Kategorie: Weinregionen

  • Tom Kha Gai & Hanweiler Maien Riesling Spätlese

    Tom Kha Gai & Hanweiler Maien Riesling Spätlese

    Das Food-Wine-Pairing des Monats Juli 2021

    von das WeinWeib

    Über das Wetter soll man ja bekanntlich nicht schimpfen, aber ich gebe zu, zurzeit tue ich das hin und wieder. Der Regen lässt mich mal wieder in die Ferne schweifen, und wie so oft denke ich an meine letzte größere Reise, an „das Land des Lächelns“, an Thailand! Neben den wunderbaren Menschen, der Kultur und wunderschönen Natur, hat es mir die Küche besonders angetan. Das Rezept, das ich euch diesen Monat vorstelle ist:

    Tom Kha Gai – Hühnersuppe mit Kokosmilch und Galgant

    Das „Tom“ steht für Suppe, das „Kha“ für Galgant und das „Gai“ für Huhn.

    Fangen wir mal mit den Hauptzutaten an, die nicht fehlen dürfen, um den besonders aromatischen und komplexen Geschmack zu erzielen:

    Zitronengras, leicht angeklopft und grob geschnitten, damit sich das kostbare und unverwechselbare Aroma entfalten kann. Ein paar Scheiben Galgant, dieser wird auch Thai-Ingwer oder siamesischer Ingwer genannt, da er in diesen Küchen fest etabliert und sehr beliebt ist. Galgant sieht der Ingwerknolle sehr ähnlich, ist aber etwas feiner und weniger scharf im Geschmack.

    Die Zutaten – © Julian Kutos

    Ebenfalls sehr wichtig sind die Blätter von der Kaffirlimettenpflanze. Die Pflanze muss jetzt nicht am Stück daher, ihr findet die Blätter eingefroren und portioniert in jedem gut sortiertem Asia- Shop. Meine Empfehlung ist, den Mittelstrang zu entfernen, damit hier alles an Aroma rausgeholt werden kann. Chilis sollten auch nicht fehlen, die Kombination zwischen Schärfe und Süße macht den Reiz dieser Suppe aus. Je nachdem wie scharf man es mag (und verträgt), nimmt man 2-4 Stück und schneidet ggf. das Kern-Gehäuse raus. Gerne kommen auch Frühlingszwiebeln hinzu.

    Zubereitung

    In der Zwischenzeit Hühnerbrühe aufkochen und alle Gewürze hinzugeben, mit Kokosmilch aufgießen und das kleingeschnittene Hühnerfleisch reinlegen. Beim Gemüse sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, egal ob Paprika, Zuckerschoten oder Sojasprossen. Was aber nicht fehlen sollte, sind Pilze wie Kräuterseitlinge oder Champignons. Diese sorgen neben dem Huhn für den Umami-Geschmack. Dies ist der 5. Geschmackssinn neben süß, sauer, bitter und salzig und bedeutet so viel wie „köstlich“. Umami ist ein natürliches Glutamat und ergänzt wunderbar die Speisen mit einem „vollem“ Geschmack. Enthalten ist Umami unter anderem in Tomaten, Parmesan oder Hühnerbrühe.

    Das nächste Küchenkraut polarisiert, die Rede ist von Koriander. Die Korianderwurzel darf hier gerne mitköcheln und die hocharomatischen Blätter werden kurz vorm Servieren auf der Suppe verteilt. Schöner Nebeneffekt, es ist gleichzeitig eine Garnitur und was fürs Auge. Für die salzige Komponente gerne Fisch-Sauce und für die Süße z.B Palmenzucker verwenden. Ein hoch aromatisches, komplexes aber auch sehr schnell zubereitetes Gericht ist fertig!

    In meiner Laufbahn als Sommelière, hatte ich das Glück, genau solche Gerichte mit Wein begleiten zu dürfen. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit restsüßen Rieslingen machen können. Hier kann man wieder beobachten, wie wandelbar diese Rebsorte ist. Wie viel Freude sie beim Kombinieren macht und einen aber auch herausfordert.


    Ein Riesling Kabinett zum Beispiel hat ca. 40-60g Restzucker und verliert in Kombination mit der Schärfe seine Süße und die Frische wird vorgehoben. Gleichzeitig verliert er aber auch den zarten Schmelz. Fazit: Ein „Kabi“ (umgangssprachlich) ist wahrscheinlich eine Spur zu leichtfüßig für diese Suppe.

    Tom Kha Gai – © SEONKYOUNG

    Hanweiler Maien Riesling Spätlese/ Weingut Schmalzried

    Die Wahl fällt also auf eine Spätlese, diese hat meist 70-90g Restzucker und etwas mehr Kraft. Die Süße wird durch die Schärfe der Chilis fast neutralisiert und die Frucht und die Frische des Weines werden in den Vordergrund gerückt.
    Dies ist eine gute Ausgangssituation und stellt mich vor die Frage, welchen Wein ich hierfür aussuche.

    Vor ein paar Wochen durfte ich einige Tropfen vom Öko-Weingut Schmalzried aus Korb verkosten und war begeistert. Herr Schmalzried war in den 70er Jahren ein Pionier, was den Bio-Ausbau angeht. Heute ist der Betreib komplett biologisch-dynamisch aufgestellt und Demeter-zertifiziert. Zum Teil 50 Jahre alte Reben, natürliche Dünung und gesunde Böden sind das Fundament Ihrer Weine. Die Traubenlese erfolgt ausschließlich von Hand, um gesunde Trauben verarbeiten zu können und damit Spitzenweine zu erzielen. Das Ziel ist es, durch die gezielte Arbeitsweise kleine Erträge und somit sehr ausdrucksstarke Weine zu kreieren. Die Rotweintrauben werden traditionell auf der Maische vergoren und jeden Tag von Hand untergestoßen. Die Weißwein-Trauben werden nach der Champagner-Methode schonend gepresst (Ganztraubenpressung). Die Weine sind größtenteils mit der weinbergseigenen Hefe spontan vergoren. Ein monatelanges Feinhefelager gibt den Weinen einen wunderbaren Charakter, in dem sich Terroir, die Hand des Winzers und die Natur wunderbar vereinen können.

    Die Lage Hanweiler Maien liegt bei Winnenden, ist mit alten Reben bestockt, die tiefgründig sind und einen kleinen und gesunden Ertrag liefern. Dieser Wein ist vom Sohn Ben Schmalzried kreiert worden. Übrigens sind alle 3 Kinder gänzlich oder teilweise mit ins Familienunternehmen eingestiegen, hierfür ein großer Chapeau meinerseits! Korb ist wirklich ein wunderschönes Fleckchen in Remstal. Hin und wieder gibt es sonntags einen Salzkuchen von Frau Schmalzried im Weingut zur ergattern und auch so lohnt sich ein Besuch, vielleicht in Verbindung mit einem Spaziergang in die Weinberge aller mal!

    Verkostungsnotiz:

    Am Farbenspektrum kommt mir ein mittleres Gelb mit leicht grünen Reflexen entgegen.

    Zu Beginn rieche ich leicht exotische Noten wie Melone und Stachelbeere, hinzu kommen ein weißfleischiger Weinberg-Pfirsich und etwas Kräuter und zitrisch-frische Anklänge.

    Im Gaumen ein feines, aber deutlich wahrzunehmendes Süß-Säure Spiel. Die Frucht ist sehr präsent aber nicht polarisierend. Diese Balance ist wunderbar gelungen. Ein kräftiger Körper und sehr harmonischer Abgang sprechen hier sofort für einen perfekt passenden Partner für unsere Tom Kha Gai.

    Es ist alles vorhanden, ausreichend Süße für die Schärfe, genug Körper und Rückgrat für den Gesamteindruck des Gerichtes und eine schöne Frische, um nicht zu „klebrig“ zu wirken. Ich finde ganz klar ein super Match!

    Hanweiler Maien Riesling Spätlese – © Gabriela Predatsch

    Weingut Schmalzried

    Inhaber Hermann Schmalzried
    Kirchstr. 61 – 71404 Korb
    07151 -32607
    info@weingutschmalzried.de

    Die Familie Schmalzried – © Weingut Schmalzried

    Bio:

    Gabriela Predatsch, alias das WeinWeib /Sommelière IHK

    Der Wein und Ich- Eine große Leidenschaft!

    Als ich den Weinkeller meines Ausbildungsbetriebes das erste Mal von innen sah, war´s um mich geschehen. Die unterschiedlichsten Weine aus aller Welt, die andächtigen und zum Teil verstaubten Etiketten und hin und wieder die Möglichkeit das ein oder andere Tröpfchen zu probieren, das war einfach großartig. Ich besuchte die Winzer in der Region, tauschte mich regelmäßig mit Gleichgesinnten auf Messen und Veranstaltungen aus.

    Nach der Ausbildung zur Restaurantfachfrau zog es mich direkt in die gehobene Gastronomie. Meine Stationen waren unter anderem das Restaurant bachofer in Waiblingen und Oettinger´s Restaurant in Fellbach-Schmiden. Es wurde zu meiner persönlichen Aufgabe, den Gästen den perfekten Abend mit einer stimmigen Weinbegleitung zu bieten. Es folgten nationale und internationale Weinreisen, die mir bis heute in bester Erinnerung bleiben, da es das Schönste ist, den Winzer in seinem Element zu erleben und die Passion hinter seiner Arbeit zu spüren. Die Ausbildung zur Sommelière habe ich 2018 erfolgreich absolviert.

    Ich habe das große Glück, meine Leidenschaft zum Beruf machen zu können und in einer wunderbaren Weinregion leben zu dürfen.

    Ob eine Privat- oder Firmenfeier, Weinproben aller Art, Sensorik-Kurse oder Seminare für das Fachpersonal, ich kreiere das richtige Angebot für Sie.
    Ich mache es mir zur Aufgabe, Ihnen Wein verständlich, spannend und lebendig näher zu bringen.

    Lassen Sie sich von mir vom Wein begeistern, so wie er mich begeistert!

    gabriela.predatsch@dasweinweib,de

    © Michael Pogoda

  • CLUB-Angebot Weingut Idler

    CLUB-Angebot Weingut Idler

    Für Mitglieder WineSTR CLUB

    von WineSTR-Team „Advertorial“

    Das Weingut Idler in Strümpfelbach, einem Württemberger Weinort wie aus dem Bilderbuch, leitet Marcel Idler seit 2012. Er führt damit die lange Weinbautradition seiner Familie fort. Das neue Weingut mit seiner puristischen Architektur überzeugt genauso mit Nachhaltigkeit, wie die bio-zertifizierten Weine. Die Vinothek Lehenstein® und ein Bio-Appartement für Wanderurlauber, Familien oder verliebte Paare, mit Platz für bis zu vier Personen, runden das Angebot ab.

    Wir freuen uns auf den neuen WineSTR-CLUB-Partner und sein Angebot für die CLUB-Mitglieder.

    Die Mitglieder des WineSTR CLUB erhalten ein Glas Sekt zur Begrüßung bei einem Einkauf in der Vinothek Lehenstein®.

    Gültig bis auf Widerruf!

    Einen Besuch wert, die Vinothek Lehenstein® – © Weingut Idler

    Weingut Idler


    Marcel Idler
    Lehenweg 21
    71384 Weinstadt-Strümpfelbach
    Deutschland

    Öffnungszeiten:

    Mittwochs und Donnerstag 17-19 Uhr

    Samstags 10-13 Uhr


    Tel. 07151 9947699
    E-Mail: info@weingut-idler.de
    www.weingut-idler.de

    Marcel Idler © Weingut Idler

    Disclaimer: Dies ist ein Hinweis auf ein Angebot des Kooperationspartners an Mitglieder des WineSTR Club. Der Kaufvorgang findet nicht bei WineSTR statt, sondern zwischen dem Kooperations-Partner und dem WineStR CLUB Mitglied. Insbesondere ist die Gültigkeit des Angebots von der Verfügbarkeit der angebotenen Artikel vom Kooperationspartner abhängig.

  • Weingut Idler – Strümpfelbach

    Weingut Idler – Strümpfelbach

    Biologischer Weinanbau mit Liebe, Fleiß und handwerklichem Einsatz

    Das Weingut Idler in Strümpfelbach, einem Württemberger Weinort wie aus dem Bilderbuch, leitet Marcel Idler seit 2012. Er führt damit die lange Weinbautradition seiner Familie fort. Das neue Weingut mit seiner puristischen Architektur überzeugt genauso mit Nachhaltigkeit, wie die bio-zertifizierten Weine. Die Vinothek Lehenstein® und ein Bio-Appartement für Wanderurlauber, Familien oder verliebte Paare, mit Platz für bis zu vier Personen, runden das Angebot ab.

    Um das ausbalancierte Ökosystem im Remstal zu erhalten, wird schon immer konsequent auf chemische Pflanzenschutzmittel und Herbizide verzichtet. Die sieben Hektar werden konsequent biologisch, nach den strengen Richtlinien von Bioland seit 2018 zertifiziert, bearbeit.

    Ökologisch aus Überzeugung

    Liebe, Fleiß und handwerklichem Einsatz zielen darauf ab, gesunde und vor allem aromatische Trauben ernten zu können. Die Weinberge und ihr Potenzial richtig zu interpretieren, ist das höchste Ziel von Winzer Marcel Idler, weil nur so die Lagen und Böden der Heimat schmeckbar werden.

    Laura und Marcel Idler – © Weingut Idler

    Rieslinge und Lemberger stellen die wichtigsten Rebsorten dar, aber auch Weißburgunder, Sauvignon Blanc und Trollinger werden zu eigenständigen Charakteren in der Flasche, die eindeutig die persönliche Handschrift von Marcel Idler tragen.

    Zeit, Herz & Hand

    Nach einer schonenden Lese wird alles daran gesetzt, die wertvollen Aromen der Trauben zu erhalten. Anschließend werden die Weine behutsam in großen und kleinen Holzfässern sowie in Edelstahltanks ausgebaut. Die Maischestandzeit von bis zu 24 Stunden verleiht den spontan vergorenen Weißweinen eine raffinierte Würze und Kraft. Darauf folgt eine Lagerung auf der Feinhefe bis kurz vor der Abfüllung, welche die Weine tiefgründiger und langlebiger werden lässt. Die Rotweine bleiben zwölf bis 24 Monate im Holz.

    Ein Blick in den Holzfasskeller des Weingut Idlers – © Weingut Idler

    Vinothek Lehenstein®

    Wenn man die Weine von Marcel Idler verkosten möchte, dann ist man in der Vinothek Lehenstein® bestens aufgehoben. Eingeschoben und ausgearbeitet wie eine Vitrine, ist der Verkostungsraum. Die Liebe zum Detail wird hier sofort spürbar, umgeben von Holz, Glas und Sichtbeton und mit Blick in den Weinkeller, in angenehmer Atmosphäre können die verschiedenen Weine verkostet und genossen werden.

    Impressionen der Vinothek Lehenstein® – © Weingut Idler

    Bio-Appartement

    Wer eine kleine Auszeit vor den Toren Stuttgarts verbringen möchte, der wird im Weingut fündig. Ob für Wanderurlauber, Familien oder verliebte Paare, das Bio-Appartement bietet Platz für bis zu vier Personen. Da kann die Weinprobe dann auch mal umfangreicher sein, wenn das Zimmer gleich nebenan ist.

    Gemütlich und authentisch, das BIO Appartement – © Weingut Idler

    Weingut Idler


    Marcel Idler
    Lehenweg 21
    71384 Weinstadt-Strümpfelbach
    Deutschland

    Öffnungszeiten:

    Mittwochs und Donnerstag 17-19 Uhr

    Samstags 10-13 Uhr


    Tel. 07151 9947699
    E-Mail: info@weingut-idler.de
    www.weingut-idler.de

    Marcel Idler © Weingut Idler
  • Auszeichnung für Remstal-Weingut

    Auszeichnung für Remstal-Weingut

    Weingut Albrecht Schwegler gewinnt bei wein.plus  Kollektion des Jahres

    von Kai Wunner

    Das Online-Weinmagazin wein.plus  hat aktuell die Gewinner des Jahres in den Kategorien Kollektion des Jahres und Entdeckungen des Jahres für alle deutschen Anbaugebiete veröffentlicht. Ausgezeichnet mit der Kollektion des Jahres Württemberg wurde das Weingut Albrecht Schwegler aus Korb.

    „Diese Auszeichnung freut uns sehr, da hierfür die Bewertung aller unserer Weine ausschlaggebend war. Gutes und schmeckbares Handwerk muss sich unserer Überzeugung nach von der einfachsten bis zur höchsten Qualitätsstufe im Portfolio durchziehen.“, so Aaron Schwegler, Inhaber des Weinguts Albrecht Schwegler. „Besonders die Auszeichnung durch das in der Szene als wohl kritischste Stimme bekannte Medium macht uns umso glücklicher.“ Das komplette Sortiment des Weinguts wurde von wein.plus  als sehr gut bis hervorragend und mit 86-91 Punkten bewertet und liegt mit dieser Bewertung für die aktuellen Jahrgänge an der Spitze in Württemberg und im Remstal.

    Dank der sinkenden Inzidenzen können ab sofort auch alle Weine wieder beim Weingut Albrecht Schwegler probiert werden!

    Weingut Albrecht Schwegler

    Inh. Aaron Schwegler

    Steinstr. 37
    71404 Korb

    Telefon: +49 7151 3040137
    Telefax: +49 7151 34978
    weingut(at)albrecht-schwegler.de

    Verkauf und Verkostung immer samstags von 10-15 Uhr sowie nach telefonischer Absprache.

    Julia und Aaron Schwegler – © Lucie Greiner

  • SOMMER-AUSSCHANK im Weingut Idler

    SOMMER-AUSSCHANK im Weingut Idler

    Bioweine und Leckeres vom Gasthaus Lamm aus Feuerbach

    Endlich geht die es wieder los mit Wein-Veranstaltungen in der Region. Das Partner-Weingut des WINESTR Clubs lädt vom 03.-06.06.2021 zum Sommerauschank in die Vinothek LEHENSTEIN ein. Die Bewirtung rund um das Weingut mit Bio-Weinen und leckeren Gerichten vom Gasthaus Lamm aus Feuerbach kann ein schöner Einstieg in die Open-Air-Saison für Weinliebhaber der Region sein.

    Weingut Idler


    Marcel Idler
    Lehenweg 21
    71384 Weinstadt-Strümpfelbach
    Deutschland
    Tel. +49 (0)7151 600631
    E-Mail: info@weingut-idler.de
    www.weingut-idler.de

    © Weingut Idler
  • Weingut Singer-Bader – Korb&Stetten

    Weingut Singer-Bader – Korb&Stetten

    Seit über 500 Jahrgängen gereift

    von WineSTR-Team „Advertorial“ – Vorstellung Partner-Weingut WineSTR CLUB

    Die Wurzeln der Familien Singer und Bader reichen tief – bis in das 16. Jahrhundert, als die beiden Familien im Remstal die ersten Reben pflanzten bis hin zur Ernte der Trauben von den besten Lagen zwischen Korb und Stetten. Verwachsen mit dieser Region wird die Bewirtschaftung mit besonderer Sorgfalt auf Natur und Umwelt gelebt. Nicht von ungefähr ist das Weingut ein Bioland-Partner. Der Weinbau wird mit viel Gefühl für die Natur und Liebe für das Handwerk verrichtet, was sich im schonenden Umgang mit Pflanzen und Tieren zeigt. Selektive Handlese garantiert perfektes Traubenmaterial für die Weine.

    Durch die Ehe von Julian Singer und Barbara Singer geb. Bader, verbinden sich die Wege zweier Traditionsweingüter zu einem.  Beide bringen nicht nur das elterliche Weingut, sondern Jahrhunderte an Erfahrungen und Tradition in die Ehe mit.

    Das Winzerpaar Singer im Weinberg – © Weingut Singer-Bader

    Familie Singer, Korb-Steinreinach

    Den sprichwörtlichen Platz an der Sonne, genießen die Reben der Familie Singer. Diese wurzeln nämlich an den sonnigsten Plätzen des Remstals. Dort finden sich Bedingungen, die sich besonders für Rotweinsorten perfekt eignen. Während Julian Singer an immer neuen Sorten tüftelt, führt er die Passion seiner Vorfahren fort und verbindet somit moderne Anbauformen mit traditionellem Handwerk.

    Kräftige Rotweine brauchen Licht und Wärme – diese bekommen sie an den wärmsten Südhängen des Remstals. Neben dem Klima sind es vor allem die Keuperschicht-Böden, die dem Wein seine ganz persönliche Note verleihen. Rebsorten wie Syrah, Merlot oder Cabernet Franc laufen hier zur Höchstform auf. Auch weiße Sorten wie Riesling oder Sauvignon Blanc fühlen sich wohl in den hohen Lagen und entwickeln sich aufgrund der hervorragenden Bedingungen zu gehaltvollen, einzigartigen und charaktervollen Weinen.

    Blick auf den Kleinheppacher Kopf – © Weingut Singer-Bader
    Blick auf Steinreinach – © Weingut Singer-Bader

    Familie Bader, Kernen-Stetten

    Ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Mensch und Natur wohl fühlen – dieser Gedanke bestimmt seit Generationen das Handeln der Familie Bader. Im Weinbau zeigt sich das durch die ökologische Bewirtschaftung und die sorgsame Pflege der Bodenfruchtbarkeit. Demselben Prinzip entspringt die besondere Gastlichkeit, mit der Barbara Bader für das außergewöhnliche Ambiente bei Events sorgt.

    Durch den Zusammenschluss der beiden Weingüter entstand die Basis für charakterstarke und saubere Weine, das Kreieren von neuen Ideen und mit der Arbeit als ständigen Entwicklungsprozess. Innovation und Tradition schließen einander nicht aus, sie ergänzen sich beim Weingut Singer-Bader zu einer persönlichen Symbiose.

    Die Lage Stettener Pulvermächer © Weingut Singer-Bader
    Blick auf die Lage Stettener Lindhaelder – © Weingut Singer-Bader

    Der Weinkorb – geflochten aus Wein und Architektur

    Wie eine zweite Haut umgibt die Flechtstruktur aus Holz das moderne Gebäude, das die hauseigene Vinothek und zahlreiche Veranstaltungsräume beherbergt. Der Weinkorb ist reich gefüllt mit den Schätzen der Region, hier findet man nicht nur das gesamte Weinsortiment, sondern auch hochwertige Köstlichkeiten aus dem Remstal und Süddeutschland.

    Weinkorb und Vinothek in Korb – © Weingut Singer-Bader
    Weinkorb Innenansicht – © Weingut Singer-Bader

    Weinkorb | Vinothek Korb

    Rosenstraße 1

    71404 Korb

    Deutschland

    Telefon: +49 (0) 7151 986 5707

    E-Mail: info@singer-bader.de

    Web: www.singer-bader.de

    Öffnungszeiten

    VERKAUF + DRIVE-IN

    Do. – Fr.: 15-18 Uhr

    Sa.: 10-13 Uhr

    Weingut | Weingarten Stetten

    Albert-Moser-Str.100

    71394 Kernen-Stetten

    Do. – Fr.: 15-18 Uhr

    Sa.: 10-13 Uhr

    Barbara Singer geb. Bader und Julian Singer – © Weingut Singer-Bader
    Das Team von Weingut Singer-Bader und und Weinkorb aus Korb und Stetten: Julian Singer, Gudrun Singer, Barbara Singer geb. Bader, Dominic Fuchs, Simon Hahn, Iris Bader. Robert Singer, Hans Bader – © Weingut Singer-Bader

  • CLUB-Angebot Weingut Singer-Bader

    CLUB-Angebot Weingut Singer-Bader

    Für Mitglieder WineSTR CLUB

    von WineSTR-Team „Advertorial“

    Die Mitglieder des WineSTR CLUB erhalten einen Rabatt von 10% auf den gesamten Wein-Warenkorb.

    Bitte bei Bestellung beim Weingut den Code angeben. Der Aktionscode wird per Mail an alle Mitglieder mitgeteilt.

    Gültig bis auf Widerruf!

    Weinkorb | Vinothek Korb

    Rosenstraße 1

    71404 Korb

    Deutschland

    Telefon: +49 (0) 7151 986 5707

    E-Mail: info@singer-bader.de

    Web: www.singer-bader.de

    Öffnungszeiten

    VERKAUF + DRIVE-IN

    Do. – Fr.: 15-18 Uhr

    Sa.: 10-13 Uhr

    Weingut | Weingarten Stetten

    Albert-Moser-Str.100

    71394 Kernen-Stetten

    Do. – Fr.: 15-18 Uhr

    Sa.: 10-13 Uhr

    Barbara Singer, geb. Bader, und Julian Singer – © Weingut Singer-Bader
    Das Team von Weingut Singer-Bader und und Weinkorb aus Korb und Stetten: Julian Singer, Gudrun Singer, Barbara Singer geb. Bader, Dominic Fuchs, Simon Hahn, Iris Bader. Robert Singer, Hans Bader – © Weingut Singer-Bader

    Disclaimer: Dies ist ein Hinweis auf ein Angebot des Kooperationspartners an Mitglieder des WineSTR Club. Der Kaufvorgang findet nicht bei WineSTR statt, sondern zwischen dem Kooperations-Partner und dem WineStR CLUB Mitglied. Insbesondere ist die Gültigkeit des Angebots von der Verfügbarkeit der angebotenen Artikel vom Kooperationspartner abhängig.

  • Newcomer und alte Hasen, Teil 2

    Newcomer und alte Hasen, Teil 2

    Ein weiterer Blick in die „zweite Reihe“ im Remstal

    von Martin Rieg, (Albert Weinstein)

    Die zweite Reihe? Klar, das klingt zunächst nicht schmeichelhaft. Ein genauerer Blick auf eine Handvoll sehr interessanter Betriebe im Remstal und in Stuttgart lohnt aber mehr denn je.

    Zunächst wieder die Begriffsklärung. Wer oder was ist eigentlich die „zweite Reihe“? Sagen wir so: Winzer und Wengerter in der „zweiten Reihe“, haben zwar durchaus lokale Bekanntheit und Wertschätzung erlangt und sind auch bei Weinführern wie Eichelmann und Co. gelistet, Sie zählen dort aber (noch) nicht zu den Spitzenbetrieben. Nichts desto trotz, schaffen es bei renommierten Wettbewerben immer wieder Weine von diesen Betrieben überragende Platzierungen zu erzielen. Interessant ist das nicht nur Qualitativ, sondern auch im Hinblick auf das Preis-Genussverhältnis. Das ist bei einigen Weinen geradezu sensationell. Ein genauer Blick lohnt also durchaus.

    Weingut Singer-Bader, Korb

    Barbara und Julian Singer – © Singer-Bader

    Zusammen. Gewachsen. So titulieren Barbara und Julian Singer auf Ihrer Webseite. Beide stammen aus Winzerfamilien mit einer 500-jährigen Weinbautradition die durch die Heirat von Barbara (Bader) und Julian (Singer) zu einem Betrieb zusammengewachsen sind. Das war aber erst der Anfang.

    Ein gut sichtbares Statement für den Aufbruch in eine neue Ära ist der „WEINKORB“, die Vinothek des Weingutes in Korb. Dort lassen sich in einer angenehm durchgestylten Atmosphäre nicht nur die Weine verkosten sondern (zumindest in normalen Zeiten) auch gesellige Stunden verbringen.

    Überhaupt spielt eine ansprechende Gestaltung eine große Rolle beim Auftritt des Weingutes. Die Weine von Singer-Bader sind in eigens designte Schlegelflaschen abgefüllt und das markante Logo findest sich nicht nur an der Fassade des WEINKORBS sondern natürlich auf den Etiketten der Weine.

    Singer / Bader kann aber nicht nur schön, sondern auch ganz schön gut. Und seit 2020 auch BIO. Das Weingut ist Mitglied bei Bioland und folgt den entsprechenden Vorgaben. Passend zu dieser Philosophie beschäftigten sich die rührigen Winzer auch mit PIWI-Sorten. Das sind pilzresistente Neuzüchtungen die den Einsatz entsprechender Spritzmittel überflüssig machen.

    Besonders der STEINREINACHER CABERTIN steht hoch in der Gunst der Kunden und auch auf professioneller Ebene schlägt der Wein ein. Beim eigens für PIWI-Sorten ausgerichteten Internationalen PIWI-Weinpreis der 2020 zum 10. Mal ausgerichtet wurde, konnte der 18er CABERTIN 91 Punkte und eine Goldmedaille erringen. Der letzte Jahrgang Wein war auch schnell ausverkauft. Der neue Jahrgang 19 wurde aber kürzlich abgefüllt und ihr findet demnächst eine Rezession darüber in der Albert-Weinstein Rubrik, da mich der Wein in Sachen Preis-Genussverhältniss bislang absolut überzeugt hat.

    Steht hoch in der Gunst der Kunden:
    Der STEINREINRACHER CABERTIN

    Auch bei den traditionellen Rebsorten kann Singer – Bader punkten. Eine Albert-Weinstein Empfehlung ist sicherlich der STETTENER LEMBERGER, der mit seiner tiefroten Farbe und komplexen Aromen nach Brombeeren, dunklen Kirschen Lust auf den nächsten Schluck macht. Am Gaumen zeigt sich der Wein vollmundig und kräftig und mit angenehmen Säurespiel.

    Wer es eher international mag, sollte sich den KORBER CABERNET, eine geradezu opulente Rotwein-Cuvee aus Cabernet-Franc und Cabernet Sauvignon, nicht entgehen lassen. Der im Moment im Verkauf befindliche Jahrgang 2016er zeigt sich vollmundig und kräftig mit den typischen Cabernet-Aromen nach Chassis, grüner Paprika und einem deutlichen Raucharoma. Ein Wein der bei einer Blindverkostung sicherlich den einen oder anderen Weinkenner mit seiner Württemberger Herkunft (positiv) überraschen würde und mit seinen 10,80 EUR auch einen schwabenfreundlichen Preis bietet.

    WEINGUT SINGER-BADER
    WEINKORB | VINOTHEK

    Rosenstraße 1
    71404 Korb
    info@singer-bader.de
    www.singer-bader.de
    Tel. +49 7151 9865707

    Der WEINKORB, die Vinothek von Singer – Bader in Korb (C) Singer-Bader

    Noch mehr aus der „zweiten. Reihe“ gibt es hier in Kürze. Dann im Fokus das Weingut Sterneisen in Remshalden. Für Albert der Senkrechtstarter-Newcomer-Garagenwein-Betrieb schlechthin .

    Hier geht es zu ersten Teil. Dort im Fokus: Die Weingüter ESCHER und SCHWARZ.

    Bio:

    Martin Rieg aka Albert Weinstein

    Meine Name ist Albert. Also eigentlich Martin, Ich trinke leidenschaftlich gerne Wein.

    Irgendwie wurde ich daher zum Weinberater für viele Freunde und Bekannte. Und irgendwie schreibe ich ganz gerne. Weine bewerte ich grundsätzlich mit meinem eigenen, völlig subjektiven, für Profis völlig unsinningen Bewertungssystem. Das wende ich übrigens schon seit Jahren auf Weinproben an und habe damit manchen Händler in den Wahnsinn getrieben. Ich finde aber das es funktioniert, Schließlich ist alles relativ:auch das Weintrinken. Viel Spaß damit.

    Kennt ihr Weingüter von denen Ihr findet sie sind „im kommen“? Mich faszinieren besonders Betriebe, die interessante, individuelle Weine zu vernünftigen Preisen bieten. Schreibt mir: mr@winestr.de

    Martin Rieg aka Albert Weinstein – © MR

  • To Go aus der Besenwirtschaft dr’Emil

    To Go aus der Besenwirtschaft dr’Emil

    Am Freitag 12.3. und Samstag 13.3.21 aus dem Besen vom Weingut 70469R! Stuttgart – Feuerbach abholen

    von Fabian Rajtschan „Advertorial“

    Ganz besonders jetzt in der traditionellen Besenzeit wird mir schmerzlich bewusst, wie sehr mir der direkte Kontakt, der Austausch und das Lachen mit unseren Kunden fehlt. Jedes Mal, wenn ich in die Räume unserer Besenwirtschaft dr’Emil gehe, vermisse ich das Stimmenwirrwarr, den Klang klingender Gläser und das Gefühl ausgelassener Heiterkeit in der Luft. Und so habe ich mit meiner Familie überlegt, wie wir zumindest etwas Besenstimmung in diesen März bringen und Sie (an die besonderen Erfordernisse angepasst) sehen können. Das Ergebnis ist unser dr’Emil für zu Hause Konzept.

    Wir bieten Ihnen noch dieses Wochenende am Freitag 12.3. und Samstag 13.3. von 17:00 bis 19:30 Uhr Gerichte zum Mitnehmen an. Diese können Sie auf unserer Webseite unter www.70469r.de/besenwirtschaft auswählen und per Mail an: info@70469r.de oder telefonisch unter: 0711 1229 5385 bestellen. Hierbei gleich Ihre Wunschabholzeit angeben, damit wir Ihre Abholung reibungslos organisieren können und auch noch Zeit für ein paar wohltuende Worte bleibt. Dabei bitten wir um Bestellung bis Donnerstagabend. Danach gilt das Angebot solange der Vorrat reicht. Zur vereinbarten Abholzeit kommen Sie zu uns in den Besen, suchen sich noch die passenden Weine zum Essen aus – da beraten wir Sie natürlich gern – und nehmen Ihr Essen dann in der nachhaltigen reCIRCLE Mehrwegbox (https://www.recircle.de) mit nach Hause, um es dort in Ruhe zu genießen.

    Selbstverständlich haben wir auch immer ein paar perfekt temperierte Fläschchen unserer Weine vorrätig. Neu dabei ist unser Rosé WIND in der 0,25 l Flasche für den kleinen Durst.

    Die Mehrwertboxen von reCIRCLE leihen Sie bei uns für 10€ Pfand und können Sie beim nächsten mal wieder befüllen lassen, oder bei einem der reCIRCLE Partner (Hier geht es zur Übersicht aller Partner https://www.recircle.de/karte) zurück geben.

    Dies kann natürlich das Besenfeeling nicht ersetzen aber zumindest den Besenduft und den typischen Geschmack zu Ihnen nach Hause zaubern.

    Bleiben Sie gesund und guter Dinge,

    Ihr Fabian Rajtschan von 70469R!

    Warum 70469R! Wein? Weil ich, Fabian Rajtschan, all mein Können, meine Kraft und mein Herzblut einsetzte um, im Einklang mit der Natur, Stuttgarter Wein für Stuttgarter Genießer gedeihen zu lassen. Bei mir gibt es kein Schischi, dafür umso mehr Herzlichkeit und einfach guten Wein.

    Fabian Rajtschan, Weingut 70469R! Stuttgart – Feuerbach


    Weinbau Fabian Rajtschan
    Schenkensteinstr. 20
    70469 Stuttgart-Feuerbach

    Öffnungszeiten

    Samstags von 9.00 – 12.00 Uhr

    Abholungen sind nach telefonischer Vereinbarung unter: 0711/12295385 möglich!

    Oder schreiben Sie uns eine Email an: info@70469R.de

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    Fabian Rajtschan – © Alina Schäfer

  • Newcomer und alte Hasen

    Newcomer und alte Hasen

    Ein Blick in die „zweite Reihe“ im Remstal und Stuttgart

    von Martin Rieg, (Albert Weinstein)

    Die zweite Reihe? Klar, das klingt zunächst nicht schmeichelhaft. Ein genauerer Blick auf eine Handvoll sehr interessanter Betriebe im Remstal und in Stuttgart lohnt aber mehr denn je.

    Zunächst eine Begriffsklärung. Wer oder was ist eigentlich die „zweite Reihe“? Sagen wir so: Winzer und Wengerter in der „zweiten Reihe“, haben zwar durchaus lokale Bekanntheit und Wertschätzung erlangt und sind auch bei Weinführern wie Eichelmann und Co. gelistet, Sie zählen dort aber (noch) nicht zu den Spitzenbetrieben. Nichts desto trotz, schaffen es bei renommierten Wettbewerben wie dem Meininger oder dem VINUM Rotweinpreis, immer wieder Weine von diesen Betrieben überragende Platzierungen zu erzielen. Interessant ist das nicht nur Qualitativ, sondern auch im Hinblick auf das Preis-Genussverhältnis. Das ist bei einigen Weinen geradezu sensationell. Ein genauer Blick lohnt also durchaus.

    Der Korber Kopf im Dezember. Auch das Weingut Escher besitzt hier Reben – © MR

    Weingut Escher, Schwaikheim

    Das Weingut Escher ist wahrlich kein Geheimtipp mehr. Spätestens als Christian Escher 2014/15 von der DLG als Vize-Jungwinzer des Jahres ausgezeichnet wurde war klar, dass künftig beachtliches aus Schwaikheim kommen könnte.
    Wobei in Schwaikheim gar keine Reben wachsen, sondern sich die rund 65.000 Rebstöcke der Eschers in Neustadt, Hertmannsweiler, Hanweiler, Steinreinach, Korb und sogar jenseits der Rems in Stetten finden. Seit 2019 wurde das Weingut vom Weinführer Eichelmann kontinuierlich mit als „hervorragendes Weingut“ mit 4 von 5 Sternen ausgezeichnet.

    Die Weine von Escher wurden auch immer wieder prämiert und ausgezeichnet. 2017 belegte der 2015er Zweigelt Goldreserve den 1. PLATZ in der Kategorie „NEUZÜCHTUNGEN“ beim renommierten deutschen Rotweinpreis der Zeitschrift „VINUM“. Und der 2019er Sauvignon Blanc Goldlage erreichte bei der falstaff SAUVIGNON BLANC TROPHY beachtliche 91 Punkte.

    Ein Coup den die Eschers jetzt noch toppen konnten. In der Winter-Ausgabe des falstaff (Dez – Feb) erreichte Eschers MEISTERWERK (JG 2018) bei der Verkostung „Rote Cuvees“ 93 Punkte und erlangte damit Platz 2 unter den eingereichten Weinen. Umso beachtlicher, da das MEISTERWERK mit 16,80 EURO geradezu ein Schnäppchen darstellt und nicht nur qualitativ, sondern auch mit einem überragenden Preis-Genuss-Verhältnis überzeugt. Die Cuvee aus Acolon, Cabernet Franc, Lemberger und Merlot entwickelt im Glas herrliche Beerenaromen. Die angenehme Tanninstruktur verhilft dem Wein zu einem herrlich langen Abgang mit großem Finale das noch lange am Gaumen bleibt. Wirklich ein MEISTERWERK!

    Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle erwähnt, dass in derselben Verkostung der Saphir vom Weingut Albrecht Schwegler und der Nikodemus Hades vom Weingut Jürgen Ellwanger ebenfalls mit 93 Punkten bewertet wurden und Platz 3 und 4 belegten.

    Eine Doppelseite mit den falstaff-Verkostungsnotizen zu den besten Weinen der Rotwein Cuvee-Trophy findet ihr auf der Webseite https://www.wein-escher.de/presse/.

    Seestraße 4
    71409 Schwaikheim
    info@wein-escher.de
    www.wein-escher.de
    Tel. 07195 57256
    Fax 07195 137319

    Der Rotenberger Schlossberg. Dort und in den benachbarten Lagen Altenberg und Mönchberg wachsen beachtliche Qualitäten – © adobe

    Weingut Schwarz, Untertürkheim

    Das Weingut Schwarz ist ein Familienbetrieb im klassischen Sinn und eine echte regionale Größe mit der beliebten angegliederten Besenwirtschaft. Vater Markus sieht sich als Winzer und Besenwirt, die beiden Kinder Stefanie und Ludwig, beide vinologisch gut ausgebildet und international rumgekommen arbeiten im Betrieb mit. Stefanie war sogar schon württembergische Weinkönigin. Trotzdem könnte man auf den ersten Blick denken Schwarz ist ein traditioneller Betrieb wie viele andere in der Region. Doch beim Weingut Schwarz ist überall Aufbruch spürbar. Besonders in der Sortimentsspitze der Lagen-/Reserveweine finden sich beachtliche Qualitäten zu absolut moderaten Preisen.

    Zwar findet man im Verkaufsraum noch die klassischen roten Kisten für die Literweine. Aber längst liegen dort neben den gut gestylten, natürlich schwarzen, Kartons für die gehobenen Qualitäten auch die gängigen Weinführer aus, in denen das Weingut immer ausführliche Erwähnung findet. Natürlich finden sich im Verkaufsraum auch Hinweise auf aktuelle und vergangene Erfolge.

    Das Weingut kann und konnte insbesondere mit den Rotweinen punkten und mit dem Merlot vom Untertürkheimer Altenberg bereits einen Verkostungssieger in der Kategorie „Internationale Rebsorten“ beim renommierten Meininger Rotweinpreis stellen.  

    Beim selben Wettbewerb konnte das Weingut Schwarz im Oktober letzten Jahres bei den Lembergern punkten und stellte mit dem 2017er Untertürkheimer Altenberg den Verkostungssieger in dieser Kategorie. Beachtliche 92 Punkte wurden dafür von Meininger vergeben. Und dieser Wein zeigt welches Potenzial in der Württemberger Paradesorte steckt. Eine kräftige Taninstruktur trifft auf intensive Beerenfrucht. Man merkt dem Wein den gekonnten Holzeinsatz an. Dieser ist auf den Punkt gebracht und verhilft dem Wein zu einer dichten Stoffigkeit, die sich in den nächsten 2 -3 Jahren sicherlich noch weiter harmonisieren wird.

    Wer so lange nicht warten will, sollte den Wein auf jeden Fall einen Tag vor dem Genuss öffnen oder zum einfacheren Ortswein, dem Untertürkheimer Lemberger Trocken greifen, der für unter 10,00 EURO beachtliches bietet und im Moment etwas leichter zugänglich ist, als der Hochkaräter vom Altenberg.

    Weingut Schwarz

    Ötztaler Straße 44
    70327 Stuttgart
    info@weingut-schwarz.eu
    www.weingut-schwarz.eu
    Tel.: 0711 33 47 27
    Fax: 0711 33 24 13

    MR. Super zugänglich: der 2018er Untertürkheimer Lemberger – © MR

    Noch mehr aus der „zweiten. Reihe“ gibt es hier in Kürze. Dann im Fokus die Weingüter Singer-Bader in Korb und der Senkrechtstarter-Newcomer-Garagenwein-Betrieb Sterneisen in Remshalden.

    Bio:

    Martin Rieg aka Albert Weinstein

    Meine Name ist Albert. Also eigentlich Martin, Ich trinke leidenschaftlich gerne Wein.

    Irgendwie wurde ich daher zum Weinberater für viele Freunde und Bekannte. Und irgendwie schreibe ich ganz gerne. Weine bewerte ich grundsätzlich mit meinem eigenen, völlig subjektiven, für Profis völlig unsinningen Bewertungssystem. Das wende ich übrigens schon seit Jahren auf Weinproben an und habe damit manchen Händler in den Wahnsinn getrieben. Ich finde aber das es funktioniert, Schließlich ist alles relativ:auch das Weintrinken. Viel Spaß damit.

    Kennt ihr Weingüter von denen Ihr findet sie sind „im kommen“? Mich faszinieren besonders Betriebe, die interessante, individuelle Weine zu vernünftigen Preisen bieten. Schreibt mir: mr@winestr.de

    Martin Rieg aka Albert Weinstein – © MR