Kategorie: Albert Weinsteins Weine

  • InCide – der etwas andere Aperitif

    InCide – der etwas andere Aperitif

    Das neue Kultgetränk: fresh, flavoured, wild! Ein spritziger Apfelperlwein mit Holunderblütensirup.

    von WineSTR-Team „Advertorial“

    Den Wein vom Weingut Albrecht Schwegler kennt man. Jetzt gibt es von der Familie Schwegler etwas ganz anderes. Mit InCide wurde ein Getränk kreiert, dass ausschließlich aus handverlesenen, ungespritzte Äpfeln von eigenen Streuobstwiesen, rund um die Remstäler Gemeinde Korb, gemacht wurde. Verfeinert mit Holunderblütensirup, entstand ein wunderbare Apfelperlwein, bei dem die Säure des Apfels mit der Süße des Holunderblütensirups zu einem unbeschreiblichen Geschmackserlebnis verschmilzt.

    Mit seinen 5,5 % Alkohol ist dieser wunderbare Apfel-Holunder-Secco ein perfekter Aperitif, der eiskalt genossen werden sollte. InCide in ein Sektglas füllen, fertig! Er eignet sich aber auch als Cocktail. Einfach in in ein Weinglas schenken, ein Schuss Wasser und Eiswürfel dazu, mit Gin oder Vodka ergänzen, etwas Limette, Himbeeren oder Erdbeeren hinzufügen und mit Minze dekorieren. Alternativ kann er auch die Basis für einen Longdrink sein: Eiswürfel in ein Longdrinkglas, mit InCide auffüllen und mit einem Sträußchen Rosmarin oder Minze dekorieren.

    © InCide Drinks e.K.

    Efi&Serap haben das Getränk getestet. Ihre Meinung nach dem Genuss:

    Sehr lecker im Geschmack, erfrischend. Es schmeckt etwas herb daher ist es auch individuell mixbar. Eindeutig etwas für den Mädelsabend – da gehen auch mal zwei drei Flaschen 😊.

    Efi&Serap aus Esslingen

    Julia Schwegler steckt hinter der Idee des lässigen Sommer-Drinks aus handverlesenen, ungespritzte Äpfeln aus dem Remstal. Erhältlich in gutsortierten Getränkefachhandlungen.

    InCide Drinks e.K.
    Julia Schwegler
    Steinstraße 37
    71404 Korb
    07151/3040137
    info(at)incide.de

    www.incide.de

    Julia und Aaron Schwegler – © Lucie Greiner

  • D´r oifache

    D´r oifache

    Weingut Schwegler, Korb

    von Albert Weinstein

    D’r oifache, zu deutsch der Einfache, ist alles andere als einfach. Zuerst ist es keinesfalls einfach diesen Wein mit dem für einen Literwein recht stolzen Preis überhaupt zu bekommen. Grund dafür sind die geradezu homöopathischen Mengen die Albrecht Schwegler  auf seinem Miniweingut im schwäbischen Korb erntet. Ein weiterer Grund, für die fehlende Einfachheit des Oifachen, sind die durchaus komplexen Aromen. Dazu unten mehr.

    Auf gerademal fünf Hektar werden dort Rotweine kultiviert die in Deutschland ihresgleichen suchen. Von den Spitzenqualitäten die allesamt nach (Halb)-Edelsteinen benannt sind, will ich an dieser Stelle gar nicht reden. Vielmehr gilt hier die uralte Weinweisheit, dass ein Weingut so gut ist wie sein Basiswein. Und genau das ist d’r Oifache: der Guts oder Hauswein, die Einstiegsqualität. Und genau hier zeigt sich die Betriebs-Philosophie der Schweglers eindrucksvoll im Glas. Was anderswo mit pompösen Etikett und wortreichen Beschreibungen vermarket wird kommt hier bescheiden in der Literflasche daher.

    Mehr über den Wein und seinen Erzeuger erfahrt ihr hier: Einmal im Glas ahnt man aber schnell dass hier nichts einfaches sondern schwäbisches Understatement im Glas schimmert. Kirschig duftend, tiefdunkelrot gefärbt erinnert diese Cuvee schnell an sangiovesehaltige Weine aus der Toskana. Doch damit ist man auch schon auf dem Holzweg: Trollinger, Regent und Syrah sind die Grundlagen dieses Weines. Aber Holzweg war schon richtig. Einige Tage hat auch dieser Wein in – allerdings gebrauchten – schweglerischen Barriques verbracht. Auf der Zunge hält sich eine angenehme Frucht mit der Säure schön die Waage. Auch am Gaumen hält sich Wein noch lange. So lange, dass ich immer wieder die bauchige Literflasche mit dem inzwischen neu getalteten Etikett betrachte und mich frage ob das was ich da im Mund habe wirklich aus dieser Flasche stammt. Tut es! Einfach gut dieser Oifache. Ein idealer Kandidat um Vorurteile gegenüber schwäbischen Weinen im Allgemeinen und gegenüber schwäbischen Weinen in Literflaschen im Besonderen zu begegnen. Obwohl: behaltet eure Vorurteile gegenüber den Literweinen. Sie sind grundsätzlich ok.

    Dieser Wein ist diesbezüglich wirklich eine Ausnahme. Und damit ist d’r Oifache ein super Wein um Pseudoweinversteher bei einer Blindverkostung in die vinologische Irre zu führen. Preis: 4 (umgerechnet auf die übliche 0,7L-Flasche

    Preis:

    Genuss:

    Albert Punkte:

  • Willkommen in der Welt des relativen Weingenusses

    Willkommen in der Welt des relativen Weingenusses

    Albert Weinsteins Wein-Blog

    von Albert Weinstein

    Ich bin Albert. Also in Wirklichkeit Martin. Ich trinke leidenschaftlich gerne Wein. Irgendwie wurde ich daher zum Weinberater für viele Freunde und Bekannte. Und irgendwie schreibe ich ganz gerne. Daher dieser Wein-Blog, mit meinen eigenen, völlig subjektiven Weinbewertungen. Und meinem für Profis völlig unsinnigen Bewertungssystem. Das wende ich übrigens schon seit Jahren auf Weinproben an und habe damit manchen Händler in den Wahnsinn getrieben. Ich finde aber das es funktioniert, Schließlich ist alles relativ: auch das Weintrinken.

    Viel Spaß beim Lesen und nachtrinken.

    Wie zum Teufel kann ein Wein denn relativ sein? Entweder ein Wein schmeckt gut, oder eben nicht. Im Prinzip. Es gibt allerdings noch eine Komponente, die den Genuss trüben kann. Und die ist relativ. Ich spreche vom Preis. Mitunter gibt es Weine, die für einen kleinen, um im Kontext zu bleiben, relativ geringen Preis einen großen Genussfaktor bieten. Und um diese Perlen des Weinregals und heimlichen Helden der Weinkarte geht es hier. Damit ist aber keinesfalls gemeint, dass ein miserabler, dünner und vielleicht sogar fehlerhafter Wein plötzlich besser schmeckt, nur weil er günstig war.

    Wobei ein relativ geringer Preis immer Auslegungssache ist und hier von unter 7,00 Euro bis maximal 30,00 Euro eine beträchtliche Bandbreite aufweisen kann. Darum gilt hier Albert Weinsteins Genussformel:

    Geschmack+Preis/2

    Klingt völlig verworren. Wie funktioniert das?

    Wie funktioniert die Albert Weinstein Genussformel  G+P/2?

    Im Prinzip recht einfach:

    Sowohl für den Geschmack, als auch für den Preis gibt es maximal 5 Punkte. Dabei folge ich diesem Modus:

    Geschmack

    Preis

    Beispiel:

    Ein Wein schmeckt mir sehr gut, zu bekommen ist er für 6,99 Euro. Das ergibt eingesetzt in meine Genussformel G+P simpel: 4+5. Da beide Faktoren gleich gewichtet werden, wird das Ergebnis durch zwei geteilt. In diesem Fall also 4,5 Albert-Punkte.

    Die gute Nachricht ist als, dass ihr einen perfekten Albert-Wein simpel an 5 Punkten erkennt. Die schlechte Nachricht ist, dass ich einen solchen Top-Wein unter 7,00 Euro (noch) nicht gefunden habe und die Chancen wohl eher schlecht stehen. Einige sehr gute Weine kann ich aber sehr wohl empfehlen…

    Ist das nicht total subjektiv?

    Doch, klar. Darum spiegeln sämtliche Bewertungen und Kommentare ausschließlich meine eigene Meinung wider. Ich bin völlig unabhängig von Weinproduzenten und Händlern und niemandem verpflichtet. Die Preise gelten immer für den Tag des Kaufes der jeweiligen Weine. Ich kann daher natürlich nicht garantieren, das getestete Weine zum angegebenen Preis noch erhältlich sind.