Über den Rebschnitt im Januar hatte der Kollege Fabian Rajtschan berichtet, Als nächster Arbeitsschritt im Weinberg folgt das Binden der Reben im Februar oder März. Im Video zeige ich Euch auch die traditionelle Methode mit Weide und natürlich die einfachere, moderne Variante mit Draht.
Das Binden der Reben:
Beim Rebschnitt werden im Winter zwei Fruchtruten belassen. Im Februar oder März, wenn das Binden der Reben ansteht, wird eine davon ausgewählt und als Fruchtrute an den Biegdrähten mit einem dünnen Edelstahldraht fest angebunden. Die Fruchtrute kann entweder als Flachbogen oder Halbbogen nach unten gebogen werden. Wichtig dabei ist, dass die Augen (Knospen), die auf der Fruchtrute sitzen, entlang des Drahtrahmens gleichmäßig verteilt sind. Aus diesen Knospen wachsen später die Triebe, an welchen Trauben hängen. Und es ist jetzt schon von großer Bedeutung, dass hier eine gute Verteilung der Triebe angestrebt wird, um spätere Verdichtungen zu vermeiden.
Meine Kundschaft ist sehr anspruchsvoll und immer offen für neue Ideen und Kreationen.
Sven Ellwanger
Die zweite Rute (Frostrute) bleibt noch bestehen bis zu den Eisheiligen (ca. 10.-12. Mai), bis abzusehen ist, dass kein Spätfrost mehr den Austrieb gefährdet. Falls doch ein Spätfrostereignis eintritt, kann die zweite Rute entweder als Ersatz oder zusätzlich noch angebunden werden. Ansonsten wird sie Anfang bis Mitte Mai abgeschnitten.
Video von Sven Ellwanger zum Rebenbiegen/-binden
Jetzt bleibt zu hoffen, dass dieses Jahr wieder alles gut geht und wir mit genug Feuchtigkeit und ohne Spätfrost in die neue Saison gehen können.
Euch viel Spaß mit unseren Weinen! Liebe Grüße, Sven Ellwanger
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von WineSTR-Team „Advertorial“ – Vorstellung Partner-Weingut WineSTR CLUB
Zwischen Worms und Alzey liegt das Weingut von Christian Peth, dass er gemeinsam mit seiner Frau Maja Luise führt. Als Inhaber und Kellermeister verantwortet Christian die Bewirtschaftung von aktuell 40 Hektar Rebfläche rund um die Orte Bermersheim, Dalsheim und Westhofen. Die Reben wachsen auf Löss – und Kalksteinböden. Für den „Gaultmillau Weinguide“ gehört das Weingut bereits jetzt zu den „führenden Rotwein – betrieben in Rheinhessen.“
Der Weinstil ist markant und selbstbewusst. Christian hat keine Angst vor kraftvollen, gerbstoffbetonten und konzentrierten Charakterweinen, wie er sie während seiner Zeit in Chile, Australien und den USA, auf den Stationen seiner Ausbildung zum Winzer und im Laufe seines Weinbaustudiums in Geisenheim kennen und lieben gelernt hat. Auch Maja ist viel in der Welt herumgekommen: Ihre Aufenthalte in Luxemburg, in der Türkei und in Florida haben sie besonders geprägt, so erging es ihr ähnlich wie dem Weltenbummler Christian. Beide sind offen für alles Neue und Unbekannte. So stehen im Weingut Peth-Wetz neben deutschen Klassikern vor allem Sorten wie Petit Verdot, Malbec, Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc im Fokus.
In Bermersheim , Rheinhessen, liegen meine Wurzeln. Hier hat alles angefangen. doch erst in der Ferne wurde mir klar, wo die Reise für mich hingeht.
Christian Peth
Die stilistische Entscheidung für regional geprägte, aber international inspirierte Rotweine bedeutet für das Weingut Peth-Wetz somit nicht etwa, einem Weintrend zu erliegen, sondern ganz im Gegenteil, die konsequente Konzentration auf ein Alleinstellungsmerkmal – Kraftpakete im Maßanzug.
Mit großen Investitionen in Weinkeller, Traubenannahme, Edelstahltanks und Barriques, von denen rund 400 Fässer im Einsatz sind, vollzog sich in wenigen Jahren der Wandel von einem Fassweinbetrieb mittlerer Größe bis hin zum Spitzen-Weingut mit Anspruch auf eine Führungsrolle unter den deutschen Rotweinproduzenten. Penible Auswahl der besten Klone, perfekte Selektion und langer Ausbau im Holzfass sind die Basis von Christian Peths Weinbergs- und Kellerarbeit. Die besten Weine reifen 24 Monate und länger in ausgesuchten Barriques excellenter Herkunft wie „Françoisfrères“ oder „Sylvain“. Statt der bequemen Filtration mit Kieselgur, pflegt sein Keller-Team das mühsame Abziehen jedes einzelnen Holzfasses von Hand. So bewahrt Peth den Weinen eine Struktur, die sie trotz ihrer Kraft, elegant und nahezu kühlschmecken lässt.
Die Sorgfalt und Individualität seiner Arbeitsweise setzt sich auch in der Benennung seiner besten Weine fort, die nicht etwa „Großes Gewächs“ oder „Selektion“ heißen, sondern klangvoll mit „Grand Vintage“ oder „Assemblage Réserve“ betitelt sind! Hier herrscht weltweite Inspiration statt regionalem Klein-Klein, Weitsicht bei regionaler Verwurzelung. In diesem Sinne ganz frei nach Alexander von Humboldt: Wer sich die Welt nie angeschaut hat, verfolgt oft eine gefährliche Weltanschauung. Das gilt eben auch für den Wein.
Ein Blick in die „zweite Reihe“ im Remstal und Stuttgart
von Martin Rieg, (Albert Weinstein)
Die zweite Reihe? Klar, das klingt zunächst nicht schmeichelhaft. Ein genauerer Blick auf eine Handvoll sehr interessanter Betriebe im Remstal und in Stuttgart lohnt aber mehr denn je.
Zunächst eine Begriffsklärung. Wer oder was ist eigentlich die „zweite Reihe“? Sagen wir so: Winzer und Wengerter in der „zweiten Reihe“, haben zwar durchaus lokale Bekanntheit und Wertschätzung erlangt und sind auch bei Weinführern wie Eichelmann und Co. gelistet, Sie zählen dort aber (noch) nicht zu den Spitzenbetrieben. Nichts desto trotz, schaffen es bei renommierten Wettbewerben wie dem Meininger oder dem VINUM Rotweinpreis, immer wieder Weine von diesen Betrieben überragende Platzierungen zu erzielen. Interessant ist das nicht nur Qualitativ, sondern auch im Hinblick auf das Preis-Genussverhältnis. Das ist bei einigen Weinen geradezu sensationell. Ein genauer Blick lohnt also durchaus.
Das Weingut Escher ist wahrlich kein Geheimtipp mehr. Spätestens als Christian Escher 2014/15 von der DLG als Vize-Jungwinzer des Jahres ausgezeichnet wurde war klar, dass künftig beachtliches aus Schwaikheim kommen könnte. Wobei in Schwaikheim gar keine Reben wachsen, sondern sich die rund 65.000 Rebstöcke der Eschers in Neustadt, Hertmannsweiler, Hanweiler, Steinreinach, Korb und sogar jenseits der Rems in Stetten finden. Seit 2019 wurde das Weingut vom Weinführer Eichelmann kontinuierlich mit als „hervorragendes Weingut“ mit 4 von 5 Sternen ausgezeichnet.
Die Weine von Escher wurden auch immer wieder prämiert und ausgezeichnet. 2017 belegte der 2015er Zweigelt Goldreserve den 1. PLATZ in der Kategorie „NEUZÜCHTUNGEN“ beim renommierten deutschen Rotweinpreis der Zeitschrift „VINUM“. Und der 2019er Sauvignon Blanc Goldlage erreichte bei der falstaff SAUVIGNON BLANC TROPHY beachtliche 91 Punkte.
Ein Coup den die Eschers jetzt noch toppen konnten. In der Winter-Ausgabe des falstaff (Dez – Feb) erreichte Eschers MEISTERWERK (JG 2018) bei der Verkostung „Rote Cuvees“ 93 Punkte und erlangte damit Platz 2 unter den eingereichten Weinen. Umso beachtlicher, da das MEISTERWERK mit 16,80 EURO geradezu ein Schnäppchen darstellt und nicht nur qualitativ, sondern auch mit einem überragenden Preis-Genuss-Verhältnis überzeugt. Die Cuvee aus Acolon, Cabernet Franc, Lemberger und Merlot entwickelt im Glas herrliche Beerenaromen. Die angenehme Tanninstruktur verhilft dem Wein zu einem herrlich langen Abgang mit großem Finale das noch lange am Gaumen bleibt. Wirklich ein MEISTERWERK!
Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle erwähnt, dass in derselben Verkostung der Saphir vom Weingut Albrecht Schwegler und der Nikodemus Hades vom Weingut Jürgen Ellwanger ebenfalls mit 93 Punkten bewertet wurden und Platz 3 und 4 belegten.
Eine Doppelseite mit den falstaff-Verkostungsnotizen zu den besten Weinen der Rotwein Cuvee-Trophy findet ihr auf der Webseite https://www.wein-escher.de/presse/.
Das Weingut Schwarz ist ein Familienbetrieb im klassischen Sinn und eine echte regionale Größe mit der beliebten angegliederten Besenwirtschaft. Vater Markus sieht sich als Winzer und Besenwirt, die beiden Kinder Stefanie und Ludwig, beide vinologisch gut ausgebildet und international rumgekommen arbeiten im Betrieb mit. Stefanie war sogar schon württembergische Weinkönigin. Trotzdem könnte man auf den ersten Blick denken Schwarz ist ein traditioneller Betrieb wie viele andere in der Region. Doch beim Weingut Schwarz ist überall Aufbruch spürbar. Besonders in der Sortimentsspitze der Lagen-/Reserveweine finden sich beachtliche Qualitäten zu absolut moderaten Preisen.
Zwar findet man im Verkaufsraum noch die klassischen roten Kisten für die Literweine. Aber längst liegen dort neben den gut gestylten, natürlich schwarzen, Kartons für die gehobenen Qualitäten auch die gängigen Weinführer aus, in denen das Weingut immer ausführliche Erwähnung findet. Natürlich finden sich im Verkaufsraum auch Hinweise auf aktuelle und vergangene Erfolge.
Das Weingut kann und konnte insbesondere mit den Rotweinen punkten und mit dem Merlot vom Untertürkheimer Altenberg bereits einen Verkostungssieger in der Kategorie „Internationale Rebsorten“ beim renommierten Meininger Rotweinpreis stellen.
Beim selben Wettbewerb konnte das Weingut Schwarz im Oktober letzten Jahres bei den Lembergern punkten und stellte mit dem 2017er Untertürkheimer Altenberg den Verkostungssieger in dieser Kategorie. Beachtliche 92 Punkte wurden dafür von Meininger vergeben. Und dieser Wein zeigt welches Potenzial in der Württemberger Paradesorte steckt. Eine kräftige Taninstruktur trifft auf intensive Beerenfrucht. Man merkt dem Wein den gekonnten Holzeinsatz an. Dieser ist auf den Punkt gebracht und verhilft dem Wein zu einer dichten Stoffigkeit, die sich in den nächsten 2 -3 Jahren sicherlich noch weiter harmonisieren wird.
Wer so lange nicht warten will, sollte den Wein auf jeden Fall einen Tag vor dem Genuss öffnen oder zum einfacheren Ortswein, dem Untertürkheimer Lemberger Trocken greifen, der für unter 10,00 EURO beachtliches bietet und im Moment etwas leichter zugänglich ist, als der Hochkaräter vom Altenberg.
Noch mehr aus der „zweiten. Reihe“ gibt es hier in Kürze. Dann im Fokus die Weingüter Singer-Bader in Korb und der Senkrechtstarter-Newcomer-Garagenwein-Betrieb Sterneisen in Remshalden.
Bio:
Martin Rieg aka Albert Weinstein
Meine Name ist Albert. Also eigentlich Martin, Ich trinke leidenschaftlich gerne Wein.
Irgendwie wurde ich daher zum Weinberater für viele Freunde und Bekannte. Und irgendwie schreibe ich ganz gerne. Weine bewerte ich grundsätzlich mit meinem eigenen, völlig subjektiven, für Profis völlig unsinningen Bewertungssystem. Das wende ich übrigens schon seit Jahren auf Weinproben an und habe damit manchen Händler in den Wahnsinn getrieben. Ich finde aber das es funktioniert, Schließlich ist alles relativ:auch das Weintrinken. Viel Spaß damit.
Kennt ihr Weingüter von denen Ihr findet sie sind „im kommen“? Mich faszinieren besonders Betriebe, die interessante, individuelle Weine zu vernünftigen Preisen bieten. Schreibt mir: mr@winestr.de
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Weingut Römmert
100 Jahre Weingeschichte erwartet die Besucher des Weinguts mit dem WeinSensorikum und anschließender Weinprobe. Im Herbst 2019 wurden große Teile des Weinguts neu aufgebaut und mit der neuesten Weinbautechnologie ausgestattet. Beeindruckend zeigen sich Kelterhalle, der imposante Keller für die Edelstahltanks, Holzfasslager und der Barrique-Keller. Die große Vinothek bietet ein Erlebnis mit großzügigen Präsentationsflächen, Probiertheke, welche durch detaillierte Schreinerarbeiten und Wein künstlerisch in Szene gesetzt sind. Die Würdigung des Weingut Römmert durch viele Auszeichnungen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene – bis hin zur wertvollsten Prämierung im Jahr 2017 „Best of Gold“ (Wein-Oscar) zeugt von der Qualität der Arbeit im Weingut.
Herzstück der WeinWelt ist das WeinSensorikum. Sehen, Riechen, Schmecken – den Wein mit allen Sinnen erleben, direkt da wo Wein entsteht. Die Besucher können in einer geführten Tour mit der kundigen Weinberaterin allerlei über das Fränkische Terroir, die Weinbau-Historie, die Arbeit im Weinberg, neue sowie antike Methoden des Weinausbaus erfahren. Darüberhinaus gibt es Informationen über Weinaromen, Stahltanks, Holzfasslager, Barriquekeller, Weinglobus und vieles mehr an den über 20 Stationen der Führung. Bei der abschließenden Weinprobe können Weine in allen Preisklassen verkostet und damit das breite Spektrum der winzerischen Handwerkskunst des Weinguts Römmert erlebt werden.
RÖMMERTS WeinWelt – ein Gesamterlebnis aus WEINGUT, WEINERLEBNIS und WEINHOTEL
von WineSTR-Team „Advertorial“ – Vorstellung Partner-Weingut WineSTR CLUB
Das Weingut Römmert mit 100-jähriger Tradition hat sich auf sehenswerte Art und Weise in die RÖMMERTS WeinWelt entwickelt und stellt damit einen neuen Attraktionspunkt für Einheimische und Touristen an der Mainschleife dar.
100 Jahre Weingeschichte erwartet den Besucher des Weinguts. Im Herbst 2019 wurden große Teile des Weinguts neu aufgebaut und mit der neuesten Weinbautechnologie ausgestattet. Beeindruckend zeigen sich Kelterhalle, der imposante Keller für die Edelstahltanks, Holzfasslager und der Barrique-Keller. Die große Vinothek bietet ein Erlebnis mit großzügigen Präsentationsflächen, Probiertheke, welche durch detaillierte Schreinerarbeiten und Wein künstlerisch in Szene gesetzt sind. Die Würdigung des Weingut Römmert durch viele Auszeichnungen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene – bis hin zur wertvollsten Prämierung im Jahr 2017 „Best of Gold“ (Wein-Oscar) zeugt von der Qualität der Arbeit im Weingut.
Herzstück der WeinWelt ist das WeinSensorikum. Sehen, Riechen, Schmecken – den Wein mit allen Sinnen erleben, direkt da wo Wein entsteht. Bei einer geführten Tour mit der kundigen Weinberaterin allerlei über das Fränkische Terroir, die Weinbau-Historie, die Arbeit im Weinberg, neue sowie antike Methoden des Weinausbaus erfahren. Darüberhinaus gibt es Informationen über Weinaromen, Stahltanks, Holzfasslager, Barriquekeller, Weinglobus und vieles mehr an den über 20 Stationen der Führung. Eine besser Vorbereitung auf eine folgende Weinprobe mit Weinen in allen Preisklassen die das breite Spektrum der winzerischen Handwerkskunst des Weinguts Römmert erlebt lassen, kann man sich kaum vorstellen.
Bei der Vorstellung der Weine des Weinguts drängts sich gern mal die Domina in den Vordergrund, nicht nur wegen des interessanten Namens. Mit seiner farbintensiven, rassigen, etwas säure- und leicht gerbstoffbetonten Art, ist diese überwiegend in Franken angebaute Rebsorte was typisch fränkisches. Oder wie der fränkische Winzer sagen würde – mit der Domina hast du ein echtes Maul voll Wein!
Nach den Basis-Weinen folgen die Qualitätstufen, welche aufgeteilt sind in Junge Edition, Moderne Klassik, Premium und Römmerts Finest. Wie auf einer imaginären Treppe steht die Junge Edition auf der ersten Stufe und Römmerts Finest mit den Großen Lagen hat auf der vierten und höchsten Stufe seinen Platz gefunden.
Die eigentliche fränkische Vorzeige-Rebsorte ist definitiv der Silvaner den das Weingut in verschiedenen Qualitätsstufen, bis hin zur Großen Lage in Form des 2018er Escherndorfer Lump SYLVANER anbietet. Lange Reifezeit, teilweise im Holz zeichnen diesen spontanvergorenen Wein aus den besten Lagen aus. Leichte Noten von Heu und frischen Kräutern, Mineralität durch den Einfluss des Muschelkalks sowie Exotik durch Aromen von Melone und Kürbis prägen diesen Vorzeigewein. Große Lagen gibt es bei Römmert aber auch beim Weiß- und Spätburgunder.
Sonnenhotel Weingut Römmert
Dem weinaffinen Gast bieten die liebevoll eingerichteten Zimmern und der schöne Wellness-Bereich im neuerbauten Sonnenhotel Weingut Römmert, direkt gegenüber dem Weingut gelegen, den perfekten Ausgangspunkt für einen Trip ins fränkische Weinland.. Ein Wein-Themenhotel, das keine Wünsche offen lässt: Spa, Saunen, Innen- und Außenpool, Sonnenterrasse mit Blick über Volkach und viele weitere Besonderheiten rund ums Thema Wein lassen hier Gäste staunen. Wer das außergewöhnliche Wein-Übernachtungserlebnis sucht, der kann sich in eine von sechs Weinfass-Suiten mit Schlafraum, kuscheliger Sitzecke und Bad einbuchen. Ebenso finden hier anspruchsvolle Individualisten mehrere Wohnmobilstellplätze.
Interessante Aussagen von Weinexperten gibt es oft zu lesen. Zu einem oder anderem, mehr oder weniger wichtigen, Thema rund um den Wein. In unserer neuen Rubrik „Experten-Extrakt – intime Fragen an Weinkenner“ wählen wir bewusst einen verschiedenartigen Ansatz. Ungewöhnliche Fragen, die das eine oder andere Detail der gefragten Weinpersönlichkeit hervorlocken sollen. Heute die erste Ausgabe mit Thomas Curtius – MASTER OF WINE. Viel Spaß dabei!
1. Seit wann beschäftigst Du dich mit Wein und was war der Auslöser?
Wein begleitet mich seit mehr als 25 Jahren. Das hat schon zu meiner Zeit als Journalist begonnen. So richtig Klick hat es dann mit einem Weinseminar gemacht, das mir meine damalige Freundin und heutige Frau geschenkt hat.
2. Was macht an Deinem Job besonders viel Freude?
Ich liebe den Austausch mit Menschen. Sich treffen, Spaß haben, reisen, Wissen weitergeben und jeden Tag selbst etwas dazuzulernen – das begeistert mich. Ich begreife das als ein unglaubliches Privileg, dass ich das alles machen kann. Dafür bin ich sehr dankbar.
3. Wein als Speisenbegleitung oder einfach nur genießen?
Beides. Wein zum Essen ist etwas Wunderbares. Wenn sich beides ergänzt, kann das Gesamtergebnis überragend sein. Ein Glas Wein „einfach nur so“ ist aber auch toll. Ein kühler Mosel Kabinett als Sommerdrink auf der Terrasse – da fängt für mich das Paradies schon an.
4. Was ist Dein Lieblingswein?
Den habe ich nicht, denn dazu ist die Weinwelt viel zu vielfältig. Ich wähle meine Weine nach Stimmung und nach Gelegenheit. So wie es auch mit meiner Musik und meinen Büchern mache. Der Weinkeller ist dabei so etwas wie meine Library. Ich lasse mich gerne inspirieren und von meinen Gefühlen bei der Weinauswahl leiten.
5. Was macht für Dich großen Wein aus?
Ein großer Wein muss mich packen. Er muss mich herausfordern und anrühren. Es ist wie bei Musik oder Kunst. Es ist dieses Nicht-Greifbare, die Extradimension, das Fordernde. Große Weine sind für mich übrigens nicht die „Perfekten“, sondern gerade die mit Ecke und die Kanten. Denn gerade das macht ihre Spannung aus. So wie die Mona Lisa ja auch nicht durch Perfektion, sondern durch das Unklare fasziniert.
6. Was war dein schönster Weinmoment?
Das erste Date mit meiner heutigen Frau vor vielen Jahren. Auch wenn ich damals nicht wirklich auf den Wein geachtet habe …
7. Was kann Dich beim Weingenuss stören?
Geringschätzung, Besserwisserei und Angeberei. Wein soll Spaß machen, zu Diskussionen anregen und Menschen verbinden. Leute, die damit prahlen was sie schon alles getrunken haben, andere belehren und dabei nicht über den eigenen Horizont hinausschauen – die langweilen mich einfach.
8. Wie lautet die Schlagzeile zu Deinem persönlichen Weinerlebnis?
„In taste we trust“
9. Welches sind Deine 3 Lieblingsweingüter und warum?
Da gilt das Gleiche wie beim Lieblingswein. Es sind deutlich mehr als drei Weingüter ;-). Die Weinwelt ist so vielfältig, da will ich mich gar nicht auf drei Winzer beschränken.
10. Was ist Dein Traumwein, den Du noch probieren möchtest?
Einen wirklichen „Traumwein“ habe ich nicht. Ich bin immer auf der Suche Neues zu entdecken. Deshalb ist der Wein der mir als Nächstes begegnet auch der, den ich unbedingt probieren möchte.
11. Was ist dein Lieblings-Weinreiseziel?
Australien. Nicht nur der Weine zuliebe, sondern vor allem wegen der vielen Freunde, die wir dort haben. Ich versuche, wenigstens einmal im Jahr dorthin zu fliegen, zumal ein Teil unserer Familie in Sydney lebt.
12. Was trinkst du nach der Weinprobe?
Am liebsten genieße ich nach einer Weinprobe ein schön kaltes, gezapftes Pils, um den Gaumen wieder in Balance zu bringen.
Vielleicht sitzen Sie grad mit einem guten Glas 70469R! Wein auf dem Sofa und lassen Ihre Gedanken schweifen: Was macht eigentlich ein Winzer im Winter? Die Reben ruhen, es gibt nichts zu tun?!
Nicht ganz. Im Weinberg habe ich nach der Ernte die Böden in den Junganlagen vorsichtig aufgelockert und mit einer Winterbegrünung eingesät, um die Böden zu stabilisieren und Humus vor Ort zu produzieren, damit die Böden in Zukunft mehr Feuchtigkeit speichern können. Auch bin ich froh über die kalten Tage und den Schnee, denn die Böden benötigen dringend Wasser und können sich so optimal vollsaugen für das kommende Weinjahr.
Warum 70469R! Wein?Weil ich, Fabian Rajtschan, all mein Können, meine Kraft und mein Herzblut einsetzte um, im Einklang mit der Natur, Stuttgarter Wein für Stuttgarter Genießer gedeihen zu lassen.Bei mir gibt es kein Schischi, dafür umso mehr Herzlichkeit und einfach guten Wein.
Momentan beginne ich die Reben zu schneiden und somit den Grundstock für die Traubenqualität des neuen Jahrgangs zu legen. Wie viele „Augen“ an einer „Fruchtrute“ verbleiben hat großen Einfluss auf die Qualität und Menge der Trauben, denn aus den „Augen“ wachsen die neuen Triebe, an denen sich dann die Trauben entwickeln. Je mehr Augen, desto mehr Triebe und Trauben pro Rebstock. Hier setzte ich auf weniger Augen und somit weniger Trauben im Herbst, welche dann vom Rebstock besser versorgt werden können und somit aromatischer schmecken und auch spannendere Weine ergeben. Qualität vor Quantität also. Dieser Rebschnitt ist reine Handarbeit und erfordert Augenmaß und Erfahrung. In den letzten Jahren versuche ich wieder mehr zu alten Schnitttechniken zurück zu kehren bei denen die natürlichen Saftbahnen des Rebstockes beachtet werden. Dies ermöglicht der Rebe ein langes und gesundes Leben und für uns tolle Weine.
Während der Weinverkauf nach den Feiertagen in eine ruhige Phase eintritt, gilt es im Keller wachsam zu sein, denn jetzt werden die Weichen für die Stilistik der Weine gestellt. Da heißt es probieren, probieren, probieren um die Entwicklung der einzelnen Weine im Blick zu behalten. Die alkoholische Gärung ist größtenteils abgeschlossen, manche Weine sind gar schon bereit für die Abfüllung. Da gilt es viele Entscheidungen zu treffen. Soll der Riesling noch etwas auf der Hefe lagern? Darf der Dornfelder schon ins Holzfass? Lass ich den Weißburgunder eine malolaktische Gärung machen oder braucht dieser Jahrgang mehr Frische? Kann ich den Blanc de Noirs schon filtrieren? Möchte der Lemberger schon abgestochen werden (abstechen bedeutet das Trennen des Weines von der Hefe)? Hierbei verlasse ich mich auf meine Erfahrung, meine Sinne und mein Bauchgefühl.
Youtube-Video zum Rebschnitt
Falls Sie Fragen rund um die Arbeit im Keller und im Weinberg haben, freue ich mich über eine E-Mail und beantworte Ihnen diese sehr gern.
Ach, wie schön war es vor 60 Jahren und mehr als man Häuser mit einem stattlichen Naturkeller hatte. Da musste man sich bei der Weinlagerung keine Gedanken über zu hohe Temperaturen und zu wenig Luftfeuchtigkeit machen. Die Keller waren meist zwischen 10 und 14 Grad und hatten meistens 60% und mehr an Luftfeuchtigkeit. Waschküche und Tageslicht war kein Thema. Die perfekte Umgebung für den Wein!
Leider kamen dann in den 60er und 70er Jahren die Blockbauten auf. Man hatte ein Kellerabteil mit ein paar Holzzäunen. Und die Waschküche roch man bis dorthin. Der Heizkeller war der Nachbar des Weinkellers. Man hatte nicht nur mit viel zu hohen Temperaturen zu kämpfen, auch die Geruchsarmee war zu stark für eine langfristige Lagerung. Eine längerfristige Weinlagerung ohne Schaden für den Wein, war so ausgeschlossen.
Aber muss ich den Wein überhaupt langfristig lagern? Jein!
Markus Bommer
Es gibt die jungen, trinkfertigen Weine, die keiner Lagerung bedürfen. Diese können sehr viel Spass machen und sind auch meistens in einem moderaten Preisgefüge. Dann gibt es aber eben die Langstreckenläufer, Weine die immer besser und komplexer werden. Weine, die man 5, 10 und mehr Jahre auf die Seite legen muss, um das Höchstmaß an Genuss zu erfahren. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Möglichkeit
Man kauft diese Weine schon gereift ein, dann hat man aber folgende Minuspunkte:
Meistens überteuert, da der Wein ja schon jemand auf die Seite gelegt hat.
Ich weiß nicht wie der Wein vorher gelagert wurde.
Vielfach Beschädigung der Etkette.
Und das schlimmste: Es wird sehr viel Wein gefälscht!
2. Möglichkeit
Man investiert in einen Weinschrank und habe folgende Pluspunkte:
Einkauf der Weine direkt beim Winzer oder Weinhändler nach Abfüllung oder in der Subskription.
Die Weine steigern ihren Wert durch die perfekte Lagerung.
Sie haben immer und überall auch nach einem Umzug den perfekten Weinkeller dabei.
Die Weine entfalten ihre Perfektion.
Der Weinklimaschrank ist nicht Luxus,Luxus ist es die Weine schlecht zu lagern
Markus Bommer
1975 wurden die ersten Weinschränke konzipiert, die genau die Vorteile eines Naturkellers reproduzieren.
Dunkelheit
Konstante 12° Grad Lagertemperatur
Minimum 50 – 70% Luftfeuchtigkeit
Vibrationsarm
Kontinuierliche Frischluftzufuhr
Heute ist die Auswahl aber so riesig, dass die Chance sehr groß ist ohne Beratung den falschen Schrank zu kaufen. Das fängt schon alleine bei der Kühltechnik an: Kompressor, Absorber oder doch Thermo-Elektrisch (Peltier)?
Um den richtigen Schrank für sich selber zu finden, sollte man sich selber 5 Fragen beantworten.
Lagern oder Trinkbereit?
Mit dieser Frage finden wir heraus was es für eine Technik sein soll. Der Lagerschrank ist für alle Weinarten, auch Portwein und Champagner, gemacht. Er hält nicht nur die Lagertemperatur von 12 Grad konstant, sondern achtet auch auf die Luftfeuchtigkeit, Frischluft (Kohlenfilter) und vibrationsarmer Betrieb. Der Schrank mit unterschiedlichen Temperaturzonen hält die Weine trinkbereit.
Wie viele Flaschen?
Mit dieser Frage bestimmen wir die Größe des Schrankes. Aufgepasst: Die Flaschenzahl entspricht immer der normalen Bordeauxgrösse (nicht Langhals, Übersee, Magnum usw.)
Wo steht der Schrank?
Mit dieser Frage können wir das Aussehen des Schrankes bestimmen. Wenn er im Wohnbereich stehen sollte, müsste es aus ästhetischen Gründen vermutlich eine Glastür sein. Wenn er im Keller steht reicht meistens eine volle Türe. Die Glastür hat zwar einen UV-Filter… aber trotzdem ist dies nicht ganz so schützend vor Sonnenlicht wie eine volle Türe.
Handling
Soll es sofort auf jede Flasche einzelnen Zugriff geben (Gleitregale) haben oder darf es auch Wein aufeinander sein? Mit Gleitregalen haben wir sofortigen Zugriff auf jede Flasche, kostet aber mehr und wir verlieren an Flaschenkapazität. Mit den Lageregalen stapeln wir die Flaschen aufeinander und wir haben mehr Kapazität.
Budget
Keine unwichtige Frage. Es gibt auch heute noch keinen Weinschrank für 300 Flaschen für 500€. Alleine der Unterschied ob Gleitregale der fixe Regale kann mehrere hundert Euro ausmachen.
Gehen Sie zu einem Experten mit diesen 5 Fragen. Er wird für Sie das richtige Modell finden. Und vor allem ist er auch noch nach dem Kauf für Sie da!
Bildergalerie Weinschrank-Projekte von THE WINECONSULT
Markus Bommer, Selbstständig, Geburtsdatum 6. Mai 1963. Schon in den frühen Jahren habe ich den Genuss zu Wein gefunden. Als andere mit 20 Jahren Bier tranken, habe ich mich bereits dem Hobby Wein gewidmet. Bei meinen ersten Ferienreisen durfte ich mit dem Handel von Wein Geld verdienen! Indem ich auf dem Weg in die Camargue bei Chateauneuf du Pape immer ein paar Flaschen für meine Verwandte und Freunde einlud und diese an sie verkaufte. EuroCave Weinschränke Schweiz war dann schlussendlich die erste Station, wo ich die verschiedenen Techniken und Ausführungen von Weinschränken kennen lernen durfte. 2004 habe ich mit 3 Kollegen die erste Frühjahrsweinmesse in Zürich aufgebaut. Die WEIN 04 war dann auch zugleich mein Sprungbrett in die Selbstständigkeit und das Thema Wein, dass mich nie mehr losgelassen hat. Dies ist heute meine Passion. Weinschränke und alles was mit der Weinlagerung zu tun hat ist meine Berufung. Mit der Gründung der Firma The Wineconsult ist mein letzter Traum in Erfüllung gegangen, denn ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.
Für Mitglieder des WineSTR CLUB gibt es ab einem Bestellwert von 1.500,- Euro noch 6 wunderschöne – von Hand gefertigte, mundgeblasene – Weingläser aus der Reihe Sophienwald Phoenix im Wert von über 200,- € gratis.
Ebenfalls erhalten Mitglieder, ein individuelles Angebot mit bestmöglichem Preis.
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