Kategorie: Remstal-Stuttgart

  • Weingut 70469R! Stuttgart – Feuerbach

    Weingut 70469R! Stuttgart – Feuerbach

    Mit gesundem Mix aus solidem Handwerk, moderner Technik, Tradition und neuen Ideen das Beste aus dem machen was die Natur bietet

    von WineSTR-Team „Advertorial“ – Vorstellung Partner-Weingut WineSTR CLUB

    Der Jungwinzer Fabian Rajtschan übernahm Mitte 2011 in siebter Generation das Familienweingut in Stuttgart – Feuerbach und hat es seitdem konsequent auf Respekt für die Natur und nachhaltiges Handeln ausgerichtet. Ein gesunder Mix aus solidem Handwerk, moderner Technik, Tradition und neuen Ideen legt den Grundstein für die Arbeit. Ausschließliche Lese von Hand, von erfahrenen Weinliebhabern, trägt Ihren Teil dazu bei die Qualität der Trauben zu sichern. Diese wird von den Elementen Wind, Regen, Boden und Sonne geprägt und der Jungwinzer kitzelt dann im Keller das Beste aus den Trauben heraus um die größtmögliche Qualität zu erhalten.

    Warum 70469R! Wein? Weil ich, Fabian Rajtschan, all mein Können, meine Kraft und mein Herzblut einsetzte um, im Einklang mit der Natur, Stuttgarter Wein für Stuttgarter Genießer gedeihen zu lassen. Bei mir gibt es kein Schischi, dafür umso mehr Herzlichkeit und einfach guten Wein.

    Fabian Rajtschan, Weingut 70469R! Stuttgart – Feuerbach

    Nach mehreren Praktika bei erfolgreichen Betrieben im Remstal, in Baden und an der Mosel studierte Fabian Rajtschan an der Wein-Fachhochschule Geisenheim Weinbau und Oenologie. Neben der Bewirtschaftung der Weinberge betreibt die Familie Rajtschan im Februar und November auch einen urgemütlicher Besenkeller in Feuerbach. Neben den eigenen Weinen werden mit familiärer Gastfreundlichkeit typische schwäbische Schmankerln, wie Schlachtplatte, Kutteln, Maultaschen mit Kartoffelsalat oder Mamas selbstgemachte Apfeltaschen angeboten.

    © Frederike Glemser

    Ein gesunder Mix aus solidem Handwerk, moderner Technik, Tradition und neuen Ideen legen den Grundstein für das Handeln von Fabian Rajtschan. Dabei liegt ihm besonders am Herzen, der Natur Gutes zu tun – damit sie ihr Bestes geben kann. Er wirtschaftet ökologisch, nimmt Wind, Regen, Boden und Sonne so wie sie sind und lässt daraus Weine mit Struktur, Geschmack und unverwechselbarem Charakter entstehen. Da der Platz im elterlichen Betrieb in Feuerbach doch sehr eingeschränkt ist werden die Weine seit 2012 in der Kellerei Kern ausgebaut. Mit neuester Technik und hochwertigen Materialien gibt es dort vor allem genug Platz, damit seine Weine in ihren Barriquefässern und Edelstahltanks in Ruhe und bei gleichbleibenden Temperaturen ausreifen können. Es wird gerade so viel wie nötig und so wenig wie möglich in die natürlichen Prozesse eingegriffen, damit sich echter 70469R! Wein entwickeln kann!

    Der Wein gedeiht hier im Stuttgarter Umland prächtig. Die Natur gibt alles was die Reben brauchen: Wind und Regen, mineralreiche Böden und richtig viel Sonne. Die nach Süden exponierten Hänge der Hohen Wart und am Lemberg verwöhnen die Trauben mit extra vielen Sonnenstunden. Auf mittlerweile 5 Hektar Rebfläche, baut Fabian Rajtschan sowohl traditionelle regionale Rebsorten als auch internationale Rebsorten an. Wobei Kerner, Weissburgunder und Lemberger seine persönlichen Favoriten sind. Die Reben wachsen auf Verwitterungen von Keupergestein, auf denen sich eine – zum Teil sehr mächtige – Schicht aus tonigem Lehm befindet. Dies ermöglicht sehr kräftige, ausdrucksstarke Weine mit starkem Charakter die zugleich elegant bleiben. Einige der Weinberge in Stuttgart-Feuerbach haben noch traditionelle Trockenmauern. Dort können sich viele einheimische Nützlinge, wie z.B. die Zauneidechse, Raubmilben, Marienkäfer, Schlupfwespen, und Pflanzenarten ansiedeln. An warmen Sommertagen kann man das bunte Treiben auf den Sandsteinen beobachten. Tagsüber speichern die Trockenmauern Wärme und geben diese nachts wieder an die umliegenden Reben ab. Dadurch können die Trauben besser und früher ausreifen – zu echtem 70469R! Wein!


    Weinbau Fabian Rajtschan
    Schenkensteinstr. 20
    70469 Stuttgart-Feuerbach

    Öffnungszeiten

    Samstags von 9.00 – 12.00 Uhr

    Abholungen sind nach telefonischer Vereinbarung unter: 0711/12295385 möglich!

    Oder schreiben Sie uns eine Email an: info@70469R.de

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    Fabian Rajtschan – © Alina Schäfer

  • Weingut Albrecht Schwegler – Korb

    Weingut Albrecht Schwegler – Korb

    Große Weine aus dem Remstal

    von WineSTR-Team „Advertorial“ – Vorstellung Partner-Weingut WineSTR CLUB

    Im Jahr 1990 gründete Albrecht Schwegler gemeinsam mit seiner Frau Andrea ein Weingut nach seinen Vorstellungen und frei von jeder vorherrschenden Konvention in Korb. Dabei stand von vornerein das bedingungslose Streben nach Qualität im Vordergrund und die Gewissheit, dass ein großer Wein immer mehr ist als die bloße Summe seiner Teile.

    Jahr für Jahr werden sinn- und genussvolle Einheiten aus den Früchten der Natur komponiert, dabei entstehen Cuvées, die von ihrer Vielschichtigkeit, Textur und Langlebigkeit leben. Das Weingut befindet sich bis heute in dem Schwegler’schen Wohnhaus in der Steinstr. 35 in Korb. Das Weingut ist klein geblieben, nur wenige Hektar Weinberge nennt Familie Schwegler ihr Eigen. Seit 2009 sind Sohn Aaron und seine Frau Julia mit im Betrieb tätig. War Albrecht Schwegler lange für seine roten Edelcuvées aus dem Barrique bekannt, macht Aaron jetzt auch mit Weißweinen von sich reden.

    Julia und Aaron Schwegler – © Lucie Greiner

    Die Basis für die besonderen Weine bilden klein parzellierte und verantwortungsvoll bewirtschaftete Weinberge in den unterschiedlichen Terroirs des Remstals. Die Weinberge der Familie liegen zwischen 240-450 m ü.NN mitten im Keupergebiet des Remstales. Durch die unterschiedlichen Höhenlagen gibt es allerdings eine große Bodenvielfalt, die von schweren Keuperböden bis hin zu leichten, sandigen Böden reicht. Albrecht Schwegler war es wichtig, die Rebsorten an die Bodenvielfalt anzupassen, und so wachsen 12 verschiedene Rebsorten in den Weingärten. Schwäbische Spezialitäten wie Trollinger, Lemberger und Riesling, treten in Konkurrenz zu internationalen Rebsorten wie Zweigelt, Cabernet franc, Cabernet Sauvignon, Cabertin, Merlot, Regent, Syrah, Grauburgunder und Chardonnay.

    Weinberg-Impressionen – © Lucie Greiner
    Weinberg-Impressionen – © Lucie Greiner

    Kompromisslose Ertragsreduzierung im Weinberg, für optimales Lesegut. Düngung der Rebstöcke nur mit der Einbringung von organischem Material in den Boden und mit artenreichen Einsaaten in den Rebzeilen. Kunstdünger und die konventionellen Pflanzenschutzmittel findet man nicht in seinen Weinbergen. Reifezeit ist wichtig für die Weine der Schweglers, die sich nur so optimal entwickeln. Die Weißweine liegen 12 Monate, die Rotweine bis zu 24 Monate in Barrique-Fässern. Je nach Jahrgang, Rebsorte und Einzellage werden aus unterschiedlichen Holztypen und Toastungsgraden die perfekten Fässer ausgewählt.

    Die Produktpalette umfasst insgesamt 11 Weine:

    Der „Granat“, als Vorzeigewein mit zahlreichen Prämierungen, braucht einige Jahre, um sein volles Potenzial entfalten zu können. Er wird nur in besten Jahrgängen kreiert und ausschließlich in neuen Barriquefässern ausgebaut. Der „Saphir“ kommt etwas leichtfüßiger daher. Der Ausbau erfolgt in zu zwei Dritteln neuen Fässern. Der „Beryll“ vervollständigtdie Riege der Jahrgangsrotweine, sein Ausbau erfolgt ausschließlich in zweit- und drittbelegten Barriques. Selbst „d‘r Oifache“ als Württembergischer Literwein ist ein Highlight. Schweglers Alltagswein, wird immer unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Jahrgangs neu zusammengestellt.

    Weingut Albrecht Schwegler

    Inh. Aaron Schwegler

    Steinstr. 37
    71404 Korb

    Telefon: +49 7151 3040137
    Telefax: +49 7151 34978
    weingut(at)albrecht-schwegler.de

    Verkauf und Verkostung immer samstags von 10-15 Uhr sowie nach telefonischer Absprache.

  • D´r oifache

    D´r oifache

    Weingut Schwegler, Korb

    von Albert Weinstein

    D’r oifache, zu deutsch der Einfache, ist alles andere als einfach. Zuerst ist es keinesfalls einfach diesen Wein mit dem für einen Literwein recht stolzen Preis überhaupt zu bekommen. Grund dafür sind die geradezu homöopathischen Mengen die Albrecht Schwegler  auf seinem Miniweingut im schwäbischen Korb erntet. Ein weiterer Grund, für die fehlende Einfachheit des Oifachen, sind die durchaus komplexen Aromen. Dazu unten mehr.

    Auf gerademal fünf Hektar werden dort Rotweine kultiviert die in Deutschland ihresgleichen suchen. Von den Spitzenqualitäten die allesamt nach (Halb)-Edelsteinen benannt sind, will ich an dieser Stelle gar nicht reden. Vielmehr gilt hier die uralte Weinweisheit, dass ein Weingut so gut ist wie sein Basiswein. Und genau das ist d’r Oifache: der Guts oder Hauswein, die Einstiegsqualität. Und genau hier zeigt sich die Betriebs-Philosophie der Schweglers eindrucksvoll im Glas. Was anderswo mit pompösen Etikett und wortreichen Beschreibungen vermarket wird kommt hier bescheiden in der Literflasche daher.

    Mehr über den Wein und seinen Erzeuger erfahrt ihr hier: Einmal im Glas ahnt man aber schnell dass hier nichts einfaches sondern schwäbisches Understatement im Glas schimmert. Kirschig duftend, tiefdunkelrot gefärbt erinnert diese Cuvee schnell an sangiovesehaltige Weine aus der Toskana. Doch damit ist man auch schon auf dem Holzweg: Trollinger, Regent und Syrah sind die Grundlagen dieses Weines. Aber Holzweg war schon richtig. Einige Tage hat auch dieser Wein in – allerdings gebrauchten – schweglerischen Barriques verbracht. Auf der Zunge hält sich eine angenehme Frucht mit der Säure schön die Waage. Auch am Gaumen hält sich Wein noch lange. So lange, dass ich immer wieder die bauchige Literflasche mit dem inzwischen neu getalteten Etikett betrachte und mich frage ob das was ich da im Mund habe wirklich aus dieser Flasche stammt. Tut es! Einfach gut dieser Oifache. Ein idealer Kandidat um Vorurteile gegenüber schwäbischen Weinen im Allgemeinen und gegenüber schwäbischen Weinen in Literflaschen im Besonderen zu begegnen. Obwohl: behaltet eure Vorurteile gegenüber den Literweinen. Sie sind grundsätzlich ok.

    Dieser Wein ist diesbezüglich wirklich eine Ausnahme. Und damit ist d’r Oifache ein super Wein um Pseudoweinversteher bei einer Blindverkostung in die vinologische Irre zu führen. Preis: 4 (umgerechnet auf die übliche 0,7L-Flasche

    Preis:

    Genuss:

    Albert Punkte: