hinter der Idee des lässigen Sommer-Drinks aus handverlesenen, ungespritzte Äpfeln aus dem Remstal. Erhältlich in gutsortierten Getränkefachhandlungen.

    InCide Drinks e.K.
    Julia Schwegler
    Steinstraße 37
    71404 Korb
    07151/3040137
    info(at)incide.de

    www.incide.de

    Julia und Aaron Schwegler – © Lucie Greiner