Autor: Kai Wunner

  • Rebschnitt im Januar

    Rebschnitt im Januar

    Bericht aus dem Weinberg 01/21

    von Fabian Rajtschan

    Vielleicht sitzen Sie grad mit einem guten Glas 70469R! Wein auf dem Sofa und lassen Ihre Gedanken schweifen: Was macht eigentlich ein Winzer im Winter? Die Reben ruhen, es gibt nichts zu tun?!

    Nicht ganz. Im Weinberg habe ich nach der Ernte die Böden in den Junganlagen vorsichtig aufgelockert und mit einer Winterbegrünung eingesät, um die Böden zu stabilisieren und Humus vor Ort zu produzieren, damit die Böden in Zukunft mehr Feuchtigkeit speichern können. Auch bin ich froh über die kalten Tage und den Schnee, denn die Böden benötigen dringend Wasser und können sich so optimal vollsaugen für das kommende Weinjahr.

    Warum 70469R! Wein? Weil ich, Fabian Rajtschan, all mein Können, meine Kraft und mein Herzblut einsetzte um, im Einklang mit der Natur, Stuttgarter Wein für Stuttgarter Genießer gedeihen zu lassen. Bei mir gibt es kein Schischi, dafür umso mehr Herzlichkeit und einfach guten Wein.

    Fabian Rajtschan, Weingut 70469R! Stuttgart – Feuerbach

    Momentan beginne ich die Reben zu schneiden und somit den Grundstock für die Traubenqualität des neuen Jahrgangs zu legen. Wie viele „Augen“ an einer „Fruchtrute“ verbleiben hat großen Einfluss auf die Qualität und Menge der Trauben, denn aus den „Augen“ wachsen die neuen Triebe, an denen sich dann die Trauben entwickeln. Je mehr Augen, desto mehr Triebe und Trauben pro Rebstock. Hier setzte ich auf weniger Augen und somit weniger Trauben im Herbst, welche dann vom Rebstock besser versorgt werden können und somit aromatischer schmecken und auch spannendere Weine ergeben. Qualität vor Quantität also. Dieser Rebschnitt ist reine Handarbeit und erfordert Augenmaß und Erfahrung. In den letzten Jahren versuche ich wieder mehr zu alten Schnitttechniken zurück zu kehren bei denen die natürlichen Saftbahnen des Rebstockes beachtet werden. Dies ermöglicht der Rebe ein langes und gesundes Leben und für uns tolle Weine.

    Blick auf den Lemberg in Feuerbach © Fabian Rajtschan

    Während der Weinverkauf nach den Feiertagen in eine ruhige Phase eintritt, gilt es im Keller wachsam zu sein, denn jetzt werden die Weichen für die Stilistik der Weine gestellt. Da heißt es probieren, probieren, probieren um die Entwicklung der einzelnen Weine im Blick zu behalten. Die alkoholische Gärung ist größtenteils abgeschlossen, manche Weine sind gar schon bereit für die Abfüllung. Da gilt es viele Entscheidungen zu treffen. Soll der Riesling noch etwas auf der Hefe lagern? Darf der Dornfelder schon ins Holzfass? Lass ich den Weißburgunder eine malolaktische Gärung machen oder braucht dieser Jahrgang mehr Frische? Kann ich den Blanc de Noirs schon filtrieren? Möchte der Lemberger schon abgestochen werden (abstechen bedeutet das Trennen des Weines von der Hefe)? Hierbei verlasse ich mich auf meine Erfahrung, meine Sinne und mein Bauchgefühl.

    Youtube-Video zum Rebschnitt

    Falls Sie Fragen rund um die Arbeit im Keller und im Weinberg haben, freue ich mich über eine E-Mail und beantworte Ihnen diese sehr gern.

    WineSTRige Grüße Fabian Rajtschan


    Weinbau Fabian Rajtschan
    Schenkensteinstr. 20
    70469 Stuttgart-Feuerbach

    Öffnungszeiten

    Samstags von 9.00 – 12.00 Uhr

    Abholungen sind nach telefonischer Vereinbarung unter: 0711/12295385 möglich!

    Oder schreiben Sie uns eine Email an: info@70469R.de

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    Fabian Rajtschan – © Alina Schäfer

  • Warum einen Weinschrank?

    Warum einen Weinschrank?

    Wie finde ich für mich die beste Lösung?

    von Markus Bommer

    Ach, wie schön war es vor 60 Jahren und mehr als man Häuser mit einem stattlichen Naturkeller hatte. Da musste man sich bei der Weinlagerung keine Gedanken über zu hohe Temperaturen und zu wenig Luftfeuchtigkeit machen. Die Keller waren meist zwischen 10 und 14 Grad und hatten meistens 60% und mehr an Luftfeuchtigkeit. Waschküche und Tageslicht war kein Thema. Die perfekte Umgebung für den Wein!

    Leider kamen dann in den 60er und 70er Jahren die Blockbauten auf. Man hatte ein Kellerabteil mit ein paar Holzzäunen. Und die Waschküche roch man bis dorthin. Der Heizkeller war der Nachbar des Weinkellers. Man hatte nicht nur mit viel zu hohen Temperaturen zu kämpfen, auch die Geruchsarmee war zu stark für eine langfristige Lagerung. Eine längerfristige Weinlagerung ohne Schaden für den Wein, war so ausgeschlossen.

    Aber muss ich den Wein überhaupt langfristig lagern? Jein!

    Markus Bommer

    Es gibt die jungen, trinkfertigen Weine, die keiner Lagerung bedürfen. Diese können sehr viel Spass machen und sind auch meistens in einem moderaten Preisgefüge. Dann gibt es aber eben die Langstreckenläufer, Weine die immer besser und komplexer werden. Weine, die man 5, 10 und mehr Jahre auf die Seite legen muss, um das Höchstmaß an Genuss zu erfahren. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. Möglichkeit

    Man kauft diese Weine schon gereift ein, dann hat man aber folgende Minuspunkte:

    • Meistens überteuert, da der Wein ja schon jemand auf die Seite gelegt hat.
    • Ich weiß nicht wie der Wein vorher gelagert wurde.
    • Vielfach Beschädigung der Etkette.
    • Und das schlimmste: Es wird sehr viel Wein gefälscht!

    2. Möglichkeit

    Man investiert in einen Weinschrank und habe folgende Pluspunkte:

    • Einkauf der Weine direkt beim Winzer oder Weinhändler nach Abfüllung oder in der Subskription.
    • Die Weine steigern ihren Wert durch die perfekte Lagerung.
    • Sie haben immer und überall auch nach einem Umzug den perfekten Weinkeller dabei.
    • Die Weine entfalten ihre Perfektion.

    Der Weinklimaschrank ist nicht Luxus, Luxus ist es die Weine schlecht zu lagern

    Markus Bommer

    1975 wurden die ersten Weinschränke konzipiert, die genau die Vorteile eines Naturkellers reproduzieren.

    • Dunkelheit
    • Konstante 12° Grad Lagertemperatur
    • Minimum 50 – 70% Luftfeuchtigkeit
    • Vibrationsarm
    • Kontinuierliche Frischluftzufuhr 

    Heute ist die Auswahl aber so riesig, dass die Chance sehr groß ist ohne Beratung den falschen Schrank zu kaufen. Das fängt schon alleine bei der Kühltechnik an: Kompressor, Absorber oder doch Thermo-Elektrisch (Peltier)?

    Um den richtigen Schrank für sich selber zu finden, sollte man sich selber 5 Fragen beantworten. 

    Lagern oder Trinkbereit?

    Mit dieser Frage finden wir heraus was es für eine Technik sein soll. Der Lagerschrank ist für alle Weinarten, auch Portwein und Champagner, gemacht. Er hält nicht nur die Lagertemperatur von 12 Grad konstant, sondern achtet auch auf die Luftfeuchtigkeit, Frischluft (Kohlenfilter) und vibrationsarmer Betrieb. Der Schrank mit unterschiedlichen Temperaturzonen hält die Weine trinkbereit.

    Wie viele Flaschen?

    Mit dieser Frage bestimmen wir die Größe des Schrankes. Aufgepasst: Die Flaschenzahl entspricht immer der normalen Bordeauxgrösse (nicht Langhals, Übersee, Magnum usw.)

    Wo steht der Schrank?

    Mit dieser Frage können wir das Aussehen des Schrankes bestimmen. Wenn er im Wohnbereich stehen sollte, müsste es aus ästhetischen Gründen vermutlich eine Glastür sein. Wenn er im Keller steht reicht meistens eine volle Türe. Die Glastür hat zwar einen UV-Filter… aber trotzdem ist dies nicht ganz so schützend vor Sonnenlicht wie eine volle Türe.

    Handling

    Soll es sofort auf jede Flasche einzelnen Zugriff geben (Gleitregale) haben oder darf es auch Wein aufeinander sein? Mit Gleitregalen haben wir sofortigen Zugriff auf jede Flasche, kostet aber mehr und wir verlieren an Flaschenkapazität. Mit den Lageregalen stapeln wir die Flaschen aufeinander und wir haben mehr Kapazität. 

    Budget

    Keine unwichtige Frage. Es gibt auch heute noch keinen Weinschrank für 300 Flaschen für 500€. Alleine der Unterschied ob Gleitregale der fixe Regale kann mehrere hundert Euro ausmachen.

    Gehen Sie zu einem Experten mit diesen 5 Fragen. Er wird für Sie das richtige Modell finden. Und vor allem ist er auch noch nach dem Kauf für Sie da!

    Bildergalerie Weinschrank-Projekte von THE WINECONSULT

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    Bio

    Markus Bommer, Selbstständig, Geburtsdatum 6. Mai 1963.
    Schon in den frühen Jahren habe ich den Genuss zu Wein gefunden. Als andere mit 20 Jahren Bier tranken, habe ich mich bereits dem Hobby Wein gewidmet. Bei meinen ersten Ferienreisen durfte ich mit dem Handel von Wein Geld verdienen! Indem ich auf dem Weg in die Camargue bei Chateauneuf du Pape immer ein paar Flaschen für meine Verwandte und Freunde einlud und diese an sie verkaufte. EuroCave Weinschränke Schweiz war dann schlussendlich die erste Station, wo ich die verschiedenen Techniken und Ausführungen von Weinschränken kennen lernen durfte. 2004 habe ich mit 3 Kollegen die erste Frühjahrsweinmesse in Zürich aufgebaut. Die WEIN 04 war dann auch zugleich mein Sprungbrett in die Selbstständigkeit und das Thema Wein, dass mich nie mehr losgelassen hat. Dies ist heute meine Passion. Weinschränke und alles was mit der Weinlagerung zu tun hat ist meine Berufung. Mit der Gründung der Firma The Wineconsult ist mein letzter Traum in Erfüllung gegangen, denn ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.

    THE WINECONSULT

    Markus Bommer

    Mobil D: 0049 151 43200349

    InnoConsult IC AG
    Blattenstrasse 12a
    9052 Niederteufen
    www.thewineconsult.eu

    Markus Bommer

  • CLUB-Angebot THE WINECONSULT

    CLUB-Angebot THE WINECONSULT

    Für Mitglieder WineSTR CLUB

    von WineSTR-Team „Advertorial“

    Für Mitglieder des WineSTR CLUB gibt es ab einem Bestellwert von 1.500,- Euro noch 6 wunderschöne – von Hand gefertigte, mundgeblasene – Weingläser aus der Reihe Sophienwald Phoenix im Wert von über 200,- € gratis.

    Ebenfalls erhalten Mitglieder, ein individuelles Angebot mit bestmöglichem Preis.

    Bitte bei Bestellung beim WineSTR CLUB-Partner folgenden Code angeben: Mitglied WineSTR CLUB

    THE WINECONSULT

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    www.thewineconsult.eu

    Markus Bommer

    Disclaimer: Dies ist ein Hinweis auf ein Angebot des Kooperationspartners an Mitglieder des WineSTR Club. Der Kaufvorgang findet nicht bei WineSTR statt, sondern zwischen dem Kooperations-Partner und dem WineStR CLUB Mitglied. Insbesondere ist die Gültigkeit des Angebots von der Verfügbarkeit der angebotenen Artikel vom Kooperationspartner abhängig.

  • THE WINECONSULT

    THE WINECONSULT

    Massgeschneiderte Lösungen für die Lagerung, die Präsentation und den Ausschank von Weinen

    von WineSTR-Team „Advertorial“ – Vorstellung Partner WineSTR CLUB

    Markus Bommer, verantwortlich für die WineConsult, ist seit über 20 Jahren im Bereich Wein und Weinlagerung tätig. Sein große Leidenschaft gilt dem Wein und deren Lagerung. Somit hat er sich intensiv mit verschiedenen Produzenten auseinandergesetzt und deren Produkte und das jeweilige Preis- Leistungsverhältnis geprüft und verglichen. Aus dieser jahrelangen Erfahrung hat er unter dem Namen The Wineconsult die besten Produzenten mit dem fairsten Preis- Leistungsverhältnis unter einen Mantel gebracht. Das Programm enthält Climadiff, Avintage, La Sommelier, Swisscave, Enofrigo und Expo. Zudem arbeitet die Wineconsult mit weiteren Partnern für den Offenausschank und Weinkellerausrüstungen zusammen.

    Die Hingabe an den Wein in Kombination mit der langen Erfahrung speziell für die Lagerung der guten Tropfen ist die Grundlage für eine individuelle Beratung, die den Kunden von THE WINECONSULT zur bestmöglichen Lösung für seine Weinlagerung führt.

    Bei The WineConsult können Sie nichts kaufen…
    …Sie investieren langfristig in garantierten Weingenuss!

    Markus Bommer

    Die Markenbotschaften von THE WINECONSULT

    • Als Ihr Vertrauenspartner sorgen wir uns um Sie und Ihre Weine!
    • Massgeschneiderte Lösungen für die Lagerung, die Präsentation und den Ausschank Ihrer Weine.
    • Ob für Privatkunde, Gastronom oder Weinhändler … The WineConsult bietet, was der Name verspricht: Individuelle Bedürfnisabklärung und fundierte Beratung, die auf langjährige Erfahrung, Verantwortung und Kreativität basiert.
    • Konzepte für 18 – 500 Flaschen … mit einer oder mehreren Temperaturzonen: wir verkaufen nichts ab Stange! Wir konzipieren Wohlfühlprogramme für Ihre Weine und Ihren Gaumen.
    • Auf Wunsch erfüllen Spezialanfertigungen Ihre individuellen Wünsche.
    • Wir sind unabhängig und nicht nur einer einzigen Produkte-Marke verpflichtet. Dadurch wählen Sie Ihr Modell aus den Sortimenten von weltweit führenden Herstellern.
    • Dank Direkteinkauf bei den Herstellern (ohne Zwischenhandel) profitieren Sie von marktführenden Konditionen.
    • Unser internationaler Service (Deutschland, Österreich, Schweiz) bietet Ihnen rund um die Uhr Beratung und Unterstützung.

    Bildergalerie Weinschrank-Projekte von THE WINECONSULT

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    Bio

    Markus Bommer, Selbstständig, Geburtsdatum 6. Mai 1963.
    Schon in den frühen Jahren habe ich den Genuss zu Wein gefunden. Als andere mit 20 Jahren Bier tranken, habe ich mich bereits dem Hobby Wein gewidmet. Bei meinen ersten Ferienreisen habe ich mit dem Handel von Wein Geld verdient! Indem ich auf dem Weg in die Camargue bei Chateauneuf du Pape immer ein paar Flaschen für meine Verwandte und Freunde einlud und diese an sie verkaufte. EuroCave Weinschränke Schweiz war dann schlussendlich die erste Station, wo ich die verschiedenen Techniken und Ausführungen von Weinschränken kennen lernen durfte. 2004 habe ich mit 3 Kollegen die erste Frühjahrsweinmesse in Zürich aufgebaut. Die WEIN 04 war dann auch zugleich mein Sprungbrett in die Selbstständigkeit und das Thema Wein, dass mich nie mehr losgelassen hat. Dies ist heute meine Passion. Weinschränke und alles was mit der Weinlagerung zu tun ist meine Berufung. Mit der Gründung der Firma The Wineconsult ist mein letzter Traum in Erfüllung gegangen, denn ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.

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    Markus Bommer

  • Weingut Bernhard Ellwanger – Großheppach

    Weingut Bernhard Ellwanger – Großheppach

    Familientradition in Großheppach seit 1514

    von WineSTR-Team „Advertorial“

    Der Weinbau hat in der Familie Ellwanger eine lange Tradition, denn seit 1514 werden die Reben in Großheppach gehegt und gepflegt. 1975 dann der Schritt in die Selbstständigkeit mit der Gründung des eigenen Weinguts. Früh ging man neue Wege. 1979 pflanzte Bernhard Ellwanger als Erster im Remstal Muskat-Trollinger an. Mit dem Sauvignon Blanc schlug man schon 1997 einen Weg ein, dessen konsequente Verfolgung, zu zahlreichen Prämierungen geführt hat. Inzwischen haben die Geschwister Sven und Yvonne Ellwanger das Weingut ihrer Eltern übernommen und bauen Ihre Weine seit 2013 zertifiziert nach Fair Choice kontrolliert und nachhaltig an. Mit 32 Hektar Rebfläche ist das Weingut in den beiden vergangenen Dekaden stark gewachsen.

    Wir verpflichten uns zu einer ökologisch verträglichen, sozial gerechten und wirtschaftlich tragfähigen Produktion und Vermarktung. Dabei lassen wir uns an unseren Worten messen und machen unsere Arbeitsweise transparent und nachprüfbar.

    Leitlinie Nr. 1 aus der FairChoice Charta

    Was Besuchern des Weingutes schnell auffällt, ist der „gute Geist“, der positive Familiensinn, die im Haus herrschen. Seit dem Kellerei-Neubau 2005/2006 in Weinstadt-Großheppach ist Ellwangers „Spielwiese“ noch ein Stück umfangreicher geworden. Die unterschiedlichen Bodenformationen und Kleinklimata in den Weinbergen der Familie zwischen Kleinheppach und Schorndorf sorgen im Verbund mit der großen Rebsortenvielfalt im Betrieb für viele kleine Gebinde im nach den Gesetzen der Schwerkraft angelegten neuen Keller.

    Die Lage Geradstettener Lichtenberg © Weingut Bernhard Ellwanger GbR

    Yvonne Ellwanger studierte gleich nach dem Abitur sie Weinbetriebs-
    Wirtschaft und war dabei reichlich unterwegs: Australien, Amerika, Mainz… Überall wurden Weine probiert, wichtige Erfahrungen und natürlich auch viele Ideen gesammelt.

    Der stets gut gelaunte Sven Ellwanger, ist der jüngste der fünf Freunde von „Junges Schwaben“. Der Verbund junger Winzer aus Baden Württemberg, deren Philosophie wie folgt auf den Punkt gebracht werden kann: Was der Schwabe anfängt, das macht er recht – und wenn’s geht, noch ein bissle besser. Gemeinsam mit den Kollegen Jochen Beurer, Hans Hengerer, Rainer Wachtstetter und Jürgen Zipf wollen sie bodenständig und trotzdem Avantgarde sein. Ihre Weine zählen zu den besten Botschaftern Württembergs. Die Experimentierfreudigkeit ist ein Markenzeichen von Sven Ellwanger.

    Was der Schwabe anfängt, das macht er recht – und wenn’s geht, noch ein bissle besser.

    Philosophie Junges Schwaben

    Von seinen Lehr- und Wanderjahren hat Diplom-Önologe Sven, Jahrgang 1975, aus Neuseeland den Sauvignon Blanc mitgebracht, der übrigens schon vor einigen Jahrhunderten, als Muskat-Silvaner im Remstal angepflanzt wurde. Sein (meist schnell ausverkaufter) Signaturwein SAUVIGNON BLANC„Junges Schwaben Fumé blanc trocken ist das Ergebnis der Hingabe an diese Rebsorte. Aber bei Sven Ellwanger kann es passieren, dass er einen Kerner im Barrique ausbaut, den Namen „KING“ aufs Etikett schreibt und die entzückte Kundschaft bei der Probe erst mal raten lässt, was drin ist in der Flasche.

    Meine Kundschaft ist sehr anspruchsvoll und immer offen für neue Ideen und Kreationen.

    Sven Ellwanger

    Unlängst legte er zwölf Ar mit Rotem Riesling an, einer Rückmutation der bekannten Sorte, die er über selbst gezogene Edelreiser vermehrt hat – und tat ihn nach der Lese ins Holzfass. Alle Weißweine werden inzwischen spontan vergoren bei Sven Ellwanger. Lemberger gehörte ebenfalls schon früh zum Repertoire der Ellwangers. Diese in Württemberg typische Sorte wird im Remstal noch nicht allzu lange angebaut. Neben den Lagen in Großheppach, werden Weinberge in Geradstetten und Schorndorf bewirtschaftet. Die meisten Lagen wachsen auf Keuperböden wie der Grafenberg, die kräftige und nachhaltig fruchtbetonte Weine hervorbringen. Die steilen Südhänge am Schorndorfer Grafenberg garantieren beste Sonneneinstrahlung. In Geradstetten reifen auf Sandsteinverwitterungsböden, 350 – 400 Meter über dem Meeresspiegel, leichte und filigrane Bukettsorten heran. Beste Rieslinge kommen vom Großheppacher Steingrüble: Hier wachsen die Reben auf buntem Mergel – dieser leichte Boden mit seinem geeigneten Wärmespeicher gibt den Ellwangerschen Rieslingen die aromatische Frucht, Eleganz und Finesse.

    Im Keller wo es gärt und reift, fühlt Sven Ellwanger sich am wohlsten. Gesunde und vollreife Trauben sind die wichtigste Basis, die schonend verarbeitet werden, damit der Wein die Aromen genauso entfaltet wie in der Traube. Geringe Erträge für sehr extraktreiche Weine. Langsame und gekühlte Spontangärung, langer Feinhefekontakt, viel Zeit und wenig Bewegung bringen hervorragende Weißweine zutage. Die Rotweine gären traditionell auf der Maische und werden gerne auch unfiltriert auf die Flasche gefüllt, um gehaltvolle, kräftige Rotweine mit langem Lagerpotential zu erhalten. SL steht bei den Ellwangers, für Weine aus selektionierter Lese, und stammen aus alten Rebanlagen, die durch besonders geringe Erträge das Höchstmaß an Aromendichte bringen.

    Weingut Bernhard Ellwanger GbR

    Rebenstraße 9
    71384 Weinstadt-Großheppach
    T +49 (0) 71 51 / 621 31
    F +49 (0) 71 51 / 60 32 09
    info@Weingut-Ellwanger.com
    www.Weingut-Ellwanger.com

    Unsere ÖFFNUNGSZEITEN:

    Montag, Dienstag, Donnerstag & Freitag:

    jeweils 10.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.30 Uhr

    Samstag: 9.30-14 Uhr

    © Weingut Bernhard Ellwanger GbR
    Sven Ellwanger – © Weingut Bernhard Ellwanger GbR

  • CLUB-Angebot Weingut Bernhard Ellwanger

    CLUB-Angebot Weingut Bernhard Ellwanger

    Für Mitglieder WineSTR CLUB

    von WineSTR-Team „Advertorial“

    Für Mitglieder des WineSTR CLUB gibt es ab einem Bestellwert von 120 Euro noch ein Probierfläschle vom Weingut gratis.

    Ebenfalls erhalten Mitglieder, die ihre Bestellung im Weingut abholen, noch 5% Abholrabatt.

    Bitte bei Bestellung beim Weingut folgenden Code angeben: Mitglied WineSTR CLUB

    Weingut Bernhard Ellwanger GbR

    Rebenstraße 9
    71384 Weinstadt-Großheppach
    T +49 (0) 71 51 / 621 31
    F +49 (0) 71 51 / 60 32 09
    info@Weingut-Ellwanger.com
    www.Weingut-Ellwanger.com

    Unsere ÖFFNUNGSZEITEN:

    Montag, Dienstag, Donnerstag & Freitag:

    jeweils 10.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.30 Uhr

    Samstag: 9.30-14 Uhr

    © Weingut Bernhard Ellwanger GbR
    © Weingut Bernhard Ellwanger GbR

    Disclaimer: Dies ist ein Hinweis auf ein Angebot des Kooperationspartners an Mitglieder des WineSTR Club. Der Kaufvorgang findet nicht bei WineSTR statt, sondern zwischen dem Kooperations-Partner und dem WineStR CLUB Mitglied. Insbesondere ist die Gültigkeit des Angebots von der Verfügbarkeit der angebotenen Artikel vom Kooperationspartner abhängig.

  • Die flüssige Quadratur des Kreises

    Die flüssige Quadratur des Kreises

    Spitzen-Lagrein aus Südtirol

    von Thomas Curtius MW

    Mir geht es mit Rebsorten wie mit Menschen. Ich liebe es, wenn ich ihnen an „ihrem“ Ort begegne. Dort, wo sie hingehören. Dort, wo sie quasi in sich ruhen und zugleich scheinbar mühelos zur Höchstform auflaufen. Denn dort sind sie auf jeden Fall einzigartig, oft faszinierend und manchmal sogar atemberaubend. Beispiele für diese Kombinationen gibt es zahlreiche. Riesling von der Mosel, Pinot Noir von der Cote d´Or, Blaufränkisch aus dem Burgenland, Shiraz aus dem Barossa, um nur einige zu nennen.

    Und auch beim Lagrein beim aus Südtirol ergeben Rebsorte und Lagen den „perfect match“. Ich habe Lagrein an verschiedenen Orten auf der Welt verkosten dürfen. Vor allem in Kalifornien und auch in Australien, wo in den Macedon Ranges, den Adelaide Hills und im King Valley hervorragende Beispiele erzeugt werden. Doch nirgendwo sonst bringt die Rebsorte jene Intensität, Feinheit und Tanninqualität hervor wie in ihrer Heimat Südtirol.

    Lagrein im Terroir Taberhof – © Kellerei Bozen

    Das ist sicherlich auf die einzigartigen Bedingungen zurückzuführen, die dieses Terroir ausmachen. Auch wenn Generalisierungen immer schwierig sind, haben sicher die vielen Sonnentage, die wärmende Ora und die kühlen Nächte entscheidenden Einfluss auf die Qualität. Die Trauben können voll ausreifen und behalten doch ihre Frische und elegante Frucht. Hinzu kommt die besondere Geologie und ein über die vergangenen Jahrzehnte optimiertes Weingarten- und Kellermanagement. Es hat Frucht und Struktur herausgearbeitet, aber zugleich die zupackenden Gerbstoffe gezähmt.

    Es gibt heute so viele individuelle, spannende bis hervorragende Lagrein-Weine, die auf den knapp 500 ha Rebflächen in Südtirol erzeugt werden. Die Spanne der talentierten Weinmacher reicht buchstäblich von A wie Andrian bis zu Z wie Zemmer. Deshalb fällt es schwer und es ist auch ein Stück unfair, einzelne Weine oder Erzeuger hervorzuheben.

    Muri-Gries: Kloster, Kellerei, Weingut in Bozen – © Muri-Gries KG, Fotografin Manuela Prossliner

    Auf meinem letzten Besuch in Südtirol im Oktober sind mir aber wieder einmal zwei Weine begegnet, die mich besonders beindruckt haben. Zum einen der Klosteranger 2015 Lagrein Riserva der Kellerie Muri-Gries. Der Wein stammt aus dem Herzen der altehrwürdigen Klosteranlage Muri-Gries. Ich hatte den Wein gleich zwei Mal im Glas. Einmal bei einer Verkostung im Rahmen des 10-Jährigen Jubiläums der Südtiroler Weinakademie, die ich geleitet habe. Zum anderen Mal bei einem entspannten Abendessen mit Freunden einen Tag später. Bei beiden Gelegenheiten hat mich der Wein auf unterschiedliche Weise gepackt.

    Der Klosteranger schafft für mich die Quadratur des Kreises. Er ist elegant, fokussiert und zeigt doch eine unglaubliche Intensität und Dichte. Er ist nicht laut, sondern hat die Präsenz und Tiefe, die Weltklasse-Weine auszeichnen. Reife Brombeeren sind mit wunderbaren Veilchen unterlegt. Schokolade, Erde, Kies und elegante Tabaknoten öffnen zusätzliche Dimensionen und kontrastieren wunderbar die Frucht. Feinmaschige Gerbstoffe geben Struktur. Das Finish ist lang, sehr präzise und hat einen feinen, mineralischem Ausklang. Bei unserem Abendessen hat mich zudem die wunderbare „Trinkigkeit“ des Klosterangers begeistert. Er begleitet, animiert, aber er drängt sich niemals in den Vordergrund. Schlichtweg superb.

    Klosteranger Lagrein Riserva – © Muri-Gries KG, Fotografin Manuela Prossliner

    Ebenfalls bemerkenswert, wenn auch von der Stilistik unterschiedlich, präsentierte sich der Taber Lagrein Riserva von der Kellerei Bozen. Auch er ein Ausnahmewein, der von bis zu 80 Jahre alten Rebstöcken stammt. Von ihm hatten wir dieses Mal zwar nicht den Jahrgang 2015 im Glas, dafür aber zwei andere spannende Jahrgänge: den 2017 und den 2010.

    Der 2017 Taber Riserva zeigte sich deutlich internationaler im Stil als der von mir etwas höher gewerteter Klosteranger: Fruchtbetonter, runder und damit ein Stück hedonistischer als sein klösterliches Pendant. Dennoch ernsthaft und sehr vielschichtig. Veilchen, dunkle Kirschen, Brombeeren, Blaubeeren unterlegt mit Zedernholz, Lakritz und Wacholder. Besonders gefallen hat mir das auf den Punkt extrahierte feinkörnige Tannin. Der Wein ist ebenfalls sehr lang und intensiv im Finish. Dabei fängt er jetzt gerade erst an, sich vollständig zu öffnen. Der 2010 Taber Riserva offenbarte eindrucksvoll, wie hervorragend Spitzen-Lagrein reifen kann. Reife Kirsche unterlegt von getrockneten Hagebutten, Sanddorn und etwas Humus. Die Tannine wunderbar gerundet und dennoch präsent. Ein Wein, der definitiv zum Essen genossen werden sollte. Klasse!!

    Mehr von Thomas Curtius zu lesen unter: www.thomas-curtius.com

    BIO:

    Thomas Curtius – MASTER OF WINE

  • Wein mit allen Sinnen erleben

    Wein mit allen Sinnen erleben

    Eine kleine Einführung in die Welt der Weinverkostung

    von Kai Wunner

    Egal ob es das erste Glas Wein ist das man probiert oder ob die trainierten Sinne eines Wein-Profis einen Bordeaux analysieren, das Erleben von Weinen ist immer eine subjektive Angelegenheit. Jemanden, der etwas nicht mag, den wird man nur schwer von einem erstklassigen Produkt überzeugen, selbst wenn es sich um eine Ausnahmequalität handelt. Es ist und bleibt in erster Linie reine Geschmackssache.

    Wer das Thema objektiver angehen möchte, dann stellen sich erstmal folgende Fragen:

    Was sind die Reize die den Sinnen im Weinglas beim Probieren begegnen?

    Wie wird versucht, diese Wahrnehmung zu vereinheitlichen, um Subjektives objektiver erscheinen zu lassen?

    Hier der Versuch einen einfachen ersten Einblick in die Grundlagen, wie man Wein erlebt, und in welcher Reihenfolge die Sinne dabei ins Spiel kommen, zu gewähren.

    Weinverkostung – © Deutsches Weininstitut (DWI)

    Wein probieren

    Egal ob Anfänger oder Profi, der Zugang zu Wein wird über die Sinne erfahren. Mit dem Auge, der Nase und den Geschmacksinnen im Gaumen werden Reize wahrgenommen, die dann durch folgern und analysieren ein Gesamtbild abgeben. Der menschliche Verstand verfügt über ein probates Mittel viele verschiedene Sinneseindrücke, auf einmal einzuschätzen – die Intuition. Meist ist der erste Eindruck, Einschätzung oder Gefühl zutreffend. Selbst der Laie erkennt ihm ersten Moment, schmeckt oder schmeckt nicht, basierend auf den gemachten Erfahrungen. Die Intuition ist aber geprägt von den abgespeicherten Erfahrungen aus der Vergangenheit.

    Um sich darüber hinaus zu entwickeln, gibt es nur einen Weg, und der heißt probieren, probieren, probieren. Durch die Erfahrung des Verkostens von immer mehr unterschiedlichen Weinen wächst die Erfahrung und die Sinne werden geschärft. Ein Top-Sommelièr braucht, zusätzlich zu einer gewissen Begabung, die Übung des ständigen Verkostens. Die Leistung der Top-Profis schätzt man umso mehr, wenn man sich erst mal auf den Weg des Probierens begeben hat. Die beste Unterstützung dabei ist eine strukturierte Vorgehensweise, nach der kontinuierlich vorgegangen wird:

    Schau Dir den Wein an und bewerte den optischen Eindruck.


    Rieche den Wein und identifiziere Aromen und deren Wirkung.


    Schmecke den Wein von der Zungenspitze bis zum Abgang.

    Ordne die Erfahrungen ein und setze sie in Beziehung zueinander. Die Wahrnehmung eines Weines ist immer ein subjektives, komplexes Thema und muss durch Üben trainiert werden.

    Optische Bewertung

    Bei der Betrachtung des Weines helfen natürliches Licht und ein weißer Hintergrund. Welcher zur Not auch ein weißes Blatt Papier sein kann. Folgende Kriterien können dann nach Schemata bewertet werden, die von verschiedenen Weininstitutionen im Netz zu finden sind.

    Wein betrachten © Deutsches Weininstitut (DWI)

    Farbtöne und deren Intensität und Klarheit.

    Beispielhafte Farben für Weißwein: Glanzhell, strohgelb, Zitronengelb, Goldgelb, Altgold und Bernsteingelb.

    Beispielhafte Farben für Rotwein: Schwarzrot, Rubinrot, Kirschrot, Purpurrot, Ziegelrot, Granatrot.

    Die Viskosität gibt Aufschluss über den Alkoholgehalt. Beim Schwenken des Glases deuten langsamer laufende Schlieren (Tränen) auf mehr Alkohol hin. Dies wird durch die Oberflächenspannung des Weins ausgelöst.

    Youtube-Video: Weinfarben enstschlüsseln (englisch!)

    Aromen erkennen

    Beim Geruch des Weines geht es um das Identifizieren von Aromen. Das Riechvermögen von Menschen ist sehr unterschiedlich ausgeprägt, aber erneut gilt der Grundsatz: Übung macht den Meister. Es geht darum den Duft des Weines bekannten Aromen zuzuordnen. Dabei unterscheidet man in primäre, sekundäre und tertiäre Aromen.

    Die primären Aromen kommen aus der Beere und sind meist blumig und fruchtig. Die sekundären Aromen werden bei der Gärung vor allem von Hefen und Bakterien verursacht und riechen dann zum Beispiel nach Hefe, Teig, Butter, Brot, Leder, Käse, Pfeffer und mehr. Bei den Tertiäraromen wird es dann am spannendsten, sie entstehen erst bei der Reifung eines Weins und verleihen ihm Komplexität. Beispiele dafür sind balsamische, Holz-, und Reifearomen. Aber ebenso können würzige Noten, Waldboden, Teer, Lakritze und Schokolade tertiäre Aromen sein.

    Der Wein richt nicht überall gleich im Glas. Man bewegt die Nase über dem Glas hin- und her und vergleicht außerdem höher und tiefer im Glas.

    Glücklicherweise gibt es für die Aromen beim Wein Hilfestellung wie Aromaräder und weitere Übersichten. Einfach im Netz zu finden und sehr hilfreich am Anfang um die Aromen zu identifizieren. Mit dieser Hilfestellung und fleißigem Üben wird sich das Empfinden der Nase entwickeln.

    Wein erschnuppern – © Deutsches Weininstitut (DWI)m

    Galerie: Beispiele für Weinaromen von Rebsorten

    Wein schmecken

    Mit dem ersten Schluck kommt dann der interessanteste Teil der Weinbewertung, das Schmecken. Im Vergleich zu den Aromen ist Geschmack nicht ganz so vielfältig, lediglich fünf verschiedene Geschmacksrichtungen kommen zum Tragen. Süß, sauer, salzig, bitter und umami sind das, was vor allem die Geschmacksknospen auf der Zunge erkennen erkunden. Bei jedem Schluck Wein wird man unterschiedliches erleben, Süße an der Zungenspitze, Säure die den Mund wässrig macht, Tannine die den Mund austrocknen oder die Wärme von Alkohol.

    Die einzelnen Eindrücke zu erkennen, die Vermischung der Geschmäcker wahrzunehmen und die Wahrnehmungen von der Zungenspitze bis zum Abgang im Rachen zu einem Gesamteindruck zusammenzuführen ist das Anspruchsvollste beim Probieren von Wein.

    Notizen helfen – © Deutsches Weininstitut (DWI)

    Eine große Hilfe dabei sind Verkostungsnotizen. Egal ob im Notizbuch oder auf den Formularblättern der Vorlagen aus dem Internet, Notizen helfen unterstützen einen sich an Weinerlebnisse zu erinnern und nützen bei der nächsten Bewertung.

    Ziel ist es letztlich eine Aussage über Qualität, Trinkreife und das Reifungspotential zu treffen. Diese Kunst zu Erlernen, ist aber ein langer, mühsamer Weg, der nur die besten nahe an die Perfektion heranbringt. Für den Laien ist es dessen ungeachtet eine tolle Erfahrung, sich den möglichen Weg anzuschauen und erste Schritte in diese Richtung zu wagen.

    Für neues offen sein

    Wie eingangs schon erwähnt, schafft es unsere Intuition, auf einen Schlag einen Eindruck und eine persönliche Bewertung zu erstellen, die für einen subjektiv meist sehr zutreffend ist. Mit der vorgestellten Herangehensweise, den Informationen und Methoden wird sich das Weinerlebnis erweitern und sich möglicherweise neue Horizonte öffnen. Weine die anfänglich nicht geschmeckt haben, erfahren mit der Zeit eventuell eine neue Bewertung und Bekanntes kann durchaus auch den alten Reiz verlieren.

    Wer sich tiefer in das Thema einlesen möchte findet hier noch ein paar Tipps,die jedoch keinesfalls einen Anspruch auf Vollständigkeit beanspruchen.

    Jens Priewe: Wein — die große Schule

    Madeline Puckette, Justin Hammack: Der ultimative Wein-Guide
    Die beiden sind übrigens die Köpfe hinter dem preisgekrönten Wein-Blog Winefolly.com, mit vielen interessanten Infografiken.

    BIO:

    Kai Wunner, Unternehmer im Einzelhandel, 52 Jahre,

    Kommt aus Stuttgart und seine beiden großen Hobbies sind Wein und Golf. Seit seiner Ausbildung zum dualen Betriebswirt im Einzelhandel dem Thema Wein verbunden und dieses ist immer im Herzen gebleiben, auch wenn sich das Sortiment in seinen Einzelhandelsbetrieben mittlerweile der Versorgung von Tieren aller Art widmet. Seine Artikel sollen einen einfachen Zugang zum Thema Wein ermöglichen, ohne den Anspruch des großen Experten zu erheben. Er ist Mitgründer des 2013 entstandenen Online-Golfmagazins GolfSTR. Mit WineSTR wird das Konzept nun auf den Wein übertragen. So soll eine regionale Community für Weinliebhaber entstehen in der Metroplregion Stuttgart und gerne darüber hinaus entstehen.

    Mit dem WineSTR CLUB soll eine Gemeinschaft entstehen die gemeinsamen Spaß und Vorteile für die Mitglieder schaffen soll.

  • CLUB-Angebote Weinhandlung Rebenreich

    CLUB-Angebote Weinhandlung Rebenreich

    Für Mitglieder WineSTR CLUB

    Pakete WineSTR CLUB:

    Paket „Best of Rebenreich“

    6 Fl. zum Preis von 115 € brutto inkl. Versand statt 155,- €!

    Bitte bei der Bestellung bei timo@rebenreich.net folgenden Code angeben: Mitglied WineSTR CLUB

    3 x Weißwein

    2019 Müller-Thurgau, Castel Juval (das Weingut von Reinhold Messner, Südtirol)

    2019 Wiener Gemischter Satz „Ried Unger“, FM Mayer (Wien)

    2019 Liebenstein (Chardonnay+Pinot Blanc), Baron Longo (Südtirol)

    1 x Rosé

    2019 Merlot Rosé, Josephus Mayr (Südtirol)

    2 x Rot

    2018 Blaufränkisch „Vitikult“, J. Heinrich (Mittelburgenland)

    2019 Zweigelt Neusiedlersee DAC, Klein (Neusiedlersee)


    Paket 2017 Sauvignon „Paratus“    0,75l    

    zum Preis von 102 € brutto inkl. Versand statt 120,- €!

    6 Fl. Paratus Sauvignon Blanc Tenuta Ritterhof – Kaltern am See / Südtirol

    Preis: 20 €, Alkohol 13%, Restzucker 1,6g/l, Säure 6,5g/l

    92 Falstaff Punkte 2019/20

    Bitte bei der Bestellung bei timo@rebenreich.net folgenden Code angeben: Mitglied WINESTR CLUB

    Dieser Sauvignon PARATUS verkörpert das bestmögliche Zusammenspiel zwischen Rebsorte, Bodenbeschaffenheit und Mikroklima. Selektioniertes Traubengut aus den ausgewählten Lagen bringt diesen ausdrucksvollen, sortentypischen und komplexen Sauvignon hervor. Der Paratus vereint vegetale und fruchtig – blumige Töne nach Holunder und Stachelbeeren und verbindet die feine Säure mit vollmundigem Geschmack.

    Tenuta Ritterhof – Kaltern am See / Südtirol

    Ihr Weingut in Kaltern in Südtirol ist etwas ganz Besonderes. Seit Jahren bringen Sie die Vielfalt Südtirols in die Flasche – mithilfe von handwerklicher Präzision, stetiger Finesse und überzeugender Leidenschaft. Dabei liegen die naturnahe Produktion unter der Berücksichtigung der klimatischen Bedingungen sowie die Produktion gebietstypischer Weine von hoher Qualität im Vordergrund. Der Wein Ihres Weinguts in Südtirol schmeckt vom ersten bis zum letzten Schluck nach Südtirol. In Ihrem Weingut in Südtirol verbinden Sie geschätzte Tradition mit moderner Kellertechnik und kombinieren sie mit der Natur, einem Element, das seit jeher eine zentrale Rolle bei Ihrer Weinverarbeitung spielt. Und zwar die Natur in ihrer reinsten Form. Die Natur dient Ihnen als Inspiration, als Antrieb. Sie ist der unentbehrliche Bestandteil eines Genusserlebnisses par excellence.



    Inhaber Timo Möck
    Friedrich-Ebert-Strasse 29/1

    73635 Rudersberg

    Kontakt

    Telefon: +49 (0) 7183 93 22 60
    E-Mail: timo@rebenreich.net

    www.rebenreich.net

    © Timo Möck

    Disclaimer: Dies ist ein Hinweis auf ein Angebot des Kooperationspartners an Mitglieder des WineSTR Club. Der Kaufvorgang findet nicht bei WineSTR statt, sondern zwischen dem Kooperations-Partner und dem WineStR CLUB Mitglied. Insbesondere ist die Gültigkeit des Angebots von der Verfügbarkeit der angebotenen Artikel vom Kooperationspartner abhängig.

  • CLUB-Angebot Weingut 70469R! Stuttgart – Feuerbach

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    von WineSTR-Team „Advertorial“

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    6 Fl. zum Preis von 67,50 € brutto inkl. Versand statt 75,- €!

    Gültig solange Vorrat reicht!

    1x 2019er Riesling, trocken, Linie Regen

    1x 2017er „Bodenschätze“, Rotwein, trocken,  im Eichenfass gereift, Linie Boden

    1x 2019er Kerner, trocken, Linie Boden

    1x 2016er Lemberger, trocken, im Eichenfass gereift, Linie Sonne

    1x 2019er „Regentanz“, Roséwein, trocken, Linie Regen

    1x 2018er Blanc de Noir Sekt, brut

    Bitte bei Bestellung beim Weingut folgenden Code angeben: Mitglied WineSTR CLUB

    Weinbau Fabian Rajtschan
    Schenkensteinstr. 20
    70469 Stuttgart-Feuerbach

    Öffnungszeiten

    Samstags von 9.00 – 12.00 Uhr

    Abholungen sind nach telefonischer Vereinbarung unter: 0711/12295385 möglich!

    Oder schreiben Sie uns eine Email an: info@70469R.de

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