Autor: Kai Wunner

  • Jahrgangsbericht 2021

    Jahrgangsbericht 2021

    Weingut Albrecht Schwegler informiert über das abgelaufene Jahr und die Aussicht auf die Weinqualität

    von Aaron Schwegler

    Langsam neigt sich ein ereignisreiches Jahr 2021 dem Ende zu. Trotz allen Herausforderungen, die auch das Jahr mit sich brachte, sind wir froh und dankbar darüber, wieder einen tollen Jahrgang im Keller zu haben, welcher sich jetzt schon sehr vielversprechend entwickelt.

    Die andauernden und ergiebigen Niederschläge im Frühsommer stellten uns im ökologischen Weinbau vor bisher unbekannte Herausforderungen. Nur durch den unermüdlichen Einsatz unseres gesamten Teams war es möglich, dass wir im Herbst gesunde und vollreife Trauben ernten durften. Die Lese hat in diesem Jahr so spät begonnen wie zuletzt Mitte der 90er Jahre. Im Gegensatz zum Frühsommer war diese Periode geprägt von langen sonnigen Tagen und kühlen Nächten, was bei den bei uns üblichen geringen Erträgen zu einer ausgeprägten aromatischen Reife und einer wundervollen Eleganz führte.

    Vielversprechender Jahrgang im Keller

    Im Juli und August konnten wir mit unzähligen Besuchern auf unserem Bergfest wunderbare Sommernächte und Wochenenden feiern. Unser Bergfest hatten wir bereits im harten Lockdown des vergangenen Frühjahrs mit einem zu diesen ungewohnten Zeiten passenden Konzept geplant und sind auch heute der festen Überzeugung, mit den richtigen Ideen keine generelle Absage für alle Aktivitäten in unserem Weingut erteilen zu müssen.

    Weingut Albrecht Schwegler

    Inh. Aaron Schwegler

    Steinstr. 37
    71404 Korb

    Telefon: +49 7151 3040137
    Telefax: +49 7151 34978
    weingut(at)albrecht-schwegler.de

    Verkauf und Verkostung immer samstags von 10-15 Uhr sowie nach telefonischer Absprache.

    Julia und Aaron Schwegler – © Lucie Greiner

  • Weinbaubetriebe im Ländle werden immer größer

    Weinbaubetriebe im Ländle werden immer größer

    Landwirtschaftszählung 2020: Strukturdaten zum Weinbau

    von Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

    Nach den Ergebnissen der Landwirtschaftszählung 2020 verfügten 6 490 landwirtschaftliche Betriebe in Baden-Württemberg über Rebflächen, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Davon waren 3 779 Betriebe im badischen Anbaugebiet ansässig und 2 711 Betriebe gehörten zum Anbaugebiet Württemberg. Insgesamt betrug die Rebfläche in Baden-Württemberg über 25 540 Hektar (ha), die sich auf die beiden Anbaugebiete Baden (14 950 ha) und Württemberg (10 590 ha) verteilte. Auf rund 6 % der Fläche erfolgte der Anbau nach ökologischen Kriterien.

    Dass auch im Weinbau der Trend zu größeren Strukturen besteht, wird an der durchschnittlichen Rebfläche je Betrieb deutlich, die im letzten Jahrzehnt von 2,9 auf 3,9 ha (+38 %) angestiegen ist. Der Zuwachs war insbesondere im Bereich der größeren Betriebe festzustellen. So lag die Wachstumsschwelle, ab der eine Zunahme der Flächen zu beobachten war bei zehn Hektar.

    Der größte Teil der Weinbaubetriebe (91 % in Baden; 85 % Württemberg) wird als Familienbetrieb bewirtschaftet, von denen rund 40 % im Haupterwerb geführt werden. Letztere sind jedoch für das Gros der Rebflächen verantwortlich (71 %) und befanden sich mit einer Flächenausstattung von 6,2 ha Rebfläche je Betrieb deutlich über dem Ergebnis der durchschnittlichen Nebenerwerbswinzer (1,7 ha).

    Obwohl in den Weinbergen immer noch viel Handarbeit notwendig ist, ist die Mechanisierung durch maschinellen Rebschnitt, Laubhefter und Traubenvollernter inzwischen gängige Praxis. Das wirkt sich auch auf die Zahl der Beschäftigten in den Weinbaubetrieben aus, die 2020 bei 34 500 Personen (Baden 20 700; Württemberg 13 800) lag. Gegenüber 2010 bedeutete das eine Abnahme um 47 % und ist vor allem auf eine rückläufige Entwicklung bei den Familien- und Saisonarbeitskräften zurückzuführen. Umgerechnet auf Vollzeitäquivalente oder Arbeitskräfteeinheiten (AK-E) fiel die Reduktion gegenüber 2010 (-15 %) moderater aus.

    Bei der Landwirtschaftszählung 2020 wurden die Familienbetriebe, bei denen die Inhaberinnen und Inhabern älter als 55 Jahre waren, nach der Hofnachfolge gefragt. Bei 3 100 Weinbaubetrieben und damit fast der Hälfte steht in den nächsten fünf bis zehn Jahren der Generationenwechsel an, wobei momentan bei gut einem Fünftel eine Nachfolge in Aussicht steht. Darunter streben auch 13 % weibliche Nachwuchswinzerinnen eine Betriebsübernahme an.

    Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

  • Club-Angebot Bodegas BAIGORRI und Granbazán

    Club-Angebot Bodegas BAIGORRI und Granbazán

    Für Mitglieder WineSTR CLUB


    von WineSTR-Team „Advertorial“

    Für Mitglieder des WineSTR CLUB gibt es Sammelbestellungen mit Spezial-Rabatt

    Infos zu den Sammelbestellungen kommen per Mail an die Club-Mitglieder.

    Weitere Informationen zu den Bodegas GRANBAZÁN & BAIGORRI

    Der Deutsche Matthias Lange ist INTERNATIONAL SALES AND MARKETING DIRECTOR für beide Weingüter und freut sich immer über Besuch aus der deutschen Heimat. Beide Weinanbaugebiete stehen für viel touristische Sehenswürdigkeiten und können mit einem Besuch der Region verbunden werden. Insbesondere die gute Küche in der Bodegas BAIGORRI lohnt es zu probieren.



    Bodegas GRANBAZÁN

    Lugar de Tremoedo, 46
    36628 – Vilanova de Arousa
    Pontevedra (España)

    agrodebazan@agrodebazan.com

    +(34) 986 555 562

    www.bodegasgranbazan.com


    Bodegas BAIGORRI

    Crta. Vitoria-Logroño, km 53,

    01307 Samaniego, Álava

    mail@bodegasbaigorri.com

    +(34) 945 60 94 20

    www.bodegasbaigorri.com

    Disclaimer: Dies ist ein Hinweis auf ein Angebot des Kooperationspartners an Mitglieder des WineSTR Club. Der Kaufvorgang findet nicht bei WineSTR statt, sondern zwischen dem Kooperations-Partner und dem WineStR CLUB Mitglied. Insbesondere ist die Gültigkeit des Angebots von der Verfügbarkeit der angebotenen Artikel vom Kooperationspartner abhängig.

  • DER WEIN MUSS ATMEN!?

    DER WEIN MUSS ATMEN!?

    Wissenswertes über das Zusammenspiel von Wein und Luft

    von Sabrina Klieber

    Wenn es um das Thema „der Wein muss atmen“ geht, dann gibt es so einige Sprüche, die wahrscheinlich jeder schon gehört hat, oder als lustigen Spruch auf irgendwelchen Karten gelesen hat. Einer der bekanntesten Sprüche wäre da wohl: Der Wein muss atmen! Ich will den trinken und nicht wiederbeleben! Hat wahrscheinlich jeder schon mal gelesen, oder? Ist ja auch ein lustiger Spruch, aber meistens steckt hinter jedem Witz ja auch ein Funke Wahrheit, sowie natürlich auch in diesem Fall!

    Aber was bedeutet es denn nun wirklich, wenn man davon spricht, dass der Wein atmen muss? Ich freue mich, das kurz und knackig zu erläutern, zu dürfen.

    🍷 POSITIVE AUSWIRKUNG AUF DIE AROMEN

    Wenn der Wein mit Sauerstoff in Kontakt kommt, können sich gewisse Aromen mildern oder aber auch bestimmte Aromen besser freisetzen. Manchmal wenn man eine Flasche öffnet und etwas ins Glas eingießt, kommt einem ein etwas unangenehmer Geruch in die Nase. Keinesfalls sollten Sie den Wein sofort in den Abfluss schütten, weil Sie der Annahme sind, dass gewiss ein Weinfehler der Grund dafür sein muss, oder der Wein überlagert ist. Geben Sie dem Wein etwas Zeit! Unangenehme Gerüche können sich verflüchtigen und der Wein kann somit seine wunderbaren Aromen preisgeben. Ach herrje, es wäre wirklich jammerschade, wenn jeder Wein sofort entsorgt würde, der einen etwas komischen Geruch unmittelbar nach Öffnen der Flasche hat. Geduld ist beim Wein Trinken, durchaus von Vorteil!

    Wein verkosten – © Deutsches Weininstitut (DWI)

    🍷 DAS RICHTIGE GLAS

    Sauerstoff bekommt der Wein in passenden Weingläsern. Je größer das Glas, desto höher der Sauerstoffkontakt. Auch hier gilt es, sich etwas auszuprobieren. Nicht jeder Weißwein möchte in ein dementsprechend kleines Glas gefüllt werden und genauso wenig möchte jeder Rotwein automatisch in ein großes Glas gefüllt werden. Wenn Sie zu Hause sind, und das nächste Mal eine Flasche Wein öffnen, dann verkosten Sie diesen doch einfach mal aus verschiedenen Gläserformen. Sie werden erstaunt sein, wie unterschiedlich sich der Wein in verschiedenartigen Gläsern entwickelt.

    🍷 BEWEGUNG INS GLAS BRINGEN

    Durch das Schwenken des Weinglases werden die Aromen des Weines, die recht dicht an der Oberfläche ruhen, in Bewegung gebracht. Durch das vorsichtige Schwenken des Glases können die Aromen besser in Richtung Nase aufsteigen. Eine Empfehlung meinerseits: Wenn Sie einen Wein verkosten, dann schwenken Sie nicht sofort darauf los, sondern riechen Sie unbedingt, bevor Sie schwenken. Durchaus interessant und vor allem ein super Training für die Sensorik.

    🍷 KARAFFIEREN

    Ist der Kontakt mit Sauerstoff im Glas nicht genug, kann man den Wein auch karaffieren. Das bedeutet nichts anderes, wie den Wein von der Flasche in eine Karaffe umzufüllen. Mit Dekantieren, dem Trennen des Weines von Depot, hat das Ganze nichts zu tun, denn beim Karaffieren sind wir ja lediglich daran interessiert dem Wein genügend Sauerstoff zu geben.

    🍷 AUCH WEIßWEIN BRAUCHT LUFT

    Karaffieren und /oder große Gläser bietet sich übrigens nicht nur für Rotweine an, sondern schmeichelt auch den körperreichen Weißweinen. Absolut empfehlenswert ist das sogar! Nicht nur kräftige, körperreiche Weißweine haben es verdient mehr „Raum“ zu bekommen, auch Champagner steht ein Gläserwechsel sehr gut. Das der Champagner aus einer Champagnerschale oder Flöte getrunken wird, da bin ich überhaupt kein Fan davon. Ein guter Champagner kann durchaus ein Weißweinglas vertragen und es bringt diesen geschmacklich dann nochmals in ein anderes Level, so dass man einen regelrechten Wow-Effekt im Glas hat und damit ein Volksfest für die Sinne erlebt.

    Bio Sabrina Klieber /Sommelière IHK

    Sabrina & der Wein & das Reisen …..das ist definitiv eine große Liebe!

    Ich, Sabrina Klieber, 40 Jahre alt, komme aus Bayern, genauer gesagt aus der nördlichen Oberpfalz. Ja, es gibt auch bei uns Wein, allerdings sind unsere Nachbarn im Frankenland da wesentlich bekannter, größer und einfach unschlagbar gut!
    Zurück zu mir, ich bin ein typisches Gastrokind und bin zwischen Stammtisch, Theke und Küche aufgewachsen. Während meiner kaufmännischen Lehre zur Industriekauffrau bei der Firma Siemens bin ich ganz schnell dahinter gekommen, dass die Gastro mir einfach im Blut liegt. Ich habe dann noch eine zweite Ausbildung zur Hotelfachfrau genossen im Kempinski Airport Hotel in München (jetzt
    Hilton). Nach einigen Jahren in der Top Gastronomie hat sich immer deutlicher herausgestellt, dass das Thema Wein meine absolute Passion ist. Ich habe von meinen erfahrenen Kollegen alles aufgesaugt an Informationen, was ich nur kriegen konnte, habe verkostet und mit der Kombination aus Speisen & Wein experimentiert. 2010/11 habe ich eine sehr lehrreiche Zeit auf einem Weingut verbracht an einem der wahrscheinlich schönsten Orte dieser Welt – Neuseeland! Hier auf der Nordinsel Neuseelands im Wairarapa bei Johner Estate ist dann auch der Entschluss gefallen, dass ich mein Weinwissen noch mehr intensivieren möchte und habe unmittelbar nach meiner Rückkehr nach Deutschland auf der Schulbank gesessen. Die Ausbildung zur Diplom-geprüften Sommelière habe ich über die Deutsche Wein und Sommelierschule Koblenz absolviert in der Münchener Niederlassung. Dort wurde ich von der Crème de la Crème der Weindozenten unterrichtet. Es ist außerdem unglaublich faszinierend, wie viel Wissen über Wein eine Person haben kann. Hier spreche ich von meiner absolut begnadeten Dozentin Frau Astrid Löwenberg. Mit meinem Diplom in der Tasche bin ich als stellvertretende Sommeliére im „*****Das Central“ in Sölden gestartet. Was für ein Haus, was für eine Weinkarte und was für eine weinaffine Inhaber-Familie. Krankheitsbedingt konnte ich dort leider nicht länger verweilen und es hat mich erneut in den Heimathafen gespült. Dieses Mal aber nicht nach Regensburg, sondern in unser beschauliches Dorf Wiefelsdorf. Ein typisch bayerisches Dorf mit Kirche, Brauerei, Feuerwehr und Wirtshaus. Meine Mutter führt den Brauereigasthof Plank nun schon seit über 30 Jahren. Herzblut ist ein sehr treffender Ausdruck, wenn man ihr Schaffenswerk in einem Wort beschreiben müsste. Mein älterer Bruder steht in der Küche zusammen mit meiner Mutter und ich habe den Service geleitet bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich selbst Mutter geworden bin. Ein typischer Familienbetrieb in der nördlichen Oberpfalz, die definitiv eine Reise wert ist.

    Sabrina in Südafrika – © Sabrina Klieber
    Sabrina bei der Arbeit im Weinberg – © Sabrina Klieber

  • Weinwanderung von Weinstadt nach Fellbach

    Weinwanderung von Weinstadt nach Fellbach

    Weinwanderung des WineSTR CLUB mit den Partner-Weingütern Jochen Beurer Stetten und Markus Heid Fellbach

    von Kai Wunner

    Eine lustige und weinselige Runde von ca. 14 Kilometer von der S-Bahn-Haltestelle Beinstein/Stetten über Stetten nach Fellbach versprach die 3. Weinwanderung des WineSTR CLUB. Die Teilnehmer wurden von der hochwertigen Weinauswahl der Winzer positiv überrascht. Jochen Beurer zeigte auf, dass Riesling nicht nur biologisch, sondern auch ganz anders ausgebaut werden kann als man es üblicherweise erwartet. Sommelière Carolin Hermanns vertrat den urlaubsbedingt abwesenden Markus Heid denkwürdig und bot ein breites Spektrum an Weinen des Weinguts, ergänzt um leckere Snacks.

    Gespannt wird den Ausführungen von Jochen Beurer gelauscht – © Kai Wunner

    1. Etappe: Weinprobe an der Yburg mit Jochen Beurer

    Bei bestem Wetter traf man sich an der S-Bahn-Haltestelle in Beinstein/Stetten um die Weinwanderung im Remstal anzugehen. Durch die Weinberge ging es vorbei an Strümpfelbach zur ersten Station in Stetten, dem schon aus der Ferne gut sichtbaren Turm der Yburg. Am Fuße der Burg hatte Jochen Beurer alles für den Besuch bestens vorbereitet. Wie es beim Riesling-Spezialisten nicht anders zu erwarten war, hieß es, in die Welt dieser spannenden Rebsorte tiefer einzutauchen. Dankbar lauschten die Teilnehmer den Ausführungen zu den Weinen und den Besonderheiten beim Anbau. Ausgiebig wurde auf die Unterschiede der Lagen eingegangen und die Auswirkungen des Terroirs auf den Wein bewusst gemacht. Ökologie hat für Jochen Beurer oberste Priorität. Verzicht auf Reinzuchthefe, statt dessen auf Spontangärung setzen, um so durch die natürliche Hefeflora des Standortes einen möglichst charakteristischen, den Böden und dem Umfeld entsprechenden Geschmack zu erzielen. Besser als an mit dem Probieren der verschiedenen Rieslinge mit Blick auf die jeweiligen Lagen, kann man Wein nicht erfahren. Alle Fragen wurden beantwortet, und die gesellige Runde hat doch tatsächlich ein wenig die Zeit vergessen. Erst mit Verspätung konnte die zweite, etwas längere Etappe nach Fellbach angegangen werden, wo Carolin Hermanns vom Weingut Markus Heid schon auf die Mitglieder und Gäste des WineSTR Clubs wartete.

    Was für ein traumhafter Tag. Es war meine erste Weinwanderung und ich muss sagen – einfach super. Sowohl auf der Y-Burg in Stetten beim Weingut von Jochen Breuer sowie anschließend in Fellbach beim Weingut Markus Heid – sehr gute Weine aus der Region verbunden mit leckeren kleinen Köstlichkeiten gab es zu Genießen. Und ich habe festgestellt – wir haben schon ein schönes Ländle direkt von der Haustüre. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an Kai und Serap für die tolle und liebevolle Organisation. Ich freu mich schon auf die nächste Weinwanderung mit dem WineSTR CLUB.“  

    Gerd N. aus Stuttgart

    Bildergalerie Weinprobe an der Yburg mit Jochen Beurer – © Kai Wunner

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    2. Etappe: Am Fuße des Kernen nach Fellbach zum Weingut Markus Heid

    Mit Verspätung ging es dann zwischen Rommelshausen und dem Fuße des Kernen vorbei an Weinreben und Schrebergärten gen Fellbach. Mit ca. 6 km war das durchaus herausfordernd und alle Wanderer waren froh, dass im Hof des Weinguts zu erst einmal ein Snack wartete. Begleitet von einem Rose-Sekt aus Trollinger gab es eine bunte Mischung aus Wurst, Käse und Antipasti. Das Highlight war aber in jedem Fall, die von Carolin selbstgebackenen Pizza-Muffins. Gestärkt ging es dann an das Probieren der Weine von Markus Heid, ebenfalls ein Verfechter des biologischen Weinanbaus. Bei ihm ist der Riesling mit fast ein Viertel des Anteils die Hauptrebsorte. Es folgt der Trollinger mit 18 % und dann folgen die Rebsorten Sauvignon blanc, Weißburgunder, Grauburgunder, Müller-Thurgau, Lemberger, Blaufränkisch, Syrah, Pinot Meunier, Spätburgunder, Regent, Merlot, Portugieser und Dornfelder. Die Weinprobe führte die Teilnehmer durch unterschiedliche Rebsorten, die Sommelière Carolin Hermanns anschaulich erklärte. Sehr interessant war der Hinweis auf die sonnenverwöhnte Lage „Fellbacher Lämmler“, die am Südhang des Kernen gelegen, besondere Sorgfalt bei der Weinbearbeitung erfordert.

    Carolin Hermanns verteilt den Wein an die Teilnehmer im schönen Hof des Weinguts – © Kai Wunner

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    Nach ausgiebiger Weinprobe und gestilltem Wissensdurst der Teilnehmer ging es dann gutgelaunt auf den Weg zur S-Bahn Haltestelle Fellbach, der Endstation der Weinwanderung. Alles in allem war es wieder ein rundum gelungenes Event, das den Wanderern viel Spaß bereitet hat. Fortsetzung soll folgen, war der Wunsch der Teilnehmer.

    Bildergalerie Weinprobe im Hof des Weinguts Markus Heid – © Kai Wunner

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    Youtube-Video zur Weinwanderung von Gerd Neipp

    Degustationslisten der beiden Weinproben

    Weingut Jochen Beuer:

    2020er RIESLING GUTSWEIN – trocken –Ein trockener, lebendiger Riesling von württtembergischen Sandsteinböden, spontan ver-goren. Verführt mit dem Duft von Wiesenblumen, Himbeeren und weißen Johannisbeeren, wie ein spätnachmittaglicher Ausflug aufs Land. Anmutig und klar, mit frischer, energiegeladener Säure; lebhafte Zitrone und reife Ananas gehen in den warm leuchtenden Sonnenuntergang eines langen, saftigen Nachhalls über.
    Boden: Verschiedene Böden der Keuperstufenlandschaft
    Vinifikation: Spontangärung im Edelstahltank
    Analyse: Alkohol: 11,5 % vol, Säure: 6,2 g/l, Restzucker: 7,0 g/l
    2019er STETTENER RIESLING GIPSKEUPERStille Wasser sind tief, wie dieser elegante Riesling vom tiefen, mineralreichen Keuper-boden. Er wird nicht von Aromen, sondern der Textur bestimmt. Steinig und rauchig mit eleganten Details, die rote Früchte und Weinbergspfirsiche ins Spiel bringen. Der tonangebende, salzige Faden zieht sich in ein langes, nussiges und nachdenklich machendes Finale.
    Boden: Gipskeuper (überwiegend rötlichen Tonsteinen – mit Einlagerungen von Gips-, Anhydrit- und Steinsalzlagen)
    Vinifikation: Selektive Lese und Spontangärung im Edelstahltank
    Analyse: Alkohol: 11,5 % vol, Säure: 6,1 g/l, Restzucker: 8,6 g/l
    2018er STETTENER RIESLING SCHILFSANDSTEINReife, verspielte gelbe Frucht – Aprikosen und Birnen – in der Nase bereiten den Grund für schlanke, würzige Noten, die an Dill und weiße Pfirsiche erinnern. Saftig und doch anmutig, mit gut gebändigter Säure, strahlender, salziger Mineralität und einem lang anhaltendem Aprikosenfinale.
    Boden: Schilfsandstein (skelettreicher, kalkfreier Sandstein)
    Vinifikation: Selektive Lese und Spontangärung im Edelstahltank
    Analyse: Alkohol: 11,5 % vol, Säure: 5,5 g/l, Restzucker: 4,2 g/l
    2018er STETTENER RIESLING KIESELSANDSTEIN Dieser dichte, konzentrierte Riesling ist auf steinig kargen Böden gewachsen, selbstbe-wußt und seiner sicher. In der Nase steigt er mit rauchiger Zitrone und Orangenblüten ein, was sich am Gaumen strahlig, steinig und dezent würzig fortsetzt. Mit straffer, aber ausgewogener und präziser Säure geht er schließlich auf mysteriöse und doch über-raschend positive Weise in ein weiches, beinahe verspieltes Finale über.
    Boden: Kieselsandstein (Feldspat, Quarz, Glimmer, Dolomit)
    Vinifikation: Spontangärung im alten Holzfass
    Analyse: Alkohol: 12,5 % vol, Säure: 6,2 g/l, Restzucker: 5,8 g/l
    2018er STETTENER PULVERMÄCHER RIESLING GG RITTERSBERGStrahlend im Glas, schwungvoll am Gaumen. Die Nase beginnt mit Orangeschale, duftenden weißen Blüten und der Ahnung frisch gebackenen Brotes. Wunderschöne, ausgewogene Zitrus- und weiße Pfirsichnoten sind dicht zu einem festen, mineralischen Kern verwoben. Wie bei der nahezu asketischen, kraftvollen Präzision einer geradlinigen Bach-Komposition hat hier jedes Element seine Aufgabe und seinen Sinn.
    Boden: Kieselsandstein (Feldspat, Quarz, Glimmer, Dolomit)
    Vinifikation: 14 Tage Maischestandzeit, Spontangärung während zehn Monaten im 500 Liter Holzfass.
    Analyse: Alkohol: 12,5 % vol, Säure: 6,6 g/l, Restzucker: 3,4 g/l

    Weingut Markus Heid

    Steinmergel Trollinger Rosé Sekt brutEr stellt sich gerne als der umgängliche Kamerad vor, als der spielerische Begleiter für jede Tages- und Nachtzeit. Fruchtig und mild trägt er dabei ein leichtes Muskataroma mit sich, doch unter seinem Mantel verbirgt er eine gute Statur.
    Alkohol: 12,4%, Restsüße: Vol. 4,5 g/l, Säure: 6,8 g/l
    2020 Riesling GutsweinDer zweite Gang in den Weinberg war der entscheidende für diesen frischen Typ. Nach dem
    ersten fehlte es ihm noch an Kraft, und beim dritten wäre er zu reif gewesen. Spontan, wie er
    größtenteils ist, zeigt er sich ausgewogen beim Süße- und Säurespiel.
    Alkohol: 12,3 %. Restsüße: Vol. 10,0 g/l, Säure: 5,5 g/l
    2020 Riesling und Sauvignon Blanc Steinmergel trockenEs ist immer wieder ein Genuss, wenn sich ein perfektes Paar gefunden hat. Wenn ein Partner den anderen beflügelt und dadurch eine elegante, lang anhaltende Einheit mit viel Aromatik entsteht.
    Alkohol: 12,8%, Restsüße: Vol. 2,9 g/l, Säure: 6,8 g/l
    2019 Weißburgunder MelchisedecGelbfruchtige Anklänge und reife Zitrusfrucht, Amalfi-Zitrone, Hefe, Würze, Pumpernickel und feine Holznoten. Saftig und würzig am Gaumen mit einer klar gefassten, festen Struktur, reife Säure und wieder feine Würze, die den Gaumen grundiert, kann noch zulegen.
    Alkohol: 13,2%, Restsüße: Vol. 0,5 g/l, Säure: 5,9 g/l
    2020 Sauvignon Blanc GoldbergEtwas reduktiv in der Nase mit Noten von Hefe und Grasschnitt. Am Gaumen rund und geschmeidig mit leichter Süße und gut stützender Säure. Mittlere Dichte und gute Länge, ein guter Sortentyp.
    Alkohol: 13,5%, Restsüße: Vol. 2,0 g/l, Säure: 6,95,9 g/l
    2019 Lemberger Fellbacher Goldberg trockenRustikal, mit Ecken und Kanten zeigt er sich. Ein aalglatter Typ will er nicht sein, und auch nach Marmelade will er nicht schmecken. Auf der einen Seite ist er minzig-kühl und eukalyptus-frisch, auf der anderen schokoladig, beeren-fruchtig, weich und reif.
    Alkohol: 12,6%, Restsüße: Vol. 2,5 g/l, Säure: 5,65,9 g/l
    2019 Lemberger GG Fellbacher LämmlerEin echter Spitzenreiter. Und davon gibt es nur sehr wenig. Er ruhte sich besonders lange in neuen Fässern aus. Weich und mollig wurde er mit der Zeit, doch seine würzige und strukturierte Art behielt er genauso wie sein Potenzial.
    Alkohol: 13,4%, Restsüße: Vol. 3,3 g/l, Säure: 5,7 g/l
    2018 Melchisedec Syrah trockenVom Urahn Melchisedec hat er seinen Namen und diesem darf er großen Respekt zollen.
    Die Rebsorte ist ebenso ein Urgewächs und fast schon heimisch auf unserem Parkett..
    Begleitet mit dunklen Früchten und kräutrigen Anklängen ist dieser Wein von Kraft geprägt, um große Freude zu bereiten.
    Alkohol: 13,9%, Restsüße: Vol. 2,8 g/l, Säure: 6,0 g/l

    Die Route der Weinwanderung

  • Bodegas BAIGORRI und Granbazán

    Bodegas BAIGORRI und Granbazán

    Spanisches Weingut-Duo aus dem Rioja und dem Rias Baixas (Galizien)

    von Kai Wunner

    Die Bodegas BAIGORRI (Rioja) und Granbazán (Rias Baixas) vermarkten gemeinsam Ihre Weine. BAIGORRI ist ein typischer Vertreter der kräftigen Weine, wie man sie aus dem Rioja kennt, die mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis bestechen. Das Weinanbaugebiet Rias Baixas ist berühmt für den Albariño, eine atlantische, frische und säurebetonte Rebsorte, die zu den populärsten Weißweinen Spaniens gehört.

    Das Weinanbaugebiet Rioja

    Das nordspanische Weinbaugebiet Rioja gehört zu den bedeutendsten Anbaugebieten in Europa. Klimatisch profitiert das Rioja vom Zusammenspiel atlantischer und mediterraner Einflüsse, die mit milden Temperaturen und ausreichend Niederschlag ideale Bedingungen für den Weinbau schaffen. Zu 85 Prozent wird auf den Böden aus kalkhaltiger Tonerde Rotwein aus den Rebsorten Tempranillo, Garnacha, Mazuelo und Graciano produziert, aber auch weiße Spezialitäten wie Viura oder Malvasia werden hier kultiviert.

    Bodegas BAIGORRI

    Am Fuβe der Sierra Cantabria, in der Ortschaft Samaniego und mitten im Herzen der Rioja Alavesa gelegen, befindet sich die Bodegas BAIGORRI, entworfen und gebaut vom baskischen Architekten Iñaki Aspiazu und maβgeschneidert für eine besondere Art und Weise der Weinbereitung. Das 2002 gegründete Weingut wurde später Pedro Martínez Hernández gekauft, der dann 2017 die Bodegas Granbazán, zur Stärkung des Weißweingeschäfts hinzugekauft hat.

    Architektur im Dienste des Weines

    Die Schwerkraft übernimmt die Hauptrolle im Weingut. Sie ermöglicht, die Weinbeeren unbeschadet zur Vergärung zu bringen, in dem der Arbeitsprozess auf vertikale Art und Weise organisiert ist, so alle Bewegungen von Trauben oder Wein rein mittels Schwerkraft erfolgen und jedweder mechanische Eingriff verhindert wird.

    Vor der Idee liegt der Traum, und vor diesem die Tradition und die Kultur einer Landschaft. Ein Weingut als Synthese von Vergangenheit und Zukunft. Ein neues Paradigma: die Natur und Technologie vereint in Harmonie.

    Iñaki Aspiazu, Architekt

    Es werden keine Traubenschütten oder Pumpen benutzt, weder um das Lesegut zu bewegen, noch für die Umwälzungen im Gärtank. So schonend wie möglich – von der Traubenannahme bis zur Flaschenabfüllung – entwickelt sich das Weinmachen entlang verschiedener unterirdischer Ebenen, alle Arbeitsschritte des Produktionsprozesses optimierend.

    Die beeindruckende Bodegas BAIGORRI im schönen Rioja – © Bodegas GRANBAZÁN & Bodegas BAIGORRI

    Die Natur als Hauptdarsteller

    Im Einklang mit der Natur gewachsen, stammen die Trauben für die Weine aus nachhaltigem Anbau, in Einbezug traditioneller und moderner Methoden. Alte Rebstöcke, tiefverwurzelt in der Erde und der regionalen Kultur, schenken eine einmalige Qualität, die per Hand geerntet und so schonend als möglich weiterverarbeitet wird, um den kostbaren Geschmack der Natur möglichst unverfälscht in Wein zu transformieren.

    Die Spitzenqualität entsteht ausschließlich im Weinberg und ist immer Spiegel des Bodens, Klimas und der Tradition der Region Rioja Alavesa.

    Unabhängig von der Qualitätsstufe, ob Crianza, Reserva oder Garagenwein sind die Gewächse BAIGORRIs fruchtbetonter, vollmundiger und deutlich früher zugänglich als in der Vergangenheit. Strenge Auswahlverfahren, Ernte von Hand und der gleichzeitige Einsatz von traditionellem Wissen und modernen Erkenntnissen bei der Bearbeitung der Weinberge sind die Grundlage für den Wein und die Verarbeitung der Trauben und dem Ausbau der Weine. BAIGORRI i steht damit stellvertretend für die Modernität, die bei den Rioja-Weinen Einzug gehalten hat.

    Für die anschließende Reifung der BAIGORRI-Weine, sind französische Eichenfässer verantwortlich. Sie sorgen für den letzten Schliff sowie eine fein eingepasste Rioja-typische Eichenwürze. Das Terroir, das spezifische Klima und die alten Reben bringen in Kombination mit der schonenden Vinifikation der BAIGORRI-Weine eine attraktive Komposition aus beachtlicher Konzentration, intensiver Frucht und harmonischer Frische hervor.

    Geschichte, Menschen und Daten zur Bodegas BAIGORRI

    Juni 2001 – Oktober 2002:

    • Bauphase Kellereigebäude
    • Entwurf und Durchführung: Iñaki Aspiazu Iza

    Oktober 2002:

    • Offizielle Betriebsgründung
    • Inhaber: Pedro Martínez Hernández

    Oktober 2002:

    • Produktion des ersten Jahrganges
    • Kellermeister: Simón Arina Robles

    Betriebsgröβe: 120 Hektar

    Jahresproduktion: 750.000 Flaschen

    Bildergalerie Bodegas BAIGORRI – © Bodegas BAIGORRI

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    Das Weinanbaugebiet Rias Baixas

    DO-Bereich in der Provinz Pontevedra im Südwesten der nordwestspanischen Region Galicien an der atlantischen Küste an der Grenze zu Portugal. Der Name bedeutet „untere Buchten“ und ist die Bezeichnung für vier schmale, tief ins Land reichende Meeresbuchten, die aus überfluteten Tälern der Flüsse Ría de Muros y Noia, Ría de Arousa, Ría de Pontevedra und Ría de Vigo entstanden sind. Die Weinregion ist besonders bekannt für den Albariño.

    Bodegas Granbazán – Albariño in herausragender Qualität

    Das Weingut

    Die Bodegas Granbazán wurden 1981 durch Manuel Ortero gegründet und befindet sich im Salnés-Tal, Die Bodegas Granbazán ist Gründungsmitglied und Mitinitiator der DO Rías Baixas. Das im Neoklassizistischen Stil erbaute Gutsgebäude liegt in Mitten der 13,5 Hektar grossen Finca Tremoedo – ein einzigartiges Ensemble im bordelaiser “Château-Stil”, im Herzen des Val do Salnés.

    Die Bodegas GRANBAZÁN mit Blick auf die namenssgebenden Meeresbuchten – © Bodegas GRANBAZÁN & Bodegas BAIGORRI

    Kurze Arbeitswege ermöglichen eine rasche Traubenannahme und -verarbeitung, um die einzigartige Eleganz, die aromatische Komplexität und die atlantische Salzigkeit unserer Albariño-Weine zu erhalten.

    Der Weinberg

    Bepflanzt im Jahr 1980 mit verschiedenen Albariño-Klonen aus ganz Galizien, ist die Finca Tremoedo der erste Weinberg im Rías Baixas, der für die Produktion von Spitzenweinen geplant und gepflanzt wurde. Etwas mehr als 1 km Luftlinie von der Atlantikküste entfernt, erhalten der Wein durch die seichte Meeresbrise ein einzigartiges Mikroklima, welches zur typischen Frische und Salzigkeit der Weine beiträgt; der granitreiche Sandboden unterstützt die elegante Mineralität.

    Die alten Reben werden im traditionellen Parra-System erzogen, das durch seinen hohen Stammwuchs eine ideale Belüftung der Trauben bedingt und damit Fäulnisbefall unterbindet. Nachhaltige Bewirtschaftung und Handarbeit im Weinberg vom Rebschnitt bis zur Weinlese, garantieren gesunde und vollreife Trauben für einzigartige Spitzenqualität.

    Blick aus dem Weingut auf die Reben – © Martin Gerlich

    Als eines der ersten Weingüter der Region setzte Granbazán ausschließlich auf die große weiße Rebsorte Albariño, die wie kaum eine andere Rebsorte ihre einzigartigen geografischen und klimatologischen Bedingungen im Ausdruck von Frische und Salzigkeit zeigt. Mit der Errichtung des ersten für hochwertige Weinproduktion geplanten Weinberges Val do Salnés leistete das Weingut Pionierarbeit, welche es bei der Kellerarbeit fortsetzten. Insbesondere die Einführung der Maischestandzeit, des langen Feinhefelagers sowie der Reifung im Holzfass waren eine Revolution. Seit der Gründung bis zum heutigen Tag stehen die Weine bis zum heutigen Tag für Frische, Salzigkeit und Komplexität.

    Vier unterschiedliche Interpretationen der Rebsorte Albariño aus einem Weinberg

    Dank der großen Vielfalt verschiedener Albariño-Klone, die in der Finca Tremoedo gepflanzt wurden, und des komplexen Terrains mit verschiedenen Höhen und Ausrichtungen können vier völlig unterschiedliche Interpretationen der Rebsorte Albariño aus einem und demselben Weinberg erarbeitet werden – der Ursprung macht den Unterschied. Der Topseller der vier Albariños ist der Ambra. Es ist aber auch ein Rotwein ind Planung und Ende 2021 soll der erste Schaumwein in den Verkauf gehen.

    Jede der 10 Parzellen wird getrennt nach ihrem eigenen Mikroklima überwacht, um alle notwendigen Arbeiten im Weinberg an die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen anzupassen. Alle Parzellen werden separat geerntet, um die jeweiligen Bedürfnisse von Trauben / Most / Wein während der Weinbereitung individuell zu erfüllen.

    Bildergalerie Bodegas GRANBAZÁN – © Bodegas GRANBAZÁN

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    Weitere Informationen zu den Bodegas GRANBAZÁN & BAIGORRI

    Der Deutsche Matthias Lange ist INTERNATIONAL SALES AND MARKETING DIRECTOR für beide Weingüter und freut sich immer über Besuch aus der deutschen Heimat. Beide Weinanbaugebiete stehen für viel touristische Sehenswürdigkeiten und können mit einem Besuch der Region verbunden werden. Insbesondere die gute Küche in der Bodegas BAIGORRI lohnt es zu probieren.



    Bodegas GRANBAZÁN

    Lugar de Tremoedo, 46
    36628 – Vilanova de Arousa
    Pontevedra (España)

    agrodebazan@agrodebazan.com

    +(34) 986 555 562

    www.bodegasgranbazan.com


    Bodegas BAIGORRI

    Crta. Vitoria-Logroño, km 53,

    01307 Samaniego, Álava

    mail@bodegasbaigorri.com

    +(34) 945 60 94 20

    www.bodegasbaigorri.com

  • 3. Weinwanderung des WINESTR CLUB

    3. Weinwanderung des WINESTR CLUB

    Wanderung im Remstal mit Verkostung der Partner-Weingüter Jochen Beurer/Stetten und Markus Heid/Fellbach

    von WineSTR-Team „Advertorial“

    Eine lustige und weinselige Runde über ca. 12 Kilometer von der S-Bahn-Haltestelle Stetten/Beinstein über Strümpfelbach und Stetten nach Fellbach. S-Bahn-Anschluss vorhanden! Mit Weinen und Snacks von den CLUB-Partnern Jochen Beurer/Stetten und Markus Heid/Fellbach

    Das solltest Ihr wissen…

    Sonntag 05.09.21

    11:00 Treffen am Bahnhof Stetten/Beinstein

    12:00 Weintasting mit kleinem Snack an der Yburg/Stetten mit dem Weingut Jochen Beurer

    ca. 14:30 Weintasting mit kleinem Snack im Weingut Markus Heid/Fellbach

    Im Anschluss geht es zum Bahnhof Fellbach. Wir empfehlen die Anreise mit der S-Bahn und wetterfeste Kleidung.

    Die Zeiten sind natürlich nur geschätzt und von der Dauer der Weinproben und dem Tempo der Teilnehmer abhängig.

    Preise
    Mitglieder WINSTR CLUB 35,- €
    Nichtmitglieder 40,- €
    jew. incl. MwSt.

    Begrenzt auf 8-20 Personen!

    Anmeldung per Mail an kw@winestr.de bis Donnerstag, 02.09.21 oder Ticket einfach online hier buchen:

    2025.winestr.de/winestr-shop/

    Wir freuen uns auf eine weinselige Wanderung mit Euch!

    Euer WineSTR-Team

    PS.: Es gelten natürlich die aktuellen Corona-Regeln! Bei dieser Veranstaltung kann fotografiert werden und die Bilder im Nachgang verwertet werden. Die Verwertung der Fotos ist auf das eigene Magazin, eigene Druckprodukte und eigene Kanäle in den sozialen Medien begrenzt. Das Einverständnis wird mit dem Ticketkauf gewährt, ist nicht widerrufbar und unbegrenzt gültig.

    Infos zu den Weingütern und der Route

    Weingut Jochen Beurer

    Jochen Beurer: »Im Jahr 1997 starteten wir als unabhängiges Weingut in Kernen-Stetten. Unsere Familie betreibt vor den Toren Stuttgarts seit Generationen Landwirtschaft, mein Vater Siegfried war der Vorstand der örtlichen Genossenschaft. Unsere Entscheidung, aus der Genossenschaft auszutreten, war keine leichte. Wir wollten aber unbedingt mit Spaß am Wein die Qualität deutlich steigern.« 

    Zu Beginn bauten wir unseren Wein konventionell an. 2003 folgten erste Versuche mit Methoden nach ökologischen Kriterien: Verzicht auf Reinzuchthefe, statt dessen auf Spontangärung setzen, um so durch die natürliche Hefeflora des Standortes einen möglichst charakteristischen, den Böden und dem Umfeld entsprechenden Geschmack zu erzielen. Ökologie hat für uns heute oberste Priorität. Wir arbeitet nach den Richtlinien des Demeter-Verbandes.

    Reinheit, Mineralität, Lebendigkeit, Spannung, Komplexität, Ausdruck. Unsere Weine sind unkopierbare Originale. Lassen Sie den Weinen bei der Verkostung ZEIT und verwenden Sie ein großes Glas. Damit geben Sie den Aromen die Möglichkeit sich zu entfalten. Probieren Sie die Ergebnisse unseres antiautoritären Weinbaus – eigenwillig, mutig und konsequent biodynamisch.

    Bilder von der 1. Weinwanderung des WineSTR CLUB an der Yburg in Stetten – © Kai Wunner
    Jochen Beurer empfängt an der Yburg – © Jochen Beurer

    Weingut Heid

    Markus Heid: In zehnter Generation machen wir Wein. Mit Hilfe konsequenter Mengenbegrenzung im Winter und Ertragsregulierung im Sommer freuen wir uns im Herbst über gesunde, vollreife Trauben, aus denen extraktreiche, harmonische Weine entstehen. Unsere Maxime »klein aber fein« findet in der Kellerarbeit ihre Fortsetzung. Die verschiedenen, aus verhältnismäßig kleinen Parzellen stammenden Weine bauen wir getrennt aus.

    Biologische Bewirtschaftung ist bei uns auch nach 12 Jahren Umstellung noch immer ein Dauerthema. Es ist spannend wie sich die Weinberge trotz vermehrten Stress durch den Klimawandel positiv entwickeln. Wir kommen da auch ständig an unsere Grenzen, diese sind auszuloten und die Naturgesetze zu akzeptieren. Ein spannendes Thema eine Monokultur in eine funktionierende Biodisversität einzubinden.

    Verkostungsraum des Weingut Heid – © Markus Heid
    Gastgeber Markus Heid – © Markus Heid
    Gastgeber Markus Heid – © Markus Heid

    Die geplante Route

    Geplante Route über ca. 12 Km.
  • Weingut Heid – Fellbach

    Weingut Heid – Fellbach

    Biologischer Weinanbau in den Lagen Fellbacher Goldberg und Lämmler

    In 10. Generation der Familie Heid, bewirtschaftet Markus Heid als Inhaber, Kellermeister und Betriebsleiter das Weingut und hat so alle Bereiche der Weinbereitung voll und ganz im Griff. Insgesamt 11 Hektar werden bearbeitet, mit Rebstöcken auf Böden aus Keuper mit teilweise sandigen Anteilen, in den tieferen Lagen auch auf Lößlehmböden.

    Alle Weinberge werden ökologisch bewirtschaftet, wobei der Riesling mit fast ein Viertel des Anteils stellt. Es folgt der Trollinger mit 18 % und dann folgen die Rebsorten Sauvignon blanc, Weißburgunder, Grauburgunder, Müller-Thurgau, Lemberger, Blaufränkisch, Syrah, Pinot Meunier, Spätburgunder, Regent, Merlot, Portugieser und Dornfelder. Die große Vielfalt im Weinberg in Kombination mit geradliniger Stilistik ist ein wesentlicher Grundsatz für die Art und Weise, wie Markus Heid arbeitet. Die Maxime »klein aber fein« findet in der Kellerarbeit ihre Fortsetzung. Die verschiedenen, aus verhältnismäßig kleinen Parzellen stammenden Weine werden getrennt ausgebaut.

    – © Markus Heid
    Markus Heid im Weinberg – © Markus Heid

    Ökologischer Pflanzenschutz und ein intaktes Ökosystem im Weinberg

    Jeder einzelne Rebstock muss sich wohlfühlen, damit seine Trauben Geschmack und Aromen erhalten. Markus Heid sieht sich dem ökologischen Weinbau verpflichtet (Bio-zertifiziert DE-Öko-006), um die Natur noch stärker zu berücksichtigen.

    Wer sieht, wie Reben sich ohne künstliche Ernährung und Dauermedikation entwickeln, wird vom Öko-Weinau überzeugt sein.

    Markus Heid

    Die Pflege der Bodenfruchtbarkeit, ökologischer Pflanzenschutz und ein intaktes Ökosystem im Weinberg sieht er als Verantwortung gegenüber der Natur.

    Der Winzer bei der Arbeit – © Markus Heid

    Mit Hilfe konsequenter Mengenbegrenzung im Winter und Ertragsregulierung im Sommer werden im Herbst gesunde, vollreife Trauben geerntet, aus denen extraktreiche, harmonische Weine entstehen. Die Kollektion ist beeindruckend konstant und stringent in Qualität und Stil. Die Rieslinge und Burgundersorten sind duftig und frisch und bei aller Gradlinigkeit der Weine behalten sie doch ihre Leichtigkeit beim Trinken.

    Weingut Heid

    Markus Heid
    Cannstatter Str. 13/2
    D-70734 Fellbach

    Telefon +49 711 584112
    Fax      +49 711 583761

    info@weingut-heid.de
    www.weingut-heid.de

    Unsere Öffnungszeiten:

    Mo-Fr 17-19 Uhr und Sa 9-13 Uhr

    oder nach telefonischer Vereinbarung 

    Markus Heid steht für biologische Bewirtschaftung im Weinberg – © Markus Heid
  • Club-Angebot Weingut Heid

    Club-Angebot Weingut Heid

    Für Mitglieder WineSTR CLUB


    von WineSTR-Team „Advertorial“

    Für Mitglieder des WineSTR CLUB gibt es ab einem Bestellwert von 100,- Euro 5% Rabatt.

    Bitte bei Bestellung beim Weingut folgenden Code angeben: Mitglied WineSTR CLUB

    Weingut Heid

    Markus Heid
    Cannstatter Str. 13/2
    D-70734 Fellbach

    Telefon +49 711 584112
    Fax      +49 711 583761

    info@weingut-heid.de
    www.weingut-heid.de

    Unsere Öffnungszeiten:

    Mo-Fr 17-19 Uhr und Sa 9-13 Uhr

    oder nach telefonischer Vereinbarung 

    Markus Heid steht für biologische Bewirtschaftung im Weinberg – © Markus Heid

    Disclaimer: Dies ist ein Hinweis auf ein Angebot des Kooperationspartners an Mitglieder des WineSTR Club. Der Kaufvorgang findet nicht bei WineSTR statt, sondern zwischen dem Kooperations-Partner und dem WineStR CLUB Mitglied. Insbesondere ist die Gültigkeit des Angebots von der Verfügbarkeit der angebotenen Artikel vom Kooperationspartner abhängig.

  • Spaßige Weinwanderung im Remstal

    Spaßige Weinwanderung im Remstal

    2. Weinwanderung des WineSTR CLUB mit den Partner-Weingütern Bernhard Ellwanger Großheppach, Singer-Bader Korb und Albrecht Schwegler Korb

    von Kai Wunner

    Eine lustige und weinselige Runde über ca. 12 Kilometer von Grunbach über Großheppach und Korb nach Beinstein versprach die 2. Weinwanderung des WineSTR CLUB. Die Erwartungen der 17 Teilnehmer wurden dabei nicht nur bei der hochwertigen Weinauswahl der Winzer/innen übertroffen. Die großzügige Auswahl an Weinen und Snacks von den CLUB-Partnern Bernhard Ellwanger/Singer-Bader/Albrecht Schwegler trafen nicht nur den Geschmack der Wandernden, sondern zeigten auch die Überzeugung der Weingüter von der Idee des Projektes WineSTR und dem angeschlossenen WineSTR CLUB.

    Ein großes Lob an Serap und Kai, für die liebevolle und gut durchdachte Weinwanderung. Es gab neben der eindrucksvollen Aussicht sehr genussvolle unterschiedliche Weine mit aufschlussreichen Erklärungen und leckeren 😋 Snacks. 

    Vasiliki C. aus Kirchheim/Teck
    Gespannt wird den Ausführungen von Yvonne Ellwanger gelauscht – © Kai Wunner

    1. Etappe: Hof des Weingut Bernhard Ellwanger

    Bei bestem Wetter traf man sich an der S-Bahn-Haltestelle in Grunbach um die Weinwanderung im Remstal anzugehen. Durch die Weinberge ging es über Gundelsbach zur ersten Station in Großheppach, dem Weingut Bernhard Ellwanger. Im angenehm schattigen Bereich des Hofes hatte Yvonne Ellwanger alles für den Besuch bestens vorbereitet. Snacks, Wasser und eine tolle Weinauswahl. Dankbar lauschten die Teilnehmer den Ausführungen zu den Weinen und den Besonderheiten beim Anbau. Alle Fragen wurden beantwortet und die gesellige Runde wäre bestimmt verhockt, wenn nicht schon die nächste Etappe der Weinwanderung gerufen hätte.

    Bildergalerie Weinprobe beim Weingut Bernhard Ellwanger – © Kai Wunner

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    2. Etappe: Weingut Singer-Bader goes Fern-Seh-Turm

    Es ging aber nicht ins Weingut des Weingut Singer-Bader in Korb , denn Winzerin Barbara Singer hatte eine viel bessere Idee: Man traf sich am Fern-Seh-Turm zwischen Korb und Kleinheppach, einem Aussichtsturm der 2019 im Rahmen der Remstal Gartenschau erbaut wurde. Das Eintreffen der Wanderer wurde telefonisch anvisiert, damit das selbstgebackene Strudelgebäck von den schon Hungrigen noch warm verzehrt werden konnte. Ergänzt wurde die Versorgung mit einem kleinem Picknickkorb gefüllt mit Wurst, Käse sowie Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten des Weinguts.

    Barbara Singer verteilt den Wein an die Teilnehmer am Fern-Seh-Turm – © Kai Wunner

    Die Weinprobe war für mich die erste Veranstaltung von WineSTR, an der ich teilgenommen habe – und es wird nicht die Letzte gewesen sein. In geselliger Runde mit lauter Weinkennern gute Weine aus der Region zu probieren, dazu noch fachkundig präsentiert von den Weingütern, macht einfach Spaß. Danke auch für die gute Organisation.

    Jürgen W aus Waiblingen

    Ergänzend zu der abwechslungsreichen Weinauswahl gab es auch hier viel Interessantes über den die Art und Weise der Weinbereitung zu hören. Auch wissenswertes zur Rebflurbereinigung gab es zu hören, was am Beispiel der Weinberge oberhalb des Aussichtsturms anschaulich gezeigt wurde. Mit Bang blickten die Teilnehmer auf die heranziehenden Gewitterwolken, die jedoch eher über den südlichen Teil des Remstals zogen. Gutgelaunt ging es weiter zur nächsten Etappe der Weinwanderung dem Bergfestgelände des Weinguts Albrecht Schwegler zwischen Korb und Beinstein.

    Bildergalerie Weinprobe mit Weingut Singer-Bader am Fern-Seh-Turm – © Kai Wunner

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    3. Etappe: Besuch des BERGFEST-Gelände zwischen Korb und Beinstein des Weingut Albrecht Schwegler

    Beim telefonischen Avis, stellte Julia Schwegler erstmal die Frage, ob die Weinwanderung trotz der Regengefahr fortgesetzt werden soll. Aber keiner der Teilnehmer wollte die Weine des Weinguts verpassen und alle freuten sich schon darauf, das sonst meist ausgebuchte Bergfestgelände, in kleiner Gruppe exklusiv besuchen zu dürfen. Glücklicherweise waren die Bänke für die Weinprobe mit großen Sonnenschirmen geschützt, denn schon kurz nach dem ersten Probierschluck ging der Regen los.

    Das BERGFEST-Gelände zwischen Korb und Beinstein – © Weingut Albrecht Schwegler

    Julia Schwegler ließ sich vom Wetter überhaupt nicht beeindrucken und überzeugte die Anwesenden mit Ihrem Fachwissen und interessanten Hintergrundwissen zum Weingut. Da auf Regen bekanntlich der Sonnenschein folgt, war der Schauer schnell vorüber und alle Beteiligten, durchaus schon mit einem leichten Glanz angesichts der dritten Weinprobe des Tages, genossen die heitere Atmosphäre auf dem Bergfestgelände. Bevor der nächste Schauer eintraf, wurde sich flugs auf den Weg zur S-Bahn Haltestelle Beinstein gemacht, um sicher nach Hause zu gelangen. Alle Teilnehmer waren mit dem Verlauf der Veranstaltung hochzufrieden und fragten schon nach dem Termin der nächsten Weinwanderung. die am 05.09.21 dann von Endersbach über Stetten nach Fellbach führt.

    Bildergalerie Weinprobe mit dem Weingut Albrecht Schwegler – © Kai Wunner

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    Degustationslisten der 3 Weinproben

    Weingut Bernhard Ellwanger:

    2019er Cabernet blanc Sekt brutPiwi-Rebsorte, frische Aromatik von Limetten, Holunder und schwarzen Johannisbeeren. Spritzig und belebend.
    2020er Roter Riesling trockenRoter Riesling ist eine natürliche Mutation des weißen
    Rieslings mit rötlichen Beeren. Die Reben wurden aus
    unseren eigenen Weinbergen selektioniert. Diese Spielart
    des Rieslings hat markante Kräuter- und Krokantnoten, einen
    kräftigen Körper und ein feines, langanhaltendes Finale.
    2019er Sauvignon blanc „Junges Schwaben“ trocken, Fumé blanc„Ausdrucksstarker Sauvignon blanc aus dem wunderbaren
    Jahrgang 2019, der Kraft, Würze und Frische perfekt vereint.
    Sehr spannend, aromatisch am Gaumen mit viel Saftigkeit.
    Ein Fumé blanc par excellence.”
    VERKOSTUNGSNOTIZ EVANGELOS PATTAS, SOMMELIER
    DES JAHRES 2007, DÉLICE STUTTGART
    2018er Lemberger SL trocken, Großheppacher WanneTOP-Lemberger mit niedrigsten Erträgen aus der
    Großheppacher Wanne. Intensive Aromen von Brombeeren,
    schwarzen Johannisbeeren und weißem Pfeffer. Sehr komplex,
    mit faszinierendem Finale. Ein Wein mit Zukunft.
    95 PUNKTE BERLINER LAGENCUP SONDERPREIS (2018er) – Top Ten

    Weingut Singer-Bader:

    Plaisir Scheurebe Riesling feinherb 2020 Durch langsame schonende Gärung werden auf natürliche Art die feinfruchtigen Aromen der duftenden Tauben bewahrt: Zitrus, Pfirisch, Melone, Grapefruit.
    Arctic Rosé feinherb 2020An warmen Sommertagen „so kalt wie möglich“ genießen.
    Sommerhauch Rosé trocken 2020Ausgezeichnet mit einer GOLDMEDAILLE als bester Sommerwein vom Genussmagazin SELECTION.
    Stettener Pulvermächer Riesling alte Y Reben trocken 2020Von unseren ältesten Reben der traditionsreichen Lage Stettener Pulvermächer, die rund um die heutige Ruine Y-Burg liegt, keltern wir unseren terroirbetonten Riesling Y.
    Steinreinacher Cabertin trocken 2019Mit diesem farbinentsiven fruchtigen jung vollreif schmeckenden Rotwein bekommt der Bioweinbau mit pilzwiderstandsfähigen Sorten richtig Aufschwung. Vielen Dank in die Schweiz an den Züchter Valentin Blattner.
    Stettener Spätburgunder trocken 2016Eine Sorte, die optimal das Terroir ihrer Lage widerspiegelt. In Stetten stehten die Reben auf bunten Mergelbänken und bringen besonders fruchtige Weine hervor.

    Weingut Albrecht Schwegler:

    ENDLESSSUMMER 2019Unsere Cuvée aus Trollinger und Muskattrollinger verbrachte für
    die aparte pinke Farbe gute zwei Wochen auf der Maische. Noch in
    der Gärung gefüllt und auf der Flasche zu Ende vergoren ist dieser
    PetNat das Getränk für das Besondere im Alltäglichen. Mit feinperligem
    Mousseux ist er animierend und puristisch mit zarter
    floraler Note, dabei jedoch stets authentisch mit voller Frucht
    voraus.
    von Hand gelesen: September 2019 / behutsam abgefüllt: Oktober
    2019
    0,75 l / 11,5 % Vol. / Enthält: Sulfite
    RIESLING ALTE REBEN
    2019
    Mit sattem Strohgelb fliesst er ins Glas und zeigt sich offenherzig
    und präsent. Dabei verbindet er die Typizität des Rieslings mit
    extraktreicher Frucht, stets geerdet durch kräuterwürzige Akzente.
    Kernobstnoten nach gelben Äpfeln und Birnen werden untermalt
    mit Gartenkräutern sowie frisch gemähter Sommerwiese und
    verströmen eine nonchalante Gelassenheit. Mit saftigem Druck am
    Gaumen fusst seine Kraft in den Alten Reben von gesunden Böden
    und verbindet mit seiner tiefgründigen und komplexen Art unsere
    Vorstellung von Handwerk und Herkunft.
    Cuvée 2019 aus: 1 Parzelle
    Herkunft: Beutelsbach
    100% Riesling
    100% Ausbau in 500l Tonneaux
    von Hand gelesen: Oktober 2019
    ungeschönt und behutsam gefüllt: August 2020
    0,75 l / 12,0 % Vol. / Enthält: Sulfite
    RIESLING RÉSERVE 2015In sattem Goldgelb mit strahlenden Reflexionen verlangt er eindeutig nach großen Gläsern. Mit zunehmender Belüftung blüht er förmlich auf und zeigt sich vielschichtig und komplex. Unterlegt von vollreifer Frucht und würzigen Nuancen fächert er sein facettenreiches Aromenspektrum auf: Trockenobst, Salzkaramell und milde Gewürze werden flankiert von feinkörnigem Gerbstoff und reifer, milder Säure. Ausgebaut im neuen Tonneaux zeigt sich das Holz über die lange Reifezeit ausgewogen und bestens integriert. Ein kraftvoller Wein mit Tiefgang und Substanz der nach selbstbewusster, aromenstarker Küche verlangt.
    Cuvée 2015 aus: 1 Parzelle
    Herkunft: Beutelsbach
    100% Riesling
    100% Erstbelegung in Tonneaux
    von Hand gelesen: Oktober 2015
    2 Jahre auf der vollen Hefe gereift
    ungeschönt und behutsam gefüllt: August 2017
    0,75 l
    13,5 % Vol.
    d’r OIFACHE„Vom Einfachen das Beste“ lautet unser Motto für diesen roten Gutswein. In dunklem Rubinrot oszilliert d’r Oifache zwischen reifer, dunkler Frucht und würzigen Aromen in der Kopfnote. Brombeeren, Schwarzkirschen und Holunder werden würzig unterlegt von hellem Tabak, schwarzem Pfeffer und einem Hauch Süßholz. Unser Roter für den täglichen Genuss: Fruchtig-herb mit saftig-markantem Auftritt. Ganz einfach – oifach gut!
    Von Hand gelesen: September 2018/2019 / behutsam abgefüllt: November 2020
    1 l
    13,0 % Vol.
    Enthält: Sulfite
    BERYLL 2017Rubinrot mit violetten Reflexen changiert der Beryll zwischen satter, dunkler Frucht und seinem behutsamen Ausbau im gebrauchten Holzfass. Extraktreich mit klarer und saftiger Frucht von Zwetschgen und Schwarzkirschen zeigt er sich offenherzig und zugänglich mit präsentem Auftritt, aromatisch ergänzt durch rauchige Noten nach Kardamom und weißem Pfeffer. Mit aufrechter Statur ist bei ihm alles in Balance: Konturiert durch seinen jugendlich animierenden Gerbstoff begleitet ihn die saftige Frucht mit frischem Trinkzug ins fruchtig herbe Finale.
    Cuvée 2017 aus: 8 Parzellen
    Herkunft: Korb/Schnait/Endersbach
    49% Zweigelt, 28% Cabernet Franc,
    14% Lemberger, 9% Cabertin
    II. & III. belegte Barriques
    von Hand gelesen: September/Oktober 2017
    ungeschönt und unfiltriert gefüllt: Dezember 2020
    0,75 l
    14,0 % Vol.
    Enthält: Sulfite
    LEMBERGER RÉSERVE 2018In dunklem Rubinrot mit violetten Reflexionen fliesst er ins Glas und pendelt zwischen dunkler Frucht und transparenter Frische. Brombeeren, Zwetschgen und Trockenobst umreissen die extraktreiche Frucht, begleitet von würzigen Attributen wie Tabak, Piment und milden Gewürzen. Im Antrunk zeigt er sich geschliffen mit präzisem Auftritt und rapidem Trinkzug. Puristisch und klar bündelt er die markante Frucht und Würze des Lembergers und verbindet die feinmaschige Phenolik mit reifer Säure für einen ungeahnt erfrischenden Auftritt am Gaumen. Unser Neuer: authentisch, hedonistisch und pur – Lemberger.
    Cuvée 2018 aus: 1 Parzelle
    Herkunft: Großheppach
    100% Lemberger
    25% Erstbelegung und 75% Zweitbelegung
    von Hand gelesen: September 2018
    ungeschönt und unfiltriert gefüllt: Dezember 2020.
    0,75 l
    14,0 % Vol.
    Enthält: Sulfite
    GRANAT 2017Purpurrot mit schwarzem Kern fließt der Granat ins große Glas und zeigt sich zunächst zurückhaltend, was die vorlaute Preisgabe von Aromen betrifft. Der Granat ist leise, fast schüchtern und beginnt erst zaghaft zu erzählen. Die reife Frucht erinnert an Zwetschgen und Brombeeren und begleitet ihn nur beiläufig, während er beginnt vom Ausbau zu erzählen. Der Holzeinsatz bildet den Rahmen für die satte Frucht, die würzigen Noten nach Piment und Lorbeer sowie die zarten Röstnoten der Fässer. Ein Wein mit immenser Ruhe, Komplexität und Tiefgang, der nur in besonderen Jahren produziert wird. Die Entscheidung darüber liegt nie bei uns, sondern stets im Jahrgang. Er liefert uns beste Trauben, die durch Handwerk und Zeit zu dem werden, wofür wir stehen: Weine mit eigener Tradition, verankert im Heute mit klarem Blick in die Zukunft.
    Cuvée 2017 aus: 6 Parzellen
    Herkunft: Korb
    43% Zweigelt, 33% Cabernet Sauvignon, 22% Merlot, 2% Cabertin
    100% Erstbelegung
    von Hand gelesen: September/Oktober 2017
    ungeschönt und unfiltriert gefüllt: Dezember 2020
    0,75 l
    14,0 % Vol.

    Die Route der Weinwanderung