Kategorie: Medien

  • Podcast Wein #10: Von Reben zu Reichtum

    Podcast Wein #10: Von Reben zu Reichtum

    Der Weinhandel und sein wirtschaftlicher Erfolg in Stuttgart

    von Sheila Khan

    Die Ansprüche an Weinhändler in Stuttgart sind hoch. In einer Stadt mit exquisiter Weinkultur und anspruchsvoller Gastronomie genügt es nicht, nur gute Weine anzubieten. Auch Weinhändler Martin Voigt versorgt die Stuttgarter Kundschaft mit großartigen Weinen und verdeutlicht, dass sich hinter dem Thekenglanz und dem Probierraumspaß eine ganze Menge mehr verbirgt. Es kommt auf die Erfüllung der individuellen Kundenwünsche an. Am wichtigsten: Die persönliche Beratung und der direkte Kundenkontakt. Die Bedürfnisse seiner Kunden will er ganz genau kennen, dafür probiert er nicht nur selbst, sondern bietet auch seinen Kunden eine Verkostung an.

    Ein Paradies für Weinhändler

    Stuttgarts Lage macht die Stadt zu einem perfekten Ort für den Weinhandel. Die Nähe zu renommierten Weinanbaugebieten wie dem Württembergischen Weinland ermöglicht einen direkten Zugang zu hochwertigen Weinen. Die reiche Weinkultur und die starke Nachfrage in der Region schaffen ideale Bedingungen für Weinhändler. Kurz gesagt: Stuttgarts Lage vereint eine große Weintradition, hohe Nachfrage, touristisches Potenzial und eine wohlhabende Zielgruppe, was die Stadt zu einem Hotspot für den Weinhandel macht.

    „…die Weinberge sind da, der Wein ist da, man probiert es einfach aus.“

    Weinhändler Martin Voigt

    Der Weinhandel ist von zahlreichen Hürden und Schwierigkeiten geprägt, denen ein Weinhändler täglich gegenübersteht. Von der ständigen Herausforderung, die Erwartungen einer anspruchsvollen Kundschaft zu erfüllen, über die Bewältigung von wirtschaftlichen Unsicherheiten wie der Corona-Pandemie und der Inflationsproblematik bis zur Pflege persönlicher Beziehungen zu Lieferanten und Kunden. Der Beruf erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und Durchhaltevermögen.

    Insbesondere die Preissteigerungen machen Weinhändlern, wie Martin Voigt zu schaffen, denn nur, „wenn die Leute Geld haben, können sie es hier auch ausgeben“. 

    Was ist nun wirklich wichtig bei einem guten Weinkauf?

    Als Weinspezialist betont Herr Voigt die Wichtigkeit, den persönlichen Geschmack zu berücksichtigen und nach hochwertigen Weinen mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis Ausschau zu halten. Eine kompetente Beratung hilft, den passenden Wein für jeden Anlass zu finden. Davon gibt es in Stuttgart zweifellos eine Menge, welche nicht nur Weinkenner sind, sondern Wein als eine Kunstform ansehen, die es zu genießen gilt.  

    Podcast Rund um das Thema Wein

    Podcast Wein #10: Von Reben zu Reichtum – Der Weinhandel und sein wirtschaftlicher Erfolg in Stuttgart.

    Sheila Khan

    Quelle Podcast Kesselgeflüster

    Autoreninfo:

    Sheila Khan

    Innerhalb der Kommunikationswissenschaft an der Uni Hohenheim bildet sie ihre Leidenschaft für Sprache und Medien aus. Jenseits der Universität liebt sie es, die Welt zu erkunden, Zeit mit ihrer Familie zu verbringen und sich in die Welt des Lesens und Schreibens zu vertiefen. Ihr Ziel ist es Moderatorin und Synchronsprecherin zu werden. Dafür erforscht sie die vielfältigen Nuancen unserer Stimme. Die Welt des Weins hat sie hier zum ersten Mal genauer untersucht und entdeckte so eine Vielfalt, die sie zuvor noch nicht kannte. 


    Sheila Khan – Foto SK

  • Podcast Wein #9: Weinsorten, Terroir und Geschmack

    Podcast Wein #9: Weinsorten, Terroir und Geschmack

    Was sorgt für Geschmack im Wein?

    von Bjarne Müller

    Wein ist eines der beliebtesten Genussmittel im Deutschland. Doch welche Faktoren den Geschmack unserer Weine beeinflussen, wissen besonders junge Konsument*innen oft nicht mehr. Was für die Herstellung eines Weines wichtig ist, weiß jedoch die Expertin für Weinanbau Christel Currle genau. 2017 wurde sie zur Winzerin des Jahres gekürt. Mit ihr zusammen, geht es in den Weinberg. Geschmacksfaktoren wie Klima, Bodenaufbau und Arbeit der Winzer*innen werden von der Expertin eingeordnet.

    Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. In einer Umfrage unter jungen Weintrinker*innen hat sich jedoch ein klares Bild ergeben. Der Wein muss überwiegend süß sein. vDer Geschmack des Weins hängt maßgeblich von 2 Faktoren ab, der Arbeit im Weinberg und der Arbeit im Weinkeller.

    Im Weinberg arbeiten unterirdisch die Nährstoffe des Bodens am geschmacklichen Feinschliff mit. Über die Entblätterung der Reben steuern Winzer*innen das Aroma des Weins von fruchtig bis säuerlich.

    Ein Rießling, der an der Mosel auf Schiefer wächst, schmeckt deutlich anders, als ein Rießling, der auf Löslehm in Baden wächst

    Christel Currle

    Diesen Unterschied prägt das sogenannte Terroir, so nennt man den Überbegriff für die Bodenbeschaffenheit des jeweiligen Anbaugebiets. Düngung, Beikräuter und Begrünung des Weinbergs können den Geschmack verändern. Zuviel Begrünung kann als Wasserkonkurrent in gestressten Trauben enden.

    Klimawandel sorgt für Veränderungen

    Auch das Klima wirkt sich zunehmend auf den Geschmack des Weines aus. Während wir in Deutschland vor einigen Jahrezehnten noch um genügend Sonne bangen mussten, sind es heute heiße Sommer, die den Winzerinnen zu schaffen machen. Um den negativen Auswirkungen des sehr warmen Klimas entgegen zu tretten, wird heutzutage früher im Jahr geerntet und häufig die Kühle der Morgenstunden genutzt. Ein Vorteil den ddie steigenden Temperaturen haben, sind steigende Öchslewerte beim Rotwein. Diese sind bei Weinkennerninnen durchaus erwünscht.

    Wer die Weine der ausgezeichneten Winzerin Christel Currle genießen möchte, sollte unbedingt in Stuttgart-Uhlbach beim Drei-Mädel-Haus, der Besenwirtschaft von Christel Currle vorbeischauen. Besonders in den Sommermonaten ist diese immer einen Ausflug wert.

    Podcast Rund um das Thema Wein

    Podcast Wein #9: Weinsorten, Terroir und Geschmack – Was sorgt für Geschmack im Wein?

    von Bjarne Müller

    Quelle Podcast Kesselgeflüster

    Autoreninfo:

    Bjarne Müller


  • Podcast Wein #8: Revolution im Weinbau

    Podcast Wein #8: Revolution im Weinbau

    Piwi-Wein – Die Rebe der Zukunft erreicht die Weinbranche

    von Melina Miller über denn Podcast von Nathalie Tewoldeberhan

    „PiWi?“ – Dieser Begriff mag zunächst für Stirnrunzeln sorgen, vor allem wenn man ihm zum ersten Mal begegnet. Doch in der Weinbranche steht „PiWi“ für nichts Geringeres als Pilzwiderstandsfähige Weine, die auch als Weine der Zukunft gefeiert werden.

    Dabei handelt es sich um gezüchtete Rebsorten, die resistenter gegen Pilzkrankheiten sind als herkömmliche Weine. Dies ermöglicht, dass eine deutlich geringere Menge an Pflanzenschutzmitteln eingesetzt werden müssen und trägt somit maßgeblich zu einer nachhaltigeren Weinproduktion bei.

    Barbara Singer vom Weingut Singer-Bader betont aber auch, dass die Weinbereitung mit PiWi-Reben aufgrund geringerer Erfahrungswerte eine Herausforderung sein kann. Obwohl PiWi-Reben weniger Pflanzenschutzmittel benötigen und Trockenheit besser vertragen, müssen Winzer neue Methoden in der Weinbereitung entwickeln. Nur reife, gesunde Trauben führen zu einem guten Wein, und das Experimentieren ist dabei essenziell.

    Winzerin und Initatorin Barbara Singer mit Master of Wine Thomas Curtius bei der Veranstaltung „Vorstellung Netzwerk Zukunftsweine“ in der Glockenkelter Stetten – © Weingut Singer-Bader

    Zwischen Tradition und Zukunft

    Geschmacklich erinnern PiWi-Weine an traditionelle Rebsorten, besitzen jedoch einen eigenen, einzigartigen Charakter. Die moderne Züchtungstechnologie, die bisher ohne Gentechnik auskommt, ermöglicht es, die besten Eigenschaften der Reben gezielt weiterzuentwickeln.

    „Tendenziell sind die Rebsorten darauf hin gezüchtet, dass sie gefühlt immer an traditionelle Rebsorten erinnern, aber PiWi ist nie eins zu eins der gleiche Geschmack.“

    Barbara Singer

    PiWi-Weine repräsentieren also eine wichtige Innovation im Weinbau, die sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile bietet. Mit ihrer Resistenz gegen Pilzkrankheiten und ihrer Anpassungsfähigkeit an klimatische Veränderungen zeigen PiWi-Rebsorten, dass Nachhaltigkeit und hohe Weinqualität Hand in Hand gehen können. Die Erfolge in Deutschland und die positive Resonanz von Winzern und Verbrauchern deuten darauf hin, dass PiWi-Weine die Weine der Zukunft sein könnten.

    Podcast Rund um das Thema Wein

    Podcast Wein #8: Revolution im Weinbau – Piwi-Wein – Die Rebe der Zukunft erreicht die Weinbranche

    von Nathalie Tewoldeberhan

    Quelle Podcast Kesselgeflüster

    Autoreninfo:

    Melina Miller

    Melina Miller studiert seit 2021 Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim und arbeitet nebenbei als Werkstudentin in der Wirtschaftskanzlei Gleiss Lutz. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihren Freunden, ihrer Familie oder einem guten Buch. Sie hat das WSET Level 1 Weinseminar an der Vinophilium Wine Academy absolviert und damit ihren ersten Schritt in die Weinwelt getan. 

    Melina Miller Foto MM

  • Podcast Wein #7: Kulinarik, Wein und Genuss

    Podcast Wein #7: Kulinarik, Wein und Genuss

    Gehört ein Wein zum guten Essen?

    von Sarah Kugele über den Podcast von von Max Ahrens

    Dass Käse oft mit Wein zusammen gegessen wird, ist wohl nicht nur den Franzosen bekannt. Die verschiedenen Geschmacksprofile des Weins und des Käse ergänzen sich perfekt. Da gibt es den cremigen Käse, der zum fruchtigen Weißwein passt. Oder der vollmundige Rotwein, der in Kombination mit einem würzigen Käse einen besonderen Geschmack erzeugt. Man könnte auch von einer richtigen Geschmacksexplosion im Mund sprechen. Doch auch zu anderen Gerichten gibt es immer den passenden Wein.

    Katrin Bramm und Alf Bestek aus Vaihingen an der Enz haben sich auf die Harmonie von Wein und Essen spezialisiert. Mit ihrer Firma „Alf und Katrin“ organisieren die Experten Weinevents auf Weingütern oder auf privaten Anlagen. Sie wissen, welches Gericht zu welchem Wein passt. Dabei gibt es eine einfache Regel: Je leichter die Speise, desto leichter darf auch der Wein sein. Doch so einfach, wie es sich anhört ist es dann doch nicht. Den passenden Wein zu Speisen zu finden, erfordert viel Zeit und Geduld.

    „Je süßer und schärfer eine Speise ist, desto weniger trocken darf der Wein sein.“

    Wolfgang Schuster aus Ludwigsburg

    Beispielhafte Food-Wine-Pairings aus dem Restaurant Ursprung in Zang. Fotos Kai Wunner

    Zu fetthaltigen Speisen können Weine mit einem höheren Alkoholgehalt serviert werden. Denn durch den höheren Alkoholgehalt, könne die Verdauung unterstützt werden, sagen die Weinexperten aus Vaihingen an der Enz. Auch Weinerlebnisführer Wolfgang Schuster aus Ludwigsburg beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von Wein und Essen. Für ihn gibt es die Faustregel:“Je süßer und schärfer eine Speise ist, desto weniger trocken darf der Wein sein“. Das gilt vor allem für die asiatische Küche, die sich durch Schärfe und Süße auszeichnet.

    Und wie sieht es aus mit Sekt? Wer einen Sektempfang plant, sollte vor allem auf salziges Essen setzen. Dieses hebt die spritzigen Aromen des Sektes hervor. Welcher Wein oder Sekt am Ende für einen zum Essen passt, muss aber selber ausprobiert werden.

    Podcast Rund um das Thema Wein

    Podcast Wein #8: Kulinarik, Wein und Genuss – Gehört ein Wein zum guten Essen?

    von Max Ahrens

    Quelle Podcast Kesselgeflüster

    Autoreninfo:

    Max Ahrens

    Max studiert Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim. In seiner Freizeit ist er leidenschaftlicher Wein- und Sekttrinker. Außerdem kocht und backt er gerne, liebt es (spontan) zu reisen, hört und macht gerne Musik und turnt. 

    Sarah Kugele

    Sie studiert seit 2022 Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim. Sie geht gerne zum Wandern oder Skifahren in die Berge und spielt an der Universität Hockey. Außerdem spielt sie Querflöte in einem Orchester und liebt Gerichte der schwäbischen Küche. Bei der Metzinger Weinlese beschäftigte sie sich das erste Mal ausführlicher mit dem Thema Wein.


    Sarah Kugele – Foto SK

  • Podcast Wein #6: Der Beruf des Sommeliers 

    Podcast Wein #6: Der Beruf des Sommeliers 

    Von der Liebe zum Wein zur Expertise

    von Melina Miller

    In der Welt des Weins und der Gastronomie gibt es eine wichtige Figur, die Genuss und Expertise miteinander verbindet – den Sommelier. Zu einem schicken Restaurant oder einem Luxushotel gehört er einfach dazu, um den Gästen erstklassigen Service bieten zu können.

    Mit einem reichen Schatz an Wissen, einer feinen sensorischen Wahrnehmung und einer unersättlichen Neugier für die Wein- und Getränkekultur verkörpert der Sommelier die Quintessenz des Genusses. Diana und Dietmar Maisenhölder waren schon immer leidenschaftliche Weinliebhaber und leiten heute mit viel Herzblut ihre eigene Sommelierschule – die Vinophilium Wine Academy in Stuttgart-Untertürkheim.

    Diana und Dietmar Maisenhölder von der Vinophilium Wine Academy. Foto Vinophilium

    Die Berufsbezeichnung Sommelier bzw. Sommelière ist nicht geschützt, weshalb sich im Prinzip jeder so nennen darf. Wirklich erfolgreich wird man in dieser Branche allerdings nur, wenn man eine bestimmte Qualifikation vorweisen kann. Viele angehende Sommeliers absolvieren deshalb formelle Ausbildungsprogramme in renommierten Weinschulen, wie die Vinophilium Wine Academy, wo sie alles über Weinherstellung, Weinanbau, Sensorik und Service erlernen.

    „Es gibt eine unendliche Vielfalt an Stilen und Genussmomenten, die den Wein zu einem großartigen Thema machen.“

    Dietmar Maisenhölder von der Vinophilium Wine Academy

    Vinophilium Wine Academy – Ausbildung rund um Weinherstellung, Weinanbau, Sensorik und Service

    Der Sommelier ist weit mehr als nur ein Getränkeservierer. Er ist ein Gastgeber, ein Geschichtenerzähler und ein Berater für Wein oder andere Getränke. Zu seinen Hauptaufgaben gehören die Erstellung der Weinkarte, die Empfehlung von Weinen zu Speisen, die Betreuung der Gäste und die Weitergabe von Weinwissen in Schulungen und Verkostungen.

    Im WSET Level 1 Kurs der Vinophilium Wine Academy. Foto: Melina Miller

    Die Rolle des Sommeliers in der Gastronomie ist unersetzlich, denn seine Expertise, Empfehlung und Leidenschaft ermöglichen den Gästen intensive Genusserlebnisse, da die Weinauswahl mit dem Essen und den individuellen Vorlieben perfekt harmoniert.

    Podcast Rund um das Thema Wein

    Podcast Wein #6: Der Beruf des Sommeliers – Von der Liebe zum Wein zur Expertise

    von Melina Miller

    Quelle Podcast Kesselgeflüster

    Autoreninfo:

    Melina Miller

    Melina Miller studiert seit 2021 Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim und arbeitet nebenbei als Werkstudentin in der Wirtschaftskanzlei Gleiss Lutz. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihren Freunden, ihrer Familie oder einem guten Buch. Sie hat das WSET Level 1 Weinseminar an der Vinophilium Wine Academy absolviert und damit ihren ersten Schritt in die Weinwelt getan. 


    Melina Miller. Foto MM

    Bild Siena

  • Podcast Wein #5: Weinzubehör

    Podcast Wein #5: Weinzubehör

    Die Must-Have-Accessoires für jeden Weinliebhaber

    von Sarah Kugele über den Podcast von Michel Pixa

    Dass ein Korkenzieher ein Must-have-Accessoire für jeden Weinliebhaber ist, lässt sich wohl kaum bestreiten. Denn ohne ihn geht es nicht: Bleibt die Flasche zu, gibt es auch keinen Wein. Ganz einfach. Doch nicht alle Korkenzieher eignen sich für die Öffnung der Weinflasche. Eine schlechte Spindel könne die Korken eher zerstören, weiß Kilian Kreis von der Weinhandlung Kreis. „Da gibt es einfache Kellnermesser, die einen besseren Job machen“, sagt der Weinexperte.

    Da gibt es einfache Kellnermesser, die einen besseren Job machen.

    Kilian Kreis, Weinhandlung Kreis

    Manchmal müsse der Korken gar nicht entfernt werden, erzählt Florian Hellwerth vom Weinkeller Mövenpick. Beim Coravin wird mit einer hohen Nadel Wein aus der Flasche entnommen. Der Korken bleibt stecken. So wird die Qualität des Weins über einen langen Zeitraum erhalten, betont der Weinexperte.

    Dropstop verhindert Rotweinflecken

    Damit beim Ausschank nicht unnötig rote Flecken auf dem Tisch oder der Kleidung landen, könne ein sogenannter Dropstop helfen. Dabei wird eine kleine aufgerollte Plastikfolie in den Flaschenhals gesteckt. „Dadurch kann man super sauber ausschenken und man verhindert, dass Wein auf den Tisch tropft“, verrät Florian Hellwerth.

    Eine kleine Auswahl an Kellnermessern. Foto Kai Wunner
    Der Coravin: Wein aus der Flasche ohne sie zu öffnen. Foto Timo Möck
    Ein Stückchen kreisrunde Folie, gerne auch mit Werbeaufdruck, als Lösung gegen das Tropfen. Foto Kai Wunner

    Wenn die Flasche dann auf ist, braucht es nur noch eins: ein gutes Weinglas. Das gehört für jeden Weinkonsument dazu!

    Podcast Rund um das Thema Wein

    Podcast Wein #5: Weinzubehör – Die Must-Have-Accessoires für jeden Weinliebhaber

    von Michel Pixa

    Quelle Podcast Kesselgeflüster

    Autoreninfo:

    Michel Pixa

    Michel Pixa studiert und arbeitet seit 2022 Kommunikationswissenschaften an der Uni Hohenheim. Zudem ist er Teil des Redaktionsteams des Campusmagazins Hohenheim. 

    Er ist aus Hamburg nach Stuttgart gezogen und ist deshalb oft quer durch Deutschland unterwegs auf dem Weg in seine Heimat. In seiner Freizeit schneidet er gerne die Gaming-Highlights von sich und seinen Freunden zusammen und lädt sie auf YouTube hoch. Im Rahmen dieses Hörfunkjournalismus-Projekts hat er sich zum ersten Mal mit dem Thema Wein auseinandergesetzt. 


    Michel Pixa – Foto MP

  • Podcast Wein #4: Stuttgarter Weingeschichte

    Podcast Wein #4: Stuttgarter Weingeschichte

    Wenn der Kessel sprechen könnte

    von Maurice Schrödel

    Wein ist so alt wie die Menschheitsgeschichte selbst. Egal ob in alten Geschichten, Märchen oder in alten Schriften, Wein findet darin seine Erwähnung. Kulinarisch ist der zeitlose Klassiker eine feste Größe und Bestandteil traditioneller Bräuche und Feierlichkeiten. Speziell die Entwicklungen des Stuttgarter Weins sind beachtlich. Über Jahrhunderte wurde die Stuttgarter Weinproduktion perfektioniert, wobei jeder Abschnitt der Geschichte seine eigenen Einflüsse und Verbesserungen mit sich brachte.

    Weingeschichte weckt die Begeisterung

    Stuttgarter Wein und seine Geschichte begeistern und sind reich an Tradition. Auch Jörg Philipp der mit seiner Firma „Degustar“ international Weingüter für chinesische Importeure ausfindig macht, kennt die Geschichten, die der Stuttgarter Kessel in sich birgt. Von Schützenfesten bis hin zu Adelshochzeiten, Stuttgarter Wein war fester Bestandteil dieser traditionellen Bräuche und Sitten. Jörg Philipp selbst entschied sich vor über 20 Jahren dazu, Wein zu seiner Berufung zu machen. Bis heute erfüllt ihn diese Arbeit wie keine andere.

    Seine Liebe und Begeisterung speziell für Stuttgarter Wein entwickelte sich erst durch die enge Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Weinbaumuseum.

    „Für mich ist Wein ein endloses Thema und das ist es, was mir am meisten Spaß macht.“

    Jörg Philipp

    Die Geschichten, die Jörg Philipp über den Stuttgarter Rebensaft erzählen kann, handeln von verschwenderischem Konsum, von Weinbau als Geschäftsmodell sowie von uralter Symbolik, die bis heute Auskunft über längst vergangene Zeiten gibt. All diese Geschichten und viele mehr berichtet er voller Begeisterung und Hingabe.

    Stuttgarter Wein besitzt Charakter

    Auch die geschmackliche Entwicklung des Weins ist beachtlich. Während damals Kräuter und Gewürze den Geschmack des Weins prägten, ist der heutige Wein dank der modernen Kellertechnik auf diese Zutaten nicht mehr angewiesen.

    Stuttgarter Wein besitzt Charakter und eines steht dank Menschen wie Jörg Philipp fest: Auch in Zukunft wird die Geschichte des Stuttgarter Weins Früchte tragen.

    Podcast Rund um das Thema Wein

    Podcast Wein #4: Stuttgarter Weingeschichte – Wenn der Kessel sprechen könnte

    von Maurice Schrödel

    Quelle Podcast Kesselgeflüster

    Autoreninfo:

    Maurice Schrödel

    Maurice Schrödel studiert seit dem Wintersemester 2021 Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim. Er arbeitet teilzeit bei der Deutschen Post und treibt regelmäßig Kraftport.


    Foto Maurice Schrödel

  • Podcast Wein #3: Wie gesund ist Wein?

    Podcast Wein #3: Wie gesund ist Wein?

    Der schmale Pfad zwischen Genuss und Gesundheit

    von Sarah Kugele über den Podcast von Lisa Schnabel

    Ein Gläschen Wein gehört für viele zu Festen und zum Feiern dazu. Auch auf den Feierabend oder das Wochenende wird häufig mit einem Glas Wein angestoßen. Der Pro-Kopf-Konsum von Wein liegt in Deutschland bei 20 Litern im Jahr. Ist das gesund?

    Für eine Rettungssanitäterin aus Stuttgart gibt es keine klare Antwort. Einerseits erlebte die Rettungssanitäterin und angehende Medizinstudentin auf der Intensivstation hautnah die Gefahren und Risiken, die Alkohol mit sich bringen können. Dort kam sie mit vielen Menschen in Kontakt, denen Alkohol zum Verhängnis wurde. Auf der anderen Seite soll Wein auch positive Wirkungen auf die Gesundheit haben: So soll Alkohol sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken und weitere Inhaltsstoffe sollen Demenzerkrankungen und Nierenleiden vorbeugen oder auch das Herzinfarkt- und Hirnschlagrisiko senken. Dennoch sind die Gefahren von Alkohol da: „Wein enthält Alkohol. Also kann alles, was Alkohol enthält, natürlich in den Alkoholismus führen“, sagt die angehende Medizinstudentin.

    Alles, was Alkohol enthält, kann natürlich in den Alkoholismus führen.

    Rettungssanitäterin und angehende Medizinstudentin
    Ein Glas Wein oder viele Gläser? Ein schmaler Grat für die Gesundheit. Foto Kai Wunner

    Alkohol kann zur Einsamkeit führen

    Ist man einmal im Kreislauf der Alkoholabhängigkeit gefangen, fällt das Entkommen nicht gerade leicht. Die Folgen: verminderte Leistungsfähigkeit, Wahrnehmung und Reaktionszeit, Abnahme der sozialen Kontakte – aus all dem könnten sich dann auch psychische Erkrankungen entwickeln. Dabei hat doch alles erstmal ganz harmlos begonnen: jeden Abend ein Gläschen Wein.

    Wenn man jeden Tag ein Glas Wein trinkt und abends ohne dieses Glas Wein nicht mehr kann, dann hat man durchaus ein Problem mit Alkohol.

    Rettungssanitäterin und angehende Medizinstudentin

    „Wenn man jeden Tag ein Glas Wein trinkt und abends ohne dieses Glas Wein nicht mehr kann, dann hat man durchaus ein Problem mit Alkohol“, sagt die angehende Medizinstudentin. Deshalb sei es wichtig, Wein als Genussmittel zu sehen und weniger als Medizin oder Wundermittel. „Man sollte bewusst damit umgehen, wie viel man konsumiert und wie häufig“, so die Rettungssanitäterin. In geringen Maßen könne Wein durchaus gesund sein. Dieser Ansicht ist auch der derzeitige Bundesgesundheitsminister, Karl Lauterbach. So könne sich Wein laut Lauterbach in Maßen bei gesunden Menschen positiv auf den Erhalt der Gefäße auswirken.

    Podcast Rund um das Thema Wein

    Podcast Wein #3: Wie gesund ist Wein? – Der schmale Pfad zwischen Genuss und Gesundheit

    von Lisa Schnabel

    Quelle Podcast Kesselgeflüster

    Autoreninfo:

    Sarah Kugele

    Sarah Kugele studiert seit 2022 Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim. Sie geht gerne zum Wandern oder Skifahren in die Berge und spielt an der Universität Hockey. Außerdem spielt sie Querflöte in einem Orchester und liebt Gerichte der schwäbischen Küche. Bei der Metzinger Weinlese beschäftigte sie sich das erste Mal ausführlicher mit dem Thema Wein.


    Sarah Kugele – Foto SK

  • Podcast Wein #2: Besenwirtschaften

    Podcast Wein #2: Besenwirtschaften

    Wo Wein fließt, Herzen sich öffnen und Geschichten erzählt werden

    von Sarah Zilian

    Wenn das Laub bunter wird und der Wein nicht länger im Keller verweilt, haben die Besenwirtschaften im Land Hochsaison. Diese urigen Lokale, die häufig von Winzern betrieben werden, sind bekannt für hausgemachtes Essen und eigenen Wein. Das Ganze in einer unverwechselbaren Atmosphäre im sogenannten „Wohnzimmerambiente“. Annette Currle betreibt ein solches Konzept mit ihrer Familie. Im Gutsausschank „Zum Dreimädelhaus“ in Uhlbach werden Gäste aus der ganzen Welt herzlich begrüßt und mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region empfangen.

    Einen anderen Teil der Besenwirtschafttradition stellt der saisonale Charakter dar. Die kurzen Öffnungszeiten, meistens zur Weinlese im Herbst, tragen zur Vorfreude der Gäste bei. Gesetzlich ist das Ganze natürlich auch geregelt, was Annette Currle bestätigt.

    „Meine Familie ist hier sehr verwurzelt mit dem Weinbau von jeher. Unsere Besenwirtschaft gibts also schon seit 1970 und ist seither in Familienbetrieb.“

    „alles was, … auch länger im Jahr geöffnet haben will, darf rein rechtlich nicht unter dem Begriff Besenwirtschaft betrieben werden.“

    Annette Currle Gutsausschank „Zum Dreimädelhaus
     

    Ursprünglich präsentierten und verkauften die Winzer in den Besenwirtschaften ihren Wein an die Verbraucher. Doch der Charakter der Lokale hat sich im Laufe der Zeit zunehmend geändert.  Heute kommen hier sowohl Einheimische als auch Touristen zusammen, um in einer gemütlichen Runde Geschichten zu erzählen, zu lachen und um über das Leben zu sinnieren.

    Anette Currle in den Uhlbacher Weinbergen. Foto Kai Wunner

    „Die ganzen verschiedenen Schichten unserer Gesellschaft treffen hier aufeinander und zwar nicht nur in einem Raum, sondern auch an einem Tisch.“

    „Jeder Tag ist anders, … immer gibts eine andere Anekdote oder ein anderes Erlebnis und das machts einfach so unverwechselbar.

    Annette Currle Gutsausschank „Zum Dreimädelhaus

    Die Besonderheiten einer Besenwirtschaft sind unglaublich vielschichtig. Sie verkörpern Werte von Gemeinschaft, Handwerk und Genuss und bilden ein erfrischendes Gegengewicht zu den großen Restaurantketten von heute.

    All dies sind eindeutige Indizien dafür, dass Besenwirtschaften für viele zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Weinregionen rund um Stuttgart geworden sind und es auch bleiben werden.

    Podcast Rund um das Thema Wein

    Podcast Wein #2: Besenwirtschaften – Wo Wein fließt, Herzen sich öffnen und Geschichten erzählt werden

    von Sarah Zilian

    Quelle Podcast Kesselgeflüster

    Autoreninfo:

    Sarah Zilian

    Im Wintersemester des Jahres 2021 startete sie das Studium der Kommunikationswissenschaft an der Universität in Hohenheim.

    Einen Ausgleich zu den anfallenden studentischen Verpflichtungen findet sie in diversen Sportarten. Unter anderem dem Tennisspielen, Skifahren und Wandern.


    Sarah Zilian – Foto SZ

  • Podcast Wein #1: Beruf Winzer

    Podcast Wein #1: Beruf Winzer

    Ein Knochenjob mit aktuellen Herausforderungen

    von Sarah Kugele

    Winzer müssen ganz schön was aushalten: Ob Regen, Wind, Schnee oder Hitze, sie müssen immer bereit sein, draußen zu arbeiten. Das ist nicht für jeden was. Auch Dieter Kizler vom Collegium Wirtemberg konnte sich nicht vorstellen, bei jedem Wetter im Weinberg dem Tagwerk nachzugehen. Doch ein Beruf mit Weinbezug sollte es dennoch werden. So begann er die Ausbildung zum Weinküfer und ist heute stellvertretender Kellermeister für das Collegium Wirtemberg in Untertürkheim.

    Er weiß genau, wie der beste Wein produziert werden kann: „Jede Rebsorte hat ihre eigenen Ansprüche. Im Keller ist das Wichtigste, dass die Temperatur immer konstant ist. Die 20 Grad-Marke darf eher unterschritten sein“, sagt Kizler. Wenn die Trauben bei Kizler im Keller landen, haben Winzer schon einige Arbeitsstunden im Weinberg hinter sich.

    Die Branche hat ein riesiges Nachwuchsproblem. Wer Freude am Wein hat, ist richtig in der Branche

    Dieter Kizler vom Collegium Wirtemberg

    Das weiß auch Winzer Michael Warth von der Weinmanufaktur Untertürkheim. Auf seinen 13 Hektar Rebfläche gibt es immer etwas zu tun. Doch das macht dem studierten Önologen nichts. Eher im Gegenteil, er liebt die Vielseitigkeit des Berufes. „Jede Rebsorte, jeder Boden, jeder Jahrgang ist so unterschiedlich, dass man jedes Jahr neue Herausforderungen hat und dann auch den Unterschied in der Flasche schmeckt“.

    Winzer Michael Warth beim Reben-Binden im Weinberg. Foto Michael Warth

    Herausforderung Zukunft

    Anspruchsvolle Aufgaben, die auch Stefanie Schwarz vom Weingut Schwarz in Untertürkheim kennt. Die Winzerin kennt die Arbeit im Weinberg schon von klein auf. Doch in den letzten Jahren seien neue Schwierigkeiten aufgrund des Klimawandels hinzugekommen: „Der Sommer ist extrem trocken, dann müssen die Pflanzen bewässert werden“. Die größten Herausforderungen stellt die Natur dar, doch auch wirtschaftlich müsse in der Weinbranche gekämpft werden. „Es wird immer aufwendiger Wein zu vermarkten. Das heißt: Man braucht mehr Events und Veranstaltungen“, erzählt die Winzerin.

    Fehlender Nachwuchs erschwere die Arbeit, weiß Kizler. „Die Branche hat ein riesiges Nachwuchsproblem. Wer Freude am Wein hat, ist richtig in der Branche“, sagt der Kellermeister.

    Damit es in Zukunft noch Weinbau gibt, wird zusammen für den Erhalt der Weinkultur gekämpft. „Wir leben immer davon, dass Kollegen in der gleichen Region erfolgreich sind, denn das stärkt die Region“, sagt Warth.

    Podcast Rund um das Thema Wein

    Podcast Wein #1: Beruf Winzer – Ein Knochenjob mit aktuellen Herausforderungen

    von Sarah Kugele

    Quelle Podcast Kesselgeflüster

    Autoreninfo:

    Sarah Kugele

    Sie studiert seit 2022 Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim. Sie geht gerne zum Wandern oder Skifahren in die Berge und spielt an der Universität Hockey. Außerdem spielt sie Querflöte in einem Orchester und liebt Gerichte der schwäbischen Küche. Bei der Metzinger Weinlese beschäftigte sie sich das erste Mal ausführlicher mit dem Thema Wein.


    Sarah Kugele – Foto SK