Unverzichtbares Angebot zur richtigen Zeit – profitieren Sie!
von WineSTR-Team „Advertorial“
Wenn Weine unter der Hitze ächzen könnten, wäre der diesjährige Sommer sehr laut gewesen… und nun steht bereits die Heizperiode vor der Tür, wo Ihren guten Tropfen wiederum zu warm wird. Hohe und schwankende Temperaturen machen den Wein mürbe!
Deshalb empfiehlt Ihnen The WineConsult, rechtzeitig für ein rundum perfektes Weinklima zu sorgen. Und um diesen Vorschlag unwiderstehlich zu machen, kommen Sie bis zum 30. September 2023 in den Genuss von einmaligen Sonderkonditionen.
Egal, ob kleiner 2 Temperaturen Schrank für zu Hause, großer Lagerschrank für den Keller oder Profigerät in zwei Varianten für Privat oder Gastronomie, bei dieser Aktion ist für alle Weinnasen etwas dabei.
Der Kleine mit 2 Temperaturen
CLIMADIFF CD56B1 Jede Flasche jederzeit genussbereit 2 Temperaturen (5-12 Grad C/12 – 20 Grad C) Bis zu 56 Flaschen Repräsentative Glastüre Elegantes Design in schwarz LED-Innenbeleuchtung 4 bequeme Gleitregale Masse B/T/H: 50x54x85.5cm Listenpreis: 1‘250.00€ Aktionspreis: 920.00€
Der Große für den Keller
CLIMADIFF RESERVE 275 Der professionelle Kellerersatz 1 Temperaturzone (5-18 Grad C) für die Weinlagerung Bis zu 264 Flaschen Elegant in schwarz, Volltür 4 Lagerregale und 1 bequemes Gleitregal (weitere Regal-Typen können nach Wunsch nachgerüstet werden) Masse B/T/H: 62x71x186cm Listenpreis: 2‘190.00€ Aktionspreis: 1‘620.00€
Die Diva mit 1 oder 2 Temperaturen
LA SOMMELIÈRE – PRO160 PROFESSIONAL RANGE Wahlweise 1 oder 2 Temperaturen Bis zu 152 Flaschen Repräsentative Glastüre zur Weinpräsentation Elegantes Design in Schwarz LED-Beleuchtung, die die Weine verkaufsfördernd in Szene setzt Vollausstattung mit Gleitregalen – Zugriff zu jeder Flasche Masse B/T/H: 59.5×67.5x183cm 1 Temperatur: Listenpreis: 2‘830.00€ / Aktionspreis: 2’090.00€ 2 Temperatur: Listenpreis: 2’960.00€ / Aktionspreis: 2‘180.00€
Konditionen: 100 % Vorauskasse. Ca. 3 – 4 Wochen Lieferfrist ab Geldeingang. Alle Preise inkl. Steuer und Transport frei Bordsteinkante. Angebot nur gültig bis 30. September 2023 in Deutschland/Österreich (ohne Inseln).
Darüber hinaus soll Kundentreue extra belohnt werden: Wenn Sie bereits ein Gerät über The WineConsult erworben haben, profitieren Sie noch zusätzlich von 7 % Rabatt auf die Aktionspreise.
Unverzichtbar, zur rechten Zeit, unwiderstehlich – zum Wohl Ihrer Weine und auf Ihre Gesundheit!
Ihr höchst persönlicher WineConsult Markus Bommer
Disclaimer: Dies ist ein Hinweis auf ein Angebot des Kooperationspartners an Mitglieder des WineSTR Club. Der Kaufvorgang findet nicht bei WineSTR statt, sondern zwischen dem Kooperations-Partner und dem WineStR CLUB Mitglied. Insbesondere ist die Gültigkeit des Angebots von der Verfügbarkeit der angebotenen Artikel vom Kooperationspartner abhängig.
Afterwork BBQ Kurs am 14.09.2023 im Vioneers Winespot in Backnang
von WineSTR-Team „Advertorial“
Die Afterwork BBQ Kurse mit REAL SMOKE BBQ sind ein Erlebnis. REAL SMOKE BBQ ist amtierender Deutscher Meister, Baden Württembergischer Grillmeister und belegte Platz 3 in der BBQ Weltmeisterschaft in der Kategorie “Spareribs”.
Baue Deine BBQ-Skills in entspannter Atmosphäre vor dem Vioneers Winespot in Backnang aus. Werde zum BBQ Rockstar und lerne von den Besten:
Grillmethoden (direkt/indirektes Grillen)
Unterschied Kohle/Gasgrill/Smoker
Temperaturen von Grill und Lebensmittel
Wie grille ich das perfekte Steak / Dry aged Schwein und Rind
Veggie vom Feinsten / lecker grillen auch ohne Fleisc
Soulfood vom Huhn / mehr Geschmack geht fast nich
Das Auge isst mit, wie richtet man einen Teller schön an!
Winepairing zum BBQ.
Das Event ist ausgerichtet auf eine Gruppengröße von 10 – 15 Personen. Dauer: 18:00 – 21:00 Uhr Die Kosten von 99€ p.P. umfassen den BBQ Kurs, Essen und Wasser. Zzgl. Kosten für Softgetränke, Wein und Bier.
Die Mitglieder des WineSTR CLUB erhalten mit dem Gutschein-Code WINESTR10 10% auf alle Einzelweine bei einem Einkauf bei Vioneers.
Nur beste Weíne.
Vioneers setzt sich zusammen aus vino [ital.] für „Wein” und pioneers [engl.] für “Pioniere”. Wir sind Weinpioniere und Winzerentdecker. Wir entdecken unsere besten Weine auf familiengeführten Boutique-Weingütern auf der ganzen Welt.
Öffnungszeiten im Sommer: Di – Fr 15:00-19:00 Uhr Samstags geschlossen
Heiligabend und Silvester geschlossen.
Blumenstrasse 22 71522 Backnang
07191 2206 085
winespot@vioneers.com
Disclaimer: Dies ist ein Hinweis auf ein Angebot des Kooperationspartners an Mitglieder des WineSTR Club. Der Kaufvorgang findet nicht bei WineSTR statt, sondern zwischen dem Kooperations-Partner und dem WineStR CLUB Mitglied. Insbesondere ist die Gültigkeit des Angebots von der Verfügbarkeit der angebotenen Artikel vom Kooperationspartner abhängig.
Für uns gibt es fast nichts schöneres als einen guten Wein und ein leckeres Essen miteinander zu verbinden. „Food & Wine Pairing“ bezeichnet hierbei die Kunst, Wein und Essen miteinander auf kreative und gekonnte Weise zu kombinieren. Wie auch Du ein perfektes Pairing machen kannst, auf welche Faktoren zu achten ist und welche Fehler du vermeiden solltest, erfährst Du in diesem Artikel.
Foto Vioneers
Grundsätzlich gilt immer: Geschmack bleibt Geschmack – er ist etwas vollkommen individuelles und subjektives. Auf dem Weg zum perfekten Pairing kommt erschwerend hinzu, dass es Milliarden an Kombinationsmöglichkeiten gibt und der Vielfalt und Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Es führt somit kein Weg vorbei am Probieren, Probieren und Probieren.
Ein paar heiße Tipps haben wir aber für Dich.
Foto Vioneers
Unser Hilfsmittel
Unser bestes Hilfsmittel für ein gelungenes Pairing ist das Vioneers Geschmacksprofil. Du findest sie unter jedem unserer Weine. Hier ordnen wir in zwei Skalen ein, wie intensiv und wie süß der Wein ist.
Wie Du unschwer erkennen kannst, haben wir 4 Abstufungen in beiden Skalen getroffen. Auf der Intensitätsskala haben wir somit die folgenden Abstufungen:
Leicht. – Eher Leicht. – Eher Schwer. – Schwer.
Auf der Skala der Süße findest Du:
Trocken. – Eher Trocken. – Eher Süss. – Süss.
Wenn es Dich interessiert, welche Weine sich hinter diesen Bezeichnungen verbergen, kannst Du gerne darauf klicken oder die Skalen im Filterbereich unseres Shops unter „Alle Weine“ einstellen.
Pairing mit der Intensitätsskala
Leichter Wein – was passt dazu?
Weine mit einer Intensität von 1 auf unserem Geschmacksprofil stufen wir als leichte Weine ein. Zu leichten Weinen passen grundsätzlich frische, sommerliche und unkomplizierte Gerichte. Zutaten wie Zitrusfrüchte, Beeren oder Gemüse eignen sich hervorragend.
Entdecke die spannendsten Weine zu leichten Gerichten: Hier…
Beispiel: Meine Favorite-Kombi ist ein leckerer Pflücksalat mit ein paar Garnelen und Limettensaft. Wein und Salat sind beide leicht, passen toll zusammen und eignen sich als Vorspeise oder Sommergericht für heiße Tage.
Foto Vioneers
Eher leicht – Welcher Wein passt zu Suppe?
Leichte warme Küche wie Suppen oder Pasta-Gerichte mit leichten Soßen bekommen die Auszeichnung Intensität 2 im Geschmacksprofil. Sie benötigen einen Wein, der etwas intensiver ist als der Wein, den ich zuvor vorgestellt habe.
Meine Pairing-Empfehlungen sind unsere Weine mit einer Intensitätsstufe von 2.
Beispiel: Das geht immer: Spaghetti mit frischer Tomatensoße, ganzen Cocktailtomaten und Parmesan ist eines meiner Lieblinge. Dazu den Rosé vom Weingut Lange Twins aus Kalifornien und der Tag ist gerettet.
Eher schwer: Würziger und kräftiger Wein
Ist ein Wein würziger, kräftiger und intensiver, stufen wir ihn als Intenstität 3 – Wein ein. Zu intensiven Weinen passen würzige und fetthaltige Gerichte. Darunter fallen Grill- und Bratgerichte, frittierte oder gratinierte Gerichte.
Wenn Du ein etwas kräftigeres Gericht hast, sind unsere Weine mit einer Intensität von 3 das perfekte Match.
Beispiel: Geräucherte Forelle mit gebratenen Kartoffeln kommen schon ziemlich deftig und geschmacksintensiv daher. Dagegen stehen kann der Cremant D’Alsace Brut Millésime aus dem Elsass. Ein schönes Pairing für einen feierlichen Sonntag.
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Welches Essen passt zu schweren, intensiven Weinen mit starken Aromen?
Schwere Weine (Intensität 4 im Geschmacksprofil) sind die passenden Begleiter für Gerichte mit starken Aromen. Pfeffrige, scharfe, bittere oder sehr fettige Nuancen im Essen benötigen einen Gegenspieler auf Augenhöhe. Röstaromen oder Smoke Aromen fallen ebenfalls in diese Kategorie.
Um die besten schweren Weine zu finden, filtern Sie auf unserer Webiste nach einer Intensität von 4.
Beispiel: Ein gutes Steak vom Grill mit vielen Röstaromen und einer ordentlichen Ladung Pfeffer braucht einen intensiven Begleiter. Der Block B eignet sich mit seinem würzigen Tannin hierzu bestens.
Foto Vioneers
Pairing mit Fokus auf die Süße
Die zweite Skala des Vioneers Geschmacksprofils zeigt lediglich die subjektive Süße eines Weins. Hier lässt sich schwerer einordnen, welcher Wein zu welchem Gericht schmecken wird, da die Wahrnehmung von Süße stark von Jahreszeit, körperlicher Verfassung und Ambiente abhängt. Außerdem ist die Frage der Süße eine Typ- oder Stimmungsfrage. Pauschalisieren lässt es sich hier somit nicht.
Pairing mit Fokus auf die Geographie
Ein Geheimtipp unserer Sommelière Theresa ist der Faktor „Geographie“. Es liegt auf der Hand, da beim Thema Wein die Herkunft an allererster Stelle steht.
Sommelière Theresa empfiehlt:
„Wenn Du Dich etwas in der landestypischen Küche des Herkunftsland eines Weins auskennst, solltest Du versuchen, primär typische Gerichte mit diesem Wein zu verbinden. Spannend wird es, wenn Du innerhalb eines Landes einen bewussten und unerwarteten Kontrast schaffst.“
Hierin finden sich eine Handvoll spannender Gedanken. Einerseits bilden natürlich die regionalen Aromen eines Landes ein Abbild des Terroirs im Wein ab. Es liegt in der Natur von Aromen, sich an ähnliche Aromen anschmiegen zu wollen und diese somit zu ergänzen. Somit wäre zum Beispiel für einen schweren sizilianischen Rotwein ein rassiges Pastagericht mit tiefdunkler Tomatensoße und Fleisch oder ein arancino (ein frittierter sizialinischer Reisball mit Fleischfüllung) ein perfektes Pairing.
Ein spannender Kniff ist auch in Hinblick auf die Geographie der Einsatz von Kontrasten, um Spannung zu erzeugen. Ein Beispiel: ein gut gealterter edler Wein aus dem Napa Valley – viele Jahre im Barrique-Fass – feine Lakritz- und Karamellnoten … und dazu ein frecher Pulled Beef-Burger mit Pommes und Mayo. Erwartet keiner, feiert jeder.
Foto Vioneers
Das perfekte Pairing
Das perfekte Pairing zu erreichen, ist utopisch. Einerseits sind Harmonie, Kontrast und the perfect match schlichtweg nicht messbar. Andererseits sind Geschmäcker bekanntlich verschieden. Wir betrachten das ganze als ein lohnenswertes Spiel, das in jedem Fall (sowohl bei Erfolg als auch bei Misserfolg) die Geschmacksknospen herausfordert und schärft. Wie so vieles ist auch Pairing reine Trainingssache.
Wenn Du die Grenzen des Bekannten ohne viel Training überschreiten möchtest und mehr möchtest als nur „Zum hellen Fleisch ein Weißwein“ dann klicke Dich durch unsere Weinbeschreibungen auf vioneers.com . An jedem einzelnen Wein haben wir Dir zwei spannende Pairing-Empfehlungen mit leckeren Bildern hinterlegt. Probier es aus! Viel Spaß beim Food Pairing!
Vioneers setzt sich zusammen aus vino [ital.] für „Wein” und pioneers [engl.] für “Pioniere”. Wir sind Weinpioniere und Winzerentdecker. Wir entdecken unsere besten Weine auf familiengeführten Boutique-Weingütern auf der ganzen Welt.
Information trifft Genuss, Unterhaltung trifft Nutzwert
von Kai Wunner
VINUM, berichtet als Magazin für Weinkultur über Trends in der Weinszene und stellt jeden Monat über 300 aussergewöhnliche Weine und ihre Macher vor. Spannend geschriebene Reportagen über Weinregionen kratzen nicht nur an der Oberfläche, sondern gehen in die Tiefe.
Lesen Sie Porträts von Winzerinnen und Winzern, die mit ihrem Handwerk und ihrer Qualitätsphilosophie die Weinwelt revolutionieren. Dazu journalistisch recherchiertes, fundiertes Hintergrundwissen aus der Welt des Weins, sowie Expertenmeinungen zu Entwicklungen und Trends. Die VINUM-Autoren in den wichtigen Weinbauregionen Europas (Frankreich, Italien, Deutschland, Schweiz, Spanien, Österreich) sichern den hohen Informationswert und eine authentische Berichterstattung aus dem jeweiligen Terroir.
Bildergalerie: Auszüge aus dem Magazin. Fotos VINUM
Mit drei länderspezifischen Print-Ausgaben – für Deutschland/Österreich, der deutschsprachigen Schweiz und der Suisse Romande/Frankreich – sowie der internationalen Web-Plattform, vinum.eu, ist VINUM eines der wichtigsten Weinmagazine Europas. VINUM zeigt seit seiner Gründung im Jahr 1980, wie man die Essenz aus der faszinierenden Genussmaterie Wein herausfiltert.
Neben den Magazinen machen zahlreiche Themen- und Regionen-Specials, Online-Plattformen, Apps, Bücher, Social Networks, Awards und Events VINUM zu einer grossen internationalen Medienmarke. Mit dem Grand Prix du Vin Suisse, dem Deutschen Rotweinpreis, dem Schweizer Bioweinpreis, dem Riesling Champion, dem Swiss Spirits Award, dem Sekt Award, dem Wine List Award und dem Internationalen Genossenschaftscup hat sich VINUM als Veranstalter wichtiger Weinawards in Deutschland und der Schweiz etabliert. Hier leben wir aus, was wir können. Und hier belegen wir unsere ganze Kernkompetenz im Spannungsfeld einer grossen internationalen Medienmarke und deren Vernetzung.
Bildergalerie: Impressionen von Veranstaltungen des VINUM Weinmagazins. Fotos Walter Stern, Jana Kay und zvg.
Ein Jahr VINUM abonnieren und zusätzlich 3 Ausgaben sowie den Weinguide Deutschland 2023 kostenlos dazu erhalten. Hier geht’s zum Abo: https://www.vinum.eu/winestr
Berlin, das erste Wochenende im Juni. Die fine-dining-Szene in der Bundeshauptstadt hat sich in den vergangenen Jahren zum hotspot entwickelt – Jahr für Jahr entstehen neue Restaurants in denen nicht nur exzellent gekocht wird, sondern auch die Zukunft der Gastronomie neu gedacht und weiterentwickelt wird.
Wir klingeln an der unscheinbaren Tür, werden freundlich empfangen und an unseren Tisch begleitet. Das Menü beginnt mit einem Gummibär genannten snack, der aus gelber Beete zubereitet wurde. Und endet rund 16 Speisen später mit Kakao 76%, einem zartdünnen Blättchen hausgemachter Schokolade. Dazwischen weder Fisch noch Fleisch, kein Brot und vor allem: nicht die Spur von Langeweile. Was René Frank, Küchenchef und Patron des Restaurants CODA, dessert-dining nennt, ist ein kurzweiliges Abenteuer in der Welt der Aromen, Texturen und Zubereitungstechniken. Was nicht nur großartig schmeckt, sondern auch die Fantasie bemüht, zum Nachdenken anregt, den Verstand herausfordert. Rund die Hälfte der Gänge werden begleitet von Pairing Drinks, eigens auf den Gang abgestimmten, kleinen Getränken, die immer aus drei Komponenten zusammengefügt werden. Ein Gesamtkunstwerk, wohldurchdacht bis hin zur playlist (weval!), sorgsam choreografiert und exakt ausgeführt. Umwerfend!
Auch am Nobelhart&Schmutzig lässt es sich ohne weiteres vorbeigehen. Ein Aufkleber auf dem Fenster eines Schaufensters, daneben eine Klingel. Mehr nicht. Die Begrüßung einladend und freundlich, der Wirtsraum in eine fiebrige Atmosphäre gehüllt, dämmrig und spannungsgeladen. Unsere Plätze sind an der langen Bar, kaum das wir gesetzt sind, erhalten wir erste Informationen von Alexander Jordt, dem Sommelier. Er ist präsent, sachkundig wie humorvoll und dabei angenehm unaufdringlich. Und gibt einen besonderen Takt vor: Im Laufe des Abends werden wir nicht nur 11 spannende Gänge serviert bekommen, sondern auch einen Teil des Teams des Restaurants kennen lernen, ruhige, wohltuende Menschen, die stolz auf Ihre Arbeit sind. Die Speisen sind ausgezeichnet, ob Weißer Spargel/Robinie, Radieschen /Liebstöckel oder Perlhuhn/ Salbei, man isst unkompliziert und gut. Und wird Teil einer großartigen Aufführung, in der sich alles um Essen und Trinken dreht. Was für ein wunderbarer Abend. Hingehen!
WEINGUT rebstoff
Dr. Wolfgang Gerner Viergiebelweg 26 70192 Stuttgart
Serendipity oder nicht gesucht, aber glücklich gefunden. Vor einigen Jahren war ich auf eine Weinverkostung eingeladen, die mit einem besonderen Ritual begann: Jeder Teilnehmer hatte seine eigenen Verkostungsgläser mitgebracht, die er sorgsam auf dem Tisch bereitstellte. Bis auf mich – ich hatte nichts auf dem Tisch zu platzieren.
Entsetzen, Ratlosigkeit. Mein Gastgeber Klaus hatte aber mitgedacht – und so kam ich in den Genuss eines Weinglases, welches zunächst für Entspannung sorgte und in der Folge das bunte Durcheinander an verschiedensten Rot- und Weißweingläser in unserem Haushalt von heute auf morgen weitgehend aufzulösen half: Das Gabriel-Universalglas. Namensgeber dieses federleichten Meisterwerks ist der Schweizer Weinexperte René Gabriel (*1957), Bordeaux-Experte der ersten Stunde und Herausgeber des Weinwisser-newsletters.
Seither genießen wir zuhause Weiß- wie Rotwein und ganz besonders gerne Schaumweine aus diesen geradezu ätherischen, mundgeblasenen Gläsern. Und weil es schlichtweg ein großes Vergnügen ist, nicht aus irgendwelchen, sondern aus wohlgeformten Gläsern leckeren Wein zu trinken, haben wir für das herbstliche Lesevesper eine Anzahl an maschinengefertigen Gläsern des gleichen Typs besorgt. Letztere sind etwas dicker und robuster, dem Trinkvergnügen tut das jedoch keinen Abbruch.
Zu unserem 20er Merlot/Cabernet Franc schreibt Andreas Lutz, Sommelier der Wielandshöhe in Stuttgart: „Die Cuvée zeigt sich noch jugendlich mit viel dunkler Frucht, wie Brombeere, Schwarzkirsche, reifen Zwetschgen, Heidelbeere und Erdbeerkonfitüre. Daneben würzige Komponenten vom Holz und Noten von Marzipan und Schokolade. Mit etwas Zeit im Glas ein Hauch Zimt und etwas Leder. Im Mund präsentiert sie sich saftig, mit eingebundener Säure und festem Gerbstoff. Der Wein hat Kraft, zeigt am Gaumen leichte, animierende Bittertöne und Röstnoten, bei guter Länge im Nachhall. Der Wein braucht anfangs noch Luft, daher lohnt sich karaffieren – oder noch 1-2 Jahre im Keller vergessen!“
Merlot/Cabernet franc 2020 Die Flasche kostet 19,80€, der Sechser-Karton 110€, die Magnum 45€.
Unser rebstoff ist nach wie vor nur übers Weingut erhältlich. Entweder abholen im Viergiebelweg, bringen lassen wenn ich eh mit dem Auto unterwegs bin, oder per DHL. Hier kommen 10€ Versandkosten pro Karton dazu. Mehr dazu auf unserer webpage.
WEINGUT rebstoff
Dr. Wolfgang Gerner Viergiebelweg 26 70192 Stuttgart
Viele Menschen fühlen sich vom übergroßen Angebot in der Weinbranche überfordert.
von Dirk Pohl
Es ist offensichtlich: Eher wenige Menschen kennen sich wirklich gut mit Wein aus – aber sehr viele möchten gerne einen Wein kaufen. Und zwar in der Regel einen der schmeckt, der Qualität besitzt, dazu noch nachhaltig produziert wurde und vielleicht sogar zum geplanten Essen passt.
Die Realität ist, kaum jemand weiß viel mehr über seinen „Wunschwein“ als die Farbe (z.B. Weißwein), die Rebsorte (z.B. Grauburgunder) und die persönliche Preisgrenze. Und die Angebotsseite? Spuckt auf eine solche Suchanfrage online gerne mal hunderte oder sogar tausende Treffer aus. Im stationären Handel steht man schnell vor einem Weinregal wie in unserem Video.….. PAIN!
Youtube-Video „Weniger suchen, mehr entdecken“ von Vioneers
Was ist die Lösung?
Wir glauben, um im dichten Dschungel des Weinangebotes nicht verloren zu gehen, braucht es nicht noch mehr Weine, sondern vor allem genau die richtigen Weine! Für die jeweilige Situation, den persönlichen Geschmack und den aktuellen Anlass.
Rückkehr nach Backnang (bei Stuttgart). Zweite Testrunde unter Laborbedingungen. Blindverkostung mit mindestens 10 Personen und möglichst vielen konkurrierenden Weinen.
Nur bei klarem Sieg in allen Kategorien: Aufnahme ins Sortiment.
Fazit:
Durch unseren Einkaufsprozess versuchen wir den Suchprozess unserer Kunden und die damit oft verbundene Unsicherheit maximal zu reduzieren. Weniger suchen, mehr entdecken.
Was ist Dein größter „Schmerz“ beim Weinkauf?
Zum Autor:
Dirk Pohl
Chief Marketing Officer bei Vioneers
Beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit Marketing-Kommunikation. Der geborene Esslinger sammelte nach seinem Studium zunächst wertvolle Erfahrungen in der Stuttgarter Werbe – und Eventbranche. Als Projektleiter betreute er Unternehmen wie Recaro, AEG Electrolux, BASF SE, Michelin, u.v.m. Anschließend machte Dirk Pohl einen 5-jährigen Abstecher in die Musikbranche, zwischen 2012 und 2017 war er Geschäftsführer der Opus GmbH, dem Veranstalter der Stuttgarter Festivals jazzopen. Nach zwischenzeitlicher Selbstständigkeit mit der Kommunikationsagentur List & Pohl, wechselte er 2021 zum Backnanger Weinunternehmen Vioneers, Importeur, Groß – und Einzelhändler für Boutique-Weine. Hier ist Dirk Pohl als Mitglied der Geschäftsleitung unter anderem für alle Marketingaktivitäten im Bereich B2B und B2C verantwortlich.
Reingeschmeckt – Gastronomien nicht nur rund um Stuttgart
von Kai Wunner
Die Kombination aus anspruchsvollen Essen und Wohlfühlatmosphäre ist sicherlich das Ziel von vielen Gastronomen, in der Krone in Waldenbuch war genau das in perfektem Einklang. Die ersten Gäste des Abends zu sein, mag vielleicht ein mehr an Aufmerksamkeit bringen, aber auch bei vollem Restaurant war der Service mit viel Herz und auf den Punkt.
Der stilvolle Landgasthof im denkmalgeschützten Gebäude, im Zentrum von Waldenbuch am Fuße des Schlosses, verbindet Tradition mit Moderne.
Impressionen vom Gasthof Krone. Fotos KRONE WALDENBUCH GMBH
Waldenbuch selbst ist ein artiger, zwischen Hügeln gelegener Ort mit Wiesen, Feld, Weinbergen und Wald und einem herrschaftlichen Schloss.
Johann Wolfgang von Goethe 1797 in einer Tagebuchnotiz
Mit Küchenchef Erik Metzger, der 2017 als Deutschlands jüngster MICHELIN-Stern-Chefkoch augezeichnet wurde, verbindet man eine Erwartungshaltung, die an diesem Abend nicht enttäuscht werden sollte.
Beim Genuss des angebotenen Aperitifs, ein Glas Champagner Blanc de Blancs Brut Signature von Maison Gonet, bot die Karte die Auswahl zwischen traditionellen und modernen Gerichten, die sich auch im vegetarischen und im großen Menü widerspiegelt. Fällt mir die Wahl beim Menü oft schwer, da ich in vielen Speisen sehr wählerisch bin, war die Entscheidung heute leicht. Das große Menü bitte!
Ein gelungener Start
Schon das Amuse Bouche überzeugte mit gleich dreierlei verschiedenen Genüssen und gab einen Vorgeschmack auf eine Reise durch verschiedenste Geschmacksrichtungen an diesem Abend.
Fenchelsüppchen, Dreierlei vom Kürbis, Gänseleberparfait mit Portweingelee und Quittenchutney. Foto Kai Wunner
Es folgte eine Vorspeise mit asiatischer Prägung.
Duett von der Gelbschwanzmakrele mit Misosud, eingelegter Rettich, Gurke, Yuzu, Quinoa und Safranmayonnaise. Foto Kai Wunner
Eine perfekte Kombination die hervorragend zu unserem Weißburgunder -S- vom Weingut Dautel aus Bönnigheim passte. Die nächste Vorspeise, eine gelungene Kombination aus modernen und traditionellen Stil überzeugte mit einer spannenden Mischung an Aromen als erstes Highlight des Abends.
Eine Vorspeise eines Hauptgangs würdig
Loin vom Skrei mit Buttermilch, Jalapeno, Kohlrabi, Büsumer Krabben, Koriander und Camargue-Reis
Insbesondere der Camargue-Reis setzte seinen eigenen Akzent zu dem zarten Loin vom Skrei.
Ein leichtes Sorbet als Erfrischung sorgte für eine angenehme Pause vor dem Hauptgang.
Zu diesem ließen wir uns einen gereiften Spätburgunder von 2012, ebenfalls vom Weingut Dautel, dekantieren der hervorragend zum Hauptgang passte.
Sorbet von roten Früchten mit Fenchel und eingelegten Roten Beeren. Foto Kai Wunner
Hauptgang mit perfekter Weinbegleitung
Crepinette vom Schwarzfederhuhn und Entenleber mit Sauce Albufera, Petersilienwurzel, Süßkartoffel und Amaranthkuchen. Foto Kai Wunner
Dieses Gericht war ein weiteres Beispiel für die kreative Kombination von Tradition und Moderne. Ich ließ es mit nicht nehmen ein Glas des in der Weinreise empfohlenen 2018er Savigny-Les-Beaune Les Lavières 1st Cru trocken gegen den württembergischen Wein zu probieren. Auch wenn der Vergleich auf Grund des Alters der Weine nicht ganz fair ist, so waren beide Weine ein perfektes Match zum Schwarzfederhuhn.
Variation von Maracuja, Birne und Doppelrahm. Foto Kai Wunner
Die süße Nachspeise ließ ich zugunsten von Käse aus, doch meinen Begleitern waren von der erfrischenden Kombinationaus Früchten und Rahm begeistert.
Comté mit Zitronenchuntney, Kornblüten, Champagnergelee und Bauernbrot. Foto Kai Wunner
Das Dinner, dass abwechslungsreich, perfekt getimet und liebevoll serviert wurde, hat uns einfach nur Spaß gemacht. Ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis insbesondere auch bei den Weinen sorgt für ein übriges. Wir werden sehr gerne wiederkommen.
Gasthof Krone
Seit Jahrhunderten steht der Gasthof Krone in Waldenbuch mit seinem denkmalgeschützten Gebäude für gemütliche und herzliche Gastlichkeit. Dessen traditionsreiche Geschichte zu bewahren und mit den Ansprüchen der Moderne zu verbinden, ist eine spannende Herausforderung, die wir täglich gerne annehmen.
Die Gastgeber
Seit Jahrhunderten steht der Gasthof Krone in Waldenbuch mit seinem denkmalgeschützten Gebäude für gemütliche und herzliche Gastlichkeit. Dessen traditionsreiche Geschichte zu bewahren und mit den Ansprüchen der Moderne zu verbinden, ist eine spannende Herausforderung, die das team täglich gerne annimmt.
Man spürt die besondere Atmosphäre an diesem historischen Ort
Matthias Gugeler Gastgeber & Geschäftsführer
Mit allen Sinnen und viel Muse die feine Küche genießen – diese besonderen Momente sind es, die wir Ihnen bereiten möchten
Erik Metzger Gastgeber & Küchenchef
Erik Metzger Gastgeber & Küchenchef. Foto Astro Nova
Reingeschmeckt – Gastronomien nicht nur rund um Stuttgart
Eine Kolummne mit Interessantem aus der Gastro-Szene rund um Stuttgart und manchmal weit darüber hinaus, von verschiedenen Autoren.
Gastautoren sind herzlich willkommen. Einfach eine Mail an kw@winestr.de schreiben!
Autor:
Zum Autor:
Kai Wunner
Kai Wunner, Unternehmer im Einzelhandel, Jahrgang 1967, verheiratet, 2 Kinder.
Kommt aus Stuttgart und seine beiden großen Hobbies sind Wein und Golf. Seit seiner Ausbildung zum dualen Betriebswirt im Einzelhandel dem Thema Wein verbunden und dieses ist immer im Herzen geblieben, auch wenn sich das Sortiment in seinen Einzelhandelsbetrieben mittlerweile der Versorgung von Tieren aller Art widmet. Er hat bei der VINOPHILIUM Wine Academy die Fortbildung des Wine & Spirit Education Trust WSET mit dem Level II abgeschlossen, die auf dem Niveau Assistent Sommelier liegt. Seine Artikel sollen einen einfachen Zugang zum Thema Wein ermöglichen, ohne den Anspruch des großen Experten zu erheben. Er ist Mitgründer des 2013 entstandenen Online-Golfmagazins GolfSTR. Mit WineSTR wird das Konzept nun auf den Wein übertragen. So soll eine regionale Community für Weinliebhaber in der Metropolregion Stuttgart und gerne darüber hinaus entstehen.
Mit dem WineSTR CLUB ist eine Gemeinschaft entstanden, die gemeinsamen Spaß und Vorteile für die Mitglieder schafft.
Johann Carl Weck, 1842 in Schneidhain im Taunus geboren, war Vegetarier und Anhänger einer alkoholfreien Lebensweise. Er gehörte damit zu jenen Menschen in der Mitte des 19. Jahrhunderts, die eine soziale Reformbewegung begründeten, welche die Folgen von Industrialisierung, Materialismus und Verstädterung in Frage stellten. Die alternative Zukunft beinhaltete nicht nur die Freikörperkultur, Kleidung aus Wolle oder die Naturheilkunde, sondern auch eine Küchenreform, die ganz im Zeichen einer fleischlosen Ernährung stand und den Verzicht auf Alkohol forderte.
1892 erhielt der Chemiker Rudolf Rempel ein Patent über das Haltbarmachen von Lebensmittel in Gläsern ohne Gewinde, nur mit einem Gummiring und Deckel mithilfe eines Wasserbades und Dampf. Und vor allem ohne Alkohol, ein bis dato übliches Verfahren. Aus diesem einfachen Verfahren des Einkochens sollte später dann das Einwecken werden, ein Neologismus, der 1934 gar in den Duden aufgenommen wurde. Denn, einer der ersten Kunden Rempels war der Unternehmer Johann Weck, der, im Kampf gegen den uferlosen Alkoholkonsum dieser Zeit, einen größeren Posten der Gläser einkaufte und einige Jahre später, Rempel war leider jung verstorben, das Patent übernahm. Weck musste jedoch bald feststellen, dass über wenig kaufmännisches Talent verfügte, die Einkochgläser verkauften sich nur schleppend. Und so holt er sich mit dem Rheinländer Georg van Eyck einen versierten Verkäufer an die Seite, mit dem er zusammen am 1. Januar 1900 die Firma J. Weck u. Co. im badischen Öflingen gründete. Weck verlies die Firma bereits zwei Jahre später und starb 1912 im Alter von 71 Jahren. Das Weckglas erlebte einen Siegeszug quer durch Europa und wurde millionenfach verkauft. Es gilt als einer der ersten Markenartikel überhaupt, das Markenzeichen Erdbeere wird seit der Gründung des Unternehmens verwendet.
10 Einkochringe. Foto Dr. Wolfgang Gerner
Dieses und rund 250 weitere Objekte in der wunderbaren Ausstellung BERAUSCHEND – 10.000 Jahre Bier und Wein noch bis Ende April im Landesmuseum im Alten Schloss. Absolut lohnenswert: Eine Führung mit Holger Starzmann, MA. Kurzweilig und humorvoll, interessant und abwechslungsreich, einfach gescheit.
WEINGUT rebstoff
Dr. Wolfgang Gerner Viergiebelweg 26 70192 Stuttgart
Reingeschmeckt – Gastronomien nicht nur rund um Stuttgart
von Serap Wunner
Die Kunst ist es, das Essen für die Augen und für den Geschmack zu vereinbaren und in Einklang zu bringen – genau das ist Cédric Staudenmayer gelungen.
Dass die Einrichtung zu meinem Outfit gepasst hatte an diesem Abend – wow besser konnte das Dinner gar nicht starten. Dazu kamen der tolle Schampus und der Gruß aus der Küche – da war ich schon verliebt in dieses Restaurant. Geräucherte Entenbrust mit Rotkohl und Orange als Amuse Bouche. Was für ein Genuss!
Amuse Bouche: Geräucherte Entenbrust mit Rotkohl und Orange. Foto Kai Wunner
Überall nicht überfüllte Details/Dekos. Allein schon die kunstvollen Kissen begleiten uns den Abend und bringen eine kleine erotische Anspielung.
Es ging weiter mit drei Zwischengängen. Ein Tuna Yellow Fin, einmal roh und einmal gebeizt, mit Tofu, Kohlrabi und Assam Pfeffer. Dann folgte der zweite Gang mit Käseknöpfle zum Reinliegen. Die Kombination aus Zwiebel, Bergkäse und Belperknolle war elegant und trotzdem bodenständig.
Mit dem finalen dritten Gericht aus Jacobsmuschel, Boudin Noir, Kartoffel, Meerrettich und Granny Smith fanden die Zwischengänge einen würdigen Abschluss. Insbesondere der Kontrast von Blutwurst und Muschel hatte es in sich. Die Zwischenpausen waren sehr gut eingetaktet – man konnte sich ungestört unterhalten und den von uns gewählten Grünen Veltliner aus dem Weinviertel von Ebner-Ebenauer aus dem schönen Österreich genießen. Überhaupt war es erstaunlich, wie Cédric Staudenmayer, alleine mit dem engagierten Kellner, einen so perfekten Service leistete.
Tuna Yellow Fin, einmal roh und einmal gebeizt,mit Tofu, Kohlrabi und Assam Pfeffer. Foto Kai Wunner
Käseknöpfle aus Zwiebel, Bergkäse und Belperknolle. Foto Kai Wunner
Jacobsmuschel, Boudin Noir, Kartoffel, Meerrettich und Granny Smith. Foto Kai Wunner
Der Hauptgang bestand aus Lamm mit roter Beete, Pastinake und Nepal Kardamom, zu dem der empfohlene 2019er Nebbiolo von Sobrero aus dem Piemont hervorragend passte. Das Fleisch hauchzart und auf den Punkt gegart. Jeder Gang ein Augenschmaus.
Lamm mit roter Beete, Pastinake und Nepal Kardamom, Foto Kai Wunner
Es folgte der Nachtisch – davon sogar gleich drei. Zu allen drei fällt mir was ein. Ich dachte das PreDesert – Hagebutten-Eis mit Nussbutter-Espuma und Hagebuttentee schmeckt mir eigentlich nicht, aber ich wurde eines Besseren belehrt – die Creme schmolz wie das Eis sofort in meinem Munde und der Keks rundete das Ganze ab.
Dann kam der eigentliche Nachtisch, Bratapfel Eis und Kompott, Vollmilchschokoladen, Haselnuss, Baiser – in so einer Form und Konsistenz kannte ich es nicht. Lecker!!! Ebenso der Keks
Dann der Süße Abschluss in Form eines Bitter-Orangen-Eis mit Mandel-Zimt-Crumble auf Zimt-Creme Fraiche – eines der vielen Highlights von diesem Abend.
Hagebutten-Eis mit Nussbutter-Espuma und Hagebuttentee. Foto Kai Wunner
Bratapfel Eis und Kompott, Vollmilchschokoladen, Haselnuss, Baiser. Foto Kai Wunner
Bitter-Orangen-Eis mit Mandel-Zimt-Crumble auf Zimt-Creme Fraiche. Foto Kai Wunner
Danke Cédric! Wir kommen wieder! Das Handwerk Kochen und das kunstvolle Anrichten hat er sicherlich erlernt, aber es mit so viel Liebe zu präsentieren – das liegt ihm im Blut!
Gastgeber Cédric Staudenmayer serviert den Hauptgang. Foto Kai Wunner
Reingeschmeckt – Gastronomien nicht nur rund um Stuttgart
Eine Kolummne mit Interessantem aus der Gastro-Szene rund um Stuttgart und manchmal weit darüber hinaus, von verschiedenen Autoren.
Gastautoren sind herzlich willkommen. Einfach eine Mail an kw@winestr.de schreiben!
Autorin:
Serap Wunner
Essen und Wein machen Ihr einfach Spaß. Das Interesse dafür war schon immer groß und daher fiel es leicht sich an das Verfassen von Berichten zu diesen Themen zu wagen.
Als Autodidaktin ist es die pure Leidenschaft von Serap über die schönen Dinge rund um das Genießen zu schreiben.