Bitte bei der Bestellung bei timo@rebenreich.net folgenden Code angeben: Mitglied WINESTR CLUB
Dieser Sauvignon PARATUS verkörpert das bestmögliche Zusammenspiel zwischen Rebsorte, Bodenbeschaffenheit und Mikroklima. Selektioniertes Traubengut aus den ausgewählten Lagen bringt diesen ausdrucksvollen, sortentypischen und komplexen Sauvignon hervor. Der Paratus vereint vegetale und fruchtig – blumige Töne nach Holunder und Stachelbeeren und verbindet die feine Säure mit vollmundigem Geschmack.
Tenuta Ritterhof – Kaltern am See / Südtirol
Ihr Weingut in Kaltern in Südtirol ist etwas ganz Besonderes. Seit Jahren bringen Sie die Vielfalt Südtirols in die Flasche – mithilfe von handwerklicher Präzision, stetiger Finesse und überzeugender Leidenschaft. Dabei liegen die naturnahe Produktion unter der Berücksichtigung der klimatischen Bedingungen sowie die Produktion gebietstypischer Weine von hoher Qualität im Vordergrund. Der Wein Ihres Weinguts in Südtirol schmeckt vom ersten bis zum letzten Schluck nach Südtirol. In Ihrem Weingut in Südtirol verbinden Sie geschätzte Tradition mit moderner Kellertechnik und kombinieren sie mit der Natur, einem Element, das seit jeher eine zentrale Rolle bei Ihrer Weinverarbeitung spielt. Und zwar die Natur in ihrer reinsten Form. Die Natur dient Ihnen als Inspiration, als Antrieb. Sie ist der unentbehrliche Bestandteil eines Genusserlebnisses par excellence.
Disclaimer: Dies ist ein Hinweis auf ein Angebot des Kooperationspartners an Mitglieder des WineSTR Club. Der Kaufvorgang findet nicht bei WineSTR statt, sondern zwischen dem Kooperations-Partner und dem WineStR CLUB Mitglied. Insbesondere ist die Gültigkeit des Angebots von der Verfügbarkeit der angebotenen Artikel vom Kooperationspartner abhängig.
Disclaimer: Dies ist ein Hinweis auf ein Angebot des Kooperationspartners an Mitglieder des WineSTR Club. Der Kaufvorgang findet nicht bei WineSTR statt, sondern zwischen dem Kooperations-Partner und dem WineStR CLUB Mitglied. Insbesondere ist die Gültigkeit des Angebots von der Verfügbarkeit der angebotenen Artikel vom Kooperationspartner abhängig.
von WineSTR-Team „Advertorial“ – Vorstellung Partner WineSTR CLUB
Die Leidenschaft für den Wein hat Timo Möck ins Weingeschäft geführt, zuerst nebenberuflich, mitlerweile aber so erfolgreich, dass der den kompletten Sprung in die Selbsständigkeit gewagt hat. Der Schwerpunkt seiner Kunden liegt in der Gastronomie, wo er es mit seinem kleinen aber feinen Sortiment auf an die 200 Sterne unter seinen Kunden gebracht hat. Aber auch der private Weinliebhaber profitiert davon, dass Timo die besonderen Weingüter findet und zu fairen Preisen anbietet.
Bei der Auswahl seiner Weine legt er Wert auf Weine die sortentypisch sind und die von regionalen Gegebenheiten, wie dem Klima und den unterschiedlichen Bodenverhältnissen geprägt sind. Konventionell angebaute Weine führt er nur von ihm persönlich bekannten Weingütern, die mit viel handwerklichem Können und Geschick ihre Weine herstellen.
Mit seinem Sortiment möchten er ein breites Kundenspektrum ansprechen, das von der gehobenen Gastronomie, über Weinkenner und Weinliebhaber bis hin zum gelegentlichen Weintrinker reicht. Auch möchte er Interessenten animieren zum Weintrinker zu werden und zu bleiben, denn etwas Variantenreicheres und Spannenderes als das Thema Wein gibt es nicht. Er distanziert sich bewusst vom Massengeschäft. Industrielle Massenweine haben bei ihm keine Chance, ebenso wenig wie überteuerte Etikettenweine. Solche Weine werden Sie bei ihm nicht finden.
Alle seine Weine stammen direkt von den Erzeugern und kommen nicht über Zwischenhändler, so dass er an seine Kunden faire Preise weitergeben kann. Sein Ziel ist es, Kunden zu gewinnen, die mit meiner Arbeit zufrieden sind und denen Ich ein verlässlicher Partner sein möchte.
Gerne lädt er Sie ein, sich auf eine Weinreise mit „Rebenreich“ zu begeben. Steigen Sie ein und lassen Sie sich von seinem Weinsortiment inspirieren.
Mit gesundem Mix aus solidem Handwerk, moderner Technik, Tradition und neuen Ideen das Beste aus dem machen was die Natur bietet
von WineSTR-Team „Advertorial“ – Vorstellung Partner-Weingut WineSTR CLUB
Der Jungwinzer Fabian Rajtschan übernahm Mitte 2011 in siebter Generation das Familienweingut in Stuttgart – Feuerbach und hat es seitdem konsequent auf Respekt für die Natur und nachhaltiges Handeln ausgerichtet. Ein gesunder Mix aus solidem Handwerk, moderner Technik, Tradition und neuen Ideen legt den Grundstein für die Arbeit. Ausschließliche Lese von Hand, von erfahrenen Weinliebhabern, trägt Ihren Teil dazu bei die Qualität der Trauben zu sichern. Diese wird von den Elementen Wind, Regen, Boden und Sonne geprägt und der Jungwinzer kitzelt dann im Keller das Beste aus den Trauben heraus um die größtmögliche Qualität zu erhalten.
Warum 70469R! Wein?Weil ich, Fabian Rajtschan, all mein Können, meine Kraft und mein Herzblut einsetzte um, im Einklang mit der Natur, Stuttgarter Wein für Stuttgarter Genießer gedeihen zu lassen.Bei mir gibt es kein Schischi, dafür umso mehr Herzlichkeit und einfach guten Wein.
Nach mehreren Praktika bei erfolgreichen Betrieben im Remstal, in Baden und an der Mosel studierte Fabian Rajtschan an der Wein-Fachhochschule Geisenheim Weinbau und Oenologie. Neben der Bewirtschaftung der Weinberge betreibt die Familie Rajtschan im Februar und November auch einen urgemütlicher Besenkeller in Feuerbach. Neben den eigenen Weinen werden mit familiärer Gastfreundlichkeit typische schwäbische Schmankerln, wie Schlachtplatte, Kutteln, Maultaschen mit Kartoffelsalat oder Mamas selbstgemachte Apfeltaschen angeboten.
Ein gesunder Mix aus solidem Handwerk, moderner Technik, Tradition und neuen Ideen legen den Grundstein für das Handeln von Fabian Rajtschan. Dabei liegt ihm besonders am Herzen, der Natur Gutes zu tun – damit sie ihr Bestes geben kann. Er wirtschaftet ökologisch, nimmt Wind, Regen, Boden und Sonne so wie sie sind und lässt daraus Weine mit Struktur, Geschmack und unverwechselbarem Charakter entstehen. Da der Platz im elterlichen Betrieb in Feuerbach doch sehr eingeschränkt ist werden die Weine seit 2012 in der Kellerei Kern ausgebaut. Mit neuester Technik und hochwertigen Materialien gibt es dort vor allem genug Platz, damit seine Weine in ihren Barriquefässern und Edelstahltanks in Ruhe und bei gleichbleibenden Temperaturen ausreifen können. Es wird gerade so viel wie nötig und so wenig wie möglich in die natürlichen Prozesse eingegriffen, damit sich echter 70469R! Wein entwickeln kann!
Der Wein gedeiht hier im Stuttgarter Umland prächtig. Die Natur gibt alles was die Reben brauchen: Wind und Regen, mineralreiche Böden und richtig viel Sonne. Die nach Süden exponierten Hänge der Hohen Wart und am Lemberg verwöhnen die Trauben mit extra vielen Sonnenstunden. Auf mittlerweile 5 Hektar Rebfläche, baut Fabian Rajtschan sowohl traditionelle regionale Rebsorten als auch internationale Rebsorten an. Wobei Kerner, Weissburgunder und Lemberger seine persönlichen Favoriten sind. Die Reben wachsen auf Verwitterungen von Keupergestein, auf denen sich eine – zum Teil sehr mächtige – Schicht aus tonigem Lehm befindet. Dies ermöglicht sehr kräftige, ausdrucksstarke Weine mit starkem Charakter die zugleich elegant bleiben. Einige der Weinberge in Stuttgart-Feuerbach haben noch traditionelle Trockenmauern. Dort können sich viele einheimische Nützlinge, wie z.B. die Zauneidechse, Raubmilben, Marienkäfer, Schlupfwespen, und Pflanzenarten ansiedeln. An warmen Sommertagen kann man das bunte Treiben auf den Sandsteinen beobachten. Tagsüber speichern die Trockenmauern Wärme und geben diese nachts wieder an die umliegenden Reben ab. Dadurch können die Trauben besser und früher ausreifen – zu echtem 70469R! Wein!
von WineSTR-Team „Advertorial“ – Vorstellung Partner-Weingut WineSTR CLUB
Im Jahr 1990 gründete Albrecht Schwegler gemeinsam mit seiner Frau Andrea ein Weingut nach seinen Vorstellungen und frei von jeder vorherrschenden Konvention in Korb. Dabei stand von vornerein das bedingungslose Streben nach Qualität im Vordergrund und die Gewissheit, dass ein großer Wein immer mehr ist als die bloße Summe seiner Teile.
Jahr für Jahr werden sinn- und genussvolle Einheiten aus den Früchten der Natur komponiert, dabei entstehen Cuvées, die von ihrer Vielschichtigkeit, Textur und Langlebigkeit leben. Das Weingut befindet sich bis heute in dem Schwegler’schen Wohnhaus in der Steinstr. 35 in Korb. Das Weingut ist klein geblieben, nur wenige Hektar Weinberge nennt Familie Schwegler ihr Eigen. Seit 2009 sind Sohn Aaron und seine Frau Julia mit im Betrieb tätig. War Albrecht Schwegler lange für seine roten Edelcuvées aus dem Barrique bekannt, macht Aaron jetzt auch mit Weißweinen von sich reden.
Die Basis für die besonderen Weine bilden klein parzellierte und verantwortungsvoll bewirtschaftete Weinberge in den unterschiedlichen Terroirs des Remstals. Die Weinberge der Familie liegen zwischen 240-450 m ü.NN mitten im Keupergebiet des Remstales. Durch die unterschiedlichen Höhenlagen gibt es allerdings eine große Bodenvielfalt, die von schweren Keuperböden bis hin zu leichten, sandigen Böden reicht. Albrecht Schwegler war es wichtig, die Rebsorten an die Bodenvielfalt anzupassen, und so wachsen 12 verschiedene Rebsorten in den Weingärten. Schwäbische Spezialitäten wie Trollinger, Lemberger und Riesling, treten in Konkurrenz zu internationalen Rebsorten wie Zweigelt, Cabernet franc, Cabernet Sauvignon, Cabertin, Merlot, Regent, Syrah, Grauburgunder und Chardonnay.
Kompromisslose Ertragsreduzierung im Weinberg, für optimales Lesegut. Düngung der Rebstöcke nur mit der Einbringung von organischem Material in den Boden und mit artenreichen Einsaaten in den Rebzeilen. Kunstdünger und die konventionellen Pflanzenschutzmittel findet man nicht in seinen Weinbergen. Reifezeit ist wichtig für die Weine der Schweglers, die sich nur so optimal entwickeln. Die Weißweine liegen 12 Monate, die Rotweine bis zu 24 Monate in Barrique-Fässern. Je nach Jahrgang, Rebsorte und Einzellage werden aus unterschiedlichen Holztypen und Toastungsgraden die perfekten Fässer ausgewählt.
Die Produktpalette umfasst insgesamt 11 Weine:
Der „Granat“, als Vorzeigewein mit zahlreichen Prämierungen, braucht einige Jahre, um sein volles Potenzial entfalten zu können. Er wird nur in besten Jahrgängen kreiert und ausschließlich in neuen Barriquefässern ausgebaut. Der „Saphir“ kommt etwas leichtfüßiger daher. Der Ausbau erfolgt in zu zwei Dritteln neuen Fässern. Der „Beryll“ vervollständigtdie Riege der Jahrgangsrotweine, sein Ausbau erfolgt ausschließlich in zweit- und drittbelegten Barriques. Selbst „d‘r Oifache“ als Württembergischer Literwein ist ein Highlight. Schweglers Alltagswein, wird immer unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Jahrgangs neu zusammengestellt.
Das Deutsche Weininstitut informiert jährlich über die Qualität und Menge des Weines in Deutschland. Hier sind die Informationen für 2020:
Der Weinjahrgang 2020 hat hierzulande sehr gute Qualitäten und eine leicht unterdurchschnittliche Erntemenge von bundesweit geschätzten 8,6 Millionen Hektolitern hervorgebracht. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) mitteilt, haben die deutschen Weinerzeuger dank des sonnigen und trockenen Spätsommers hochreife und sehr gesunde Trauben geerntet, die zudem im Rotweinbereich perfekt ausgefärbt waren. Entsprechend aromatisch und ausgesprochen fruchtig präsentieren sich bereits die ersten Weißweine im Fass und die Rotweine zeigen großes Potenzial.
Der Sommer im September hat die Weinernte aber auch sehr beschleunigt. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von oftmals weit über 25 Grad Celsius sind die Zuckergehalte in den Trauben schnell angestiegen, so dass viele Sorten gleichzeitig die Lesereife erreicht hatten. Geerntet wurde häufig in den frühen Morgenstunden oder auch nachts, um die Trauben möglichst kühl in den Keller zu bekommen. In vielen Betrieben war die diesjährige Weinlese bereits nach drei bis vier Wochen abgeschlossen. Einige Winzer lassen aber auch noch Trauben hängen, da sie auf die Bereitung von Beeren- oder Trockenbeerenauslesen spekulieren, denn der Jahrgang bietet gute Chancen für diese edelsüßen Spezialitäten. 1 Quelle Deutsches Weininstitut
Diese aktuellen Informationen führen einen direkt zu dem Thema, was ein guter Jahrgang eigentlich bedeutet. Eine kleine Übersicht soll helfen, das Verständnis dafür zu wecken.
Welche Faktoren sorgen für einen guten Jahrgang?
1 . Das Klima
Wie das Klima für einen guten Jahrgang sorgt:
Ein kalter Winter, gibt der Rebe Erholung.
Ordentlich Regen zu Beginn des Frühjahrs, bringt den Böden viel Wasser.
Ein warmes spätes Frühjahr, gibt der Rebe Kraft zum Austreiben.
Leichter Wind nach einem Sommerregen trocknet die Laubwand.
Der Spätsommer sollte trocken und und nicht zu heiß sein.
Schädlich sind Extrem-Wetter wie Frost und Hagel, die sogar noch Auswirkungen auf das Folgejahr beim Wachstum der Reben haben können. Insbesondere um die Eisheiligen herum kann der Frost ganze Ernten zerstören. Aber auch Gewitterstürme mit Hagel können im Sommer ganze Ernten vernichten.
2. Der Schnitt und die Pflege des Weinstocks
Schnitt und Pflege tragen während des Jahrs ebenso einen großen Anteildazu bei, ob ein gutes Weinjahr ein besonderes werden kann. Der Schnitt nach dem Jahreswechsel prägt den Wuchs des Weins. Der alte Trieb aus dem Vorjahr wird abgeschnitten und nur ein junger Trieb bleibt stehen. Aus diesem werden im neuen Jahr die Trauben wachsen. Die ungefähre Menge an Trauben, die an einem Stock wachsen, kann so gesteuert werden. Weniger bedeutet beim Wein mehr! Kleine Mengen Trauben an einem Stock sorgen für intensiveren Geschmack. Das Ganze wird vom Winzer bis zur Ernte mit weiteren Maßnahmen zur Qualitätssteuerung über das Jahr hinweg begleitet. Ab der Lese liegt es am Winzer, im Keller das Optimum aus den Trauben herauszuholen.
Weine aus guten Jahrgängen können von langer Reife profitieren. Bei Weißweinen können das 5-10 Jahre und bei Rotwein 10-20 Jahre sein.
Beispiele für besonders gute Jahrgänge der letzten Dekade
Deutschland: 2011 2012 2019
Italien: 2010 2015 2018
Frankreich: 2012 2015 2018
Spanien: 2010 2013 2016
Einen guten Jahrgang gereift zu trinken ist ein besonderes Vergnügen. Es lohnt sich nach Händlern zu suchen, die auch gereiftere Weine anbieten. Viel Spaß dabei!
BIO:
Kai Wunner, Unternehmer im Einzelhandel, 52 Jahre,
Kommt aus Stuttgart und seine beiden großen Hobbies sind Wein und Golf. Seit seiner Ausbildung zum dualen Betriebswirt im Einzelhandel dem Thema Wein verbunden und dieses ist immer im Herzen gebleiben, auch wenn sich das Sortiment in seinen Einzelhandelsbetrieben mittlerweile der Versorgung von Tieren aller Art widmet. Seine Artikel sollen einen einfachen Zugang zum Thema Wein ermöglichen, ohne den Anspruch des großen Experten zu erheben. Er ist Mitgründer des 2013 entstandenen Online-Golfmagazins GolfSTR. Mit WineSTR wird das Konzept nun auf den Wein übertragen. So soll eine regionale Community für Weinliebhaber entstehen in der Metroplregion Stuttgart und gerne darüber hinaus entstehen.
Mit dem WineSTR CLUB soll eine Gemeinschaft entstehen die gemeinsamen Spaß und Vorteile für die Mitglieder schaffen soll.
Wenn der Winzer eines aufstrebenden Bio-Weingut aus der Thermenregion in Niederösterreich in der Region ist und unerwartet Zeit hat, dann muss man die Chance nutzen. Auf die Schnelle wurde zu einer Weinprobe mit kleinem Teilnehmerkreis eingeladen. Jungwinzer Lukas Auer und Timo Möck von der Weinhandlung Rebenreich moderierten die Weinprobe mit der weinseligen Runde.
Im Familienbetrieb der Auers sind drei Generationen tätig, denen das Streben nach höchster Qualität sehr wichtig ist, ohne dabei die persönliche und familiäre Note zu vernachlässigen. Das Motto der Auers lautet: „Von, für und mit der Natur!“ Tief im Keller der Auers findet man das Höchste für Weinkenner, den Barriquekeller, in diesem kann man den Kostbarkeiten beim Reifen zuschauen, zuhören und spüren. Auch hier legt das Weingut Auer viel Wert auf Tradition und echte Handarbeit. Im 2001 neugebauten Keller und Presshaus werden nur beste und handverlesene Trauben mit viel Feingefühl zu höchster Entfaltung geführt.
Biologischer Weinbau bedeutet für mich Tradition mit Innovation zu verbinden und neue Wege zu erschließen, um den Weinbau so zu gestalten, dass er mit Umwelt und Natur im Einklang ist. Im Zentrum all unserer Bemühungen steht die Vinifikation erdverbundener Charakterweine mit persönlicher Handschrift.
Jungwinzer Lukas Auer
Die Thermenregion ist eines der ältesten Weinbaugebiete Österreichs und liegt 30km südlich von Wien in Niederösterreich. Die Region liegt im Einfluss vom pannonischen Klima. Dafür typisch sind heiße Sommer, ein trockener Witterungsverlauf im Herbst und eher kühlere Winter. Zwei verschiedene Bodentypen bilden die Grundlage für gehaltvolle Rotweine und zugleich finessenreiche Weißweine.
Tattendorf
In der Ebene findet man extrem kalkreiche Schotterböden die sehr durchlässig sind und die Feuchtigkeit nach starken Regenfällen rasch ableiten. Weiters erwärmen sich diese Schotterböden sehr schnell und geben diese Wärme auch wieder ab. Eine weitere Eigenschaft dieses Gebietes ist die ständige Luftbewegung, welche die Trauben nach Regenfällen oder Tau rasch abtrocknen lässt. Das sind die optimalen Bedingungen für die zwei roten Burgundersorten Pinot Noir und Sankt Laurent, welche in unserem Betrieb gleichzeitig auch die Leitsorten sind.
Pfaffstätten
In den Hängen findet man schwere Böden, wie lehmiger Ton, sandiger Lehm und Braunerde mit einem hohen Anteil an Muschelkalk der durch Reste von Muscheln und Schnecken entstanden ist. Das bildet die perfekte Grundlage für die autochthonen Sorten Rotgipfler und Zierfandler sowie die weißen Burgundersorten.
Gespickt mit reichlich Informationen über das Weingut und deren Methoden ging es dann an die Weinprobe. Insbesondere die autochtonen Rebsorten Rotgipfler und Zierfandler brachten spannende neue Weine ins Blickfeld. Besonderen Anklang fand auch der Chardonnay sowie die Rotweine der Reserve-Linie. Mit der spannenden Beerenauslese aus denn heimischen Rebsorten fand ein interessanter Abend mit tollen Weinen seinen Abschluss. Inbesondere die Leidenschaft für den Bio-Ausbau der Weine brachte Lukas Auer besonders gut an die begeisterten Proben-Teilnehmer rüber. Es folgen die verkosteten Weine im Detail.
Degustationsliste:
2019 Riesling
Duftende Blüten, etwas Marille und eine Idee von Kräutern, sehr fruchtig, saftig, trocken — macht Lust auf den nächsten Schluck. Die Trauben kommen von unseren Weingärten in Pfaffstätten. Um die reintönige und sortentypische Fruchtigkeit des Rieslings zu bekommen, wird dieser Wein im Edelstahltank ausgebaut.
2019 Rotgipfler Premium 0,75l BIO
Preis: 13,50 € Alkohol 14 %, Restzucker 5,3g/l, Säure 6,3g/l Durch eine sehr schonende Weiterverarbeitung können Sie einen sehr sauberen Most in gebrauchte Barriquefässer füllen. Dieser Most bekommt dann viel Zeit und gärt bei höheren Gärtemperaturen. Der Wein bleibt dann bis Februar/März auf der Hefe liegen und wird alle 2 Wochen aufgerührt. Somit entsteht ein sehr vollmundiger, kräftiger Weißwein mit einer wunderschönen, sortentypischen Frucht in der Nase. Die kraftvolle Variante, länger auf der Maische und in gebrauchten Barriques vergoren und gelagert. Wird nur in passenden, sehr guten Jahren so ausgebaut.
2019 Zierfandler „Ried Preisen“ 0,75l BIO
Preis: 23 € Alkohol 13,5 %, Restzucker 1,8g/l, Säure 6,2g/l Reifstes Traubenmaterial extra ausgelesen und dann schonend weiterverarbeitet. Der Most kommt dann in gebrauchte Barriquefässer (zweite Füllung) und gärt wird dort bei Temperaturen zwischen 19 und 23 °C. Anschließend bleibt der Wein auf der Vollhefe gelagert bis April. In dieser Zeit wird er alle zwei Wochen händisch aufgerührt, damit die Hefe in Schwebe bleibt. Mittleres Gelbgold, Silberreflexe. Zarter Hauch von Vanille und gelber Tropenfrucht, dazu etwas Pfirsich, feine Holzwürze. Komplex, saftig, cremiger Touch, zart nach Melone und Karamell, feine Fruchtsüße im Abgang, bleibt gut haften, verfügt über sicheres Entwicklungspotenzial.
2019 Chardonnay
Hat ein wenig Holz gesehen, harmonischer, kompakter, mittelkräftiger Wein mit Noten von gelben Früchten,Nuss und feiner Würze. Perfekter Allrounder mit Nachhaltigkeit. Durch sehr schonende Verarbeitung wird der gewonnene Most inBarriquefässer gefüllt, wo er dann in Ruhe bei höherer Gärtemperatur gären kann. Nach der Gärung bleibt der Chardonnay auf der Hefe in den Fässern liegen und wird alle 2 Wochen aufgerührt. Weiters macht unser Chardonnay bis in das darauffolgende Frühjahr den biologischen Säureabbau. Erst im April wird der Chardonnay dann zum ersten Mal abgeschwefelt und von der Hefe abgezogen. Durch diese sehr lange Lagerung ohne Schwefel und auf der Hefe, wird der Wein in der Farbe sehr dunkelgelb und am Gaumen sehr cremig und vollmundig.
2017 Pinot Laurent Premium 0,75l BIO
Preis: 13,50 € Alkohol 13,5 %, Restzucker 1,8g/l, Säure 6,2g/l Eine Cuvée aus je 50% Pinot Noir und St.Laurent. Die Trauben werden sehr schonend verarbeitet und die Maische gärt dann unter optimalen Bedingungen in offenen Maischebehältern. Der Wein kommt danach in 2. Füllungsfässer und reift dort dann für 16 Monate. Erst nach der langen Lagerung wird der Wein verschnitten. Naheliegende Cuvée aus den Premium-Rotweinsorten der Thermenregion. Feine Waldbodennoten und klare Kirscharomen bilden eine Einheit, die Lagerung in Holzfässern bringt Harmonie und Eleganz, beinahe kühl am Gaumen, feiner Schliff und gute Länge. Zu und nach einem guten Mahl.
2017 Pinot Noir Reserve
Kräftig und zugleich elegant, schon ziemlich jung sehr gut zu trinken, aber auch über ein Jahrzehnt und mehr problemlos lagerfähig – das zeichnet den Blauburgunder in der Thermenregion aus. Bedingung dafür ist die beste Lage, die sorgfältige Auslese von den besten Weinstöcken und der optimale Ausbau mit Herz, Gefühl und Verstand. Die Trauben stammen von den besten Rieden in Tattendorf. Pro Stock bleiben nur wenige Trauben, um die optimale physiologische Reife zu erhalten. Erst wenn die Schale, die Kerne und auch die Stiele perfekt ausgereift sind, werden die Trauben sorgfältig per Hand geerntet. Die Trauben werden dann sehr schonend weiterverarbeitet und die Maische gärt dann in offenen Behältern und der Maischekuchen wird 3 mal am Tag untergetaucht. Auch die Maischestandzeit ist hier natürlich viel länger und kommt auf das Jahr und auf die Reife drauf an. Nur die besten Chargen der Reserve Qualität kommen dann aufgeteilt zu 50% in neue Barriquefässer und 50% 2. Füllungsfässer und reifen dann für 18 Monate. Erst nach dieser langen Reifephase werden alle Fässer ausgekostet und nur die besten werden für die Reserve verschnitten.
2016 Cabernet Sauvignon / Merlot Reserve
Die international wohl bekanntesten Sorten vereint im klassischen Cuvée, langsam vergoren und ausgebaut in hauptsächlich neuen Barriques bringen Weine mit Kraft, Vielschichtigkeit, Tannin und feiner Würze. Zusätzlich zum typischen Geschmack bieten das Terroir und die klare Handschrift des Weingutes einen einzigartigen Reiz. Die Trauben stammen von den besten Rieden in Tattendorf. Pro Stock bleiben nur wenigeTrauben, um die optimale physiologische Reife zu erhalten. Erst wenn die Schale, die Kerne und auch die Stiele perfekt ausgereift sind, werden die Trauben sorgfältig per Hand geerntet. Die Trauben werden dann sehr schonend weiterverarbeitet und die Maische gärt dann in offenen Behältern und der Maischekuchen wird 3 mal am Tag untergetaucht. Auch die Maischestandzeit ist hier natürlich viel länger und kommt auf das Jahr und auf die Reife drauf an. Nur die besten Chargen der Reserve Qualität kommen dann aufgeteilt zu 50% in neue Barriquefässer und 50% 2. Füllungsfässer und reifen dann für 18 Monate. Erst nach dieser langen Reifephase werden alle Fässer ausgekostet und nur die besten werden für die Reserve verschnitten.
Preis: 15,50 € Alkohol 9,5 %, Restzucker 187,9g/l, Säure 7,1g/l Die vollreifen und zum Großteil eingeschrumpften Trauben kommen ausschließlich von Ihren Rotgipfler/Zierfandler Lagen in Pfaffstätten. Die Trauben werden nach der sehr sorgfältigen Ernte mit der Hand schonend weiterverarbeitet. Um die sortentypische Fruchtigkeit zu erhalten und den Trinkspaß zu garantieren, wird dieser Wein ausschließlich im Edelstahltank ausgebaut. Typisch für Ihre Süßweine ist eine eher höhere Säure, die das Trinkvergnügen bereitet. Diese natursüße Spezialität wird nur in den besten dafür geeigneten Jahren gekeltert. Eine Besonderheit aller Beerenauslesen des Weingutes sind der glockenklare Fruchtton, die Feinheit und die elegante Art.
D’r oifache, zu deutsch der Einfache, ist alles andere als einfach. Zuerst ist es keinesfalls einfach diesen Wein mit dem für einen Literwein recht stolzen Preis überhaupt zu bekommen. Grund dafür sind die geradezu homöopathischen Mengen die Albrecht Schwegler auf seinem Miniweingut im schwäbischen Korb erntet. Ein weiterer Grund, für die fehlende Einfachheit des Oifachen, sind die durchaus komplexen Aromen. Dazu unten mehr.
Auf gerademal fünf Hektar werden dort Rotweine kultiviert die in Deutschland ihresgleichen suchen. Von den Spitzenqualitäten die allesamt nach (Halb)-Edelsteinen benannt sind, will ich an dieser Stelle gar nicht reden. Vielmehr gilt hier die uralte Weinweisheit, dass ein Weingut so gut ist wie sein Basiswein. Und genau das ist d’r Oifache: der Guts oder Hauswein, die Einstiegsqualität. Und genau hier zeigt sich die Betriebs-Philosophie der Schweglers eindrucksvoll im Glas. Was anderswo mit pompösen Etikett und wortreichen Beschreibungen vermarket wird kommt hier bescheiden in der Literflasche daher.
Mehr über den Wein und seinen Erzeuger erfahrt ihr hier: Einmal im Glas ahnt man aber schnell dass hier nichts einfaches sondern schwäbisches Understatement im Glas schimmert. Kirschig duftend, tiefdunkelrot gefärbt erinnert diese Cuvee schnell an sangiovesehaltige Weine aus der Toskana. Doch damit ist man auch schon auf dem Holzweg: Trollinger, Regent und Syrah sind die Grundlagen dieses Weines. Aber Holzweg war schon richtig. Einige Tage hat auch dieser Wein in – allerdings gebrauchten – schweglerischen Barriques verbracht. Auf der Zunge hält sich eine angenehme Frucht mit der Säure schön die Waage. Auch am Gaumen hält sich Wein noch lange. So lange, dass ich immer wieder die bauchige Literflasche mit dem inzwischen neu getalteten Etikett betrachte und mich frage ob das was ich da im Mund habe wirklich aus dieser Flasche stammt. Tut es! Einfach gut dieser Oifache. Ein idealer Kandidat um Vorurteile gegenüber schwäbischen Weinen im Allgemeinen und gegenüber schwäbischen Weinen in Literflaschen im Besonderen zu begegnen. Obwohl: behaltet eure Vorurteile gegenüber den Literweinen. Sie sind grundsätzlich ok.
Dieser Wein ist diesbezüglich wirklich eine Ausnahme. Und damit ist d’r Oifache ein super Wein um Pseudoweinversteher bei einer Blindverkostung in die vinologische Irre zu führen. Preis: 4 (umgerechnet auf die übliche 0,7L-Flasche
Ich bin Albert. Also in Wirklichkeit Martin. Ich trinke leidenschaftlich gerne Wein. Irgendwie wurde ich daher zum Weinberater für viele Freunde und Bekannte. Und irgendwie schreibe ich ganz gerne. Daher dieser Wein-Blog, mit meinen eigenen, völlig subjektiven Weinbewertungen. Und meinem für Profis völlig unsinnigen Bewertungssystem. Das wende ich übrigens schon seit Jahren auf Weinproben an und habe damit manchen Händler in den Wahnsinn getrieben. Ich finde aber das es funktioniert, Schließlich ist alles relativ: auch das Weintrinken.
Viel Spaß beim Lesen und nachtrinken.
Wie zum Teufel kann ein Wein denn relativ sein? Entweder ein Wein schmeckt gut, oder eben nicht. Im Prinzip. Es gibt allerdings noch eine Komponente, die den Genuss trüben kann. Und die ist relativ. Ich spreche vom Preis. Mitunter gibt es Weine, die für einen kleinen, um im Kontext zu bleiben, relativ geringen Preis einen großen Genussfaktor bieten. Und um diese Perlen des Weinregals und heimlichen Helden der Weinkarte geht es hier. Damit ist aber keinesfalls gemeint, dass ein miserabler, dünner und vielleicht sogar fehlerhafter Wein plötzlich besser schmeckt, nur weil er günstig war.
Wobei ein relativ geringer Preis immer Auslegungssache ist und hier von unter 7,00 Euro bis maximal 30,00 Euro eine beträchtliche Bandbreite aufweisen kann. Darum gilt hier Albert Weinsteins Genussformel:
Geschmack+Preis/2
Klingt völlig verworren. Wie funktioniert das?
Wie funktioniert die Albert Weinstein Genussformel G+P/2?
Im Prinzip recht einfach:
Sowohl für den Geschmack, als auch für den Preis gibt es maximal 5 Punkte. Dabei folge ich diesem Modus:
Geschmack
Preis
Beispiel:
Ein Wein schmeckt mir sehr gut, zu bekommen ist er für 6,99 Euro. Das ergibt eingesetzt in meine Genussformel G+P simpel: 4+5. Da beide Faktoren gleich gewichtet werden, wird das Ergebnis durch zwei geteilt. In diesem Fall also 4,5 Albert-Punkte.
Die gute Nachricht ist als, dass ihr einen perfekten Albert-Wein simpel an 5 Punkten erkennt. Die schlechte Nachricht ist, dass ich einen solchen Top-Wein unter 7,00 Euro (noch) nicht gefunden habe und die Chancen wohl eher schlecht stehen. Einige sehr gute Weine kann ich aber sehr wohl empfehlen…
Ist das nicht total subjektiv?
Doch, klar. Darum spiegeln sämtliche Bewertungen und Kommentare ausschließlich meine eigene Meinung wider. Ich bin völlig unabhängig von Weinproduzenten und Händlern und niemandem verpflichtet. Die Preise gelten immer für den Tag des Kaufes der jeweiligen Weine. Ich kann daher natürlich nicht garantieren, das getestete Weine zum angegebenen Preis noch erhältlich sind.
Golf trifft Wein – Visionäre Weine und traditionelles Winzertum
von Kai Wunner
Selten eignet sich ein Golfplatz so gut für die Reihe „Golf trifft Wein“ wie das Heitlinger Golfresort. In den sanft geschwungenen Hügeln und Weinbergen des Kraichgau gelegen, gerade mal eine Autostunde von der Metropolregion Stuttgart entfernt, liegt der Golfplatz des Heitlinger Golfresort sowie die Weingüter Heitlinger und Burg Ravensburg.
Inhaber Heinz Heiler hat aus dem ehemaligen Baden Golf & Country Club mit seinem 18-Loch-Meisterschaftskurs und dem 6-Loch-Kurzplatz ein echtes Vorzeigeprojekt gemacht. Zur Komplettierung der HEITLINGER Genusswelten kam als letzter Baustein 2018 das neue Golf-Clubhaus mit Caddyhalle hinzu. Perfekte, ansprechende Architektur, wie es auch auf das ebenfalls mit Heilerscher Perfektion errichtete angrenzende Hotel und Weingut zutrifft. Modernes Hotel-Design, zwei Weingüter vom Feinsten sowie ein Clubrestaurant mit variablen Veranstaltungsräumen locken zu einem Kurztrip für den golfspielenden Genießer.
Der 18-Loch Meisterschaftsplatz
Der hügelige Platz mitten in den Weinbergen fordert Golfer jeder Spielstärke. Es gilt Wälder, Seen und sogar einen Weinberg zu überspielen. Die 18 Bahnen mit einer Länge von 6.095 Meter kreuzen und folgen zuerst dem Tal des Katzbaches, um sich dann auf den zweiten neun Löchern über die typischen Hügel des Kraichgaus zu erstrecken. Einerseits sind Kondition und Konzentration gefordert, wenn es teilweise recht steil bergauf und bergab geht und manche schmale Bahn höchste Präzision fordert. Andererseits gibt es auch breite Spielbahnen für Longhitter und das allem auf einem Platz, der sich in einem hervorragenden Pflegezustand zeigt. Manager und Golf-Pro Warren Jacklin ist mit dem Golfsport aufgewachsen und hat den Sport von einem der besten Golfer der Welt in der damaligen Zeit erlernt – Tony Jacklin. Tony Jacklin war der letzte europäische Spieler seit 1968, dem es gelang, die US Open zu gewinnen. Diese Klasse zeigt sich nicht nur beimTraining, sondern auch in der exzellenten Betreuung der gesamten Golfanlage.
Die Wahl des Signature-Holes fällt schwer, schon die Bahn 3, ein langes PAR 4, lockt für einen langen Drive, damit man über das Wasserhindernis das vor der Club-Terasse gelegene Grün angreifen kann. Beeindruckend ist auch die Spielbahn 8, ein PAR 5, bei dem man den Drive in der schmalen Landezone platzieren muss, um dann den Katzbach in einem günstigen Winkel zu überspielen. Wem das ohne Fehlschlag gelungen ist kann den dritten Schlag auf das Grün spielen und sich so eine Birdie-Chance erkämpfen. Passend zu unserer Rubrik Golf trifft Wein, bleibt es aber der Spielbahn 18 vorbehalten das Highlight darzustellen. Ein PAR 3 mit 186 Meter von Gelb bei dem man über einen Weinberg auf ein rechts und vorne links von Bunkern verteidigtes Grün spielt, findet sich nicht so oft. Dass aus den hoffentlich überspielten Weinstöcken auch noch der exklusiv im Clubhaus erhältliche Albatros-Wein, ein trockener Rivaner, angebaut wird, macht dieses Loch zur perfekten Wahl!
Ein Stopp an Loch 19 der Terrasse des Clubrestaurants ist damit für den Weinliebhaber praktisch unvermeidlich, bietet sich doch auch hier ein unvergleichlicher Panoramablick auf eine Landschaft, die einem Vergleich mit der Toskana durchaus standhält. In lässigem, urbanem und schickem Ambiente kann man dann die bewusst mediterrane, leichte, sonnige und trotzdem bodenständige Kulinarik genießen, begleitet natürlich von den Weinen der VDP-Weingüter Heitlinger und Burg Ravensburg. Für den unbeschwerten Weingenuss empfiehlt es sich im angeschlossenen Design-Hotel Heitlinger Hof zu übernachten, das mit natürlichen Materialien und liebevolle Details für viel Wohlgefühl sorgt.
Weingüter Heitlinger/ Burg Ravensburg – visionäre Weine, traditionelles Winzertum und Nähe zur Natur
Das Weingut Heitlinger setzt im Anbaugebiet Baden einen besonderen Akzent und ist ambitionierter Botschafter der Kraichgauer Weinkultur. Die Leidenschaft für großartige Kraichgau-Weine treibt Claus Burmeister, den Leiter beider Weingüter, an und zeigt sich zeitgleich in seinem großen Gespür für das perfekte Zusammenspiel von Bodenbeschaffenheit, klimatischen Bedingungen und dem passenden Ausbau im Keller. Er setzt dabei auf eine konsequent ökologische Bewirtschaftung der Weinberge und eine sorgfältige Verarbeitung der Weine.
Qualitätsstreben, Nachhaltigkeit und Verantwortung für die Natur prägen die Philosophie im Weingut Heitlinger in Östringen-Tiefenbach. So werden beispielsweise die Weinberge komplett ökologisch bewirtschaftet. Sämtliche Trauben werden ausschließlich von Hand gelesen und im Weingut nochmals gewissenhaft sortiert. Um eine besonders ausgeprägte Aromentiefe zu erreichen, bleiben Schalen und Saft der Trauben unter Kühlung bis zu sechs Tage miteinander in Kontakt. Die Weine erhalten dadurch eine besondere Lagenindividualität sowie Lagerfähigkeit und entwickeln ihren ganz individuellen von Mineralität und dezenter Frucht geprägten Charakter.
WEINGUT BURG RAVENSBURG – Gipskeuper, Riesling und Blaufränkisch
Das Weingut Burg Ravensburg in Sulzfeld wurde 1251 erstmals urkundlich erwähnt und ist eines der ältesten Weingüter in Deutschland. Die mineralstoffreichen Gipskeuperböden am Burgberg bringen eigenständige und Terroir-geprägte Weine mit festem Körper und guter Struktur hervor. Die Weinberge werden seit 2010 nach den Richtlinien des ökologischen Weinbaus bewirtschaftet. Man setzt damit auf einen biologisch aktiven Boden als natürliche Voraussetzung für gesunde und stabile Reben. Das Team um Claus Burmeister schafft mit blühenden, grünen Untersaaten in den Weinbergen ein Ökosystem, das vielen Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen Lebensraum bietet. Alle Parzellen, von den Gutsweinen bis zu den Grossen Lagen, werden individuell gearbeitet und ausgebaut, um auf die besondere Eigenständigkeit der Weinberge eingehen zu können. Seit 2015 werden die Lagen am Burgberg der Ravensburg biodynamisch bewirtschaftet.
Gault&Milau 2019
4 Trauben (Klassifizierung Deutsche Spitze) für das Sortiment Weingut Burg Ravensburg
3 Trauben (Klassifizierung Sehr gut) für das Sortiment Weingut Heitlinger