Kategorie: Wine-Style

  • Weingut Beurer – Stetten im Remstal

    Antiautoritärer Weinbau – eigenwillig, mutig und konsequent biodynamisch

    von Kai Wunner

    Jochen Beurer gründete 1997 sein eigenes Weingut. Der Weinbautechniker war im Jahr 2004 schon ökologisch biologisch zertifiziert und seit 2008 arbeitet er zertifiziert biodynamisch. Seine Weinberge in Stetten liegen an den Hängen der Keuperlandschaft, einem Terroir mit lebhaft wechselnden Gesteinsschichten von Mergel und unterschiedlich harten Sandsteinen. So enstehen überwiegend ausdrucksstarke, oft etwas salzig-mineralische Rieslinge. Nur 25 % der 13 Hektar der Anbaufläche bleibt für Rotweine übrig.

    Die Landwirtschaft war schon lange Familientradition, der Vater Vorstand der Genossenschaft. Mit der nicht leichten Entscheidung aus der Genossenschaft auszutreten, eröffnete sich für Jochen Beurer ein großes Experimentierfeld. Vom konventionellen Weinbau ging es über den Verzicht auf Reinzuchthefe und das Setzen auf Spontanvergärung bis hin zum biodynamischen Anbau nach Demeter Standard. Mit Hornmist-Präparaten und Tees wird gearbeitet, auf Mondphasen geachtet, was in der Summe zu „antiautoritärem Weinbau“ geführt hat. Seine Weine stecken voller Leben, was sich in Reinheit, Mineralität, Lebendigkeit, Spannung, Komplexität, Ausdruck wiederspiegelt.

    Im Jahr 1997 starteten wir als unabhängiges Weingut in Kernen-Stetten. Unsere Familie betreibt vor den Toren Stuttgarts seit Generationen Landwirtschaft, mein Vater Siegfried war der Vorstand der örtlichen Genossenschaft. Unsere Entscheidung, aus der Genossenschaft auszutreten, war keine leichte. Wir wollten aber unbedingt mit Spaß am Wein die Qualität deutlich steigern

    Jochen Beurer

    Antiautoritärer Weinbau

    Was mit dem Verzicht auf Reinzuchthefen begann, führte zu einem Weinausbau nach dem Motto „Kontrolliertes Nichtstun“. Die Entstehung der Weine wird den vielen Mikroorganismen im Most überlassen. Die Weine vergären zu 100% spontan mit den weinbergseigenen Hefen. Damit spiegeln sich die spannenden Unterschiede der heimischen Böden in den Flaschen. Das Resultat dieser Arbeit sind Weißweine mit ausgeprägter Frucht und Eleganz, welche durch ihre feinrassig eingebundene Säure ein langes Lagerpotential aufweisen. Die maischevergorenen, trockenen Rotweine werden alle in großen, alten Holzfässern ausgebaut und zeigen eine ausgewogene Tanninstruktur und Dichte.

    Biodynamie

    In der Biodynamie geht es um Ganzheitlichkeit. Der Grundgedanke besteht darin, dass der Boden, die Pflanzen oder Tiere des Hofes ein harmonisches Ganzesbilden. Nicht die Wirtschaftlichkeit steht bei dieser Bewirtschaftungsweise im Vordergrund, sondern das Ziel, dass es Fauna, Flora und den Menschen gut geht und gleichzeitig der Erhalt und die Stärkung der Umwelt im Mittelpunkt der Arbeit stehen. Nutzen man das Wissen der Vorfahren, dann arbeiten die Kräfte der Natur für einen und helfen dabei, eine ganzheitliche Landwirtschaft betreiben. Hierfür werden biodynamischen Präparate, wie Hornmist und Hornkiesel, Pflänzenextrakte und Kompost-präparate (Kamille, Schafgarbe, Eichenrinde, Brengnessel, Baldrian..) zu bestimmten Rhythmen eingesetzt, um die Bodenqualität der Weinberge zu verbessern und die Reben auf natürliche Art und Weise zustärken.

    Unser Ziel ist es, Weine entstehen zu lassen, die sich nicht nur durch die Kräfte der Natur entwickeln, sondern auch unser eigenes Naturverständnis in sich tragen

    Jochen Beurer

    Rettet die Reben

    Mit dem Museumsweinberg am Fuße der Yburg wurde ein lang gehegter Traum erfüllt. Mit Anpflanzung von mittelalterlichen Rebsorten, die längst aus Württemberg verschwunden waren ging es los. Diese gedeihen zwischen Kräutern, Pfirsichbäumen und alten Trockenmauern – ganz so, wie es früher üblich war. Das Weinexperiment, das zugleich ein Stück Kulturgeschichte des Remstals erlebbar macht, manifestiert sich in einem „Gemischten Satz“, der gemeinsam mit dem eigens dafür erstellten Buch „Rettet die Reben – Mittelalterliche Rebsorten im gemischten Satz“ erworben werden kann.

    Junges Schwaben

    Jochen Beurer ist Mitglied bei Junges Schwaben. Ein Verbund junger Winzer aus Baden Württemberg, deren Philosophie wie folgt auf den Punkt gebracht werden kann: Was der Schwabe anfängt, das macht er recht – und wenn’s geht, noch ein bissle besser. Gemeinsam mit den Kollegen Sven Ellwanger, Hans Hengerer, Rainer Wachtstetter und Jürgen Zipf wollen sie bodenständig und trotzdem Avantgarde sein. Ihre Weine zählen zu den besten Botschaftern Württembergs.

    Hans Hengerer, Rainer Wachtstetter Jürgen Zipf, Jochen Beurer und Sven Ellwanger

    Weingut Beurer

    Lange Straße 67
    71394 Kernen-Stetten i.R.

    Tel.0049 (0) 7151 – 42190
    Fax.0049 (0) 7151 – 41878

    info(at)weingut-beurer.de

    Öffnungszeiten

    Freitag 15 – 18 Uhr
    und nach telefonischer Vereinbarung.

    Wein im Rosenladen

    Gerne können Sie die Weine auch im Wein im Rosenladen kaufen.

    Lange Straße 18
    71332 Waiblingen

    ÖFFNUNGSZEITEN:
    Mittwoch & Samstag | 10 – 15 Uhr
    Donnerstag & Freitag | 15 – 20 Uhr

  • DER WEIN MUSS ATMEN!?

    DER WEIN MUSS ATMEN!?

    Wissenswertes über das Zusammenspiel von Wein und Luft

    von Sabrina Klieber

    Wenn es um das Thema „der Wein muss atmen“ geht, dann gibt es so einige Sprüche, die wahrscheinlich jeder schon gehört hat, oder als lustigen Spruch auf irgendwelchen Karten gelesen hat. Einer der bekanntesten Sprüche wäre da wohl: Der Wein muss atmen! Ich will den trinken und nicht wiederbeleben! Hat wahrscheinlich jeder schon mal gelesen, oder? Ist ja auch ein lustiger Spruch, aber meistens steckt hinter jedem Witz ja auch ein Funke Wahrheit, sowie natürlich auch in diesem Fall!

    Aber was bedeutet es denn nun wirklich, wenn man davon spricht, dass der Wein atmen muss? Ich freue mich, das kurz und knackig zu erläutern, zu dürfen.

    🍷 POSITIVE AUSWIRKUNG AUF DIE AROMEN

    Wenn der Wein mit Sauerstoff in Kontakt kommt, können sich gewisse Aromen mildern oder aber auch bestimmte Aromen besser freisetzen. Manchmal wenn man eine Flasche öffnet und etwas ins Glas eingießt, kommt einem ein etwas unangenehmer Geruch in die Nase. Keinesfalls sollten Sie den Wein sofort in den Abfluss schütten, weil Sie der Annahme sind, dass gewiss ein Weinfehler der Grund dafür sein muss, oder der Wein überlagert ist. Geben Sie dem Wein etwas Zeit! Unangenehme Gerüche können sich verflüchtigen und der Wein kann somit seine wunderbaren Aromen preisgeben. Ach herrje, es wäre wirklich jammerschade, wenn jeder Wein sofort entsorgt würde, der einen etwas komischen Geruch unmittelbar nach Öffnen der Flasche hat. Geduld ist beim Wein Trinken, durchaus von Vorteil!

    Wein verkosten – © Deutsches Weininstitut (DWI)

    🍷 DAS RICHTIGE GLAS

    Sauerstoff bekommt der Wein in passenden Weingläsern. Je größer das Glas, desto höher der Sauerstoffkontakt. Auch hier gilt es, sich etwas auszuprobieren. Nicht jeder Weißwein möchte in ein dementsprechend kleines Glas gefüllt werden und genauso wenig möchte jeder Rotwein automatisch in ein großes Glas gefüllt werden. Wenn Sie zu Hause sind, und das nächste Mal eine Flasche Wein öffnen, dann verkosten Sie diesen doch einfach mal aus verschiedenen Gläserformen. Sie werden erstaunt sein, wie unterschiedlich sich der Wein in verschiedenartigen Gläsern entwickelt.

    🍷 BEWEGUNG INS GLAS BRINGEN

    Durch das Schwenken des Weinglases werden die Aromen des Weines, die recht dicht an der Oberfläche ruhen, in Bewegung gebracht. Durch das vorsichtige Schwenken des Glases können die Aromen besser in Richtung Nase aufsteigen. Eine Empfehlung meinerseits: Wenn Sie einen Wein verkosten, dann schwenken Sie nicht sofort darauf los, sondern riechen Sie unbedingt, bevor Sie schwenken. Durchaus interessant und vor allem ein super Training für die Sensorik.

    🍷 KARAFFIEREN

    Ist der Kontakt mit Sauerstoff im Glas nicht genug, kann man den Wein auch karaffieren. Das bedeutet nichts anderes, wie den Wein von der Flasche in eine Karaffe umzufüllen. Mit Dekantieren, dem Trennen des Weines von Depot, hat das Ganze nichts zu tun, denn beim Karaffieren sind wir ja lediglich daran interessiert dem Wein genügend Sauerstoff zu geben.

    🍷 AUCH WEIßWEIN BRAUCHT LUFT

    Karaffieren und /oder große Gläser bietet sich übrigens nicht nur für Rotweine an, sondern schmeichelt auch den körperreichen Weißweinen. Absolut empfehlenswert ist das sogar! Nicht nur kräftige, körperreiche Weißweine haben es verdient mehr „Raum“ zu bekommen, auch Champagner steht ein Gläserwechsel sehr gut. Das der Champagner aus einer Champagnerschale oder Flöte getrunken wird, da bin ich überhaupt kein Fan davon. Ein guter Champagner kann durchaus ein Weißweinglas vertragen und es bringt diesen geschmacklich dann nochmals in ein anderes Level, so dass man einen regelrechten Wow-Effekt im Glas hat und damit ein Volksfest für die Sinne erlebt.

    Bio Sabrina Klieber /Sommelière IHK

    Sabrina & der Wein & das Reisen …..das ist definitiv eine große Liebe!

    Ich, Sabrina Klieber, 40 Jahre alt, komme aus Bayern, genauer gesagt aus der nördlichen Oberpfalz. Ja, es gibt auch bei uns Wein, allerdings sind unsere Nachbarn im Frankenland da wesentlich bekannter, größer und einfach unschlagbar gut!
    Zurück zu mir, ich bin ein typisches Gastrokind und bin zwischen Stammtisch, Theke und Küche aufgewachsen. Während meiner kaufmännischen Lehre zur Industriekauffrau bei der Firma Siemens bin ich ganz schnell dahinter gekommen, dass die Gastro mir einfach im Blut liegt. Ich habe dann noch eine zweite Ausbildung zur Hotelfachfrau genossen im Kempinski Airport Hotel in München (jetzt
    Hilton). Nach einigen Jahren in der Top Gastronomie hat sich immer deutlicher herausgestellt, dass das Thema Wein meine absolute Passion ist. Ich habe von meinen erfahrenen Kollegen alles aufgesaugt an Informationen, was ich nur kriegen konnte, habe verkostet und mit der Kombination aus Speisen & Wein experimentiert. 2010/11 habe ich eine sehr lehrreiche Zeit auf einem Weingut verbracht an einem der wahrscheinlich schönsten Orte dieser Welt – Neuseeland! Hier auf der Nordinsel Neuseelands im Wairarapa bei Johner Estate ist dann auch der Entschluss gefallen, dass ich mein Weinwissen noch mehr intensivieren möchte und habe unmittelbar nach meiner Rückkehr nach Deutschland auf der Schulbank gesessen. Die Ausbildung zur Diplom-geprüften Sommelière habe ich über die Deutsche Wein und Sommelierschule Koblenz absolviert in der Münchener Niederlassung. Dort wurde ich von der Crème de la Crème der Weindozenten unterrichtet. Es ist außerdem unglaublich faszinierend, wie viel Wissen über Wein eine Person haben kann. Hier spreche ich von meiner absolut begnadeten Dozentin Frau Astrid Löwenberg. Mit meinem Diplom in der Tasche bin ich als stellvertretende Sommeliére im „*****Das Central“ in Sölden gestartet. Was für ein Haus, was für eine Weinkarte und was für eine weinaffine Inhaber-Familie. Krankheitsbedingt konnte ich dort leider nicht länger verweilen und es hat mich erneut in den Heimathafen gespült. Dieses Mal aber nicht nach Regensburg, sondern in unser beschauliches Dorf Wiefelsdorf. Ein typisch bayerisches Dorf mit Kirche, Brauerei, Feuerwehr und Wirtshaus. Meine Mutter führt den Brauereigasthof Plank nun schon seit über 30 Jahren. Herzblut ist ein sehr treffender Ausdruck, wenn man ihr Schaffenswerk in einem Wort beschreiben müsste. Mein älterer Bruder steht in der Küche zusammen mit meiner Mutter und ich habe den Service geleitet bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich selbst Mutter geworden bin. Ein typischer Familienbetrieb in der nördlichen Oberpfalz, die definitiv eine Reise wert ist.

    Sabrina in Südafrika – © Sabrina Klieber
    Sabrina bei der Arbeit im Weinberg – © Sabrina Klieber

  • InCide – der etwas andere Aperitif

    InCide – der etwas andere Aperitif

    Das neue Kultgetränk: fresh, flavoured, wild! Ein spritziger Apfelperlwein mit Holunderblütensirup.

    von WineSTR-Team „Advertorial“

    Den Wein vom Weingut Albrecht Schwegler kennt man. Jetzt gibt es von der Familie Schwegler etwas ganz anderes. Mit InCide wurde ein Getränk kreiert, dass ausschließlich aus handverlesenen, ungespritzte Äpfeln von eigenen Streuobstwiesen, rund um die Remstäler Gemeinde Korb, gemacht wurde. Verfeinert mit Holunderblütensirup, entstand ein wunderbare Apfelperlwein, bei dem die Säure des Apfels mit der Süße des Holunderblütensirups zu einem unbeschreiblichen Geschmackserlebnis verschmilzt.

    Mit seinen 5,5 % Alkohol ist dieser wunderbare Apfel-Holunder-Secco ein perfekter Aperitif, der eiskalt genossen werden sollte. InCide in ein Sektglas füllen, fertig! Er eignet sich aber auch als Cocktail. Einfach in in ein Weinglas schenken, ein Schuss Wasser und Eiswürfel dazu, mit Gin oder Vodka ergänzen, etwas Limette, Himbeeren oder Erdbeeren hinzufügen und mit Minze dekorieren. Alternativ kann er auch die Basis für einen Longdrink sein: Eiswürfel in ein Longdrinkglas, mit InCide auffüllen und mit einem Sträußchen Rosmarin oder Minze dekorieren.

    © InCide Drinks e.K.

    Efi&Serap haben das Getränk getestet. Ihre Meinung nach dem Genuss:

    Sehr lecker im Geschmack, erfrischend. Es schmeckt etwas herb daher ist es auch individuell mixbar. Eindeutig etwas für den Mädelsabend – da gehen auch mal zwei drei Flaschen 😊.

    Efi&Serap aus Esslingen

    Julia Schwegler steckt hinter der Idee des lässigen Sommer-Drinks aus handverlesenen, ungespritzte Äpfeln aus dem Remstal. Erhältlich in gutsortierten Getränkefachhandlungen.

    InCide Drinks e.K.
    Julia Schwegler
    Steinstraße 37
    71404 Korb
    07151/3040137
    info(at)incide.de

    www.incide.de

    Julia und Aaron Schwegler – © Lucie Greiner

  • Tom Kha Gai & Hanweiler Maien Riesling Spätlese

    Tom Kha Gai & Hanweiler Maien Riesling Spätlese

    Das Food-Wine-Pairing des Monats Juli 2021

    von das WeinWeib

    Über das Wetter soll man ja bekanntlich nicht schimpfen, aber ich gebe zu, zurzeit tue ich das hin und wieder. Der Regen lässt mich mal wieder in die Ferne schweifen, und wie so oft denke ich an meine letzte größere Reise, an „das Land des Lächelns“, an Thailand! Neben den wunderbaren Menschen, der Kultur und wunderschönen Natur, hat es mir die Küche besonders angetan. Das Rezept, das ich euch diesen Monat vorstelle ist:

    Tom Kha Gai – Hühnersuppe mit Kokosmilch und Galgant

    Das „Tom“ steht für Suppe, das „Kha“ für Galgant und das „Gai“ für Huhn.

    Fangen wir mal mit den Hauptzutaten an, die nicht fehlen dürfen, um den besonders aromatischen und komplexen Geschmack zu erzielen:

    Zitronengras, leicht angeklopft und grob geschnitten, damit sich das kostbare und unverwechselbare Aroma entfalten kann. Ein paar Scheiben Galgant, dieser wird auch Thai-Ingwer oder siamesischer Ingwer genannt, da er in diesen Küchen fest etabliert und sehr beliebt ist. Galgant sieht der Ingwerknolle sehr ähnlich, ist aber etwas feiner und weniger scharf im Geschmack.

    Die Zutaten – © Julian Kutos

    Ebenfalls sehr wichtig sind die Blätter von der Kaffirlimettenpflanze. Die Pflanze muss jetzt nicht am Stück daher, ihr findet die Blätter eingefroren und portioniert in jedem gut sortiertem Asia- Shop. Meine Empfehlung ist, den Mittelstrang zu entfernen, damit hier alles an Aroma rausgeholt werden kann. Chilis sollten auch nicht fehlen, die Kombination zwischen Schärfe und Süße macht den Reiz dieser Suppe aus. Je nachdem wie scharf man es mag (und verträgt), nimmt man 2-4 Stück und schneidet ggf. das Kern-Gehäuse raus. Gerne kommen auch Frühlingszwiebeln hinzu.

    Zubereitung

    In der Zwischenzeit Hühnerbrühe aufkochen und alle Gewürze hinzugeben, mit Kokosmilch aufgießen und das kleingeschnittene Hühnerfleisch reinlegen. Beim Gemüse sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, egal ob Paprika, Zuckerschoten oder Sojasprossen. Was aber nicht fehlen sollte, sind Pilze wie Kräuterseitlinge oder Champignons. Diese sorgen neben dem Huhn für den Umami-Geschmack. Dies ist der 5. Geschmackssinn neben süß, sauer, bitter und salzig und bedeutet so viel wie „köstlich“. Umami ist ein natürliches Glutamat und ergänzt wunderbar die Speisen mit einem „vollem“ Geschmack. Enthalten ist Umami unter anderem in Tomaten, Parmesan oder Hühnerbrühe.

    Das nächste Küchenkraut polarisiert, die Rede ist von Koriander. Die Korianderwurzel darf hier gerne mitköcheln und die hocharomatischen Blätter werden kurz vorm Servieren auf der Suppe verteilt. Schöner Nebeneffekt, es ist gleichzeitig eine Garnitur und was fürs Auge. Für die salzige Komponente gerne Fisch-Sauce und für die Süße z.B Palmenzucker verwenden. Ein hoch aromatisches, komplexes aber auch sehr schnell zubereitetes Gericht ist fertig!

    In meiner Laufbahn als Sommelière, hatte ich das Glück, genau solche Gerichte mit Wein begleiten zu dürfen. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit restsüßen Rieslingen machen können. Hier kann man wieder beobachten, wie wandelbar diese Rebsorte ist. Wie viel Freude sie beim Kombinieren macht und einen aber auch herausfordert.


    Ein Riesling Kabinett zum Beispiel hat ca. 40-60g Restzucker und verliert in Kombination mit der Schärfe seine Süße und die Frische wird vorgehoben. Gleichzeitig verliert er aber auch den zarten Schmelz. Fazit: Ein „Kabi“ (umgangssprachlich) ist wahrscheinlich eine Spur zu leichtfüßig für diese Suppe.

    Tom Kha Gai – © SEONKYOUNG

    Hanweiler Maien Riesling Spätlese/ Weingut Schmalzried

    Die Wahl fällt also auf eine Spätlese, diese hat meist 70-90g Restzucker und etwas mehr Kraft. Die Süße wird durch die Schärfe der Chilis fast neutralisiert und die Frucht und die Frische des Weines werden in den Vordergrund gerückt.
    Dies ist eine gute Ausgangssituation und stellt mich vor die Frage, welchen Wein ich hierfür aussuche.

    Vor ein paar Wochen durfte ich einige Tropfen vom Öko-Weingut Schmalzried aus Korb verkosten und war begeistert. Herr Schmalzried war in den 70er Jahren ein Pionier, was den Bio-Ausbau angeht. Heute ist der Betreib komplett biologisch-dynamisch aufgestellt und Demeter-zertifiziert. Zum Teil 50 Jahre alte Reben, natürliche Dünung und gesunde Böden sind das Fundament Ihrer Weine. Die Traubenlese erfolgt ausschließlich von Hand, um gesunde Trauben verarbeiten zu können und damit Spitzenweine zu erzielen. Das Ziel ist es, durch die gezielte Arbeitsweise kleine Erträge und somit sehr ausdrucksstarke Weine zu kreieren. Die Rotweintrauben werden traditionell auf der Maische vergoren und jeden Tag von Hand untergestoßen. Die Weißwein-Trauben werden nach der Champagner-Methode schonend gepresst (Ganztraubenpressung). Die Weine sind größtenteils mit der weinbergseigenen Hefe spontan vergoren. Ein monatelanges Feinhefelager gibt den Weinen einen wunderbaren Charakter, in dem sich Terroir, die Hand des Winzers und die Natur wunderbar vereinen können.

    Die Lage Hanweiler Maien liegt bei Winnenden, ist mit alten Reben bestockt, die tiefgründig sind und einen kleinen und gesunden Ertrag liefern. Dieser Wein ist vom Sohn Ben Schmalzried kreiert worden. Übrigens sind alle 3 Kinder gänzlich oder teilweise mit ins Familienunternehmen eingestiegen, hierfür ein großer Chapeau meinerseits! Korb ist wirklich ein wunderschönes Fleckchen in Remstal. Hin und wieder gibt es sonntags einen Salzkuchen von Frau Schmalzried im Weingut zur ergattern und auch so lohnt sich ein Besuch, vielleicht in Verbindung mit einem Spaziergang in die Weinberge aller mal!

    Verkostungsnotiz:

    Am Farbenspektrum kommt mir ein mittleres Gelb mit leicht grünen Reflexen entgegen.

    Zu Beginn rieche ich leicht exotische Noten wie Melone und Stachelbeere, hinzu kommen ein weißfleischiger Weinberg-Pfirsich und etwas Kräuter und zitrisch-frische Anklänge.

    Im Gaumen ein feines, aber deutlich wahrzunehmendes Süß-Säure Spiel. Die Frucht ist sehr präsent aber nicht polarisierend. Diese Balance ist wunderbar gelungen. Ein kräftiger Körper und sehr harmonischer Abgang sprechen hier sofort für einen perfekt passenden Partner für unsere Tom Kha Gai.

    Es ist alles vorhanden, ausreichend Süße für die Schärfe, genug Körper und Rückgrat für den Gesamteindruck des Gerichtes und eine schöne Frische, um nicht zu „klebrig“ zu wirken. Ich finde ganz klar ein super Match!

    Hanweiler Maien Riesling Spätlese – © Gabriela Predatsch

    Weingut Schmalzried

    Inhaber Hermann Schmalzried
    Kirchstr. 61 – 71404 Korb
    07151 -32607
    info@weingutschmalzried.de

    Die Familie Schmalzried – © Weingut Schmalzried

    Bio:

    Gabriela Predatsch, alias das WeinWeib /Sommelière IHK

    Der Wein und Ich- Eine große Leidenschaft!

    Als ich den Weinkeller meines Ausbildungsbetriebes das erste Mal von innen sah, war´s um mich geschehen. Die unterschiedlichsten Weine aus aller Welt, die andächtigen und zum Teil verstaubten Etiketten und hin und wieder die Möglichkeit das ein oder andere Tröpfchen zu probieren, das war einfach großartig. Ich besuchte die Winzer in der Region, tauschte mich regelmäßig mit Gleichgesinnten auf Messen und Veranstaltungen aus.

    Nach der Ausbildung zur Restaurantfachfrau zog es mich direkt in die gehobene Gastronomie. Meine Stationen waren unter anderem das Restaurant bachofer in Waiblingen und Oettinger´s Restaurant in Fellbach-Schmiden. Es wurde zu meiner persönlichen Aufgabe, den Gästen den perfekten Abend mit einer stimmigen Weinbegleitung zu bieten. Es folgten nationale und internationale Weinreisen, die mir bis heute in bester Erinnerung bleiben, da es das Schönste ist, den Winzer in seinem Element zu erleben und die Passion hinter seiner Arbeit zu spüren. Die Ausbildung zur Sommelière habe ich 2018 erfolgreich absolviert.

    Ich habe das große Glück, meine Leidenschaft zum Beruf machen zu können und in einer wunderbaren Weinregion leben zu dürfen.

    Ob eine Privat- oder Firmenfeier, Weinproben aller Art, Sensorik-Kurse oder Seminare für das Fachpersonal, ich kreiere das richtige Angebot für Sie.
    Ich mache es mir zur Aufgabe, Ihnen Wein verständlich, spannend und lebendig näher zu bringen.

    Lassen Sie sich von mir vom Wein begeistern, so wie er mich begeistert!

    gabriela.predatsch@dasweinweib,de

    © Michael Pogoda

  • Erdbeeren, Rührkuchen & Joghurt-Holundereis &  Moscato d´Asti

    Erdbeeren, Rührkuchen & Joghurt-Holundereis & Moscato d´Asti

    Das Food-Wine-Pairing des Monats Juni 2021

    von das WeinWeib

    Erdbeeren, wer liebt sie nicht. Ein kleiner Halt bei dem Erdbeerstand ist fast überall möglich, die Früchte sind frisch und regional. Ob im Kuchen, Solo oder im Eis, Erdbeeren schmecken nicht nur köstlich, sondern sind auch sehr gesund.

    Da zuerst die Weinauswahl auf diesen lecker-frischen Tropfen gefallen war, lag es nah, dass Erdbeeren eine große Rolle spielen sollen… und natürlich auch Holunder, denn dieser springt einem förmlich, entgegen, sobald man sein Näschen ins Glas hängt. Der Match des Monats Juni, den ich mit euch teilen möchte:

    Erdbeeren, Rührkuchen,& Joghurt-Holundereis & 2020 Moscato d´Asti/ La Spinetta/ Piemont

    Der Rührkuchen ist im Ofen, das Eis in der Eismaschine. Währenddessen werden die Erdbeeren gewaschen und kleingeschnitten. Innerhalb einer Stunde ist alles fertig. Wirklich kein großer Aufwand, dafür eine Geschmacksexplosion!

    Das Food-Wein-Pairing des Monats Juni – © Gabriela Predatsch

    Der Warme Rührkuchen und das kalte Eis ergänzen sich wunderbar miteinander und die Erdbeeren bringen Frucht, Süße und eine feine Säure mit in das Dessert. Der Wein hebt alles an Frische und Leichtigkeit hervor. Durch den langen Nachhall hat man noch ein Weilchen eine große Gaumen-Freude mit dieser sommerlichen Kombination.

    Verkostungsnotiz:

    In der Nase intensiver Duft nach Holunder und etwas Rose. Im Gaumen leicht süßlich und fruchtig. Durch die Kohlensäure wirkt der Wein unheimlich lebendig und mach sofort Lust auf mehr.

    Gut zu wissen: Jeder kennt den Asti. Der wirkt gegenüber dem Moscato etwas klebriger und weniger qualitativ. Für den Moscato werden ausschließlich die besten Moscato-Trauben verwendet. Hergestellt werden beide Weine mit der sogenannten Asti Methode. Dabei kommt der Most in Edelstahltanks und wird langsam vergoren. Erreicht der gärende Most etwa 5 % Alkohol, wird dieser in einen Stahltank oder in eine Flasche abgefüllt und verschlossen, um das bei der Gärung entstehende Kohlendioxid nicht mehr entweichen zu lassen. Hat der Schaumwein den gewünschten Kohlensäuredruck erreicht, wird die Gärung gestoppt, indem der Wein runtergekühlt wird.

    Zum Weingut La Spinetta-Rivetti:

    Die besten Weine herstellen! Das ist das Motto der Gebrüder Rivetti. Bruno, Giorgio und Carlo haben es sich zum Lebensinhalt gemacht einzigartige, italienische Weine herzustellen. Nach jahrelanger Erfahrung gehören sie heute unumstritten zur Weinelite Italiens. In ihrem Weingut La Spinetta-Rivetti in Piemont werden jährlich verschiedene Weinsorten erzeugt.

    Weingut La Spinetta-Rivetti

    Bio:

    Gabriela Predatsch, alias das WeinWeib /Sommelière IHK

    Der Wein und Ich- Eine große Leidenschaft!

    Als ich den Weinkeller meines Ausbildungsbetriebes das erste Mal von innen sah, war´s um mich geschehen. Die unterschiedlichsten Weine aus aller Welt, die andächtigen und zum Teil verstaubten Etiketten und hin und wieder die Möglichkeit das ein oder andere Tröpfchen zu probieren, das war einfach großartig. Ich besuchte die Winzer in der Region, tauschte mich regelmäßig mit Gleichgesinnten auf Messen und Veranstaltungen aus.

    Nach der Ausbildung zur Restaurantfachfrau zog es mich direkt in die gehobene Gastronomie. Meine Stationen waren unter anderem das Restaurant bachofer in Waiblingen und Oettinger´s Restaurant in Fellbach-Schmiden. Es wurde zu meiner persönlichen Aufgabe, den Gästen den perfekten Abend mit einer stimmigen Weinbegleitung zu bieten. Es folgten nationale und internationale Weinreisen, die mir bis heute in bester Erinnerung bleiben, da es das Schönste ist, den Winzer in seinem Element zu erleben und die Passion hinter seiner Arbeit zu spüren. Die Ausbildung zur Sommelière habe ich 2018 erfolgreich absolviert.

    Ich habe das große Glück, meine Leidenschaft zum Beruf machen zu können und in einer wunderbaren Weinregion leben zu dürfen.

    Ob eine Privat- oder Firmenfeier, Weinproben aller Art, Sensorik-Kurse oder Seminare für das Fachpersonal, ich kreiere das richtige Angebot für Sie.
    Ich mache es mir zur Aufgabe, Ihnen Wein verständlich, spannend und lebendig näher zu bringen.

    Lassen Sie sich von mir vom Wein begeistern, so wie er mich begeistert!

    gabriela.predatsch@dasweinweib,de

    © Michael Pogoda

  • Bärlauch & 2019 Scheurebe -SP-

    Bärlauch & 2019 Scheurebe -SP-

    Das Food-Wine-Pairing des Monats Mai 2021

    von das WeinWeib

    Ab April wächst Bärlauch wild an unseren dunklen und feuchten Waldrändern. Dieser bietet viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten für den Feinschmeckergaumen. Mit seinem kräftigen Geschmack erinnert er oft an Knoblauch und verlangt deshalb einen ebenbürtigen Partner im Glas.

    Für mich persönlich ein Muss, das Pesto! Ob mit Pasta, auf dem Brot oder zum Grillen, es ist sehr wandelbar und lange haltbar. Sofern da noch was übrig bleibt. Das Rezept, das ich euch diesen Monat vorstellen möchte ist:

    Hausgemachte Süßkartoffel-Schupfnudeln, Tagliatelle, kandierte Tomaten, warmer Ziegenkäse und Bärlauchpesto.

    Dabei gibt es einige Dinge zu beachten: Die Schupfnudeln werden nach dem Garen am besten in der Pfanne scharf angebraten, was leichte Röstaromen mit sich bringt. Die Tomate wird mit Zucker im Ofen kandiert, was ihr die spitze Säure nimmt. Diese Tatsache hilft bei der Weinauswahl, denn Säure und Säure kombiniert, kann eher mal schieflaufen. Der lauwarme Ziegenkäse schmiegt sich um das Gericht und kommt gut mit fruchtbetonten Weinen aus. Der Bärlauch, der Star unseres Gerichts, mag es etwas kräftiger und würziger im Glas.

    Frischer Bärlauch – © Gabriela Predatsch

    Sie sehen schon, es ist gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten, die eine Zutat verlangt dies, die andere jenes. Einen Wein auszusuchen, der zu allen einzelnen Komponenten passt, ist eher unwahrscheinlich. Viel mehr zählen die Kombination und der Gesamteindruck.

    Ein kräftiger und doch fruchtiger Wein

    Nach diesen systematischen Überlegungen beschloss ich, einen kräftigeren und doch fruchtigen Wein zu suchen. Dieser dürfe aus dem Holzfass kommen und eine lebendige Säure mitbringen. Ein Sauvignon Blanc mit Kräuter-Noten zum Beispiel oder ein Gewürztraminer aus dem Elsass könnten gut passen. Aber schlussendlich kam mir die etwas unterschätzte Scheurebe in den Sinn.

    Diese trägt Ihren Namen nicht, weil sie schüchtern ist, sondern weil der Züchter, der diese 1916 erfolgreich mit Riesling und einer Wildrebe gekreuzt hatte, Herr Dr. Georg Scheu hieß. Scheurebe hat ähnlich große Ansprüche an die Lagen, wie der Riesling und bevorzugt trockene und karge Böden. Die Rebsorte ist wegen Ihrer späten Reife, guten Säurestruktur und des attraktiven Buketts (der Duft des Weines) im Süßweinbereich sehr beliebt.

    Bärlauch & 2019 Scheurebe -SP- © Gabriela Predatsch

    Das Weingut Pfeffingen aus Bad Dürkheim in der Pfalz hat sich dieser Rebsorte verschrieben und baut diese in mehreren Qualitäten hochkarätig aus.Der Scheurebe-Weinberg im Hause Pfeffingen befindet sich in einer absoluten Spitzenlage, dem Ungsteiner Herrenberg. Die selektierten, vollreifen Trauben werden von Hand verlesen, gemahlen und für einige Stunden auf der Maische (Brei aus Fruchtfleisch und Kernen) stehen gelassen. Dadurch werden die Aromastoffe optimal freigesetzt. Inspiriert von den großen Weißweinen des Bordeaux wird der Most in Barriquefässern vergoren.

    Verkostungsnotiz 2019 Scheurebe -SP- Weingut Pfeffingen, Bad Dürkheim, Pfalz:

    Mit einem tiefen, kräftigen Goldgelb und einem edlen Glanz kommt dieser Wein ins Glas. Zunächst rieche ich gelbe, etwas reifere Früchte wie Ananas, es folgt Maracuja, Cassis und etwas Vanille. Diese könnte auf den Holzausbau hinweisen.

    Im Gaumen ist die Frucht immer stehts präsent und verspielt, gepaart mit einem kräftigen Körper, feiner Säurestruktur und langem Nachhall. Dieser Tropfen schmiegt sich um das Gericht, die Harmonie ist wunderbar und die Speise gewinnt durch den Wein noch etwas mehr an Finesse und Leichtigkeit.

    Na, Lust auf Bärlauch bekommen? Und das in bester Gesellschaft mit der Scheurebe? Traut euch, probiert aus und vor allem! Genießt es!! In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal….
    Euer WeinWeib

    Weingut Pfeffingen

    Es liegt zwischen Bad Dürkheim und Ungstein. Die Familien Fuhrmann und Eymael bewirtschaften umweltschonend und ökologisch 15 ha Rebfläche. Im Sortiment sind neben Riesling, Weißburgunder sowie Scheurebe auch Gewürztraminer und Spätburgunder vertreten. Die besten Lagen sind Weilberg und der Herrenberg. Der Weilberg bringt durch den besonderen Terra Rossa Boden würzige Weine hervor. Im Herrenberg hingegen sind die Weine eher auf der mineralischen Seite. Für die Scheurebe, hat die Familie bereits mehrere Auszeichnungen bekommen und genießt großes Ansehen.

    Weingut Pfeffingen
    Familien Fuhrmann u. Eymael
    Pfeffingen 2
    67098 Bad Dürkheim

    Bio:

    Gabriela Predatsch, alias das WeinWeib /Sommelière IHK

    Der Wein und Ich- Eine große Leidenschaft!

    Als ich den Weinkeller meines Ausbildungsbetriebes das erste Mal von innen sah, war´s um mich geschehen. Die unterschiedlichsten Weine aus aller Welt, die andächtigen und zum Teil verstaubten Etiketten und hin und wieder die Möglichkeit das ein oder andere Tröpfchen zu probieren, das war einfach großartig. Ich besuchte die Winzer in der Region, tauschte mich regelmäßig mit Gleichgesinnten auf Messen und Veranstaltungen aus.

    Nach der Ausbildung zur Restaurantfachfrau zog es mich direkt in die gehobene Gastronomie. Meine Stationen waren unter anderem das Restaurant bachofer in Waiblingen und Oettinger´s Restaurant in Fellbach-Schmiden. Es wurde zu meiner persönlichen Aufgabe, den Gästen den perfekten Abend mit einer stimmigen Weinbegleitung zu bieten. Es folgten nationale und internationale Weinreisen, die mir bis heute in bester Erinnerung bleiben, da es das Schönste ist, den Winzer in seinem Element zu erleben und die Passion hinter seiner Arbeit zu spüren. Die Ausbildung zur Sommelière habe ich 2018 erfolgreich absolviert.

    Ich habe das große Glück, meine Leidenschaft zum Beruf machen zu können und in einer wunderbaren Weinregion leben zu dürfen.

    Ob eine Privat- oder Firmenfeier, Weinproben aller Art, Sensorik-Kurse oder Seminare für das Fachpersonal, ich kreiere das richtige Angebot für Sie.
    Ich mache es mir zur Aufgabe, Ihnen Wein verständlich, spannend und lebendig näher zu bringen.

    Lassen Sie sich von mir vom Wein begeistern, so wie er mich begeistert!

    gabriela.predatsch@dasweinweib,de

    © Michael Pogoda

  • Rinderroulade & 2016er Spätburgunder „J“

    Rinderroulade & 2016er Spätburgunder „J“

    Das Food-Wine-Pairing des Monats April 2021

    von das WeinWeib

    Manch eine Kombination aus Speise und Wein harmoniert einfach wunderbar zusammen. Jedes Mal, wenn mir das gelingt, freue ich mich wie ein kleines Kind. Doch das richtige Match zu finden ist manchmal gar nicht so leicht. Mein Name ist Gabriela Predatsch alias das „WeinWeib“ und ich möchte mit euch monatlich mein persönliches „Super-Match“ teilen.

    Die Arbeit als Sommelière hat mich geschult, den passenden Tropfen für die jeweiligen Gänge auszusuchen. Sobald das Menü fertig war und die Gerichte von mir im Kopf in mehrere Teile „zerlegt“, gab es meist eine Anzahl von Möglichkeiten. Oft ist man auf dem richtigen Weg, wenn sich die Aromen im Wein und in der Speise wiederfinden und sich somit ergänzen.

    Auf viele Erfolge folgten aber auch Enttäuschungen, denn die Verkostung allein gibt nicht immer Aufschluss auf die im Kopf hergestellte Harmonie zwischen einem Gericht und dem jeweiligen Wein. Die verschiedenen Garmethoden, die Beschaffenheit der Zutaten, der Säure-oder-Süßegehalt. Meine Erfahrung zeigt mir, dass es sich lohnt, auf sein Bauchgefühl zu hören. So suche ich immer wieder Weine aus, die der Gast von selbst möglicherweise nicht bestellen würde. Beim Resultat sind viele positiv überrascht, der Horizont wird erweitert und ich konnte dem Gast eine kleine Freude und ein Erlebnis bieten.

    © Gabriela Predatsch

    In den letzten Wochen habe ich mich intensiver mit dem Ahrwein beschäftigt und hatte noch dieses wunderbare Fläschchen 2016er Spätburgunder „J“ vom Weingut Jean Stodden im Keller. Es war schnell klar, was ich kochen und mit diesem Wein kombinieren möchte.

    Die schöne Rinderroulade!

    Es gibt sie in vielen Varianten. Ich persönlich liebe ja Schmorgerichte, wenn das Fleisch nach stundenlangem vor sich hin köcheln auseinanderfällt und die Jus extrem einreduziert ist. Die Aromen in der Soße sind würzig, intensiv und benötigen meiner Meinung nach einem Partner im Glas, der eine gewisse Säure und Würzigkeit mit sich bringt, um nicht unterzugehen. Ein Spätburgunder oder Pinot Noir sind hierfür eine sehr gute Wahl. Zu meiner Variation der Rouladen gab es eine einfache, cremige Polenta mit frischem Thymian. Der Star ist definitiv das butterweiche Fleisch mit der intensiven Soße oder wie mein ehemaliger Küchenchef sagen würde: „das flüssige Gold“. Der Wein soll in erster Linie zum Fleisch und der Soße passen

    Verkostungsnotiz 2016er Spätburgunder „J“ vom Weingut Jean Stodden:

    Mit hellem Rubinrot und fast durchsichtigen Rändern zeigt sich dieser Spätburgunder im Glas.
    In der Nase besticht er mit Waldbeeren, Brombeeren und etwas Sauerkirsche. Außerdem kommen würzige und leicht rauchige Noten hinzu.
    Im Gaumen erlebe ich eine kleine und doch subtile Explosion. Die Frucht ist präsent und dennoch in keiner Sekunde aufdringlich, die Säure ist sehr fokussiert und unheimlich adstringierend.
    Die Frucht beflügelt das Geschmackserlebnis der Rouladen und die würzigen Aromen ergänzen sich gegenseitig einfach wunderbar.
    Welch ein Match! Absolut zu empfehlen!

    © Gabriela Predatsch

    Es gibt immer viele Möglichkeiten und jeder hat seinen eigenen Geschmack, probiert euch aus, teilt gerne euren persönlichen Erfahrungen mit mir und genießt weiterhin das Leben!
    Bis zum nächsten „Super Match“

    Weingut Stodden von der Ahr

    Das Weingut Stodden von der Ahr hat eine lange Geschichte. Seit dem 16. Jahrhundert gibt es Weinbau in der Familie.
    Auf den kargen Schieferböden gedeihen Spätburgunder und Rieslinge der Extraklasse. Die Lagen, die sich auf etwa 7 Ha verteilen, heißen u.a. Recher Herrenberg, Ahrweiler Rosenthal, Neuenahrer Sonnenberg, Mayschosser Mönchberg und Dernauer Hardtberg. Der Kellermeister Alexander Stodden hat sich persönlich dem Spätburgunder verschrieben, sein Ziel ist es, stetig besser zu werden.

    Das Ahrtal ist ein besonderes Anbaugebiet, von den ca. 524 Ha sind ca. 83% mit Rotwein bestockt. Diese befinden sich über 68% in Steillage. Es wird zu 100% von Hand gelesen, das erklärt den oft höheren Preis der Weine.
    Das mediterrane Klima beschert den Trauben optimale Voraussetzungen. Felsen und Schiefer speichern die Sonnenwärme und geben diese in der Nacht wieder an die Reben ab.

    Jean Stodden
    Das Rotweingut
    Rotweinstrasse 7-9
    53506 Rech/Ahr

    Bio:

    Gabriela Predatsch, alias das WeinWeib /Sommelière IHK

    Der Wein und Ich- Eine große Leidenschaft!

    Als ich den Weinkeller meines Ausbildungsbetriebes das erste Mal von innen sah, war´s um mich geschehen. Die unterschiedlichsten Weine aus aller Welt, die andächtigen und zum Teil verstaubten Etiketten und hin und wieder die Möglichkeit das ein oder andere Tröpfchen zu probieren, das war einfach großartig. Ich besuchte die Winzer in der Region, tauschte mich regelmäßig mit Gleichgesinnten auf Messen und Veranstaltungen aus.

    Nach der Ausbildung zur Restaurantfachfrau zog es mich direkt in die gehobene Gastronomie. Meine Stationen waren unter anderem das Restaurant bachofer in Waiblingen und Oettinger´s Restaurant in Fellbach-Schmiden. Es wurde zu meiner persönlichen Aufgabe, den Gästen den perfekten Abend mit einer stimmigen Weinbegleitung zu bieten. Es folgten nationale und internationale Weinreisen, die mir bis heute in bester Erinnerung bleiben, da es das Schönste ist, den Winzer in seinem Element zu erleben und die Passion hinter seiner Arbeit zu spüren. Die Ausbildung zur Sommelière habe ich 2018 erfolgreich absolviert.

    Ich habe das große Glück, meine Leidenschaft zum Beruf machen zu können und in einer wunderbaren Weinregion leben zu dürfen.

    Ob eine Privat- oder Firmenfeier, Weinproben aller Art, Sensorik-Kurse oder Seminare für das Fachpersonal, ich kreiere das richtige Angebot für Sie.
    Ich mache es mir zur Aufgabe, Ihnen Wein verständlich, spannend und lebendig näher zu bringen.

    Lassen Sie sich von mir vom Wein begeistern, so wie er mich begeistert!

    gabriela.predatsch@dasweinweib,de

    © Michael Pogoda
  • Experten-Extrakt Vol. 1: Thomas Curtius MW

    Experten-Extrakt Vol. 1: Thomas Curtius MW

    Intime Fragen an Weinkenner

    von WineSTR-Team

    Interessante Aussagen von Weinexperten gibt es oft zu lesen. Zu einem oder anderem, mehr oder weniger wichtigen, Thema rund um den Wein. In unserer neuen Rubrik „Experten-Extrakt – intime Fragen an Weinkenner“ wählen wir bewusst einen verschiedenartigen Ansatz. Ungewöhnliche Fragen, die das eine oder andere Detail der gefragten Weinpersönlichkeit hervorlocken sollen. Heute die erste Ausgabe mit Thomas Curtius – MASTER OF WINE. Viel Spaß dabei!

    1. Seit wann beschäftigst Du dich mit Wein und was war der Auslöser?

    Wein begleitet mich seit mehr als 25 Jahren. Das hat schon zu meiner Zeit als Journalist begonnen. So richtig Klick hat es dann mit einem Weinseminar gemacht, das mir meine damalige Freundin und heutige Frau geschenkt hat.

    2. Was macht an Deinem Job besonders viel Freude?

    Ich liebe den Austausch mit Menschen. Sich treffen, Spaß haben, reisen, Wissen weitergeben und jeden Tag selbst etwas dazuzulernen – das begeistert mich. Ich begreife das als ein unglaubliches Privileg, dass ich das alles machen kann. Dafür bin ich sehr dankbar.

    3. Wein als Speisenbegleitung oder einfach nur genießen?

    Beides. Wein zum Essen ist etwas Wunderbares. Wenn sich beides ergänzt, kann das Gesamtergebnis überragend sein. Ein Glas Wein „einfach nur so“ ist aber auch toll. Ein kühler Mosel Kabinett als Sommerdrink auf der Terrasse – da fängt für mich das Paradies schon an.

    4. Was ist Dein Lieblingswein?

    Den habe ich nicht, denn dazu ist die Weinwelt viel zu vielfältig. Ich wähle meine Weine nach Stimmung und nach Gelegenheit. So wie es auch mit meiner Musik und meinen Büchern mache. Der Weinkeller ist dabei so etwas wie meine Library. Ich lasse mich gerne inspirieren und von meinen Gefühlen bei der Weinauswahl leiten.

    5. Was macht für Dich großen Wein aus?

    Ein großer Wein muss mich packen. Er muss mich herausfordern und anrühren. Es ist wie bei Musik oder Kunst. Es ist dieses Nicht-Greifbare, die Extradimension, das Fordernde. Große Weine sind für mich übrigens nicht die „Perfekten“, sondern gerade die mit Ecke und die Kanten. Denn gerade das macht ihre Spannung aus. So wie die Mona Lisa ja auch nicht durch Perfektion, sondern durch das Unklare fasziniert.

    6. Was war dein schönster Weinmoment?

    Das erste Date mit meiner heutigen Frau vor vielen Jahren. Auch wenn ich damals nicht wirklich auf den Wein geachtet habe …

    7. Was kann Dich beim Weingenuss stören?

    Geringschätzung, Besserwisserei und Angeberei. Wein soll Spaß machen, zu Diskussionen anregen und Menschen verbinden. Leute, die damit prahlen was sie schon alles getrunken haben, andere belehren und dabei nicht über den eigenen Horizont hinausschauen – die langweilen mich einfach.

    8. Wie lautet die Schlagzeile zu Deinem persönlichen Weinerlebnis?

    „In taste we trust“

    9. Welches sind Deine 3 Lieblingsweingüter und warum?

    Da gilt das Gleiche wie beim Lieblingswein. Es sind deutlich mehr als drei Weingüter ;-). Die Weinwelt ist so vielfältig, da will ich mich gar nicht auf drei Winzer beschränken.

    10. Was ist Dein Traumwein, den Du noch probieren möchtest?

    Einen wirklichen „Traumwein“ habe ich nicht. Ich bin immer auf der Suche Neues zu entdecken. Deshalb ist der Wein der mir als Nächstes begegnet auch der, den ich unbedingt probieren möchte.

    11. Was ist dein Lieblings-Weinreiseziel?

    Australien. Nicht nur der Weine zuliebe, sondern vor allem wegen der vielen Freunde, die wir dort haben. Ich versuche, wenigstens einmal im Jahr dorthin zu fliegen, zumal ein Teil unserer Familie in Sydney lebt.

    12. Was trinkst du nach der Weinprobe?

    Am liebsten genieße ich nach einer Weinprobe ein schön kaltes, gezapftes Pils, um den Gaumen wieder in Balance zu bringen.

    BIO:

    Thomas Curtius – MASTER OF WINE

  • Warum einen Weinschrank?

    Warum einen Weinschrank?

    Wie finde ich für mich die beste Lösung?

    von Markus Bommer

    Ach, wie schön war es vor 60 Jahren und mehr als man Häuser mit einem stattlichen Naturkeller hatte. Da musste man sich bei der Weinlagerung keine Gedanken über zu hohe Temperaturen und zu wenig Luftfeuchtigkeit machen. Die Keller waren meist zwischen 10 und 14 Grad und hatten meistens 60% und mehr an Luftfeuchtigkeit. Waschküche und Tageslicht war kein Thema. Die perfekte Umgebung für den Wein!

    Leider kamen dann in den 60er und 70er Jahren die Blockbauten auf. Man hatte ein Kellerabteil mit ein paar Holzzäunen. Und die Waschküche roch man bis dorthin. Der Heizkeller war der Nachbar des Weinkellers. Man hatte nicht nur mit viel zu hohen Temperaturen zu kämpfen, auch die Geruchsarmee war zu stark für eine langfristige Lagerung. Eine längerfristige Weinlagerung ohne Schaden für den Wein, war so ausgeschlossen.

    Aber muss ich den Wein überhaupt langfristig lagern? Jein!

    Markus Bommer

    Es gibt die jungen, trinkfertigen Weine, die keiner Lagerung bedürfen. Diese können sehr viel Spass machen und sind auch meistens in einem moderaten Preisgefüge. Dann gibt es aber eben die Langstreckenläufer, Weine die immer besser und komplexer werden. Weine, die man 5, 10 und mehr Jahre auf die Seite legen muss, um das Höchstmaß an Genuss zu erfahren. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. Möglichkeit

    Man kauft diese Weine schon gereift ein, dann hat man aber folgende Minuspunkte:

    • Meistens überteuert, da der Wein ja schon jemand auf die Seite gelegt hat.
    • Ich weiß nicht wie der Wein vorher gelagert wurde.
    • Vielfach Beschädigung der Etkette.
    • Und das schlimmste: Es wird sehr viel Wein gefälscht!

    2. Möglichkeit

    Man investiert in einen Weinschrank und habe folgende Pluspunkte:

    • Einkauf der Weine direkt beim Winzer oder Weinhändler nach Abfüllung oder in der Subskription.
    • Die Weine steigern ihren Wert durch die perfekte Lagerung.
    • Sie haben immer und überall auch nach einem Umzug den perfekten Weinkeller dabei.
    • Die Weine entfalten ihre Perfektion.

    Der Weinklimaschrank ist nicht Luxus, Luxus ist es die Weine schlecht zu lagern

    Markus Bommer

    1975 wurden die ersten Weinschränke konzipiert, die genau die Vorteile eines Naturkellers reproduzieren.

    • Dunkelheit
    • Konstante 12° Grad Lagertemperatur
    • Minimum 50 – 70% Luftfeuchtigkeit
    • Vibrationsarm
    • Kontinuierliche Frischluftzufuhr 

    Heute ist die Auswahl aber so riesig, dass die Chance sehr groß ist ohne Beratung den falschen Schrank zu kaufen. Das fängt schon alleine bei der Kühltechnik an: Kompressor, Absorber oder doch Thermo-Elektrisch (Peltier)?

    Um den richtigen Schrank für sich selber zu finden, sollte man sich selber 5 Fragen beantworten. 

    Lagern oder Trinkbereit?

    Mit dieser Frage finden wir heraus was es für eine Technik sein soll. Der Lagerschrank ist für alle Weinarten, auch Portwein und Champagner, gemacht. Er hält nicht nur die Lagertemperatur von 12 Grad konstant, sondern achtet auch auf die Luftfeuchtigkeit, Frischluft (Kohlenfilter) und vibrationsarmer Betrieb. Der Schrank mit unterschiedlichen Temperaturzonen hält die Weine trinkbereit.

    Wie viele Flaschen?

    Mit dieser Frage bestimmen wir die Größe des Schrankes. Aufgepasst: Die Flaschenzahl entspricht immer der normalen Bordeauxgrösse (nicht Langhals, Übersee, Magnum usw.)

    Wo steht der Schrank?

    Mit dieser Frage können wir das Aussehen des Schrankes bestimmen. Wenn er im Wohnbereich stehen sollte, müsste es aus ästhetischen Gründen vermutlich eine Glastür sein. Wenn er im Keller steht reicht meistens eine volle Türe. Die Glastür hat zwar einen UV-Filter… aber trotzdem ist dies nicht ganz so schützend vor Sonnenlicht wie eine volle Türe.

    Handling

    Soll es sofort auf jede Flasche einzelnen Zugriff geben (Gleitregale) haben oder darf es auch Wein aufeinander sein? Mit Gleitregalen haben wir sofortigen Zugriff auf jede Flasche, kostet aber mehr und wir verlieren an Flaschenkapazität. Mit den Lageregalen stapeln wir die Flaschen aufeinander und wir haben mehr Kapazität. 

    Budget

    Keine unwichtige Frage. Es gibt auch heute noch keinen Weinschrank für 300 Flaschen für 500€. Alleine der Unterschied ob Gleitregale der fixe Regale kann mehrere hundert Euro ausmachen.

    Gehen Sie zu einem Experten mit diesen 5 Fragen. Er wird für Sie das richtige Modell finden. Und vor allem ist er auch noch nach dem Kauf für Sie da!

    Bildergalerie Weinschrank-Projekte von THE WINECONSULT

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    Bio

    Markus Bommer, Selbstständig, Geburtsdatum 6. Mai 1963.
    Schon in den frühen Jahren habe ich den Genuss zu Wein gefunden. Als andere mit 20 Jahren Bier tranken, habe ich mich bereits dem Hobby Wein gewidmet. Bei meinen ersten Ferienreisen durfte ich mit dem Handel von Wein Geld verdienen! Indem ich auf dem Weg in die Camargue bei Chateauneuf du Pape immer ein paar Flaschen für meine Verwandte und Freunde einlud und diese an sie verkaufte. EuroCave Weinschränke Schweiz war dann schlussendlich die erste Station, wo ich die verschiedenen Techniken und Ausführungen von Weinschränken kennen lernen durfte. 2004 habe ich mit 3 Kollegen die erste Frühjahrsweinmesse in Zürich aufgebaut. Die WEIN 04 war dann auch zugleich mein Sprungbrett in die Selbstständigkeit und das Thema Wein, dass mich nie mehr losgelassen hat. Dies ist heute meine Passion. Weinschränke und alles was mit der Weinlagerung zu tun hat ist meine Berufung. Mit der Gründung der Firma The Wineconsult ist mein letzter Traum in Erfüllung gegangen, denn ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.

    THE WINECONSULT

    Markus Bommer

    Mobil D: 0049 151 43200349

    InnoConsult IC AG
    Blattenstrasse 12a
    9052 Niederteufen
    www.thewineconsult.eu

    Markus Bommer

  • CLUB-Angebot THE WINECONSULT

    CLUB-Angebot THE WINECONSULT

    Für Mitglieder WineSTR CLUB

    von WineSTR-Team „Advertorial“

    Für Mitglieder des WineSTR CLUB gibt es ab einem Bestellwert von 1.500,- Euro noch 6 wunderschöne – von Hand gefertigte, mundgeblasene – Weingläser aus der Reihe Sophienwald Phoenix im Wert von über 200,- € gratis.

    Ebenfalls erhalten Mitglieder, ein individuelles Angebot mit bestmöglichem Preis.

    Bitte bei Bestellung beim WineSTR CLUB-Partner folgenden Code angeben: Mitglied WineSTR CLUB

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    Markus Bommer

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    Blattenstrasse 12a
    9052 Niederteufen
    www.thewineconsult.eu

    Markus Bommer

    Disclaimer: Dies ist ein Hinweis auf ein Angebot des Kooperationspartners an Mitglieder des WineSTR Club. Der Kaufvorgang findet nicht bei WineSTR statt, sondern zwischen dem Kooperations-Partner und dem WineStR CLUB Mitglied. Insbesondere ist die Gültigkeit des Angebots von der Verfügbarkeit der angebotenen Artikel vom Kooperationspartner abhängig.