RÖMMERTS WeinWelt – ein Gesamterlebnis aus WEINGUT, WEINERLEBNIS und WEINHOTEL
von WineSTR-Team „Advertorial“ – Vorstellung Partner-Weingut WineSTR CLUB
Das Weingut Römmert mit 100-jähriger Tradition hat sich auf sehenswerte Art und Weise in die RÖMMERTS WeinWelt entwickelt und stellt damit einen neuen Attraktionspunkt für Einheimische und Touristen an der Mainschleife dar.
100 Jahre Weingeschichte erwartet den Besucher des Weinguts. Im Herbst 2019 wurden große Teile des Weinguts neu aufgebaut und mit der neuesten Weinbautechnologie ausgestattet. Beeindruckend zeigen sich Kelterhalle, der imposante Keller für die Edelstahltanks, Holzfasslager und der Barrique-Keller. Die große Vinothek bietet ein Erlebnis mit großzügigen Präsentationsflächen, Probiertheke, welche durch detaillierte Schreinerarbeiten und Wein künstlerisch in Szene gesetzt sind. Die Würdigung des Weingut Römmert durch viele Auszeichnungen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene – bis hin zur wertvollsten Prämierung im Jahr 2017 „Best of Gold“ (Wein-Oscar) zeugt von der Qualität der Arbeit im Weingut.
Herzstück der WeinWelt ist das WeinSensorikum. Sehen, Riechen, Schmecken – den Wein mit allen Sinnen erleben, direkt da wo Wein entsteht. Bei einer geführten Tour mit der kundigen Weinberaterin allerlei über das Fränkische Terroir, die Weinbau-Historie, die Arbeit im Weinberg, neue sowie antike Methoden des Weinausbaus erfahren. Darüberhinaus gibt es Informationen über Weinaromen, Stahltanks, Holzfasslager, Barriquekeller, Weinglobus und vieles mehr an den über 20 Stationen der Führung. Eine besser Vorbereitung auf eine folgende Weinprobe mit Weinen in allen Preisklassen die das breite Spektrum der winzerischen Handwerkskunst des Weinguts Römmert erlebt lassen, kann man sich kaum vorstellen.
Bei der Vorstellung der Weine des Weinguts drängts sich gern mal die Domina in den Vordergrund, nicht nur wegen des interessanten Namens. Mit seiner farbintensiven, rassigen, etwas säure- und leicht gerbstoffbetonten Art, ist diese überwiegend in Franken angebaute Rebsorte was typisch fränkisches. Oder wie der fränkische Winzer sagen würde – mit der Domina hast du ein echtes Maul voll Wein!
Nach den Basis-Weinen folgen die Qualitätstufen, welche aufgeteilt sind in Junge Edition, Moderne Klassik, Premium und Römmerts Finest. Wie auf einer imaginären Treppe steht die Junge Edition auf der ersten Stufe und Römmerts Finest mit den Großen Lagen hat auf der vierten und höchsten Stufe seinen Platz gefunden.
Die eigentliche fränkische Vorzeige-Rebsorte ist definitiv der Silvaner den das Weingut in verschiedenen Qualitätsstufen, bis hin zur Großen Lage in Form des 2018er Escherndorfer Lump SYLVANER anbietet. Lange Reifezeit, teilweise im Holz zeichnen diesen spontanvergorenen Wein aus den besten Lagen aus. Leichte Noten von Heu und frischen Kräutern, Mineralität durch den Einfluss des Muschelkalks sowie Exotik durch Aromen von Melone und Kürbis prägen diesen Vorzeigewein. Große Lagen gibt es bei Römmert aber auch beim Weiß- und Spätburgunder.
Sonnenhotel Weingut Römmert
Dem weinaffinen Gast bieten die liebevoll eingerichteten Zimmern und der schöne Wellness-Bereich im neuerbauten Sonnenhotel Weingut Römmert, direkt gegenüber dem Weingut gelegen, den perfekten Ausgangspunkt für einen Trip ins fränkische Weinland.. Ein Wein-Themenhotel, das keine Wünsche offen lässt: Spa, Saunen, Innen- und Außenpool, Sonnenterrasse mit Blick über Volkach und viele weitere Besonderheiten rund ums Thema Wein lassen hier Gäste staunen. Wer das außergewöhnliche Wein-Übernachtungserlebnis sucht, der kann sich in eine von sechs Weinfass-Suiten mit Schlafraum, kuscheliger Sitzecke und Bad einbuchen. Ebenso finden hier anspruchsvolle Individualisten mehrere Wohnmobilstellplätze.
Interessante Aussagen von Weinexperten gibt es oft zu lesen. Zu einem oder anderem, mehr oder weniger wichtigen, Thema rund um den Wein. In unserer neuen Rubrik „Experten-Extrakt – intime Fragen an Weinkenner“ wählen wir bewusst einen verschiedenartigen Ansatz. Ungewöhnliche Fragen, die das eine oder andere Detail der gefragten Weinpersönlichkeit hervorlocken sollen. Heute die erste Ausgabe mit Thomas Curtius – MASTER OF WINE. Viel Spaß dabei!
1. Seit wann beschäftigst Du dich mit Wein und was war der Auslöser?
Wein begleitet mich seit mehr als 25 Jahren. Das hat schon zu meiner Zeit als Journalist begonnen. So richtig Klick hat es dann mit einem Weinseminar gemacht, das mir meine damalige Freundin und heutige Frau geschenkt hat.
2. Was macht an Deinem Job besonders viel Freude?
Ich liebe den Austausch mit Menschen. Sich treffen, Spaß haben, reisen, Wissen weitergeben und jeden Tag selbst etwas dazuzulernen – das begeistert mich. Ich begreife das als ein unglaubliches Privileg, dass ich das alles machen kann. Dafür bin ich sehr dankbar.
3. Wein als Speisenbegleitung oder einfach nur genießen?
Beides. Wein zum Essen ist etwas Wunderbares. Wenn sich beides ergänzt, kann das Gesamtergebnis überragend sein. Ein Glas Wein „einfach nur so“ ist aber auch toll. Ein kühler Mosel Kabinett als Sommerdrink auf der Terrasse – da fängt für mich das Paradies schon an.
4. Was ist Dein Lieblingswein?
Den habe ich nicht, denn dazu ist die Weinwelt viel zu vielfältig. Ich wähle meine Weine nach Stimmung und nach Gelegenheit. So wie es auch mit meiner Musik und meinen Büchern mache. Der Weinkeller ist dabei so etwas wie meine Library. Ich lasse mich gerne inspirieren und von meinen Gefühlen bei der Weinauswahl leiten.
5. Was macht für Dich großen Wein aus?
Ein großer Wein muss mich packen. Er muss mich herausfordern und anrühren. Es ist wie bei Musik oder Kunst. Es ist dieses Nicht-Greifbare, die Extradimension, das Fordernde. Große Weine sind für mich übrigens nicht die „Perfekten“, sondern gerade die mit Ecke und die Kanten. Denn gerade das macht ihre Spannung aus. So wie die Mona Lisa ja auch nicht durch Perfektion, sondern durch das Unklare fasziniert.
6. Was war dein schönster Weinmoment?
Das erste Date mit meiner heutigen Frau vor vielen Jahren. Auch wenn ich damals nicht wirklich auf den Wein geachtet habe …
7. Was kann Dich beim Weingenuss stören?
Geringschätzung, Besserwisserei und Angeberei. Wein soll Spaß machen, zu Diskussionen anregen und Menschen verbinden. Leute, die damit prahlen was sie schon alles getrunken haben, andere belehren und dabei nicht über den eigenen Horizont hinausschauen – die langweilen mich einfach.
8. Wie lautet die Schlagzeile zu Deinem persönlichen Weinerlebnis?
„In taste we trust“
9. Welches sind Deine 3 Lieblingsweingüter und warum?
Da gilt das Gleiche wie beim Lieblingswein. Es sind deutlich mehr als drei Weingüter ;-). Die Weinwelt ist so vielfältig, da will ich mich gar nicht auf drei Winzer beschränken.
10. Was ist Dein Traumwein, den Du noch probieren möchtest?
Einen wirklichen „Traumwein“ habe ich nicht. Ich bin immer auf der Suche Neues zu entdecken. Deshalb ist der Wein der mir als Nächstes begegnet auch der, den ich unbedingt probieren möchte.
11. Was ist dein Lieblings-Weinreiseziel?
Australien. Nicht nur der Weine zuliebe, sondern vor allem wegen der vielen Freunde, die wir dort haben. Ich versuche, wenigstens einmal im Jahr dorthin zu fliegen, zumal ein Teil unserer Familie in Sydney lebt.
12. Was trinkst du nach der Weinprobe?
Am liebsten genieße ich nach einer Weinprobe ein schön kaltes, gezapftes Pils, um den Gaumen wieder in Balance zu bringen.
Vielleicht sitzen Sie grad mit einem guten Glas 70469R! Wein auf dem Sofa und lassen Ihre Gedanken schweifen: Was macht eigentlich ein Winzer im Winter? Die Reben ruhen, es gibt nichts zu tun?!
Nicht ganz. Im Weinberg habe ich nach der Ernte die Böden in den Junganlagen vorsichtig aufgelockert und mit einer Winterbegrünung eingesät, um die Böden zu stabilisieren und Humus vor Ort zu produzieren, damit die Böden in Zukunft mehr Feuchtigkeit speichern können. Auch bin ich froh über die kalten Tage und den Schnee, denn die Böden benötigen dringend Wasser und können sich so optimal vollsaugen für das kommende Weinjahr.
Warum 70469R! Wein?Weil ich, Fabian Rajtschan, all mein Können, meine Kraft und mein Herzblut einsetzte um, im Einklang mit der Natur, Stuttgarter Wein für Stuttgarter Genießer gedeihen zu lassen.Bei mir gibt es kein Schischi, dafür umso mehr Herzlichkeit und einfach guten Wein.
Momentan beginne ich die Reben zu schneiden und somit den Grundstock für die Traubenqualität des neuen Jahrgangs zu legen. Wie viele „Augen“ an einer „Fruchtrute“ verbleiben hat großen Einfluss auf die Qualität und Menge der Trauben, denn aus den „Augen“ wachsen die neuen Triebe, an denen sich dann die Trauben entwickeln. Je mehr Augen, desto mehr Triebe und Trauben pro Rebstock. Hier setzte ich auf weniger Augen und somit weniger Trauben im Herbst, welche dann vom Rebstock besser versorgt werden können und somit aromatischer schmecken und auch spannendere Weine ergeben. Qualität vor Quantität also. Dieser Rebschnitt ist reine Handarbeit und erfordert Augenmaß und Erfahrung. In den letzten Jahren versuche ich wieder mehr zu alten Schnitttechniken zurück zu kehren bei denen die natürlichen Saftbahnen des Rebstockes beachtet werden. Dies ermöglicht der Rebe ein langes und gesundes Leben und für uns tolle Weine.
Während der Weinverkauf nach den Feiertagen in eine ruhige Phase eintritt, gilt es im Keller wachsam zu sein, denn jetzt werden die Weichen für die Stilistik der Weine gestellt. Da heißt es probieren, probieren, probieren um die Entwicklung der einzelnen Weine im Blick zu behalten. Die alkoholische Gärung ist größtenteils abgeschlossen, manche Weine sind gar schon bereit für die Abfüllung. Da gilt es viele Entscheidungen zu treffen. Soll der Riesling noch etwas auf der Hefe lagern? Darf der Dornfelder schon ins Holzfass? Lass ich den Weißburgunder eine malolaktische Gärung machen oder braucht dieser Jahrgang mehr Frische? Kann ich den Blanc de Noirs schon filtrieren? Möchte der Lemberger schon abgestochen werden (abstechen bedeutet das Trennen des Weines von der Hefe)? Hierbei verlasse ich mich auf meine Erfahrung, meine Sinne und mein Bauchgefühl.
Youtube-Video zum Rebschnitt
Falls Sie Fragen rund um die Arbeit im Keller und im Weinberg haben, freue ich mich über eine E-Mail und beantworte Ihnen diese sehr gern.
Ach, wie schön war es vor 60 Jahren und mehr als man Häuser mit einem stattlichen Naturkeller hatte. Da musste man sich bei der Weinlagerung keine Gedanken über zu hohe Temperaturen und zu wenig Luftfeuchtigkeit machen. Die Keller waren meist zwischen 10 und 14 Grad und hatten meistens 60% und mehr an Luftfeuchtigkeit. Waschküche und Tageslicht war kein Thema. Die perfekte Umgebung für den Wein!
Leider kamen dann in den 60er und 70er Jahren die Blockbauten auf. Man hatte ein Kellerabteil mit ein paar Holzzäunen. Und die Waschküche roch man bis dorthin. Der Heizkeller war der Nachbar des Weinkellers. Man hatte nicht nur mit viel zu hohen Temperaturen zu kämpfen, auch die Geruchsarmee war zu stark für eine langfristige Lagerung. Eine längerfristige Weinlagerung ohne Schaden für den Wein, war so ausgeschlossen.
Aber muss ich den Wein überhaupt langfristig lagern? Jein!
Markus Bommer
Es gibt die jungen, trinkfertigen Weine, die keiner Lagerung bedürfen. Diese können sehr viel Spass machen und sind auch meistens in einem moderaten Preisgefüge. Dann gibt es aber eben die Langstreckenläufer, Weine die immer besser und komplexer werden. Weine, die man 5, 10 und mehr Jahre auf die Seite legen muss, um das Höchstmaß an Genuss zu erfahren. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Möglichkeit
Man kauft diese Weine schon gereift ein, dann hat man aber folgende Minuspunkte:
Meistens überteuert, da der Wein ja schon jemand auf die Seite gelegt hat.
Ich weiß nicht wie der Wein vorher gelagert wurde.
Vielfach Beschädigung der Etkette.
Und das schlimmste: Es wird sehr viel Wein gefälscht!
2. Möglichkeit
Man investiert in einen Weinschrank und habe folgende Pluspunkte:
Einkauf der Weine direkt beim Winzer oder Weinhändler nach Abfüllung oder in der Subskription.
Die Weine steigern ihren Wert durch die perfekte Lagerung.
Sie haben immer und überall auch nach einem Umzug den perfekten Weinkeller dabei.
Die Weine entfalten ihre Perfektion.
Der Weinklimaschrank ist nicht Luxus,Luxus ist es die Weine schlecht zu lagern
Markus Bommer
1975 wurden die ersten Weinschränke konzipiert, die genau die Vorteile eines Naturkellers reproduzieren.
Dunkelheit
Konstante 12° Grad Lagertemperatur
Minimum 50 – 70% Luftfeuchtigkeit
Vibrationsarm
Kontinuierliche Frischluftzufuhr
Heute ist die Auswahl aber so riesig, dass die Chance sehr groß ist ohne Beratung den falschen Schrank zu kaufen. Das fängt schon alleine bei der Kühltechnik an: Kompressor, Absorber oder doch Thermo-Elektrisch (Peltier)?
Um den richtigen Schrank für sich selber zu finden, sollte man sich selber 5 Fragen beantworten.
Lagern oder Trinkbereit?
Mit dieser Frage finden wir heraus was es für eine Technik sein soll. Der Lagerschrank ist für alle Weinarten, auch Portwein und Champagner, gemacht. Er hält nicht nur die Lagertemperatur von 12 Grad konstant, sondern achtet auch auf die Luftfeuchtigkeit, Frischluft (Kohlenfilter) und vibrationsarmer Betrieb. Der Schrank mit unterschiedlichen Temperaturzonen hält die Weine trinkbereit.
Wie viele Flaschen?
Mit dieser Frage bestimmen wir die Größe des Schrankes. Aufgepasst: Die Flaschenzahl entspricht immer der normalen Bordeauxgrösse (nicht Langhals, Übersee, Magnum usw.)
Wo steht der Schrank?
Mit dieser Frage können wir das Aussehen des Schrankes bestimmen. Wenn er im Wohnbereich stehen sollte, müsste es aus ästhetischen Gründen vermutlich eine Glastür sein. Wenn er im Keller steht reicht meistens eine volle Türe. Die Glastür hat zwar einen UV-Filter… aber trotzdem ist dies nicht ganz so schützend vor Sonnenlicht wie eine volle Türe.
Handling
Soll es sofort auf jede Flasche einzelnen Zugriff geben (Gleitregale) haben oder darf es auch Wein aufeinander sein? Mit Gleitregalen haben wir sofortigen Zugriff auf jede Flasche, kostet aber mehr und wir verlieren an Flaschenkapazität. Mit den Lageregalen stapeln wir die Flaschen aufeinander und wir haben mehr Kapazität.
Budget
Keine unwichtige Frage. Es gibt auch heute noch keinen Weinschrank für 300 Flaschen für 500€. Alleine der Unterschied ob Gleitregale der fixe Regale kann mehrere hundert Euro ausmachen.
Gehen Sie zu einem Experten mit diesen 5 Fragen. Er wird für Sie das richtige Modell finden. Und vor allem ist er auch noch nach dem Kauf für Sie da!
Bildergalerie Weinschrank-Projekte von THE WINECONSULT
Markus Bommer, Selbstständig, Geburtsdatum 6. Mai 1963. Schon in den frühen Jahren habe ich den Genuss zu Wein gefunden. Als andere mit 20 Jahren Bier tranken, habe ich mich bereits dem Hobby Wein gewidmet. Bei meinen ersten Ferienreisen durfte ich mit dem Handel von Wein Geld verdienen! Indem ich auf dem Weg in die Camargue bei Chateauneuf du Pape immer ein paar Flaschen für meine Verwandte und Freunde einlud und diese an sie verkaufte. EuroCave Weinschränke Schweiz war dann schlussendlich die erste Station, wo ich die verschiedenen Techniken und Ausführungen von Weinschränken kennen lernen durfte. 2004 habe ich mit 3 Kollegen die erste Frühjahrsweinmesse in Zürich aufgebaut. Die WEIN 04 war dann auch zugleich mein Sprungbrett in die Selbstständigkeit und das Thema Wein, dass mich nie mehr losgelassen hat. Dies ist heute meine Passion. Weinschränke und alles was mit der Weinlagerung zu tun hat ist meine Berufung. Mit der Gründung der Firma The Wineconsult ist mein letzter Traum in Erfüllung gegangen, denn ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.
Für Mitglieder des WineSTR CLUB gibt es ab einem Bestellwert von 1.500,- Euro noch 6 wunderschöne – von Hand gefertigte, mundgeblasene – Weingläser aus der Reihe Sophienwald Phoenix im Wert von über 200,- € gratis.
Ebenfalls erhalten Mitglieder, ein individuelles Angebot mit bestmöglichem Preis.
Bitte bei Bestellung beim WineSTR CLUB-Partner folgenden Code angeben: Mitglied WineSTR CLUB
Disclaimer: Dies ist ein Hinweis auf ein Angebot des Kooperationspartners an Mitglieder des WineSTR Club. Der Kaufvorgang findet nicht bei WineSTR statt, sondern zwischen dem Kooperations-Partner und dem WineStR CLUB Mitglied. Insbesondere ist die Gültigkeit des Angebots von der Verfügbarkeit der angebotenen Artikel vom Kooperationspartner abhängig.
Massgeschneiderte Lösungen für die Lagerung, die Präsentation und den Ausschank von Weinen
von WineSTR-Team „Advertorial“ – Vorstellung Partner WineSTR CLUB
Markus Bommer, verantwortlich für die WineConsult, ist seit über 20 Jahren im Bereich Wein und Weinlagerung tätig. Sein große Leidenschaft gilt dem Wein und deren Lagerung. Somit hat er sich intensiv mit verschiedenen Produzenten auseinandergesetzt und deren Produkte und das jeweilige Preis- Leistungsverhältnis geprüft und verglichen. Aus dieser jahrelangen Erfahrung hat er unter dem Namen The Wineconsult die besten Produzenten mit dem fairsten Preis- Leistungsverhältnis unter einen Mantel gebracht. Das Programm enthält Climadiff, Avintage, La Sommelier, Swisscave, Enofrigo und Expo. Zudem arbeitet die Wineconsult mit weiteren Partnern für den Offenausschank und Weinkellerausrüstungen zusammen.
Die Hingabe an den Wein in Kombination mit der langen Erfahrung speziell für die Lagerung der guten Tropfen ist die Grundlage für eine individuelle Beratung, die den Kunden von THE WINECONSULT zur bestmöglichen Lösung für seine Weinlagerung führt.
Bei The WineConsult können Sie nichts kaufen… …Sie investieren langfristig in garantierten Weingenuss!
Markus Bommer
Die Markenbotschaften von THE WINECONSULT
Als Ihr Vertrauenspartner sorgen wir uns um Sie und Ihre Weine!
Massgeschneiderte Lösungen für die Lagerung, die Präsentation und den Ausschank Ihrer Weine.
Ob für Privatkunde, Gastronom oder Weinhändler … The WineConsult bietet, was der Name verspricht: Individuelle Bedürfnisabklärung und fundierte Beratung, die auf langjährige Erfahrung, Verantwortung und Kreativität basiert.
Konzepte für 18 – 500 Flaschen … mit einer oder mehreren Temperaturzonen: wir verkaufen nichts ab Stange! Wir konzipieren Wohlfühlprogramme für Ihre Weine und Ihren Gaumen.
Auf Wunsch erfüllen Spezialanfertigungen Ihre individuellen Wünsche.
Wir sind unabhängig und nicht nur einer einzigen Produkte-Marke verpflichtet. Dadurch wählen Sie Ihr Modell aus den Sortimenten von weltweit führenden Herstellern.
Dank Direkteinkauf bei den Herstellern (ohne Zwischenhandel) profitieren Sie von marktführenden Konditionen.
Unser internationaler Service (Deutschland, Österreich, Schweiz) bietet Ihnen rund um die Uhr Beratung und Unterstützung.
Bildergalerie Weinschrank-Projekte von THE WINECONSULT
Markus Bommer, Selbstständig, Geburtsdatum 6. Mai 1963. Schon in den frühen Jahren habe ich den Genuss zu Wein gefunden. Als andere mit 20 Jahren Bier tranken, habe ich mich bereits dem Hobby Wein gewidmet. Bei meinen ersten Ferienreisen habe ich mit dem Handel von Wein Geld verdient! Indem ich auf dem Weg in die Camargue bei Chateauneuf du Pape immer ein paar Flaschen für meine Verwandte und Freunde einlud und diese an sie verkaufte. EuroCave Weinschränke Schweiz war dann schlussendlich die erste Station, wo ich die verschiedenen Techniken und Ausführungen von Weinschränken kennen lernen durfte. 2004 habe ich mit 3 Kollegen die erste Frühjahrsweinmesse in Zürich aufgebaut. Die WEIN 04 war dann auch zugleich mein Sprungbrett in die Selbstständigkeit und das Thema Wein, dass mich nie mehr losgelassen hat. Dies ist heute meine Passion. Weinschränke und alles was mit der Weinlagerung zu tun ist meine Berufung. Mit der Gründung der Firma The Wineconsult ist mein letzter Traum in Erfüllung gegangen, denn ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.
Der Weinbau hat in der Familie Ellwanger eine lange Tradition, denn seit 1514 werden die Reben in Großheppach gehegt und gepflegt. 1975 dann der Schritt in die Selbstständigkeit mit der Gründung des eigenen Weinguts. Früh ging man neue Wege. 1979 pflanzte Bernhard Ellwanger als Erster im Remstal Muskat-Trollinger an. Mit dem Sauvignon Blanc schlug man schon 1997 einen Weg ein, dessen konsequente Verfolgung, zu zahlreichen Prämierungen geführt hat. Inzwischen haben die Geschwister Sven und Yvonne Ellwanger das Weingut ihrer Eltern übernommen und bauen Ihre Weine seit 2013 zertifiziert nach Fair Choice kontrolliert und nachhaltig an. Mit 32 Hektar Rebfläche ist das Weingut in den beiden vergangenen Dekaden stark gewachsen.
Wir verpflichten uns zu einer ökologisch verträglichen, sozial gerechten und wirtschaftlich tragfähigen Produktion und Vermarktung. Dabei lassen wir uns an unseren Worten messen und machen unsere Arbeitsweise transparent und nachprüfbar.
Leitlinie Nr. 1 aus der FairChoice Charta
Was Besuchern des Weingutes schnell auffällt, ist der „gute Geist“, der positive Familiensinn, die im Haus herrschen. Seit dem Kellerei-Neubau 2005/2006 in Weinstadt-Großheppach ist Ellwangers „Spielwiese“ noch ein Stück umfangreicher geworden. Die unterschiedlichen Bodenformationen und Kleinklimata in den Weinbergen der Familie zwischen Kleinheppach und Schorndorf sorgen im Verbund mit der großen Rebsortenvielfalt im Betrieb für viele kleine Gebinde im nach den Gesetzen der Schwerkraft angelegten neuen Keller.
Yvonne Ellwanger studierte gleich nach dem Abitur sie Weinbetriebs- Wirtschaft und war dabei reichlich unterwegs: Australien, Amerika, Mainz… Überall wurden Weine probiert, wichtige Erfahrungen und natürlich auch viele Ideen gesammelt.
Der stets gut gelaunte Sven Ellwanger, ist der jüngste der fünf Freunde von „Junges Schwaben“. Der Verbund junger Winzer aus Baden Württemberg, deren Philosophie wie folgt auf den Punkt gebracht werden kann: Was der Schwabe anfängt, das macht er recht – und wenn’s geht, noch ein bissle besser. Gemeinsam mit den Kollegen Jochen Beurer, Hans Hengerer, Rainer Wachtstetter und Jürgen Zipf wollen sie bodenständig und trotzdem Avantgarde sein. Ihre Weine zählen zu den besten Botschaftern Württembergs. Die Experimentierfreudigkeit ist ein Markenzeichen von Sven Ellwanger.
Was der Schwabe anfängt, das macht er recht – und wenn’s geht, noch ein bissle besser.
Philosophie Junges Schwaben
Von seinen Lehr- und Wanderjahren hat Diplom-Önologe Sven, Jahrgang 1975, aus Neuseeland den Sauvignon Blanc mitgebracht, der übrigens schon vor einigen Jahrhunderten, als Muskat-Silvaner im Remstal angepflanzt wurde. Sein (meist schnell ausverkaufter) Signaturwein SAUVIGNON BLANC„Junges Schwaben Fumé blanc trocken ist das Ergebnis der Hingabe an diese Rebsorte. Aber bei Sven Ellwanger kann es passieren, dass er einen Kerner im Barrique ausbaut, den Namen „KING“ aufs Etikett schreibt und die entzückte Kundschaft bei der Probe erst mal raten lässt, was drin ist in der Flasche.
Meine Kundschaft ist sehr anspruchsvoll und immer offen für neue Ideen und Kreationen.
Sven Ellwanger
Unlängst legte er zwölf Ar mit Rotem Riesling an, einer Rückmutation der bekannten Sorte, die er über selbst gezogene Edelreiser vermehrt hat – und tat ihn nach der Lese ins Holzfass. Alle Weißweine werden inzwischen spontan vergoren bei Sven Ellwanger. Lemberger gehörte ebenfalls schon früh zum Repertoire der Ellwangers. Diese in Württemberg typische Sorte wird im Remstal noch nicht allzu lange angebaut. Neben den Lagen in Großheppach, werden Weinberge in Geradstetten und Schorndorf bewirtschaftet. Die meisten Lagen wachsen auf Keuperböden wie der Grafenberg, die kräftige und nachhaltig fruchtbetonte Weine hervorbringen. Die steilen Südhänge am Schorndorfer Grafenberg garantieren beste Sonneneinstrahlung. In Geradstetten reifen auf Sandsteinverwitterungsböden, 350 – 400 Meter über dem Meeresspiegel, leichte und filigrane Bukettsorten heran. Beste Rieslinge kommen vom Großheppacher Steingrüble: Hier wachsen die Reben auf buntem Mergel – dieser leichte Boden mit seinem geeigneten Wärmespeicher gibt den Ellwangerschen Rieslingen die aromatische Frucht, Eleganz und Finesse.
Im Keller wo es gärt und reift, fühlt Sven Ellwanger sich am wohlsten. Gesunde und vollreife Trauben sind die wichtigste Basis, die schonend verarbeitet werden, damit der Wein die Aromen genauso entfaltet wie in der Traube. Geringe Erträge für sehr extraktreiche Weine. Langsame und gekühlte Spontangärung, langer Feinhefekontakt, viel Zeit und wenig Bewegung bringen hervorragende Weißweine zutage. Die Rotweine gären traditionell auf der Maische und werden gerne auch unfiltriert auf die Flasche gefüllt, um gehaltvolle, kräftige Rotweine mit langem Lagerpotential zu erhalten. SL steht bei den Ellwangers, für Weine aus selektionierter Lese, und stammen aus alten Rebanlagen, die durch besonders geringe Erträge das Höchstmaß an Aromendichte bringen.
Disclaimer: Dies ist ein Hinweis auf ein Angebot des Kooperationspartners an Mitglieder des WineSTR Club. Der Kaufvorgang findet nicht bei WineSTR statt, sondern zwischen dem Kooperations-Partner und dem WineStR CLUB Mitglied. Insbesondere ist die Gültigkeit des Angebots von der Verfügbarkeit der angebotenen Artikel vom Kooperationspartner abhängig.
Mir geht es mit Rebsorten wie mit Menschen. Ich liebe es, wenn ich ihnen an „ihrem“ Ort begegne. Dort, wo sie hingehören. Dort, wo sie quasi in sich ruhen und zugleich scheinbar mühelos zur Höchstform auflaufen. Denn dort sind sie auf jeden Fall einzigartig, oft faszinierend und manchmal sogar atemberaubend. Beispiele für diese Kombinationen gibt es zahlreiche. Riesling von der Mosel, Pinot Noir von der Cote d´Or, Blaufränkisch aus dem Burgenland, Shiraz aus dem Barossa, um nur einige zu nennen.
Und auch beim Lagrein beim aus Südtirol ergeben Rebsorte und Lagen den „perfect match“. Ich habe Lagrein an verschiedenen Orten auf der Welt verkosten dürfen. Vor allem in Kalifornien und auch in Australien, wo in den Macedon Ranges, den Adelaide Hills und im King Valley hervorragende Beispiele erzeugt werden. Doch nirgendwo sonst bringt die Rebsorte jene Intensität, Feinheit und Tanninqualität hervor wie in ihrer Heimat Südtirol.
Das ist sicherlich auf die einzigartigen Bedingungen zurückzuführen, die dieses Terroir ausmachen. Auch wenn Generalisierungen immer schwierig sind, haben sicher die vielen Sonnentage, die wärmende Ora und die kühlen Nächte entscheidenden Einfluss auf die Qualität. Die Trauben können voll ausreifen und behalten doch ihre Frische und elegante Frucht. Hinzu kommt die besondere Geologie und ein über die vergangenen Jahrzehnte optimiertes Weingarten- und Kellermanagement. Es hat Frucht und Struktur herausgearbeitet, aber zugleich die zupackenden Gerbstoffe gezähmt.
Es gibt heute so viele individuelle, spannende bis hervorragende Lagrein-Weine, die auf den knapp 500 ha Rebflächen in Südtirol erzeugt werden. Die Spanne der talentierten Weinmacher reicht buchstäblich von A wie Andrian bis zu Z wie Zemmer. Deshalb fällt es schwer und es ist auch ein Stück unfair, einzelne Weine oder Erzeuger hervorzuheben.
Auf meinem letzten Besuch in Südtirol im Oktober sind mir aber wieder einmal zwei Weine begegnet, die mich besonders beindruckt haben. Zum einen der Klosteranger 2015 Lagrein Riserva der Kellerie Muri-Gries. Der Wein stammt aus dem Herzen der altehrwürdigen Klosteranlage Muri-Gries. Ich hatte den Wein gleich zwei Mal im Glas. Einmal bei einer Verkostung im Rahmen des 10-Jährigen Jubiläums der Südtiroler Weinakademie, die ich geleitet habe. Zum anderen Mal bei einem entspannten Abendessen mit Freunden einen Tag später. Bei beiden Gelegenheiten hat mich der Wein auf unterschiedliche Weise gepackt.
Der Klosteranger schafft für mich die Quadratur des Kreises. Er ist elegant, fokussiert und zeigt doch eine unglaubliche Intensität und Dichte. Er ist nicht laut, sondern hat die Präsenz und Tiefe, die Weltklasse-Weine auszeichnen. Reife Brombeeren sind mit wunderbaren Veilchen unterlegt. Schokolade, Erde, Kies und elegante Tabaknoten öffnen zusätzliche Dimensionen und kontrastieren wunderbar die Frucht. Feinmaschige Gerbstoffe geben Struktur. Das Finish ist lang, sehr präzise und hat einen feinen, mineralischem Ausklang. Bei unserem Abendessen hat mich zudem die wunderbare „Trinkigkeit“ des Klosterangers begeistert. Er begleitet, animiert, aber er drängt sich niemals in den Vordergrund. Schlichtweg superb.
Ebenfalls bemerkenswert, wenn auch von der Stilistik unterschiedlich, präsentierte sich der Taber Lagrein Riserva von der Kellerei Bozen. Auch er ein Ausnahmewein, der von bis zu 80 Jahre alten Rebstöcken stammt. Von ihm hatten wir dieses Mal zwar nicht den Jahrgang 2015 im Glas, dafür aber zwei andere spannende Jahrgänge: den 2017 und den 2010.
Der 2017 Taber Riserva zeigte sich deutlich internationaler im Stil als der von mir etwas höher gewerteter Klosteranger: Fruchtbetonter, runder und damit ein Stück hedonistischer als sein klösterliches Pendant. Dennoch ernsthaft und sehr vielschichtig. Veilchen, dunkle Kirschen, Brombeeren, Blaubeeren unterlegt mit Zedernholz, Lakritz und Wacholder. Besonders gefallen hat mir das auf den Punkt extrahierte feinkörnige Tannin. Der Wein ist ebenfalls sehr lang und intensiv im Finish. Dabei fängt er jetzt gerade erst an, sich vollständig zu öffnen. Der 2010 Taber Riserva offenbarte eindrucksvoll, wie hervorragend Spitzen-Lagrein reifen kann. Reife Kirsche unterlegt von getrockneten Hagebutten, Sanddorn und etwas Humus. Die Tannine wunderbar gerundet und dennoch präsent. Ein Wein, der definitiv zum Essen genossen werden sollte. Klasse!!
Eine kleine Einführung in die Welt der Weinverkostung
von Kai Wunner
Egal ob es das erste Glas Wein ist das man probiert oder ob die trainierten Sinne eines Wein-Profis einen Bordeaux analysieren, das Erleben von Weinen ist immer eine subjektive Angelegenheit. Jemanden, der etwas nicht mag, den wird man nur schwer von einem erstklassigen Produkt überzeugen, selbst wenn es sich um eine Ausnahmequalität handelt. Es ist und bleibt in erster Linie reine Geschmackssache.
Wer das Thema objektiver angehen möchte, dann stellen sich erstmal folgende Fragen:
Was sind die Reize die den Sinnen im Weinglas beim Probieren begegnen?
Wie wird versucht, diese Wahrnehmung zu vereinheitlichen, um Subjektives objektiver erscheinen zu lassen?
Hier der Versuch einen einfachen ersten Einblick in die Grundlagen, wie man Wein erlebt, und in welcher Reihenfolge die Sinne dabei ins Spiel kommen, zu gewähren.
Egal ob Anfänger oder Profi, der Zugang zu Wein wird über die Sinne erfahren. Mit dem Auge, der Nase und den Geschmacksinnen im Gaumen werden Reize wahrgenommen, die dann durch folgern und analysieren ein Gesamtbild abgeben. Der menschliche Verstand verfügt über ein probates Mittel viele verschiedene Sinneseindrücke, auf einmal einzuschätzen – die Intuition. Meist ist der erste Eindruck, Einschätzung oder Gefühl zutreffend. Selbst der Laie erkennt ihm ersten Moment, schmeckt oder schmeckt nicht, basierend auf den gemachten Erfahrungen. Die Intuition ist aber geprägt von den abgespeicherten Erfahrungen aus der Vergangenheit.
Um sich darüber hinaus zu entwickeln, gibt es nur einen Weg, und der heißt probieren, probieren, probieren. Durch die Erfahrung des Verkostens von immer mehr unterschiedlichen Weinen wächst die Erfahrung und die Sinne werden geschärft. Ein Top-Sommelièr braucht, zusätzlich zu einer gewissen Begabung, die Übung des ständigen Verkostens. Die Leistung der Top-Profis schätzt man umso mehr, wenn man sich erst mal auf den Weg des Probierens begeben hat. Die beste Unterstützung dabei ist eine strukturierte Vorgehensweise, nach der kontinuierlich vorgegangen wird:
Schau Dir den Wein an und bewerte den optischen Eindruck.
Rieche den Wein und identifiziere Aromen und deren Wirkung.
Schmecke den Wein von der Zungenspitze bis zum Abgang.
Ordne die Erfahrungen ein und setze sie in Beziehung zueinander. Die Wahrnehmung eines Weines ist immer ein subjektives, komplexes Thema und muss durch Üben trainiert werden.
Optische Bewertung
Bei der Betrachtung des Weines helfen natürliches Licht und ein weißer Hintergrund. Welcher zur Not auch ein weißes Blatt Papier sein kann. Folgende Kriterien können dann nach Schemata bewertet werden, die von verschiedenen Weininstitutionen im Netz zu finden sind.
Beispielhafte Farben für Weißwein: Glanzhell, strohgelb, Zitronengelb, Goldgelb, Altgold und Bernsteingelb.
Beispielhafte Farben für Rotwein: Schwarzrot, Rubinrot, Kirschrot, Purpurrot, Ziegelrot, Granatrot.
Die Viskosität gibt Aufschluss über den Alkoholgehalt. Beim Schwenken des Glases deuten langsamer laufende Schlieren (Tränen) auf mehr Alkohol hin. Dies wird durch die Oberflächenspannung des Weins ausgelöst.
Beim Geruch des Weines geht es um das Identifizieren von Aromen. Das Riechvermögen von Menschen ist sehr unterschiedlich ausgeprägt, aber erneut gilt der Grundsatz: Übung macht den Meister. Es geht darum den Duft des Weines bekannten Aromen zuzuordnen. Dabei unterscheidet man in primäre, sekundäre und tertiäre Aromen.
Die primären Aromen kommen aus der Beere und sind meist blumig und fruchtig. Die sekundären Aromen werden bei der Gärung vor allem von Hefen und Bakterien verursacht und riechen dann zum Beispiel nach Hefe, Teig, Butter, Brot, Leder, Käse, Pfeffer und mehr. Bei den Tertiäraromen wird es dann am spannendsten, sie entstehen erst bei der Reifung eines Weins und verleihen ihm Komplexität. Beispiele dafür sind balsamische, Holz-, und Reifearomen. Aber ebenso können würzige Noten, Waldboden, Teer, Lakritze und Schokolade tertiäre Aromen sein.
Der Wein richt nicht überall gleich im Glas. Man bewegt die Nase über dem Glas hin- und her und vergleicht außerdem höher und tiefer im Glas.
Glücklicherweise gibt es für die Aromen beim Wein Hilfestellung wie Aromaräder und weitere Übersichten. Einfach im Netz zu finden und sehr hilfreich am Anfang um die Aromen zu identifizieren. Mit dieser Hilfestellung und fleißigem Üben wird sich das Empfinden der Nase entwickeln.
Mit dem ersten Schluck kommt dann der interessanteste Teil der Weinbewertung, das Schmecken. Im Vergleich zu den Aromen ist Geschmack nicht ganz so vielfältig, lediglich fünf verschiedene Geschmacksrichtungen kommen zum Tragen. Süß, sauer, salzig, bitter und umami sind das, was vor allem die Geschmacksknospen auf der Zunge erkennen erkunden. Bei jedem Schluck Wein wird man unterschiedliches erleben, Süße an der Zungenspitze, Säure die den Mund wässrig macht, Tannine die den Mund austrocknen oder die Wärme von Alkohol.
Die einzelnen Eindrücke zu erkennen, die Vermischung der Geschmäcker wahrzunehmen und die Wahrnehmungen von der Zungenspitze bis zum Abgang im Rachen zu einem Gesamteindruck zusammenzuführen ist das Anspruchsvollste beim Probieren von Wein.
Eine große Hilfe dabei sind Verkostungsnotizen. Egal ob im Notizbuch oder auf den Formularblättern der Vorlagen aus dem Internet, Notizen helfen unterstützen einen sich an Weinerlebnisse zu erinnern und nützen bei der nächsten Bewertung.
Ziel ist es letztlich eine Aussage über Qualität, Trinkreife und das Reifungspotential zu treffen. Diese Kunst zu Erlernen, ist aber ein langer, mühsamer Weg, der nur die besten nahe an die Perfektion heranbringt. Für den Laien ist es dessen ungeachtet eine tolle Erfahrung, sich den möglichen Weg anzuschauen und erste Schritte in diese Richtung zu wagen.
Für neues offen sein
Wie eingangs schon erwähnt, schafft es unsere Intuition, auf einen Schlag einen Eindruck und eine persönliche Bewertung zu erstellen, die für einen subjektiv meist sehr zutreffend ist. Mit der vorgestellten Herangehensweise, den Informationen und Methoden wird sich das Weinerlebnis erweitern und sich möglicherweise neue Horizonte öffnen. Weine die anfänglich nicht geschmeckt haben, erfahren mit der Zeit eventuell eine neue Bewertung und Bekanntes kann durchaus auch den alten Reiz verlieren.
Wer sich tiefer in das Thema einlesen möchte findet hier noch ein paar Tipps,die jedoch keinesfalls einen Anspruch auf Vollständigkeit beanspruchen.
Madeline Puckette, Justin Hammack: Der ultimative Wein-Guide Die beiden sind übrigens die Köpfe hinter dem preisgekrönten Wein-Blog Winefolly.com, mit vielen interessanten Infografiken.
BIO:
Kai Wunner, Unternehmer im Einzelhandel, 52 Jahre,
Kommt aus Stuttgart und seine beiden großen Hobbies sind Wein und Golf. Seit seiner Ausbildung zum dualen Betriebswirt im Einzelhandel dem Thema Wein verbunden und dieses ist immer im Herzen gebleiben, auch wenn sich das Sortiment in seinen Einzelhandelsbetrieben mittlerweile der Versorgung von Tieren aller Art widmet. Seine Artikel sollen einen einfachen Zugang zum Thema Wein ermöglichen, ohne den Anspruch des großen Experten zu erheben. Er ist Mitgründer des 2013 entstandenen Online-Golfmagazins GolfSTR. Mit WineSTR wird das Konzept nun auf den Wein übertragen. So soll eine regionale Community für Weinliebhaber entstehen in der Metroplregion Stuttgart und gerne darüber hinaus entstehen.
Mit dem WineSTR CLUB soll eine Gemeinschaft entstehen die gemeinsamen Spaß und Vorteile für die Mitglieder schaffen soll.