Wein und weitere Leckereien in der Vinothek Weil Wein by 70469R!, Weinbau Fabian Rajtschan am Freitag, 27.03.202 ab 17:30 Uhr
von WineSTR-Team „Advertorial“
In der Stadt tut sich was. Endecke mit dem WINESTR CLUB AFTERWORK die schicksten Weinbars, die besten Weinkarten und die herzlichsten Gastgeber der Stadt. Der Club schnürt für Mitglieder und Gäste ein Vorteilspaket aus handverlesenen Weinen und Snacks zum Komplettpreis. Von der netten Gesellschaft ganz abgesehen! Diesmal geht es in die Vinothek Weil Wein in Weilimdorf.
Seit Ende 2024 hat Stuttgart-Weilimdorf eine neue Adresse für alle, die Wein nicht nur trinken, sondern erleben möchten. Doch bei Weil Wein geht es um mehr als erlesene Tropfen aus der Stadt – es geht um Begegnungen, Austausch und Geschichten. Und das weit über die Stadtteile Feuerbach und Weilimdorf hinaus. Hinter Weil Wein stehen zwei Persönlichkeiten, die aus unterschiedlichen Welten kommen und doch dieselbe Überzeugung teilen: Genuss entsteht dort, wo Menschen zusammenkommen.
Die Macher von Weil Wein: Nico und Fabian. Foto Weil Wein
Der Gastgeber im Weil Wein
Nico Postelt ist Gastgeber aus Leidenschaft. Viele Jahre war er Hoteldirektor im Landschloss Korntal und verantwortete dort nicht nur den Hotelbetrieb, sondern auch Veranstaltungen, Kulinarik und strategische Entwicklung. Seine Handschrift ist geprägt von Professionalität, Detailverliebtheit und dem Gespür für Atmosphäre. Stationen wie Arosa und Davos in der Schweiz schärften seinen Blick für Qualität und internationale Gastlichkeit. Er denkt Räume immer vom Menschen aus. Wie fühlt sich ein Abend an, wenn Licht, Musik, Wein und Gesellschaft zusammenspielen. Genau dieses Verständnis bringt er in die Vinothek ein.
Der Winzer hinter dem Projekt
Fabian Rajtschan hingegen ist tief verwurzelt in den Reben Stuttgarts. In seiner Familie wird Weinbau bereits in der siebten Generation gelebt. Früh lernte er, dass Wein mehr ist als ein Produkt. Er ist Handwerk, Geduld und Herkunft. Nach Praktika im In- und Ausland studierte er Weinbau und Önologie in Geisenheim, sammelte Erfahrung in Kalifornien und übernahm 2011 das Weingut der Familie. Schon 2014/15 wurde er als Jungwinzer des Jahres ausgezeichnet. Seine Weine stehen für Klarheit, Charakter und einen unverwechselbaren Stil. Mit seiner Marke 70469R! bekennt er sich sichtbar zu seiner Herkunft. Die Postleitzahl ist Statement und Heimat zugleich.
Ein tolles Ambiente in der Vinothek Weil Wein in Weilimdorf. Foto Kai Wunner
WINESTR CLUB AFTERWORK in der Vinothek Weil Wein in Weilimdorf 15.10.2025 ab 17:30
1 Sekt, 5 Weine inklusive selbstgemachter Kleinigkeiten zum Essen:
18:30 Come together mit einem Glas Sekt
2 Weißweine
1 Rosewein
Selbstgemachte Kleinigkeiten
2 Rotweine
Mindestens 10, maximal 24 Teilnehmer*innen.
Preis für Sekt, Wein und selbstgemachte Kleinigkeiten:
Mitglieder WINESTR CLUB 44 € Nichtmitglieder 49 € jew. incl. MwSt.2 Ticketkauf bis zum Freitag, 24.03.26. Mitgliederrabatt per Rabattcode aus Newsletter!
Wir freuen uns auf einen weinseligen Abend mit Euch!
Euer WineSTR-Team
Wichtige Info:
Bei dieser Veranstaltung kann fotografiert werden und die Bilder im Nachgang verwertet werden. Die Verwertung der Fotos ist auf das eigene Magazin, eigene Druckprodukte und eigene Kanäle in den sozialen Medien begrenzt. Das Einverständnis wird mit der Teilnahme gewährt, ist nicht widerrufbar und unbegrenzt gültig.
Eine Weinreise durch Frankreich mit kleinem Zwischenstopp in Spanien
von Kai Wunner
Wir verkosten verschiedene Weine aus unterschiedlichen Regionen die im letzten Jahr von der Redaktion bereist wurden. Topweine und nicht so bekannte Weingüter, jüngere und ältere Weine verpsrechen einen interessanten Abend.
Die exklusive Veranstaltung in kleiner Runde ist etwas für Liebhaber, die besondere Weine zu würdigen wissen und ist auf 10 Teilnehmer begrenzt.
Hier ein paar Bilder der von der Reise die durchaus schon etwas verraten.
Chablis,
Rioja,
Bandol und mehr. Fotos Kai Wunner
Das solltet Ihr wissen…
Freitag 16.01.26
18:30 Treffen mit Sektempfang bei WineSTR in Oberesslingen
19:00 Weintasting mit Vesper
Preis pro Person 50€ für Mitglieder WineSTR CLUB und 60€ für Nichtmitglieder.
7. Weinwanderung des WineSTR CLUB zum Weingut Heid/Fellbach und zur Weinmanufaktur Stuttgart/Untertürkheim ein voller Erfolg
Ein Beitrag von Kai Wunner
Die Weinwanderung führte die zwanzig Teilnehmer von der Stadtbahnhaltestelle Fellbach Lutherkirche erstmal zum Sektfrühstück im Weingut Heid. Danach ging es weiter über den Kappelberg mit Lagen-Quiz und zusätzlicher Weinprobe mit Weinen aus dem Sortiment des WineSTR- Shops zur Weinmanufaktur Stuttgartin Untertürkheim.Dort stand zuerst eine kleine Sektprobe im Sektkeller an, was bei den hohen Temperaturen sehr gut ankam. Deshalb wurde auch die folgende Weinprobe aus dem Verkostungsraum in den kühlen Weinkeller verlegt.
Station 1 Sektfrühstück im Weingut Heid
Nicht zum ersten Mal besuchte der WineSTR CLUB das Weingut Heid. Sommeliere Carolin Hermanns wusste schon beim ersten Besuch zu beeindrucken und schaffte es noch eins oben drauf zu setzen. Dem Wetter angemessen war das sensationelle Frühstück im kühlen Innenhof aufgebaut. Bei schlechtem Wetter wäre die Räumlichkeiten der neuen Vinotheks eine tolle Alternative gewesen. Nach dem zwei Sekte ausgeschenkt waren, wurde erst einmal ausgiebig gefrühstückt. Alle Teilnehmer waren von der liebevollen Speiseauswahl begeistert. Im Anschluss wurde mehrere Weine aus dem Sortiment des Weinguts verkostet, die von Carolin informativ vorgestellt wurden. Getragen von der Begeisterung über die Weine gab es dann auch noch zwei Bonusweine zusätzlich für die Teilnehmer. Versorgt mit einem kleinen Quiz über die Fellbacher Weine und das Weingut machts sich die Gruppe dann auf den Weg in Richtung Kappelberg.
Ein tolles Frühstück im Weingut.
Sommeliere Carolin Hermanns stellt Weine des Weinguts vor. Fotos Kai Wunner
Station 2 Rastplatz am Fuß des Kappelbergs
Glücklicherweise bot der schöne Rastplatz am Fuß des Kappelbergs installierten Sonnenschutz für die Teilnehmer. Das half, die von mir im Kühlrucksack mitgebrachten Weine aus dem Sortiment von WineSTR, kühk servieren zu können. Neben dem Verkosten der leckeren Weine wurd noch die gemeinsam die Antorten aus dem Quiz von Carilon beantwortet, was nicht nur informativ, sondern auch kurzweilig war. In Anbetracht der immer weiter steigenden Temperaturen verzichten wir auf den Aufstieg zum Kappelberg und suchten den direkten Weg nach Untertürkheim.
Kleine Zwischenweinprobe beim Rastplatz am Fuß
des Kappelbergs. Fotos Kai Wunner
Station 3 Sektkeller der Weinmanufaktur Stuttgart
Mit dem ehemaligen Luftschutzbunker hat die Weinmanufaktur Stuttgart einen perfekten Ort zur Reifung und Lagerung Ihrer Sekte gefunden, erklärte uns Gastgeberin Saskia Wörthwein. Als Geschäftsführerin / Vorstandssprecherin der Genossenschaft nahm sie sich persönlich die Zeit, den Nachmittag für unsere Gruppe zu moderieren. In den beeindruckenden und vor allem angenehm kühlen Räumlichkeiten war die Sektprobe beeindruckend vorbereitet. Neben dem spannenden Sekt, interessanten Informationen gab es noch eine Einführung in die Kunst die Sektflasche mit dem Säbel zu öffnen, was von einer Teilnehmerin der Gruppe ausprobiert werden durfte. Im Anschluss ging es auf dei andere Straßenseite zur Führung durch das Weingut. Bei der Führung gab es interessante Informationen nicht nur über die Weinherstellung. Mit großer Kompetenz gab die Gastgeberin auch Einblicke die aktuellen önologischen und wirtschaftlichen Problematiken der Weinerzeuger.
Sektprobe mit Säbel im stilvollen Ambiente des Sektkellers der Weinmanufaktur Stuttgart. Foto Kai Wunner
Das im Seminarraum geplante Weintasting wurde kurzerhand in den kühlen Weinkeller verlegt. Dort gab es neben den spannenden Weinen auch ein leckeres Vesper für die Teilnehmer. Da die Gastgeberin und die Gäste gemeinsam soviel Spaß hatten, ging es im Anschluss noch in die Vinothek um weiteres Probieren aus dem Bestand an offenen Flaschen zu ermöglichen. So konnten sich alle Teilnehmer ein umfassendes Bild des interessanten Sortiments der Weinmanufaktur Stuttgart machen. Weinselig war dann der kurze Weg zu S-Bahn Untertürkheim der Abschluss einer tollen Weinwanderung.
Ein Beitrag aus der Serie Videos aus der Hosentasche in Kooperation mit der Uni Hohenheim
Ein Beitrag von Jule Schneck
Seit November 2022 bereichert ein besonderer Ort die Stadt Spaichingen: À Propos Feinkost – ein Laden, der mehr ist als nur eine Verkaufsstelle für französische Spezialitäten. Wer das Geschäft betritt, taucht ein in eine kleine französische Welt, in der der Alltag für einen Moment Pause macht.
Das Konzept ist klar: Genuss steht im Mittelpunkt. Besucherinnen und Besucher können sich Zeit nehmen, vor Ort verweilen und ausgewählte französische Köstlichkeiten probieren – ganz wie bei einem Kurzurlaub im Nachbarland. Das liebevoll zusammengestellte Sortiment reicht von edlen Weinen über aromatische Käsesorten, Fisch- und Fleischspezialitäten bis hin zu feinen Aufstrichen und duftenden Seifen.
Die Auswahl der Produkte erfolgt mit viel Sachverstand. Besonders bei den Weinen wird nichts dem Zufall überlassen: Die Inhaberin arbeitet eng mit einem französischen Sommelier zusammen, der seit Jahren in Deutschland lebt und ein feines Gespür für die Vorlieben des deutschen Marktes entwickelt hat. Das Ergebnis ist eine kleine, aber hochwertige Kollektion von kraftvollen Rotweinen bis hin zu eleganten Weißweinen, stets ergänzt durch passende Häppchen, die den Geschmack unterstreichen.
Doch À Propos versteht sich nicht allein als Feinkostgeschäft. Es ist ein Ort der Begegnung, ein Treffpunkt für Genießerinnen und Genießer. Wer hierherkommt, schätzt nicht nur die Qualität der Produkte, sondern auch das besondere Flair. Das französische Lebensgefühl ist spürbar im Ambiente, im persönlichen Austausch und in der Philosophie des Hauses.
À Propos Feinkost – wo Wein, Geschmack und französische Lebensart aufeinandertreffen. Ein Ort für Menschen, die Genuss und Authentizität suchen und ein Stück Frankreich mitten in Spaichingen entdecken möchten
Video Wein #3: Ein Hauch Frankreich in Spaichingen – À Propos Feinkost lädt zum Genießen ein
Ein Video von Jule Schneck
Quelle KOWI-TV – Universität Hohenheim
Autoreninfo:
Jule Schneck
Sie studiert seit dem Wintersemester 2023/2024 Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim. Wenn sie nicht gerade an der Uni ist, verbringt sie ihre Zeit am liebsten draußen – ob beim Wandern, Skifahren, Rennradfahren oder Joggen. Die Berge und die Natur sind ihr absoluter Wohlfühlort. Außerdem liebt sie es, neue Orte zu entdecken und zu reisen. Neben dem Studium engagiert sie sich mit viel Kreativität für den Social-Media-Auftritt der Garde, in der sie selbst tanzt.
Foto Jule Schneck
Hinweis: Der Beitrag entstand im Rahmen der Lehrveranstaltung „Praxis- und Schlüsselkompetenzen: Filme aus der Hosentasche – Videos drehen mit dem Smartphone“. Für die Inhalte, die sowohl nachrichtlich oder auch werblich sein können, sind die jeweiligen im Beitrag genannten Autoren (Studierende) verantwortlich. Die Universität Hohenheim steht in keiner Verbindung mit den in den Beiträgen gezeigten Unternehmen, Organisationen, Personen, Produkten oder Dienstleistungen.
Ein Beitrag aus der Serie Videos aus der Hosentasche in Kooperation mit der Uni Hohenheim
Ein Beitrag von Anna Martha Stadler
Drei Jahrzehnte. Eine Leidenschaft. Ein Mann mit Geschmack. Peter Roder hat sein Hobby zum Beruf gemacht – und lebt seit 30 Jahren seine Passion für edle Tropfen. In seiner Weinhandlung „Karaffe des Weinhaus an der Linde“ erzählt jede Flasche eine Geschichte, und Peter Roder kennt sie alle.
Was als gemeinsames Abenteuer mit einem Freund begann, wurde zu einer Lebensaufgabe voller Genuss, Hingabe und einem feinen Gespür für Trends. Ob italienischer Rotwein, deutscher Riesling oder ein handverlesener Grappa – Peter findet für jeden Gaumen das Richtige. Begleiten Sie einen Mann, der mehr als Wein verkauft: Er schenkt Lebensfreude ein – Glas für Glas. Ein Film von Anna Martha Stadler über Leidenschaft, Geschmack und das erfüllte Leben eines Weinhändlers.
Impressionen Weinhandlung „Karaffe des Weinhaus an der Linde“. Foto Anna Martha Stadler
Das eigene Hobby zum Beruf machen ist für Viele ein Traum, doch nur die Wenigsten haben das Glück, dass er auch Realität wird. Dazu gehört Peter Roder, der seit 30 Jahren seine Passion als Weinhändler lebt. Eine lange Reise, die von seiner ersten Begeisterung für Wein bis zu seiner eigenen Weinhandlung „Karaffe des Weinhaus an der Linde“ führt.
Impressionen Weinhandlung „Karaffe des Weinhaus an der Linde“. Foto Anna Martha Stadler
Was seine Weinhandlung so besonders macht? Peter bietet seinen Kunden nicht nur ein vielfältiges Sortiment an Weinen, Spirituosen, Sekt, Likören, Bränden und Feinkost an. Die Besonderheit ist seine Expertise und sein feines Gespür, mit dem er für jeden Kunden den richtigen Wein findet.
Nach 30 Jahren als Weinhändler stellt Peter fest, wie sich die Trends in der WeinBranche stetig verändern. Eins ist klar: langweilig wird es nie!
Impressionen Weinhandlung „Karaffe des Weinhaus an der Linde“. Foto Anna Martha Stadler
Video Wein #2: Wenn das Hobby zum Beruf wird – Peter Roder ist seit 30 Jahren Weinhändler
Ein Video von Anna Martha Stadler
Quelle KOWI-TV – Universität Hohenheim
Autoreninfo:
Anna Martha Stadler
Sie studiert seit 2023 Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim und arbeitet als Werkstudentin in der PR-Agentur echolot public relations. Ihre Freizeit verbringt sie gerne in der Natur oder mit ihren Freunden und Familie. Außerdem hat sie großes Interesse am Reisen, Mode und der Kulinarik verschiedener Länder, besonders der mediterranen Küche. Im Rahmen des Moduls “Filme aus der Hosentasche” beschäftigte sie sich das erste Mal ausführlicher mit dem Thema Wein.
Foto Anna Martha Stadler
Hinweis: Der Beitrag entstand im Rahmen der Lehrveranstaltung „Praxis- und Schlüsselkompetenzen: Filme aus der Hosentasche – Videos drehen mit dem Smartphone“. Für die Inhalte, die sowohl nachrichtlich oder auch werblich sein können, sind die jeweiligen im Beitrag genannten Autoren (Studierende) verantwortlich. Die Universität Hohenheim steht in keiner Verbindung mit den in den Beiträgen gezeigten Unternehmen, Organisationen, Personen, Produkten oder Dienstleistungen.
Golf, Wein, Hotel, Castell und Casino – perfekte Adresse für Golf- und Weinreisen an der Costa Brava
von Kai Wunner
Im Herzen des Empordà gelegen, gerade mal ein kurze Fahrt von der französchen Grenze oder der Costa Brava entfernt, ist der Golf Club Peralada wie gemacht für unsere Serie „Golf trifft Wein“.Ein wunderschöner Golfplatz mit 5-Sterne-Hotel, ein Castell mit Sterne-Restaurant, Casino, Museum. Dazu kommt noch ein namhaftes Weingut im benachbarten Hofgut. In Peralada kommt wirklich alles zusammen, was dem Genießer und Golfspieler gefällt. Diese Gegend vereinigt das Beste des Empordà – die Landschaft, den Duft der Felder, den Tramuntana-Wind, der den Charakter der Menschen geformt hat. Alles in allem ein lohnendes Ziel für Golf- und Weinreisen.
Der Großvater Miguel der drei Geschwister Mateu, die für die Peralada-Gruppe die Verantwortung tragen, erworb 1923 das Castell Peralada. Die Faszination für die einzigartige Lage zwischen dem Mittelmeer und den Pyrenäen war der Anlass für diese Entscheidung. Seine Entschlossenheit galt von Anfang an dem Ziel das Weingut das kulturelle Erbe des Castells wiederzubeleben, was sich unter anderem im Musikfestival auf Castell Perelada wiederspiegelt.
Das Weingut Perelada
Die Bodega Perelada ist wesentlicher Bestandteil der Firmengruppe, das eine große Vergangenheit mit einer visionären Zukunft verknüpft. Mit einer Weintradition, die mehr als sechs Jahrhunderte zurückreicht, produziert Perelada Weine mit eigener Persönlichkeit und Präsenz, die auf allen fünf Kontinenten ausgezeichnet wurden. Die neue Weinkellerei ist ein weiterer Schritt auf diesem Weg zur Exzellenz. Sie wurde von RCR Arquitectes, den Gewinnern des Pritzker- Architekturpreises 2017, entworfen und ist die erste in Europa mit der LEED-Gold-Zertifizierung, der weltweit strengsten Nachhaltigkeitszertifizierung.
Das Weingut Perelada auf dem Gelände des ehemaligen Gutshofs. Foto Grup Peralada
Wir trafen uns mit Leonora, die als ausgezeichnet Weinkennerin für die internationele PR des Weinguts zuständig ist. Es wurde ein unvergesslicher Tag in einem Weingut mit einer besonderen Vision und Philosophie, mit einer unglaublichen Fülle an Informationen, die von Leonora auf Ihre ganz eigene warmherzige Art überliefert wurden. In jahrelanger Planung durch RCR Arquitectes in Abstimmung mit der Familie Mateu, wurde der Neubau des Weinguts auf das Gelände des ehemaligen Gutshofes integriert. Dabei ist die historische Tradition des Geländes mit den Aspekten der Natur und der Landschaft verwoben worden. Bis ins kleinste Detail wurde ein Weingut geschaffen, dass mit optimalen Arbeitsbedingungen, wie einer Vertikal-Kelter und weiteren modernen Kellertechniken, die besten Rahmenbedingungen für die Herstellung von Weinen in bester Qualität schafft.
Das Weingut auf dem ehemaligen Gutshof. Foto Grup Peralada
Blick auf die Kellerei. Foto Kai Wunner
Blick vom Hof des Weinguts. Foto Kai Wunner
Um die Bedeutung der Geschichte und der historischen Stätte gerecht zu werden und diese angemessen an den Besucher vermitteln zu können, wurde ein Konzept umgesetzt, dass den Besucher an allen Produktionsschritten teilhaben lässt ohne den Betrieb zu stören. In einem ehemaligen Auditorium wurde ein Kinosaal geschaffen, der den Besuchern einen ersten Überblick über die Philosophie der Familie und des umsetzenden Archtitekturbüros gewährt. Für die Besichtigung der Kellerei wurde eine Zwischenebene im gesamten Gebäude geschaffen, in der die Besucher als erstes das Terroir der fünf verschiedenen Fincas mit ganz unterschiedlichen Rebgärten, in denen Perelada Wein herstellt, in Form von echtem Boden gezeigt wird. Diese in Ihrer Beschaffenheit so völlig unterschiedlichen Beispiel-Terroirs werden jeweils mit einem Film über die Besonderheiten der jeweiligen Finca und Ihrer Weinberge illustriert.
Das Terroir im Bild und im Nachbau am Boden. Foto Kai Wunner
Das Terroir von Finca Malaveina . Foto Kai Wunner
Das Terroir von Finca Garbet. Foto Kai Wunner
Das Terroir im Bild und im Nachbau am Boden. Foto Kai Wunner
Das Terroir im Nachbau am Boden. Foto Kai Wunner
Das Terroir im Nachbau am Boden. Foto Kai Wunner
Die Tour führt weiter durch alle Bereiche der Vertikal-Kelter, in der die Schritte der Weinbereitung mit Hilfe der Schwerkraft erfolgen, wodurch das Pumpen des kostbaren Rebensafts entfällt und die Qualität des Weins gefördert wird. Nach der Station der Weinbereitung, geht der Weg über die verschiedenen Stationen der Weinreifung hinweg. Der Anblick von Stahlfässern, verschiedensten Holzfassarten bis hin zum Ausbau in modernen Betontanks steht für das Ziel besten Weine zu bereiten und alle Möglichkeiten des modernen Winemaking zu nutzen, ohne dabei die Tradition zu vernachlässigen.
Barriquefässer. Foto Kai Wunner
Barriquefässer. Foto Kai Wunner
Betonfässer. Foto Kai Wunner
Im Anschluss an das Kellereigbäude führt der Weg wieder in die ehmaligen Gebäude des Gehöfts, die zu Tastingräumen, Weinshop und einer Weinbar, dem Celler 1923, umgewidmet wurden. Bei einem umfangreichen Tasting zeigte uns Leonora ein Teil-Spektrum der Weine von Perelada, die dann auch freundlicherweise unser Essen in der Weinbar begleiteten. Diesen köstlichen Abschluss einer Führung durch das Weingut sollte man auf keinen Fall Fall verpassen.
Flaschenlager. Foto Kai Wunner
Ein Oldtimer der eigenen Marke der Peralada Gruppe im Verkaufsraum ausgestellt. Foto Kai Wunner
Einer von mehreren Tastingrooms. Foto Kai Wunner
Das önogastronomische Restaurant, eine optinale Verbindung von Wein und Essensgenuss, basiert auf den kulinarischen Vorschlägen des Küchenchefs Paco Pérez. Spezialitäten aus dem Empordà, Wurstwaren aus Girona oder Käseplatten von Toni Gerez wurden kreiert, um mit den Weinen aus Perelada zu harmonieren. Ein perfekter Abschluss mit Gaumenfreuden und dem Blick auf die Landschaft des Empordà.
Vorspeise Salat mit Vesperplatte. Foto Kai Wunner
Zwischengang Linsensuppe. Foto Kai Wunner
Hauptgang Seehecht. Foto Kai Wunner
Desert Creme Caramel mit Sahne. Foto Kai Wunner
Die Geschäftsfeld Wein der Peralada Gruppe enthält neben den Perelada Weinen aus der D.O. Empordà noch die Sektkellerei Perelada Cavas aus dem Weinabaugebiet Cava und mittlerweile vielen weiteren Weingüter in anderen renommierten Anbaugebieten (D. O.) in Spanien.
Dazu gehören neben Oliver Conti im Empordà, J. Chivite Family Estates und Gran Feudo im Navarra, Casa Gran del Siurana im Priorat, Viña Salceda im Rioja, La Melonera im Ronda, Dominio de Elbio im Ribera del Duero und schließlich die Sektkellereien Privat Organic Cavas im Cava und Celler del Pescador im Empordà.
Finca Garbet. Foto Grup Peralada
Der Golf Club Perelada
Das Grün von Loch 18 mit dem Hotel im Hintergund. Foto Grup Peralada
Der Golf Club Peralada ist ein hervorragender 18-Loch Par 71 Parkland-Kurs mit einer Länge von 6071 m und 4 Abschlägen pro Loch. Jordi Soler i Peix hat einen überwiegend ebenen Platz gezeichnet, der mit seinen wenigen Hängen, seinen Seen, Bäumen und saftigen, gepflegten Gärten, für Spieler aller Stärken bestens geeignet ist. Er fügt sich hervorragend in seine Umgebung ein und ist die Heimat zahlreicher Wassertiere und Vogelarten. Für den Natur- und Umweltschutz wird viel getan, denn dieser Platz war der erste in Europa, der das EU Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) Zertifikat erhalten hat. Die Wahl des Signature-Hole fällt schwer. Das spektakuläre PAR 3 der 6, steil von einem aussichtsreichen Hügel hinab. Oder die Spielbahn 9, ein PAR 3 verteidigt von einem Bunker und Wasser rechts und hinter dem Grün, garniert mit einem tollen Blick auf das Hotel und die Pyrenäen. Mir persönlich gefällt aber auch die Spielbahn 16 sehr gut, ein langes PAR 4, bei dem der zweite Schlag über den See auf das Grün deutlich leichter fällt, wenn man einen geraden langen Drive gespielt hat. Ansonsten wird es schwer an den Bäumen vorbei über den See zu kommen. Das abschleißende PAR 3 der 18 ist ein weiteres Highlight, dass einen Schlag über den See erfordert.
Loch 13 mit Blick auf das Castell und die Pyrenäen. Foto Grup Peralada
Das 19. Loch mit seiner Terrasse ist mit seinen Blicken auf die Landschaft des Empordà nicht nur schön gelegen, sondern steht auch für eine sehr gute Küche. Schon beim Greenfee kann man das Menü günstig mitbuchen, was man nur empfehlen kann. Ein echtes Highlight war das am Tisch zubereitete Tatar. Das Zelebrieren der Zubereitung wurde nur noch vom Geschmack übertroffen!
Hotel Perelada Wine Spa & Golf 5*– direkt am Golfplatz
Das einzigartige und exklusive Boutique-Hotel befindet sich im Herzen des Empordà mit einem wunderschönen Blick auf die Pyrenäen. Komfort, Eleganz und Ruhe kennzeichnen alle Bereiche und Zimmer aus. Es bietet beste Voraussetzungen für eine Mischung aus Golfurlaub und Weingenuss mit seinen 64 exklusiven und harmonischen Zimmern und Suiten, die in ihrer luxuriösen Ausstattung keine Wünsche offen lassen. Mit mediterranener Küche im L’OLIVERA RESTAURANT wird die lange Tradition der Kulinarik neu interpretiert. Dabei wird besonders der wahren Essenz der mediterranen Küche Ausdruck verliehen. Küchenchef Paco Pérez präsentiert ein Angebot anzeitgenössischen Gerichten unter Verwendung der besten Produkte aus dem Meer und den Bergen des Empordà.
Foto Grup Peralada
Der Wellness-Bereich Wine & Spa zeigt deutlich den Bezug zum Wein in seinen Anwendungen, werden doch Trauben und Weinprodukte verwendet. In Räumlichkeiten, die vom Stil her an altrömische Badekultur bis hin zu einem mittelalterlichem Kloster erinnern, können sich Körper, Geist und Seele sich in völliger Harmonie in einer Oase voller Sensationen und Entspannung vereinen. Ein Außenpool und Fitness-Raum runden das Angebot ab.
Foto Grup Peralada
Foto Grup Peralada
Castell, Museum, Sterne-Restaurant, Casino und Festival
Das Castell aus dem 14. Jahrhundert beherbergt neben dem Sterne-Restaurant CASTELL PERELADA das „Museu del Castell de Peralada“, ein Casino und ist Veranstaltungsort für das PERELADA FESTIVAL
RestaurantCastell Perelada
Im Sterne-Restaurant präsentiert Chef Javi Martinez in Zusammenarbeit mit dem Maître und Sommelier Toni Gerez ein exquisites Angebot der Haute Cuisine. Für ihre Neuinterpretation der katalanischen Küche erhielten sie einen Michelin-Stern und zwei Sonnen des Gastronomie-Führers „Guía Repsol“. Bekannt ist das Restaurant auch für seinen berühmten Käsewagen, der zu den besten des Landes gehört.
El museo del Castillo de Peralada
Zu diesem bedeutenden Kulturerbe gehören das Kloster und die im gotischen Stil erbaute Kirche Carme, die Glas- und Keramiksammlungen, das Weinmuseum, die außergewöhnliche Klosterbibliothek Carme und die Ausstellung Hispano Suiza, ein vom Urgroßvater der heutigen Besitzer von Perelada gegründetes Automobilunternehmen.
CASINO PERELADA
Dieses einzigartige Casino befindet sich im Schloss Perelada. Jeder einzelne Winkel seiner Räume atmet Geschichte und ist der Inbegriff von Eleganz und Raffinesse. Zu der großen Angebotsvielfalt gehören American Roulette, französisches Roulette, Black-Jack und Poker sowie eine große Auswahl an Spielautomaten.
PERELADA FESTIVAL
Das Musikfestival Perelada, dass jedes Jahr in den Gartenanlagen des Castells stattfindet, hat sich als eins der in Europa renommiertesten Festivals konsolidiert. Viele der bedeutendsten internationalen Opern- und Tanzstars begeistern Jahr für Jahr unter dem Sternenhimmeldes Empordà.
Das Schloss zu den Festspielen. Foto Grup Peralada
Die Region Empordà
Über Peralada hinaus ist die ganze Region mit einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten ausgestattet. Ob es die kulinarischen Höhepunkte in Girona, das Dali-Museum in Figueras, Cadaqués mit der unglaublich schönen Landschaft des Cap de Creus sind, es ist gar nicht möglich all die Sehenswürdigkeiten aufzuzählen, die man kurzer Zeit zu erreichen kann. Neben den Golfplätzen von Torremirona, Emporda Golf, Pals und PGA Catalunya, gibt es zahlreiche weitere Golfplätze zu erkunden. Zusammenfassend ist es eine wunderbare Region für einen Golfurlaub, die dank des milden Klimas insbesondere in der Übergangszeit zwischen Sommer und Winter ein ideales Golf- und Weinreiseziel ist.
Der Leuchtturm am Cap de Creus bei Cadaques. Foto Kai Wunner
Die wilde Landschaft der Namensgebenden Costa Brava am Cap de Creus. Foto Kai Wunner
Foto Kai Wunner
Der Leuchtturm mit dem Restaurant. Foto Kai Wunner
Blick vom Cap de Creus gen Cadaques. Foto Kai Wunner
Abendstimmung in Cadaques. Foto Kai Wunner
Weitere Informationen findet man unter den nachfolgenden Links:
Kai Wunner, Unternehmer im Einzelhandel, Jahrgang 1967, verheiratet, 2 Kinder.
Kommt aus Stuttgart und seine beiden großen Hobbies sind Wein und Golf. Seit seiner Ausbildung zum dualen Betriebswirt im Einzelhandel dem Thema Wein verbunden und dieses ist immer im Herzen geblieben, auch wenn sich das Sortiment in seinen Einzelhandelsbetrieben mittlerweile der Versorgung von Tieren aller Art widmet. Er hat bei der VINOPHILIUM Wine Academy die Fortbildung des Wine & Spirit Education Trust WSET mit dem Level II abgeschlossen, die auf dem Niveau Assistent Sommelier liegt. Seine Artikel sollen einen einfachen Zugang zum Thema Wein ermöglichen, ohne den Anspruch des großen Experten zu erheben. Er ist Mitgründer des 2013 entstandenen Online-Golfmagazins GolfSTR. Mit WineSTR wird das Konzept nun auf den Wein übertragen. So soll eine regionale Community für Weinliebhaber in der Metropolregion Stuttgart und gerne darüber hinaus entstehen.
Mit dem WineSTR CLUB ist eine Gemeinschaft entstanden, die gemeinsamen Spaß und Vorteile für die Mitglieder schafft.
Vor den Toren Stuttgarts, im malerischen Rohracker, wird eine alte Weinbau-Tradition mit neuem Leben erfüllt. Anstatt auf Maschinen und moderne Technik zu setzen, wird hier noch Weinbau betrieben wie vor 100 Jahren: von Hand, in Einklang mit der Natur und mit einem tiefen Respekt vor der historischen Kulturlandschaft. In den steilen Mauerterrassen wird mit viel Mühe und Hingabe gearbeitet, um nicht nur Wein, sondern ein Stück Heimat zu bewahren.
Hier wird deutlich, dass große Weine nicht nur aus berühmten Weinregionen kommen können, stattdessen auch vom linken Neckarufer, wo die Menschen mit Leidenschaft und handwerklichem Können Weinbau betreiben. Ohne Herbizide und Insektizide, dafür mit organischem Bio-Dünger und der Einsaat von Wildkräutern, wird der Artenreichtum gefördert und ein nachhaltiger Weinbau gesichert.
Steilllagen im Dürrbachtal. Foto Sebastian Schiller
Crowdfunding als Finanzierung
Realisiert wurde das Projekt mithilfe von Crowdfunding, wodurch eine engagierte Gemeinschaft die Herstellung eigener Weine erst ermöglichte. Heutzutage gibt es die Option zum Beispiel in Form einer Rebstock- oder Schafpatenschaft mitzuwirken. In den Weinbergen sind nämlichen Schafe zu Hause, die als Helfer zur nachhaltigen Bewirtschaftung beitragen. Zudem haben alle Interessierten die Chance, aktiv beim Weinbau mitzuwirken und den gesamten Prozess vom Rebstock bis zur fertigen Flasche hautnah mitzuerleben.
“ Rebstockpatenschaft … da wird man immer wieder eingeladen im Patenschaftsweinberg mitzuhelfen, um wirklich zu sehen, wieviel Arbeit dahintersteckt, um die Traube bis zur Reife zu führen.“
Winzer Sebastian Schiller
Winzerhelfer im Einsatz. Foto Sebastian Schiller
Podcast Wein #14: Weinbau mit Tradition und Gemeinschaft
Hohenheimer Studierende machen einen Podcast rund um das Thema Wein
von Hans-Peter Archner und Rainer Bluthard
Ist Wein gesund? Was sind PIWI-Weine? Welches Zubehör ist eigentlich ein „Must have“ für einen Weinliebhaber? Was zeichnet eine „Besenwirtschaft“ aus? Und wie kam der Wein überhaupt nach Stuttgart? Über diese und weitere Themen haben sich Hohenheimer Studierende der Kommunikationswissenschaft für den neuen Podcast bei Experten und auf der Straße umgehört. Sogar bis China führte ein Interview.
Denn selbst im Fernen Osten beschäftigt man sich mehr und mehr mit der Weinregion rund um die Hänge und Steillagen von Neckar und Rems. Es geht nämlich auch um die gegenwärtigen und zukünftigen Chancen des „Württembergers“. Und um die Zukunft von Rebsorten, die Strategien der Winzerinnen und Winzer, die in ihrer Ausbildung in der ganzen Welt herumgekommen sind und wieder in und um Stuttgart gelandet sind. Sie bauen an, pflegen, hegen und keltern aus Überzeugung und Leidenschaft – aus Liebe zum Wein und zu ihrer Heimat, des Weinanbaugebiets der arbeitsintensiven Steillagen. Sie ernten nicht nur immer wieder qualitativ hochwertige Weine mit immer niveauvolleren Cuvées, sondern sie ernten auch mehr und mehr nationale und internationale Preise dafür.
Ins kalte Wasser geworfen lernen die Studierenden schnell das Schwimmen. Es ist für sie die Einbahnstraße in den Journalismus.
Rainer Bluthard, freier Journalist und staatl. gepr. Techniker
Die Podcastserie zeigt aber auch auf, dass anerkannte Qualität für das Bestehen einer Branche nicht ausreicht: Wie sehen Marketingstrategien von der Region bis Übersee aus, welche Rolle spielt die Politik auch im Rahmen der EU, und wie sehen Überlebensstrategien der oft traditionsreichen Familienbetriebe aus. Denn es geht nicht nur um Anerkennung und Erfolg, es geht auch darum, ein Handwerk für die Region zu bewahren, welches jahrhundertelang in Stuttgart die wichtigste Einnahmequelle darstellte und längst als Kulturgut für die Menschen unverzichtbar geworden ist.
Praktischer Journalismus – vom Thema zum Podcast
Am Anfang stand allerdings zuerst das Thema „Wein“. Die Studierenden zerlegten dieses Thema dann in einzelne Facetten, um möglichst viele verschiedene Podcasts zu produzieren. So wie für andere Studierende der vergangenen und zukünftigen Semester geht es im Rahmen der Kommunikationswissenschaften der Universität Hohenheim darum, von profunder Theorie und Forschung die Kennnisse im journalistischen Alltag umzusetzen: Mit Themen, die Relevanz und nach Möglichkeit einen starken regionalen Bezug haben.
Der Wein mit seiner wirtschaftlichen, kulturellen, regionalen und alltäglichen Bedeutung für die Menschen eignet sich hervorragend für einen solchen Themenschwerpunkt. Zumal durch die Kompetenz und Expertise von WineStR wichtige Anregungen in die Redaktionskonferenz der Studierenden einflossen. Und sie konnten natürlich auch auf die Experten*innen von WineSTR für die Recherche und die vielen Fragen zurückgreifen: zum Beispiel um eine Übersicht über die Winzerinnen und Winzer der hiesigen Weinlagen zu bekommen.
Foto Joe007 über Pixabay
Zehn Studierende kümmerten sich jeweils individell um die wichtigsten Einzelaspekte, aber stimmten alles in der Gruppe ab, um ein möglichst informatives und unterhaltsames „Gesamtbild“ des Weins aus Stuttgart zu erstellen. Ganz nach dem Motto „aus der Praxis für die Praxis“ lernten sie in dem Kurs das Handwerkszeug des Radio- und Onlinejournalismus. Etwa die moderne Technik, so die Feinheiten beim Aufnehmen und das Schneiden der vielen Originaltöne aus Umfragen und Expertenmeinungen. Gleichzeitig das Herangehen an den „Content“, also die redaktionelle Besprechung vorher, das Erlernen der richtigen „Interviewtechnik“, um möglichst die besten „O-Töne“ zu erhalten, den Aufbau eines Beitrages oder das richtige Texten einer Hörsprache. Immer an ihrer Seite: Hans-Peter Archner und Rainer Bluthard.
Übersicht der veröffentlichten und geplanten Podcasts zum Thema Wein
Freier Journalist mit Studium der Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften an der Universität Stuttgart, kümmert sich zusammen mit Rainer Bluthard seit mehr als dreißig Jahren um die „journalistische Praxis“ an der Universität Hohenheim. Er war ebenso Programmchef von SDR3, dem „Radio für den wilden Süden“ wie anschließend von SWR1 Baden-Württemberg. Er leitete das „SWR Fernsehen Baden-Württemberg“ und beschäftigte sich gleichzeitig als stellvertretender Landessenderdirektor mit der multimedialen Gegenwart und Zukunft des Journalismus.
Hans-Peter Archner – Foto H.-P.A.
Rainer Bluthard
Freier Journalist, staatl. gepr. Techniker und seit 1992 Medientechniker an der Universität Hohenheim. Er krabbelte schon als Baby durch den Bandsalat im Tonstudio seines Vaters, lernte schon früh das Schneiden von Tonbändern und durfte sein Hobby zum Beruf machen. Er ist bis heute mit Herz und Seele in der Medienpraxis.
Interessante Aussagen von Weinexperten gibt es oft zu lesen. Zu einem oder anderem, mehr oder weniger wichtigen Thema rund um den Wein. In unserer neuen Rubrik “Experten-Extrakt – intime Fragen an Weinkenner” wählen wir bewusst einen anderen Ansatz. Ungewöhnliche Fragen, die das eine oder andere Detail der gefragten Weinpersönlichkeit hervorlocken sollen. Heute die Dritte Ausgabe mit Oliver Zeter – Top-Winzer aus der Pfalz, der es trotz später Berufungschafft, nicht nur mit einer Rebsorte zu überzeugen. Seine Produktvielfalt überzeugt auch in allen Qualitätsstufen. Viel Spaß dabei!
1. Seit wann beschäftigst Du dich mit Wein und was war der Auslöser?
Seit 1981, der Beginn meiner Lehre zum Winzer.
2. Was macht an Deinem Job besonders viel Freude?
Die Möglichkeit Wein zu „gestalten“ und die Freude wenn dieser Menschen begeistert.
3. Wein als Speisenbegleitung oder einfach nur genießen?
Beides.
4. Was ist Dein Lieblingswein?
Den gibt es nicht, bzw. davon gäbe es zu viele.
5. Was macht für Dich großen Wein aus?
Wenn er mich vereinnahmen und in seinen Bann ziehen kann.
6. Was war dein schönster Weinmoment?
Da gab es so viele……..
7. Was kann Dich beim Weingenuss stören?
Alles was stört, also Gerüche, Geräusche, aber auch Besserwisser oder ignorante Menschen.
8. Wie lautet die Schlagzeile zu Deinem persönlichen Weinerlebnis?
Sorry…
9. Welches sind Deine 3 Lieblingsweingüter und warum?
Sorry…
10. Was ist Dein Traumwein, den Du noch probieren möchtest?
Sorry…
11. Was ist dein Lieblings-Weinreiseziel?
Katalonien (Spanische und französische Seite), Burgund, Südafrika
12. Was trinkst du nach der Weinprobe?
Wein, was sonst😉?
Oliver Zeter für WineSTR
Amphoren in Oliver Zeters Weinkelller. Foto Kai Wunner
Winzer Oliver Zeter Links mit dem Autor, Foto Kai Wunner
Zum Autor:
Kai Wunner
Kai Wunner, Unternehmer im Einzelhandel, Jahrgang 1967, verheiratet, 2 Kinder.
Kommt aus Stuttgart und seine beiden großen Hobbies sind Wein und Golf. Seit seiner Ausbildung zum dualen Betriebswirt im Einzelhandel dem Thema Wein verbunden und dieses ist immer im Herzen geblieben, auch wenn sich das Sortiment in seinen Einzelhandelsbetrieben mittlerweile der Versorgung von Tieren aller Art widmet. Er hat bei der VINOPHILIUM Wine Academy die Fortbildung des Wine & Spirit Education Trust WSET mit dem Level II abgeschlossen, die auf dem Niveau Assistent Sommelier liegt. Seine Artikel sollen einen einfachen Zugang zum Thema Wein ermöglichen, ohne den Anspruch des großen Experten zu erheben. Er ist Mitgründer des 2013 entstandenen Online-Golfmagazins GolfSTR. Mit WineSTR wird das Konzept nun auf den Wein übertragen. So soll eine regionale Community für Weinliebhaber in der Metropolregion Stuttgart und gerne darüber hinaus entstehen.
Mit dem WineSTR CLUB ist eine Gemeinschaft entstanden, die gemeinsamen Spaß und Vorteile für die Mitglieder schafft.
Reingeschmeckt – Gastronomien nicht nur rund um Stuttgart
von Kai Wunner
Eine Kombination aus kreativer Frischeküche und saisonalen Produkten auf Grundlage der „Nouvelle Cuisine“. Das Ganze in einer Wohlfühlatmosphäre in einer Original-Architektur im Jugendstil von 1902. Entweder innen oder im Gastgarten werden Geschmackserlebnisse mit sinnlichen Genüssen kombiniert. Küchenchef Gero Schweizer hat 2017 das Restaurant mit dem schon angemessenen Namen übernommen und bietet ein klassisches und ein vegetarisches Menü mit bis zu sieben Gängen. Sommelier Ralf Pinzenscham, bekannt aus über 20 Jahren im „Top Air“ findet immer einen passenden Wein, falls mal die Weinbegleitung nicht schon auf den Punkt trifft. Das gesamte Team verwöhnt die Gäste mit einem Essen auf hohem Niveau, anspruchsvollen und fair kalkulierten Weinen und einem herzlichen Service.
Dank des schönen Wetters begaben wir uns in den kühlen Gastgarten im Hinterhof des denkmalgeschützten Gebäudes. Unsere Menüwahl orientierte sich mehr an der klassischen Karte ergänzt um Teile des vegetarischen Menüs.
Schon der Gruß aus der Küche überzeugte mit einem kalten Kartoffelsüppchen ergänzt um saftiges Kartoffelbrot im Focaccia-Style mit einer Rote-Bohnen-Creme nach Hummus-Art.
Leckeres Vorspiel
Schon das Amuse Bouche überzeugte mit gleich dreierlei verschiedenen Genüssen und gab einen Vorgeschmack auf eine Reise durch verschiedenste Geschmacksrichtungen an diesem Abend.
Beim Blick auf die Weinkarte reizte das Probieren des Chardonnay Sonnenbichl vom Weingut Hornstein am See dermaßen, dass darüber hinaus nur Teile der ansprechenden Weinbegleitung gekostet wurden. Der Weißwein mit dezenter Würze, salzig mineralischen Noten, straff und reichhaltig und großer Tiefe und Länge war ein toller Begleiter zu den meisten Speisen des Abends.
Den ersten offiziellen Menügang, gab es in Form eines köstliches Tartars vom Weideochsen mit Bio-Pflücksalat und roter Zwiebel. Serviert mit einem Buttermilchbrotchip, zweierlei Schaum und einem Klecks Vinaigrette war das ein Start mit einem Wow-Effekt.
Foto Kai Wunner
Beim ersten Zwischengang kamen die klassische und die vegetarische Variante auf den Tisch. Für das Erstere stand die gebackene Wildgarnele mit Karotte, Fenchel und Malto. Die vegetarische Alternative, ein Erbeer-Gazpacho mit Frischkäse, dehydrierten Erdbeeren und Cous Cous, überzeugte mit seiner Frische an einem lauen Sommerabend.
Was für ein Risotto!
Der nächste Zwischengang, ein cremiges Risotto aus Acquerello Reis mit Beurre blanc, gebratenen Pfifferlingen und Aprikosen, passte wiederum perfekt in die warme Jahreszeit. Die leichte Säure der gebratenen Aprikosen verpasste dem Risotto eine herrliche Frische. Hier zu bot es sich an den Bourgogne Côte d’Or Chardonnay 2022 von Michel Bouzereau gegenzutrinken. Das für seine Mersaults bekannte Weingut, zeigt hier mit dem Einstiegswein aus der Gemarkung Mersault schon große Klasse zu einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Essen und Wein in perfekter Kombination
Es folgten zwei Gänge mit Fleisch, für die es dann doch der Rotwein aus der Fleischbegleitung ergänzend sein sollte. Ein Etna Rosso 2021 der zeigte, dass sizilianischer Rotwein durchaus elegant sein kann. Der fruchtbetonte, saftige und strukturierte Wein mit seinen seidigen Tanninen war ein erstklassiger Begleiter zum Fleisch, auch wenn der Chardonnay vom Bodensee fraglos dem Fleisch gewachsen war.
Foto Kai Wunner
Der Bauch vom Duroc-Schwein mit pochierter Birne, Saubohnen und eingelegter Senfsaat war äußerst köstlich. Die Senfsaat ergänzte den Geschmack der Jus mit seiner säuerlichen Noten, wie auch die Saubohnen und die Birne die Röstaromen des Fleisches ergänzten. Das zweite Fleischgericht im Menü war ein Rücken vom Milchkalb, mit einem gebratenen Kartoffeltaler, Bundmöhren und Thymianjus. Ein klassisches, bodenständiges Gericht, dass mit seiner Feinheit brillierte.
Mit einer feinen Selektion von verschiedenen Rohmilchkäsen wurde der Übergang zum Dessert leicht vollzogen. Das selbstgemachte Früchtebrot und der Feigensenf ergänzten den Zwischengang perfekt.
Foto Kai Wunner
Als Dessert folgte eine geschäumte Crème brûlée mit Sauerrahmeis und Rhabarber. Der bekannte Klassiker erfuhr durch die Kombination mit dem Eis eine andere Note, die klar überzeugte. Mit einem letzten Gruß aus der Küche in Form von kleinen Brownies und mit Frischkäse gefüllten Kirschen fand das Menü eine großartigen Abschluss.
Mit 5 Gängen für 100 €, 6 Gängen für 120 € und 140 € für 7 Gänge stimmt die Preisleistung auf jeden Fall. Das abwechslungsreiche Dinner, das perfekt getimet und liebevoll serviert wurde, überzeugte uns absolut. Die Weinbegleitung von Ralf Pinsenschaum mit großer Fachkenntnis und Liebe zum Wein serviert war mit 50, 60, 70 € preislich sehr angemessen. Der Besuch im Schweizers ist auf ejden Fall eine Empfehlung. Wir kommen bestimmt wieder.
Schweizers
In dem sorgsam restaurierten denkmalgeschützten Haus nimmt man in schöner Jugendstil-Atmosphäre Platz. Freundlich und angenehm, mit charmanten Service. Geboten wird ein klassisch-saisonales Menü in fünf bis sieben Gängen, das es auch vegetarisch gibt. Es wird ambitioniert und sehr geschmackvoll gekocht, mit Fokus auf das Handwerk und frischen Produkten. Die gut sortierte Weinkarte zur Auswahl oder edie glasweise Weinbegleitung ausgewählt von Sommelier Ralf Pinzenscham begeistert, egal ob im Restaurant oder im Sommer auf der ruhigen, schattigen Innenhofterrasse!
Olgastraße 133 B,
70180 Stuttgart
0711-60197540
info@schweizers-restaurant.de
Ralf Pinzenscham Gastgeber & Sommelier. Foto Kai Wunner
Reingeschmeckt – Gastronomien nicht nur rund um Stuttgart
Eine Kolummne mit Interessantem aus der Gastro-Szene rund um Stuttgart und manchmal weit darüber hinaus, von verschiedenen Autoren.
Gastautoren sind herzlich willkommen. Einfach eine Mail an kw@winestr.de schreiben!
Autor:
Zum Autor:
Kai Wunner
Kai Wunner, Unternehmer im Einzelhandel, Jahrgang 1967, verheiratet, 2 Kinder.
Kommt aus Stuttgart und seine beiden großen Hobbies sind Wein und Golf. Seit seiner Ausbildung zum dualen Betriebswirt im Einzelhandel dem Thema Wein verbunden und dieses ist immer im Herzen geblieben, auch wenn sich das Sortiment in seinen Einzelhandelsbetrieben mittlerweile der Versorgung von Tieren aller Art widmet. Er hat bei der VINOPHILIUM Wine Academy die Fortbildung des Wine & Spirit Education Trust WSET mit dem Level II abgeschlossen, die auf dem Niveau Assistent Sommelier liegt. Seine Artikel sollen einen einfachen Zugang zum Thema Wein ermöglichen, ohne den Anspruch des großen Experten zu erheben. Er ist Mitgründer des 2013 entstandenen Online-Golfmagazins GolfSTR. Mit WineSTR wird das Konzept nun auf den Wein übertragen. So soll eine regionale Community für Weinliebhaber in der Metropolregion Stuttgart und gerne darüber hinaus entstehen.
Mit dem WineSTR CLUB ist eine Gemeinschaft entstanden, die gemeinsamen Spaß und Vorteile für die Mitglieder schafft.