Kategorie: Wine-Style

  • THE WINECONSULT

    THE WINECONSULT

    Massgeschneiderte Lösungen für die Lagerung, die Präsentation und den Ausschank von Weinen

    von WineSTR-Team „Advertorial“ – Vorstellung Partner WineSTR CLUB

    Markus Bommer, verantwortlich für die WineConsult, ist seit über 20 Jahren im Bereich Wein und Weinlagerung tätig. Sein große Leidenschaft gilt dem Wein und deren Lagerung. Somit hat er sich intensiv mit verschiedenen Produzenten auseinandergesetzt und deren Produkte und das jeweilige Preis- Leistungsverhältnis geprüft und verglichen. Aus dieser jahrelangen Erfahrung hat er unter dem Namen The Wineconsult die besten Produzenten mit dem fairsten Preis- Leistungsverhältnis unter einen Mantel gebracht. Das Programm enthält Climadiff, Avintage, La Sommelier, Swisscave, Enofrigo und Expo. Zudem arbeitet die Wineconsult mit weiteren Partnern für den Offenausschank und Weinkellerausrüstungen zusammen.

    Die Hingabe an den Wein in Kombination mit der langen Erfahrung speziell für die Lagerung der guten Tropfen ist die Grundlage für eine individuelle Beratung, die den Kunden von THE WINECONSULT zur bestmöglichen Lösung für seine Weinlagerung führt.

    Bei The WineConsult können Sie nichts kaufen…
    …Sie investieren langfristig in garantierten Weingenuss!

    Markus Bommer

    Die Markenbotschaften von THE WINECONSULT

    • Als Ihr Vertrauenspartner sorgen wir uns um Sie und Ihre Weine!
    • Massgeschneiderte Lösungen für die Lagerung, die Präsentation und den Ausschank Ihrer Weine.
    • Ob für Privatkunde, Gastronom oder Weinhändler … The WineConsult bietet, was der Name verspricht: Individuelle Bedürfnisabklärung und fundierte Beratung, die auf langjährige Erfahrung, Verantwortung und Kreativität basiert.
    • Konzepte für 18 – 500 Flaschen … mit einer oder mehreren Temperaturzonen: wir verkaufen nichts ab Stange! Wir konzipieren Wohlfühlprogramme für Ihre Weine und Ihren Gaumen.
    • Auf Wunsch erfüllen Spezialanfertigungen Ihre individuellen Wünsche.
    • Wir sind unabhängig und nicht nur einer einzigen Produkte-Marke verpflichtet. Dadurch wählen Sie Ihr Modell aus den Sortimenten von weltweit führenden Herstellern.
    • Dank Direkteinkauf bei den Herstellern (ohne Zwischenhandel) profitieren Sie von marktführenden Konditionen.
    • Unser internationaler Service (Deutschland, Österreich, Schweiz) bietet Ihnen rund um die Uhr Beratung und Unterstützung.

    Bildergalerie Weinschrank-Projekte von THE WINECONSULT

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    Bio

    Markus Bommer, Selbstständig, Geburtsdatum 6. Mai 1963.
    Schon in den frühen Jahren habe ich den Genuss zu Wein gefunden. Als andere mit 20 Jahren Bier tranken, habe ich mich bereits dem Hobby Wein gewidmet. Bei meinen ersten Ferienreisen habe ich mit dem Handel von Wein Geld verdient! Indem ich auf dem Weg in die Camargue bei Chateauneuf du Pape immer ein paar Flaschen für meine Verwandte und Freunde einlud und diese an sie verkaufte. EuroCave Weinschränke Schweiz war dann schlussendlich die erste Station, wo ich die verschiedenen Techniken und Ausführungen von Weinschränken kennen lernen durfte. 2004 habe ich mit 3 Kollegen die erste Frühjahrsweinmesse in Zürich aufgebaut. Die WEIN 04 war dann auch zugleich mein Sprungbrett in die Selbstständigkeit und das Thema Wein, dass mich nie mehr losgelassen hat. Dies ist heute meine Passion. Weinschränke und alles was mit der Weinlagerung zu tun ist meine Berufung. Mit der Gründung der Firma The Wineconsult ist mein letzter Traum in Erfüllung gegangen, denn ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.

    THE WINECONSULT

    Markus Bommer

    Mobil D: 0049 151 43200349

    InnoConsult IC AG
    Blattenstrasse 12a
    9052 Niederteufen
    www.thewineconsult.eu

    Markus Bommer

  • Die flüssige Quadratur des Kreises

    Die flüssige Quadratur des Kreises

    Spitzen-Lagrein aus Südtirol

    von Thomas Curtius MW

    Mir geht es mit Rebsorten wie mit Menschen. Ich liebe es, wenn ich ihnen an „ihrem“ Ort begegne. Dort, wo sie hingehören. Dort, wo sie quasi in sich ruhen und zugleich scheinbar mühelos zur Höchstform auflaufen. Denn dort sind sie auf jeden Fall einzigartig, oft faszinierend und manchmal sogar atemberaubend. Beispiele für diese Kombinationen gibt es zahlreiche. Riesling von der Mosel, Pinot Noir von der Cote d´Or, Blaufränkisch aus dem Burgenland, Shiraz aus dem Barossa, um nur einige zu nennen.

    Und auch beim Lagrein beim aus Südtirol ergeben Rebsorte und Lagen den „perfect match“. Ich habe Lagrein an verschiedenen Orten auf der Welt verkosten dürfen. Vor allem in Kalifornien und auch in Australien, wo in den Macedon Ranges, den Adelaide Hills und im King Valley hervorragende Beispiele erzeugt werden. Doch nirgendwo sonst bringt die Rebsorte jene Intensität, Feinheit und Tanninqualität hervor wie in ihrer Heimat Südtirol.

    Lagrein im Terroir Taberhof – © Kellerei Bozen

    Das ist sicherlich auf die einzigartigen Bedingungen zurückzuführen, die dieses Terroir ausmachen. Auch wenn Generalisierungen immer schwierig sind, haben sicher die vielen Sonnentage, die wärmende Ora und die kühlen Nächte entscheidenden Einfluss auf die Qualität. Die Trauben können voll ausreifen und behalten doch ihre Frische und elegante Frucht. Hinzu kommt die besondere Geologie und ein über die vergangenen Jahrzehnte optimiertes Weingarten- und Kellermanagement. Es hat Frucht und Struktur herausgearbeitet, aber zugleich die zupackenden Gerbstoffe gezähmt.

    Es gibt heute so viele individuelle, spannende bis hervorragende Lagrein-Weine, die auf den knapp 500 ha Rebflächen in Südtirol erzeugt werden. Die Spanne der talentierten Weinmacher reicht buchstäblich von A wie Andrian bis zu Z wie Zemmer. Deshalb fällt es schwer und es ist auch ein Stück unfair, einzelne Weine oder Erzeuger hervorzuheben.

    Muri-Gries: Kloster, Kellerei, Weingut in Bozen – © Muri-Gries KG, Fotografin Manuela Prossliner

    Auf meinem letzten Besuch in Südtirol im Oktober sind mir aber wieder einmal zwei Weine begegnet, die mich besonders beindruckt haben. Zum einen der Klosteranger 2015 Lagrein Riserva der Kellerie Muri-Gries. Der Wein stammt aus dem Herzen der altehrwürdigen Klosteranlage Muri-Gries. Ich hatte den Wein gleich zwei Mal im Glas. Einmal bei einer Verkostung im Rahmen des 10-Jährigen Jubiläums der Südtiroler Weinakademie, die ich geleitet habe. Zum anderen Mal bei einem entspannten Abendessen mit Freunden einen Tag später. Bei beiden Gelegenheiten hat mich der Wein auf unterschiedliche Weise gepackt.

    Der Klosteranger schafft für mich die Quadratur des Kreises. Er ist elegant, fokussiert und zeigt doch eine unglaubliche Intensität und Dichte. Er ist nicht laut, sondern hat die Präsenz und Tiefe, die Weltklasse-Weine auszeichnen. Reife Brombeeren sind mit wunderbaren Veilchen unterlegt. Schokolade, Erde, Kies und elegante Tabaknoten öffnen zusätzliche Dimensionen und kontrastieren wunderbar die Frucht. Feinmaschige Gerbstoffe geben Struktur. Das Finish ist lang, sehr präzise und hat einen feinen, mineralischem Ausklang. Bei unserem Abendessen hat mich zudem die wunderbare „Trinkigkeit“ des Klosterangers begeistert. Er begleitet, animiert, aber er drängt sich niemals in den Vordergrund. Schlichtweg superb.

    Klosteranger Lagrein Riserva – © Muri-Gries KG, Fotografin Manuela Prossliner

    Ebenfalls bemerkenswert, wenn auch von der Stilistik unterschiedlich, präsentierte sich der Taber Lagrein Riserva von der Kellerei Bozen. Auch er ein Ausnahmewein, der von bis zu 80 Jahre alten Rebstöcken stammt. Von ihm hatten wir dieses Mal zwar nicht den Jahrgang 2015 im Glas, dafür aber zwei andere spannende Jahrgänge: den 2017 und den 2010.

    Der 2017 Taber Riserva zeigte sich deutlich internationaler im Stil als der von mir etwas höher gewerteter Klosteranger: Fruchtbetonter, runder und damit ein Stück hedonistischer als sein klösterliches Pendant. Dennoch ernsthaft und sehr vielschichtig. Veilchen, dunkle Kirschen, Brombeeren, Blaubeeren unterlegt mit Zedernholz, Lakritz und Wacholder. Besonders gefallen hat mir das auf den Punkt extrahierte feinkörnige Tannin. Der Wein ist ebenfalls sehr lang und intensiv im Finish. Dabei fängt er jetzt gerade erst an, sich vollständig zu öffnen. Der 2010 Taber Riserva offenbarte eindrucksvoll, wie hervorragend Spitzen-Lagrein reifen kann. Reife Kirsche unterlegt von getrockneten Hagebutten, Sanddorn und etwas Humus. Die Tannine wunderbar gerundet und dennoch präsent. Ein Wein, der definitiv zum Essen genossen werden sollte. Klasse!!

    Mehr von Thomas Curtius zu lesen unter: www.thomas-curtius.com

    BIO:

    Thomas Curtius – MASTER OF WINE

  • D´r oifache

    D´r oifache

    Weingut Schwegler, Korb

    von Albert Weinstein

    D’r oifache, zu deutsch der Einfache, ist alles andere als einfach. Zuerst ist es keinesfalls einfach diesen Wein mit dem für einen Literwein recht stolzen Preis überhaupt zu bekommen. Grund dafür sind die geradezu homöopathischen Mengen die Albrecht Schwegler  auf seinem Miniweingut im schwäbischen Korb erntet. Ein weiterer Grund, für die fehlende Einfachheit des Oifachen, sind die durchaus komplexen Aromen. Dazu unten mehr.

    Auf gerademal fünf Hektar werden dort Rotweine kultiviert die in Deutschland ihresgleichen suchen. Von den Spitzenqualitäten die allesamt nach (Halb)-Edelsteinen benannt sind, will ich an dieser Stelle gar nicht reden. Vielmehr gilt hier die uralte Weinweisheit, dass ein Weingut so gut ist wie sein Basiswein. Und genau das ist d’r Oifache: der Guts oder Hauswein, die Einstiegsqualität. Und genau hier zeigt sich die Betriebs-Philosophie der Schweglers eindrucksvoll im Glas. Was anderswo mit pompösen Etikett und wortreichen Beschreibungen vermarket wird kommt hier bescheiden in der Literflasche daher.

    Mehr über den Wein und seinen Erzeuger erfahrt ihr hier: Einmal im Glas ahnt man aber schnell dass hier nichts einfaches sondern schwäbisches Understatement im Glas schimmert. Kirschig duftend, tiefdunkelrot gefärbt erinnert diese Cuvee schnell an sangiovesehaltige Weine aus der Toskana. Doch damit ist man auch schon auf dem Holzweg: Trollinger, Regent und Syrah sind die Grundlagen dieses Weines. Aber Holzweg war schon richtig. Einige Tage hat auch dieser Wein in – allerdings gebrauchten – schweglerischen Barriques verbracht. Auf der Zunge hält sich eine angenehme Frucht mit der Säure schön die Waage. Auch am Gaumen hält sich Wein noch lange. So lange, dass ich immer wieder die bauchige Literflasche mit dem inzwischen neu getalteten Etikett betrachte und mich frage ob das was ich da im Mund habe wirklich aus dieser Flasche stammt. Tut es! Einfach gut dieser Oifache. Ein idealer Kandidat um Vorurteile gegenüber schwäbischen Weinen im Allgemeinen und gegenüber schwäbischen Weinen in Literflaschen im Besonderen zu begegnen. Obwohl: behaltet eure Vorurteile gegenüber den Literweinen. Sie sind grundsätzlich ok.

    Dieser Wein ist diesbezüglich wirklich eine Ausnahme. Und damit ist d’r Oifache ein super Wein um Pseudoweinversteher bei einer Blindverkostung in die vinologische Irre zu führen. Preis: 4 (umgerechnet auf die übliche 0,7L-Flasche

    Preis:

    Genuss:

    Albert Punkte:

  • Willkommen in der Welt des relativen Weingenusses

    Willkommen in der Welt des relativen Weingenusses

    Albert Weinsteins Wein-Blog

    von Albert Weinstein

    Ich bin Albert. Also in Wirklichkeit Martin. Ich trinke leidenschaftlich gerne Wein. Irgendwie wurde ich daher zum Weinberater für viele Freunde und Bekannte. Und irgendwie schreibe ich ganz gerne. Daher dieser Wein-Blog, mit meinen eigenen, völlig subjektiven Weinbewertungen. Und meinem für Profis völlig unsinnigen Bewertungssystem. Das wende ich übrigens schon seit Jahren auf Weinproben an und habe damit manchen Händler in den Wahnsinn getrieben. Ich finde aber das es funktioniert, Schließlich ist alles relativ: auch das Weintrinken.

    Viel Spaß beim Lesen und nachtrinken.

    Wie zum Teufel kann ein Wein denn relativ sein? Entweder ein Wein schmeckt gut, oder eben nicht. Im Prinzip. Es gibt allerdings noch eine Komponente, die den Genuss trüben kann. Und die ist relativ. Ich spreche vom Preis. Mitunter gibt es Weine, die für einen kleinen, um im Kontext zu bleiben, relativ geringen Preis einen großen Genussfaktor bieten. Und um diese Perlen des Weinregals und heimlichen Helden der Weinkarte geht es hier. Damit ist aber keinesfalls gemeint, dass ein miserabler, dünner und vielleicht sogar fehlerhafter Wein plötzlich besser schmeckt, nur weil er günstig war.

    Wobei ein relativ geringer Preis immer Auslegungssache ist und hier von unter 7,00 Euro bis maximal 30,00 Euro eine beträchtliche Bandbreite aufweisen kann. Darum gilt hier Albert Weinsteins Genussformel:

    Geschmack+Preis/2

    Klingt völlig verworren. Wie funktioniert das?

    Wie funktioniert die Albert Weinstein Genussformel  G+P/2?

    Im Prinzip recht einfach:

    Sowohl für den Geschmack, als auch für den Preis gibt es maximal 5 Punkte. Dabei folge ich diesem Modus:

    Geschmack

    Preis

    Beispiel:

    Ein Wein schmeckt mir sehr gut, zu bekommen ist er für 6,99 Euro. Das ergibt eingesetzt in meine Genussformel G+P simpel: 4+5. Da beide Faktoren gleich gewichtet werden, wird das Ergebnis durch zwei geteilt. In diesem Fall also 4,5 Albert-Punkte.

    Die gute Nachricht ist als, dass ihr einen perfekten Albert-Wein simpel an 5 Punkten erkennt. Die schlechte Nachricht ist, dass ich einen solchen Top-Wein unter 7,00 Euro (noch) nicht gefunden habe und die Chancen wohl eher schlecht stehen. Einige sehr gute Weine kann ich aber sehr wohl empfehlen…

    Ist das nicht total subjektiv?

    Doch, klar. Darum spiegeln sämtliche Bewertungen und Kommentare ausschließlich meine eigene Meinung wider. Ich bin völlig unabhängig von Weinproduzenten und Händlern und niemandem verpflichtet. Die Preise gelten immer für den Tag des Kaufes der jeweiligen Weine. Ich kann daher natürlich nicht garantieren, das getestete Weine zum angegebenen Preis noch erhältlich sind.