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  • Riesling vs. Klimawandel

    Riesling vs. Klimawandel

    Ist die Königin der Weißweine, die Rieslingtraube, in ernsthafter Gefahr?

    von Friedemann B. Götz

    Es liegt auf der Hand, dass der Klimawandel mit seinen Wetterextremen nicht spurlos an einer fragilen Frucht wie der Rieslingtraube vorübergeht. Wir haben deshalb bei drei unserer Riesling-Winzer aus Deutschland nachgefragt: Ist die Königin der Weißweine, die Rieslingtraube, in ernsthafter Gefahr?

    Der Klimawandel ist in aller Munde und zeigt sich eindrucksvoll in dramatischen Episoden. Die Meeresspiegel steigen, die Temperatur geht nach oben und Wetterextreme wie Überschwemmung und Trockenheit werden häufiger. 

    Es liegt auf der Hand, dass der Klimawandel mit seinen Wetterextremen nicht spurlos an einer fragilen Frucht wie der Rieslingtraube vorübergeht. Wir haben deshalb bei drei unserer Riesling-Winzer aus Deutschland nachgefragt, ob sie die Königin der Weißweine, die Rieslingtraube, in ernsthafter Gefahr sehen. 

    Im Interview haben wir Johannes Groß (Weingut Goldatzel, Rheingau), Felix Prinz zu Salm-Salm (Weingut Prinz Salm, Nahe) und Aaron Schwegler (Weingut Albrecht Schwegler, Württemberg). 

    Foto Vioneers

    Wie steht es aktuell um den Riesling? 

    Wir haben alle drei Winzer gefragt, wie es unter dem Aspekt des Klimawandels aktuell um den Riesling steht. Die beiden nördlicheren Winzer (Felix Prinz zu Salm-Salm und Johannes Groß) überraschen uns mit einer beinahe deckungsgleichen Antwort:

    „Dem Riesling ging es noch nie besser, der Klimawandel spielt uns extrem in die Karten aktuell. Natürlich stellen wir Veränderungen fest, aber man muss fairerweise sagen, dass uns hier im deutschen Cool Climate ein wenig mehr Sonne und Trockenheit noch nicht geschadet hat“.

    Johannes Groß

    Man müsse sich nur einmal die Erträge der letzten Jahre im Vergleich zu den letzten Jahrzehnten anschauen, um festzuhalten, dass der Wein gerade gut wächst. Auch sei es vor 30 – 50 Jahren eine Seltenheit gewesen, dass stets vollreife Trauben gelesen werden können. Dies ist nun normal. 

    Aaron Schwegler aus Württemberg ist aktuell ebenfalls zufrieden mit seinen Rieslingreben. Er pflegt die geerbten Reben mit aller Sorgfalt, blickt allerdings auch kritisch in die Zukunft: „Ich kann hier nur Riesling anbauen, solange die Reben gesund sind und unter den aktuellen klimatischen Bedingungen eine Fortführung des Rieslings sinnvoll ist.“ 

    Rieslingtrauben werde geerntet. Foto Vioneers

    Neue klimatische Bedingungen für den Riesling

    Dass sich die Bedingungen für den Weinbau verändern, leugnet keiner der Winzer. Sie sehen sich und die Weinbranche aktuell von folgenden Phänomenen beeinflusst: 

    1. Trockenheit 

    Ein globaler Temperaturanstieg von wenigen Dezimalen ist bereits Anlass genug, dass das Thema Trockenheit auf der Agenda der Winzer steht. 

    Felix Prinz zu Salm-Salm sieht bei der Trockenheit besonders das filigrane Gleichgewicht des Rieslings in Gefahr:

    „Der Riesling lebt ja von der Balance zwischen Säure und Restzucker. Außerdem wollen wir nicht zu viel Alkohol im Riesling haben. Von der Filigranität lebt der Riesling.“

    Felix Prinz zu Salm-Salm

    Grund zur Sorge sei dies aber noch lange nicht, da man mit seinen Herausforderungen wachse und den Riesling immer noch im Griff habe. Hat man diese Balance nicht im Griff, wird der Riesling schnell langweilig, zu alkoholisch oder zu sauer. Wir haben die Rieslinge getestet – alle drei Winzer haben den Riesling im Griff. 

    2. Frühe Lese

    Im Vergleich zu den Wetterdaten der letzten 50 Jahre hat sich die Weinlese – besonders auch im Hinblick auf den Riesling – um mehrere Wochen nach vorne verschoben. Im Vergleich zu den 1950er Jahren ernte man nun im Schnitt 21 Tage früher.

    Eine Veränderung, die die Dynamik auf Weingütern beeinflusst: Erntehelfer müssen früher im Jahr bestellt werden. Gleichzeitig heißt das aber auch, dass bei gleichbleibendem Ernteende die Ernte länger sei. Ein Kostenfaktor, den man mit einkalkulieren muss. 

    3. Wetterextreme

    Alle Winzer nennen einzelne Jahre, die Wetterextreme mit sich brachten. Allein aus dem letzten Jahrzehnt sind hier nur 2022, 2018 und 2015 zu nennen. Extreme Trockenheit war hier das Problem. Aaron Schwegler führt dieses Phänomen mitunter auf die Verlangsamung des Golfstroms zurück: „Die Faktenlage ist klar: Der Golfstrom verlangsamt sich und somit wird auch die Wetterdynamik träger. Entweder ein Sommer ist ohne Veränderung der Großwetterlage komplett heiß und trocken wie 2022. Oder er ist komplett verregnet wie 2021. Zwischendrin findet immer seltener stabiles Wetter.“

    4. Wasserknappheit

    Aaron Schwegler fügt weiter an, dass die zunehmende Versteppung eine Folge aus mehreren Faktoren des Klimawandels sei. „Blickt man beispielsweise nach Kalifornien wird das Ausmaß des Wassermangels deutlich: die Staubecken leeren sich und es kommt kaum Regen nach.“ Eine Rationierung des Wassers ist die Folge, was natürlich die Frage der Wirtschaftlichkeit aufwirft und leider auch der Existenz des Weinbaus. Muss man dem Weinbau Vorrang vor der Landwirtschaft geben, die die Bevölkerung ernährt? 

    „Ich kann mir nicht vorstellen, dass da inmitten der Wüste einzelne Weinberge künstlich bewässert am Leben gehalten werden, während das Wasser zur Sicherstellung der Ernährung und somit der Existenz der umliegenden Bevölkerung genutzt werden sollte.“ (Aaron Schwegler)

    Riesling-Weinberg. Foto Vioneers

    Was heißt das für den Riesling – wird er ersetzt durch andere Rebsorten? 

    „Das hängt einerseits von der Region, andererseits natürlich vom Boden und vom Klima ab“ – so Johannes Groß. Es habe sich schon vor einigen Jahren ein Fenster geöffnet, das es Rebsorten ermöglicht zu wachsen, die bisher mehr im Süden Europas zu Hause waren. Johannes plant allerdings nicht, seine Rieslinge und Burgundersorten durch andere Rebsorten zu ersetzen. Auch sieht er den Vorteil in seinen Süd- und Osthängen, die ihm klimatisch in die Karten spielen.

    So pauschal optimistisch Felix Prinz zu Salm-Salm auf seinen Riesling schaut, hat er doch einen differenzierten Blick im Bezug auf andere Rebsorten. Dies hänge von der Region ab. Besonders im Süden (Baden und Württemberg) würde man sicher vor einige Herausforderungen gestellt. Einen großen Shift – gerade in den großen Spitzenbetrieben – sehe er allerdings nicht. 

    Aaron Schwegler im Remstal knüpft hier an und spricht von seinem Glück, dass seine Eltern in den 1980er Jahren bereits anfingen Merlot und Cabernet Franc in Württemberg zu setzen. Beides sind Rebsorten, die damals mehr als absurd und deplatziert erschienen, von denen er nun mit dem Klimawandel allerdings profitiert.

    Im Hinblick auf den Riesling wandert Aarons Blick in der Planung auf die südfranzösischen Weinbauregionen mit ihren weißen Rebsorten. Es liege schließlich in seiner Verantwortung in großen Zyklen zu denken, um kommenden Generationen die Freude an alten Reben zu bescheren, die er erfahren durfte. 

    Rieslingtraube. Foto Vioneers

    Die Zukunft des Rieslings

    „De facto ist es so, dass ich in den heißeren Lagen wie bei uns im Remstal dem Riesling keine große Zukunft mehr prognostiziere.“

    Aaron Schwegler

    Allein aus wirtschaftlicher Sicht lohne es sich für Aaron Schwegler nicht in neue Rieslingreben zu investieren. Das habe er noch nie getan und würde er auch niemals machen. Es dauere schließlich 3 Jahre bis mit den ersten Erträgen zu rechnen sei und weitere 5 bis 10 Jahre bis die Reben eine Gleichmäßigkeit und Qualität an den Tag legen, von denen man leben könne. Mit zunehmenden Wetterextremen sei diese Entwicklung allerdings in Gefahr, sodass er die sensible Rebsorte in seiner Planung „komplett von der Agenda“ streichen müsse. 

    Johannes Groß sieht weiterhin eine gute Zukunft für den Riesling. „Klar wird sich einiges verändern, aber wir wachsen mit der Zeit und unseren Herausforderungen. Ich glaube, es ist noch lange nicht so weit, dass wir sagen: Dem Riesling wird es hier zu warm.“

    Das Hier und Jetzt

    Es lässt sich viel über die Zukunft streiten und diskutieren. Dennoch können wir letztendlich wenig beeinflussen, außer der Gegenwart.

    So blickt auch Felix Prinz zu Salm-Salm pragmatisch auf die Lage. Zum Einen liegt sein Investitionsfokus seit längerem bereits auf den höheren Lagen, um weiterhin Cool Climate beibehalten zu können. Zum Anderen müsse man nachhaltig über regenerative Bewirtschaftung nachdenken. Der Boden müsse bereit sein, Wasser zu speichern, aber auch bei Starkregen Wasser schnell aufzunehmen. Zu bewerkstelligen sei dies durch regenerative Landwirtschaft: „Wir wollen den Boden nicht mehr aufmachen, sondern wir wollen, dass die Wurzeln sich wirklich ausbreiten können und langfristig tief wurzeln können. Somit bilden wir eine Schicht, die das Wasser speichert.“

    Es sei das allerwichtigste aktuell, sein Know-How auszubauen, um den heißen Jahren in Zukunft entgegenzuwirken und aufmerksam die Entwicklungen zu verfolgen. 

    Fazit

    Unsere drei befragten Winzer blicken aus ihren unterschiedlichen Weinbauregionen jeweils anders auf das Thema. Während Aaron Schwegler im Süden den Riesling von seiner Zukunftsplanung komplett streicht, freuen sich die Winzer von Nahe und Rhein über die vollreifen Rieslingtrauben der letzten Jahre. Unsere Winzer haben den Klimawandel im Blick und stellen sich auf Veränderungen ein. Das Hier und Jetzt ist die entscheidende Zeit, um Schlimmeres zu verhindern. 

    Schau Dir hier das Interview mit Felix Prinz zu Salm-Salm an.

    Nur beste Weíne.

    Vioneers setzt sich zusammen aus vino [ital.] für „Wein” und pioneers [engl.] für “Pioniere”. Wir sind Weinpioniere und Winzerentdecker. Wir entdecken unsere besten Weine auf familiengeführten Boutique-Weingütern auf der ganzen Welt.

    vioneers.com

    Vioneers Winespot Backnang

    Öffnungszeiten im Sommer:
    Di – Fr 15:00-19:00 Uhr
    Samstags geschlossen

    Heiligabend und Silvester geschlossen.

    Blumenstrasse 22
    71522 Backnang

    07191 2206 085

    winespot@vioneers.com

    Youtube-Video von Vioneers: Nur beste Weine

  • Spaßige Weinwanderung im Remstal

    Spaßige Weinwanderung im Remstal

    2. Weinwanderung des WineSTR CLUB mit den Partner-Weingütern Bernhard Ellwanger Großheppach, Singer-Bader Korb und Albrecht Schwegler Korb

    von Kai Wunner

    Eine lustige und weinselige Runde über ca. 12 Kilometer von Grunbach über Großheppach und Korb nach Beinstein versprach die 2. Weinwanderung des WineSTR CLUB. Die Erwartungen der 17 Teilnehmer wurden dabei nicht nur bei der hochwertigen Weinauswahl der Winzer/innen übertroffen. Die großzügige Auswahl an Weinen und Snacks von den CLUB-Partnern Bernhard Ellwanger/Singer-Bader/Albrecht Schwegler trafen nicht nur den Geschmack der Wandernden, sondern zeigten auch die Überzeugung der Weingüter von der Idee des Projektes WineSTR und dem angeschlossenen WineSTR CLUB.

    Ein großes Lob an Serap und Kai, für die liebevolle und gut durchdachte Weinwanderung. Es gab neben der eindrucksvollen Aussicht sehr genussvolle unterschiedliche Weine mit aufschlussreichen Erklärungen und leckeren 😋 Snacks. 

    Vasiliki C. aus Kirchheim/Teck
    Gespannt wird den Ausführungen von Yvonne Ellwanger gelauscht – © Kai Wunner

    1. Etappe: Hof des Weingut Bernhard Ellwanger

    Bei bestem Wetter traf man sich an der S-Bahn-Haltestelle in Grunbach um die Weinwanderung im Remstal anzugehen. Durch die Weinberge ging es über Gundelsbach zur ersten Station in Großheppach, dem Weingut Bernhard Ellwanger. Im angenehm schattigen Bereich des Hofes hatte Yvonne Ellwanger alles für den Besuch bestens vorbereitet. Snacks, Wasser und eine tolle Weinauswahl. Dankbar lauschten die Teilnehmer den Ausführungen zu den Weinen und den Besonderheiten beim Anbau. Alle Fragen wurden beantwortet und die gesellige Runde wäre bestimmt verhockt, wenn nicht schon die nächste Etappe der Weinwanderung gerufen hätte.

    Bildergalerie Weinprobe beim Weingut Bernhard Ellwanger – © Kai Wunner

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    2. Etappe: Weingut Singer-Bader goes Fern-Seh-Turm

    Es ging aber nicht ins Weingut des Weingut Singer-Bader in Korb , denn Winzerin Barbara Singer hatte eine viel bessere Idee: Man traf sich am Fern-Seh-Turm zwischen Korb und Kleinheppach, einem Aussichtsturm der 2019 im Rahmen der Remstal Gartenschau erbaut wurde. Das Eintreffen der Wanderer wurde telefonisch anvisiert, damit das selbstgebackene Strudelgebäck von den schon Hungrigen noch warm verzehrt werden konnte. Ergänzt wurde die Versorgung mit einem kleinem Picknickkorb gefüllt mit Wurst, Käse sowie Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten des Weinguts.

    Barbara Singer verteilt den Wein an die Teilnehmer am Fern-Seh-Turm – © Kai Wunner

    Die Weinprobe war für mich die erste Veranstaltung von WineSTR, an der ich teilgenommen habe – und es wird nicht die Letzte gewesen sein. In geselliger Runde mit lauter Weinkennern gute Weine aus der Region zu probieren, dazu noch fachkundig präsentiert von den Weingütern, macht einfach Spaß. Danke auch für die gute Organisation.

    Jürgen W aus Waiblingen

    Ergänzend zu der abwechslungsreichen Weinauswahl gab es auch hier viel Interessantes über den die Art und Weise der Weinbereitung zu hören. Auch wissenswertes zur Rebflurbereinigung gab es zu hören, was am Beispiel der Weinberge oberhalb des Aussichtsturms anschaulich gezeigt wurde. Mit Bang blickten die Teilnehmer auf die heranziehenden Gewitterwolken, die jedoch eher über den südlichen Teil des Remstals zogen. Gutgelaunt ging es weiter zur nächsten Etappe der Weinwanderung dem Bergfestgelände des Weinguts Albrecht Schwegler zwischen Korb und Beinstein.

    Bildergalerie Weinprobe mit Weingut Singer-Bader am Fern-Seh-Turm – © Kai Wunner

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    3. Etappe: Besuch des BERGFEST-Gelände zwischen Korb und Beinstein des Weingut Albrecht Schwegler

    Beim telefonischen Avis, stellte Julia Schwegler erstmal die Frage, ob die Weinwanderung trotz der Regengefahr fortgesetzt werden soll. Aber keiner der Teilnehmer wollte die Weine des Weinguts verpassen und alle freuten sich schon darauf, das sonst meist ausgebuchte Bergfestgelände, in kleiner Gruppe exklusiv besuchen zu dürfen. Glücklicherweise waren die Bänke für die Weinprobe mit großen Sonnenschirmen geschützt, denn schon kurz nach dem ersten Probierschluck ging der Regen los.

    Das BERGFEST-Gelände zwischen Korb und Beinstein – © Weingut Albrecht Schwegler

    Julia Schwegler ließ sich vom Wetter überhaupt nicht beeindrucken und überzeugte die Anwesenden mit Ihrem Fachwissen und interessanten Hintergrundwissen zum Weingut. Da auf Regen bekanntlich der Sonnenschein folgt, war der Schauer schnell vorüber und alle Beteiligten, durchaus schon mit einem leichten Glanz angesichts der dritten Weinprobe des Tages, genossen die heitere Atmosphäre auf dem Bergfestgelände. Bevor der nächste Schauer eintraf, wurde sich flugs auf den Weg zur S-Bahn Haltestelle Beinstein gemacht, um sicher nach Hause zu gelangen. Alle Teilnehmer waren mit dem Verlauf der Veranstaltung hochzufrieden und fragten schon nach dem Termin der nächsten Weinwanderung. die am 05.09.21 dann von Endersbach über Stetten nach Fellbach führt.

    Bildergalerie Weinprobe mit dem Weingut Albrecht Schwegler – © Kai Wunner

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    Degustationslisten der 3 Weinproben

    Weingut Bernhard Ellwanger:

    2019er Cabernet blanc Sekt brutPiwi-Rebsorte, frische Aromatik von Limetten, Holunder und schwarzen Johannisbeeren. Spritzig und belebend.
    2020er Roter Riesling trockenRoter Riesling ist eine natürliche Mutation des weißen
    Rieslings mit rötlichen Beeren. Die Reben wurden aus
    unseren eigenen Weinbergen selektioniert. Diese Spielart
    des Rieslings hat markante Kräuter- und Krokantnoten, einen
    kräftigen Körper und ein feines, langanhaltendes Finale.
    2019er Sauvignon blanc „Junges Schwaben“ trocken, Fumé blanc„Ausdrucksstarker Sauvignon blanc aus dem wunderbaren
    Jahrgang 2019, der Kraft, Würze und Frische perfekt vereint.
    Sehr spannend, aromatisch am Gaumen mit viel Saftigkeit.
    Ein Fumé blanc par excellence.”
    VERKOSTUNGSNOTIZ EVANGELOS PATTAS, SOMMELIER
    DES JAHRES 2007, DÉLICE STUTTGART
    2018er Lemberger SL trocken, Großheppacher WanneTOP-Lemberger mit niedrigsten Erträgen aus der
    Großheppacher Wanne. Intensive Aromen von Brombeeren,
    schwarzen Johannisbeeren und weißem Pfeffer. Sehr komplex,
    mit faszinierendem Finale. Ein Wein mit Zukunft.
    95 PUNKTE BERLINER LAGENCUP SONDERPREIS (2018er) – Top Ten

    Weingut Singer-Bader:

    Plaisir Scheurebe Riesling feinherb 2020 Durch langsame schonende Gärung werden auf natürliche Art die feinfruchtigen Aromen der duftenden Tauben bewahrt: Zitrus, Pfirisch, Melone, Grapefruit.
    Arctic Rosé feinherb 2020An warmen Sommertagen „so kalt wie möglich“ genießen.
    Sommerhauch Rosé trocken 2020Ausgezeichnet mit einer GOLDMEDAILLE als bester Sommerwein vom Genussmagazin SELECTION.
    Stettener Pulvermächer Riesling alte Y Reben trocken 2020Von unseren ältesten Reben der traditionsreichen Lage Stettener Pulvermächer, die rund um die heutige Ruine Y-Burg liegt, keltern wir unseren terroirbetonten Riesling Y.
    Steinreinacher Cabertin trocken 2019Mit diesem farbinentsiven fruchtigen jung vollreif schmeckenden Rotwein bekommt der Bioweinbau mit pilzwiderstandsfähigen Sorten richtig Aufschwung. Vielen Dank in die Schweiz an den Züchter Valentin Blattner.
    Stettener Spätburgunder trocken 2016Eine Sorte, die optimal das Terroir ihrer Lage widerspiegelt. In Stetten stehten die Reben auf bunten Mergelbänken und bringen besonders fruchtige Weine hervor.

    Weingut Albrecht Schwegler:

    ENDLESSSUMMER 2019Unsere Cuvée aus Trollinger und Muskattrollinger verbrachte für
    die aparte pinke Farbe gute zwei Wochen auf der Maische. Noch in
    der Gärung gefüllt und auf der Flasche zu Ende vergoren ist dieser
    PetNat das Getränk für das Besondere im Alltäglichen. Mit feinperligem
    Mousseux ist er animierend und puristisch mit zarter
    floraler Note, dabei jedoch stets authentisch mit voller Frucht
    voraus.
    von Hand gelesen: September 2019 / behutsam abgefüllt: Oktober
    2019
    0,75 l / 11,5 % Vol. / Enthält: Sulfite
    RIESLING ALTE REBEN
    2019
    Mit sattem Strohgelb fliesst er ins Glas und zeigt sich offenherzig
    und präsent. Dabei verbindet er die Typizität des Rieslings mit
    extraktreicher Frucht, stets geerdet durch kräuterwürzige Akzente.
    Kernobstnoten nach gelben Äpfeln und Birnen werden untermalt
    mit Gartenkräutern sowie frisch gemähter Sommerwiese und
    verströmen eine nonchalante Gelassenheit. Mit saftigem Druck am
    Gaumen fusst seine Kraft in den Alten Reben von gesunden Böden
    und verbindet mit seiner tiefgründigen und komplexen Art unsere
    Vorstellung von Handwerk und Herkunft.
    Cuvée 2019 aus: 1 Parzelle
    Herkunft: Beutelsbach
    100% Riesling
    100% Ausbau in 500l Tonneaux
    von Hand gelesen: Oktober 2019
    ungeschönt und behutsam gefüllt: August 2020
    0,75 l / 12,0 % Vol. / Enthält: Sulfite
    RIESLING RÉSERVE 2015In sattem Goldgelb mit strahlenden Reflexionen verlangt er eindeutig nach großen Gläsern. Mit zunehmender Belüftung blüht er förmlich auf und zeigt sich vielschichtig und komplex. Unterlegt von vollreifer Frucht und würzigen Nuancen fächert er sein facettenreiches Aromenspektrum auf: Trockenobst, Salzkaramell und milde Gewürze werden flankiert von feinkörnigem Gerbstoff und reifer, milder Säure. Ausgebaut im neuen Tonneaux zeigt sich das Holz über die lange Reifezeit ausgewogen und bestens integriert. Ein kraftvoller Wein mit Tiefgang und Substanz der nach selbstbewusster, aromenstarker Küche verlangt.
    Cuvée 2015 aus: 1 Parzelle
    Herkunft: Beutelsbach
    100% Riesling
    100% Erstbelegung in Tonneaux
    von Hand gelesen: Oktober 2015
    2 Jahre auf der vollen Hefe gereift
    ungeschönt und behutsam gefüllt: August 2017
    0,75 l
    13,5 % Vol.
    d’r OIFACHE„Vom Einfachen das Beste“ lautet unser Motto für diesen roten Gutswein. In dunklem Rubinrot oszilliert d’r Oifache zwischen reifer, dunkler Frucht und würzigen Aromen in der Kopfnote. Brombeeren, Schwarzkirschen und Holunder werden würzig unterlegt von hellem Tabak, schwarzem Pfeffer und einem Hauch Süßholz. Unser Roter für den täglichen Genuss: Fruchtig-herb mit saftig-markantem Auftritt. Ganz einfach – oifach gut!
    Von Hand gelesen: September 2018/2019 / behutsam abgefüllt: November 2020
    1 l
    13,0 % Vol.
    Enthält: Sulfite
    BERYLL 2017Rubinrot mit violetten Reflexen changiert der Beryll zwischen satter, dunkler Frucht und seinem behutsamen Ausbau im gebrauchten Holzfass. Extraktreich mit klarer und saftiger Frucht von Zwetschgen und Schwarzkirschen zeigt er sich offenherzig und zugänglich mit präsentem Auftritt, aromatisch ergänzt durch rauchige Noten nach Kardamom und weißem Pfeffer. Mit aufrechter Statur ist bei ihm alles in Balance: Konturiert durch seinen jugendlich animierenden Gerbstoff begleitet ihn die saftige Frucht mit frischem Trinkzug ins fruchtig herbe Finale.
    Cuvée 2017 aus: 8 Parzellen
    Herkunft: Korb/Schnait/Endersbach
    49% Zweigelt, 28% Cabernet Franc,
    14% Lemberger, 9% Cabertin
    II. & III. belegte Barriques
    von Hand gelesen: September/Oktober 2017
    ungeschönt und unfiltriert gefüllt: Dezember 2020
    0,75 l
    14,0 % Vol.
    Enthält: Sulfite
    LEMBERGER RÉSERVE 2018In dunklem Rubinrot mit violetten Reflexionen fliesst er ins Glas und pendelt zwischen dunkler Frucht und transparenter Frische. Brombeeren, Zwetschgen und Trockenobst umreissen die extraktreiche Frucht, begleitet von würzigen Attributen wie Tabak, Piment und milden Gewürzen. Im Antrunk zeigt er sich geschliffen mit präzisem Auftritt und rapidem Trinkzug. Puristisch und klar bündelt er die markante Frucht und Würze des Lembergers und verbindet die feinmaschige Phenolik mit reifer Säure für einen ungeahnt erfrischenden Auftritt am Gaumen. Unser Neuer: authentisch, hedonistisch und pur – Lemberger.
    Cuvée 2018 aus: 1 Parzelle
    Herkunft: Großheppach
    100% Lemberger
    25% Erstbelegung und 75% Zweitbelegung
    von Hand gelesen: September 2018
    ungeschönt und unfiltriert gefüllt: Dezember 2020.
    0,75 l
    14,0 % Vol.
    Enthält: Sulfite
    GRANAT 2017Purpurrot mit schwarzem Kern fließt der Granat ins große Glas und zeigt sich zunächst zurückhaltend, was die vorlaute Preisgabe von Aromen betrifft. Der Granat ist leise, fast schüchtern und beginnt erst zaghaft zu erzählen. Die reife Frucht erinnert an Zwetschgen und Brombeeren und begleitet ihn nur beiläufig, während er beginnt vom Ausbau zu erzählen. Der Holzeinsatz bildet den Rahmen für die satte Frucht, die würzigen Noten nach Piment und Lorbeer sowie die zarten Röstnoten der Fässer. Ein Wein mit immenser Ruhe, Komplexität und Tiefgang, der nur in besonderen Jahren produziert wird. Die Entscheidung darüber liegt nie bei uns, sondern stets im Jahrgang. Er liefert uns beste Trauben, die durch Handwerk und Zeit zu dem werden, wofür wir stehen: Weine mit eigener Tradition, verankert im Heute mit klarem Blick in die Zukunft.
    Cuvée 2017 aus: 6 Parzellen
    Herkunft: Korb
    43% Zweigelt, 33% Cabernet Sauvignon, 22% Merlot, 2% Cabertin
    100% Erstbelegung
    von Hand gelesen: September/Oktober 2017
    ungeschönt und unfiltriert gefüllt: Dezember 2020
    0,75 l
    14,0 % Vol.

    Die Route der Weinwanderung

  • 2. Weinwanderung des WINESTR CLUB

    2. Weinwanderung des WINESTR CLUB

    Wanderung im Remstal mit Verkostung der Partner-Weingüter Bernhard Ellwanger Großheppach, Singer-Bader Korb und Albrecht Schwegler Korb

    von WineSTR-Team „Advertorial“

    Eine lustige und weinselige Runde über ca. 12 Kilometer von Grunbach über Großheppach und Korb nach Beinstein. S-Bahn-Anschluss vorhanden! Mit Weinen und Snacks von den CLUB-Partnern Bernhard Ellwanger/Singer-Bader/Albrecht Schwegler.

    Das solltest Ihr wissen…

    Sonntag 15.08.21

    11:00 Treffen am Bahnhof Grunbach

    11:30 Weintasting mit kleinem Snack beim Weingut Bernhard Ellwanger

    13:00 Weintasting mit kleinem Snack im Weinberghäuschen des Weingut Singer-Bader

    15:00 Weintasting mit kleinem Snack auf dem BERGFEST-Gelände des Weingut Albrecht Schwegler zwischen Korb und Beinstein.

    Im Anschluss geht es zum Bahnhof Beinstein. Wir empfehlen die Anreise mit der S-Bahn und wetterfeste Kleidung.

    Preise
    Mitglieder WINSTR CLUB 40,- €
    Nichtmitglieder 45,- €
    jew. incl. MwSt.

    Anmeldung per Mail an kw@winestr.de bis Donnerstag, 12.08.21

    Wir freuen uns auf eine weinselige Wanderung mit Euch!

    Euer WineSTR-Team

    PS.: Es gelten natürlich die aktuellen Corona-Regeln! Bei dieser Veranstaltung kann fotografiert werden und die Bilder im Nachgang verwertet werden. Die Verwertung der Fotos ist auf das eigene Magazin, eigene Druckprodukte und eigene Kanäle in den sozialen Medien begrenzt. Das Einverständnis wird mit dem Ticketkauf gewährt, ist nicht widerrufbar und unbegrenzt gültig.

    Der Hof des Weinguts – © Weingut Bernhard Ellwanger GbR
    Das Winzerpaar Singer im Weinberg – © Weingut Singer-Bader
    Das BERGFEST-Gelände zwischen Korb und Beinstein – © Weingut Albrecht Schwegler