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  • Vorpremiere VDP.GROSSES GEWÄCHS® 2023 Wiesbaden

    Vorpremiere VDP.GROSSES GEWÄCHS® 2023 Wiesbaden

    Die trockenen Spitzenweine des VDP feiern ihr Jahrgangs-Debut

    von VDP

    Halten Weinliebhaber:innen eine Weinflasche mit den Initialen „GG“ und dem charakteristischen Logo des VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) – dem VDP.Adler – in den Händen, wissen Sie sofort: Hierbei handelt es sich um den trockenen Spitzenwein aus einer der besten deutschen Weinlagen. Lediglich Weinberge, die als VDP.GROSSE LAGE® klassifiziert sind, verfügen einerseits über optimale Terroir Voraussetzungen und haben andererseits über Jahrzehnte hinweg bewiesen, herausragende Weine hervorzubringen. 

    Diese besonderen Weine entstehen unter strengsten Qualitätskriterien und durchlaufen mehrere umfassende sensorische Verkostungen. Vor allem aber sind sie Ausdruck der höchsten Ansprüche der Winzer:innen des VDP an ihre Weine. Doch prägen nicht nur die arbeitsintensive Handarbeit, die akribische Ertragsregulierung und die Konzentration auf zum jeweiligen Weinberg passende Rebsorten, den Terroir-Charakter im Glas. Große Weine sind eine Frage der Zeit und entfalten ihr ganzes Potenzial auf lange Sicht. Daher vergeht etwa ein Jahr nach der Weinlese, bevor die Weißweine des VDP.GROSSES GEWÄCHS® alljährlich zum 1. September ihren Weg auf den nationalen und internationalen Markt finden. Manche Winzerinnen und Winzer des VDP warten auch länger. Den Rotweinen werden mindestens volle zwei Jahre gegönnt, bis sie ihre erste Trinkreife erreicht haben und in Flaschen abgefüllt werden, um dann noch viele Jahre bis Jahrzehnte reifen zu können.

    Durchschnittlich werden bei einer Anzahl von 599 geprüften GGs (im Jahr 2023) ca. 3000 Flaschen produziert, zu Preisen, die mit einem Durchschnittspreis von 45 Euro und einer Spanne bis zu 225 Euro und mehr bei einem Mehrfachen liegen, was in Deutschland für eine Flasche Wein ausgegeben wird und die damit einhergehende Wertschätzung zum Ausdruck bringt.

    Vorpremiere VDP.GROSSES GEWÄCHS® 2023

    Doch vor dem Markteintritt der Weine mit der begehrten Kennzeichnung VDP.GROSSES GEWÄCHS® steht ihnen noch eine „begehrte“ Hürde bevor: die Veranstaltung „Vorpremiere VDP.GROSSES GEWÄCHS®“ bei der im Wiesbadener Kurhaus internationale und nationale Top-Verkoster:innen der renommierten Weinpublikationen, des Fachhandels und der Spitzengastronomie zusammenkommen, um den neuen Jahrgang drei Tage lang erstmalig und exklusiv intensiv zu verkosten und zu bewerten. 

    Bei der Vorpremiere VDP.GROSSES GEWÄCHS® werden die Weine perfekt temperiert, in der gewünschten Reihenfolge auf Bestellung an den Platz der Verkoster:innen gebracht. Zusammengestellt nach ihrer Herkunft – sodass Weine aus gleichen Lagen von unterschiedlichen Winzer:innen im Vergleich Seite an Seite probiert werden können. Die Präsentation durch den VDP erfolgt nach einem zwischenzeitlich international vielfach nachgeahmten Prozedere: Jede einzelne Flasche wird vor dem Ausschank von Weinprofis vorverkostet. 46 Kühlschränke temperieren die in diesem Jahr 83 Flights mit circa 460 GGs, die während der drei Tage auf den Tisch der Verkoster:innen kommen. 50 Servicekräfte kümmern sich um etwa 200 Verkoster:innen aus 25 unterschiedlichen Ländern.

    FACTS AND FIGURES

    599 VDP.GROSSE GEWÄCHSE® sind in diesem Jahr geprüft worden und haben damit die Berechtigung, erstmals ab dem 1. September 2023 auf den Markt zu kommen. Diese Weine wurden in 327 Lagen erzeugt.

    Nach RebsorteAnzahlIn ProzentNach RegionAnzahlIn Prozent
    Riesling34558%Ahr285%
    Spätburgunder12922%Baden8214%
    Weißer Burgunder 376%Franken5910%
    Silvaner275%Mittelrhein92%
    Grauer Burgunder 234%Mosel-Saar-Ruwer6811%
    Lemberger / Blaufränkisch203%Pfalz12321%
    Chardonnay163%Rheingau5910%
    Frühburgunder2>0%Rheinhessen6611%
       Sachsen-Saale-Unstrut92%
       Württemberg6110%
    GESAMT599100% 599100%
    Quelle VDP

    Auch wenn mit dem Beginn der Vermarktung der Weine bereits ein bzw. zwei Jahre der Reife vergangen sind, sind sie zum Zeitpunkt der Verkostung noch immer sehr jung. Dies erfordert von den Gästen besondere Lagenkenntnis und Verkostungserfahrung. Profis sind in der Lage das Potenzial in diesen Weinen zu erkennen, die im Laufe der Jahre als wahre Langstreckenläufer ihr Können beweisen und über Jahrzehnte hinweg sowohl reifen als auch genossen werden können. In diesem Bewusstsein gehen einige VDP.Winzerinnen und VDP.Winzer sogar einen Schritt weiter und bringen ihre Weine erst als sogenannten „Late Release“ auf den Markt. Hierbei werden die Weine noch zusätzliche zwei oder sogar fünf Jahre zurückgehalten, bevor sie der Öffentlichkeit präsentiert werden. Dieses Vorgehen unterstreicht die Hingabe dieser Winzer:innen zur Perfektion und verdeutlicht, dass sie den Reifeprozess ihrer großen Herkunftsweine als unverzichtbaren Teil ihrer Philosophie ansehen.

    Foto VDP Peter Bender
    Foto VDP Peter Bender

    Ein Rückblick auf Erfolge und eine Zukunft der Lagenklassifikation 

    Anlässlich der Vorpremiere VDP.GROSSES GEWÄCHS® in Wiesbaden blickt der VDP auf ein spannendes Jahr zurück. Vor einem Jahr wurde das Jubiläum 20 Jahre VDP.GROSSES GEWÄCHS® zelebriert – eine Feier mit den deutschen Grand Crus der letzten zwei Jahrzehnte und einem emotionalen Rückblick in die Anfangszeiten dieser Erfolgsgeschichte. Stolz ist der Verband auf die über 30 Jahre lange Klassifikations-Erfahrung sowie 20 Jahre VDP.GROSSES GEWÄCHS®. Vor allem kann heute, viele Jahre später voller Überzeugung festgestellt werden, dass all der Verzicht, die Diskussionen und die einzelnen Zwischenschritte sowie Meilensteine wichtig für den heutigen Erfolg der Weine des VDP waren. Doch bedeutet all das nicht, dass das Ziel des langen Weges erreicht ist.

    „Zwanzig Jahre später trafen sich die Mitglieder des VDP im Jagdschloss Platte bei Wiesbaden, um das Jubiläum ihrer Großen Gewächse zu begehen – und es war nicht nur ein rauschendes Fest, es war eine Triumphfeier, weil die Karriere des GG sehr wahrscheinlich die größte Erfolgsgeschichte im deutschen Weinbau überhaupt ist.“

    Jakob Strobel y Serra

    Gerade die Rückbesinnung auf das, was den VDP als Vorreiter der Premier Crus und Grand Crus in Deutschland großgemacht hat, hat ermöglicht, die zum Teil sehr schwierigen Diskussionen der vergangenen Monate aufgrund der geplanten Anpassungen der Weinverordnung mit Vernunft und Geduld führen zu können. Die Aufarbeitung der eigenen Klassifikations-Geschichte im Zuge des Jubiläums, aber auch der Austausch mit den Nachbarn aus Frankreich und Österreich sowie die weingesetzlichen Entwicklungen bestärkten den internen Hinterfragungsprozess und die Entschlossenheit, gemeinsam im VDP den nächsten Schritt zu gehen.

    Nicht mehr nur auf historische Bewertungen, die am Anfang der Klassifikation den Ausschlag gaben, sondern auf die erworbenen Erfahrungen der letzten Jahre wird nun abgestellt. So geht der VDP die nächste Etappe der Klassifikation an. Für jede Lage und jedes VDP.Weingut wird ein Klassifikationsdokument erstellt, das die Stärke der Lage und der jeweiligen Weine nach ihrer historischen, qualitativen, ökonomischen Relevanz und ihrer Reputation erfasst. So wird die Klassifikation mehrdimensionaler und transparenter gestaltet: Es geht um die bewiesene Anerkennung – und nicht darum, welches Potenzial ein Weinberg möglicherweise hätte. So fügt sich das Potenzial des Weinbergs mit dem Können des Winzers/der Winzerin zu einer Einheit zusammen.

    Welche Chancen und Herausforderungen die angestrebten Veränderungen der Weinverordnung für den gesamtdeutschen Weinmarkt und den VDP mit sich bringen, können Sie hier detailliert nachlesen. Hier finden Sie außerdem einen Rückblick auf die Geschichte und den Werdegang des VDP mit all seinen Höhen und Tiefen von Daniel Deckers | Frankfurter Allgemeine Zeitung/Hochschule Geisenheim University.

    „Die Vorpremiere VDP.GROSSES GEWÄCHS® in Wiesbaden zeigt einmal mehr, dass die „GGs” des VDP sich zu wahren Aushängeschildern des deutschen Weinbaus entwickelt haben und international einen herausragenden Ruf genießen. Sie sind das Ergebnis jahrzehntelanger Leidenschaft, Innovation und harter Arbeit unserer Winzerinnen und Winzer und damit ein Symbol für die tiefe Verbindung zwischen Weinberg und Mensch. All das bestärkt uns in der Mission, die Einzigartigkeit der Top-Weinberge und Weine aus Deutschland in die Welt zu tragen.“

    Steffen Christmann

    Wie präsentieren sich diese Weißweine des Jahrgangs 2022? 

    Die Verkostung der neuen GGs bringt auch immer einen Rückblick darauf mit sich, wie das Wetter in den jeweiligen Jahrgängen spielte: Im Jahr 2022 gab es aufgrund des warmen Frühjahrs keine Spätfrostschäden, wodurch die Rebenentwicklung in den Frühlingsmonaten schnell voranschritt. Warme Tage bereits im Mai trieben das Wachstum der Laubwände und der Rebblüte weiter rapide voran. Schnelles und genaues Arbeiten wurde zur Voraussetzung in den austreibenden Weinbergen, um mit der wachsenden Natur Schritt halten zu können. Der darauffolgende Sommer war geprägt von vielen Sonnenstunden und damit einer langen Trockenheit und Dürrephase, die die Reife in den Sommermonaten stark beschleunigte. Lagen mit guter Wasserversorgung profitierten von diesem Sommer, während die Situation gerade in jüngeren Weinbergen angespannt war. Ähnlich wie im Jahr 2018 startete die Weinlese in vielen Regionen aufgrund der heißen Sommertage bereits Ende August. Die Trauben wurden vor der eigentlichen Lese gewissenhaft selektioniert, oft wurden auch die Erträge reduziert, um auf die Trockenheit zu reagieren und um die hohen Qualitätsansprüche erfüllen zu können. Teilweise war der perfekte Lesezeitpunkt der VDP.GROSSE LAGE® schon früher als in anderen Weinbergen erreicht. Diese Lagen erlangten durch ideale Bedingungen, wie durch das Zusammenspiel von Boden und Klima einen Reifevorsprung. Der Regen im Herbst machte die Lese manchmal auch zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Das zeigt, wie wichtig das richtige Timing im Weinberg ist, um die optimale Reife ohne Einbußen in der Qualität abpassen zu können. Dank der gewissenhaften Handarbeit und präziser Selektion konnte trotz der zum Teil erschwerten Bedingungen gesundes und reifes Traubenmaterial geerntet und verarbeitet werden.  

    Nun, 12 Monate später zeigt sich der Weißweinjahrgang der VDP.GROSSEN GEWÄCHSE® als eher filigraner Jahrgang mit runder Säure und schöner Konzentration. Ein Musterbeispiel, wie gut inzwischen unsere Winzerinnen und Winzer auf wärmere und trockenere Jahre reagieren können.

    Wie zeigt sich der Jahrgang 2021 im Rotweinbereich?

    Ungewohnt spät hat die Weinlese hingegen im Jahr 2021 begonnen. Woran liegt das? Blickt man auf die Anfänge des Jahres 2021 zurück, ließen warme Temperaturen im Frühjahr auf sich warten. Entsprechend spät begann der Austrieb in den Weinbergen. Das Wachstum der Reben wurde durch weiterhin eher kühles Wetter gebremst. Kaum fand der vermeintliche Frühling sein Ende, konnten die Reben durch die endlich warmen Tage im Juni voll durchstarten, aber die nun explosionsartige Entwicklung gepaart mit häufigem Regen verlangte den Winzerinnen und Winzern viel Energie ab. Auch der Sommer glich nur kaum unseren Vorstellungen. Regentage über Regentage – einerseits wunderbar für die Natur, um dringend notwendige Wasserreserven aufzufüllen, andererseits weiterhin eine Herausforderung für die Winzer:innen selbst. Der sonst sehr heiße August war überraschend kühl, was den Lesebeginn noch weiter hinauszögerte. Fast schon versöhnlich zeigte sich ein warmer und trockener September, der den Trauben die notwendige Zeit zur Reife gab. Nachdem die Weinwelt auf einen enorm spannenden, viel bejubelten Weißweinjahrgang 2021 – mit messerscharfer Säure und Spannung – zurückblickt, wird nun mit Aufregung der Rotweinjahrgang 2021 erwartet. 

    Dieser Rotweinjahrgang spiegelt das Wetter beispielhaft wider. Mit Wasser gut versorgte Reben, kühlere Temperaturen und eine nur durch den hohen Arbeitseinsatz unserer Winzer:innen ermöglichte lange Reifezeit der Trauben am Stock, führte zu Weinen mit kühler, aber ausgeprägter Aromatik und faszinierender Säurespannung. 

    VDP.Die Prädikatsweingüter

    Im Verband Deutscher Prädikatsweingüter sind 200 der besten Winzerinnen und Winzer Deutschlands zusammengeschlossen. Was sie eint, ist ihr Individualismus. Was sie antreibt, ist ihr zeitloses Ideal handwerklich erzeugter, herkunftsgeprägter Weine. Unverwechselbar wie sie selbst. Und wie ihr weltweit geschätztes Markenzeichen: der VDP.Adler.

  • Traubenreifung

    Traubenreifung

    Lesestoff aus dem Weingut rebstoff

    von Dr. Wolfgang Gerner

    In wenigen Tagen werden die grünen Trauben zu verfärben beginnen: Es ist die hohe Zeit der Veráison, ein magischer Zeitpunkt im Laufe des Weinjahres. Und die Gelegenheit, um von den wundersamen Veränderungen zu berichten, die die kommende Traubenreifung begleiten.

    Das Größenwachstum der grünen Trauben geht einher mit der Bildung von Stärke und Säuren. Die Verfärbung der Trauben steht für den Beginn der Reifung, in der Zucker in die Beeren eingelagert und Äpfelsäure in Weinsäure umgewandelt wird. Warmes Temperaturen fördert diese Reaktion, weshalb gute Jahre auch mit entsprechendem spätsommerlichem Wetter verbunden sind. Während die Äpfelsäure hart und kantig wirkt, ergibt die Weinsäure Eleganz und Frische. Mit der Umwandlung erfährt der Wein eine gut zu schmeckende Verbesserung.

    In heißen Jahren geht allerdings Äpfelsäure durch das Abatmen verloren, sie wird dabei in Glucose und Fructose umgewandelt. Eine Reaktion die vornehmlich in Richtung optimaler Reife stattfindet. Weshalb im Herbst guter Jahre,
    kühle Nächte vorherrschen, in denen der Umbau verlangsamt ist. Eine weitere wichtige Veränderung ist die Reifung
    der Tannine. Diese Gerbstoffe sitzen in den Beerenhäuten, in Kernen und Stilen der Weintraube. Sie treten im Laufe
    der Maischegärung in die Maische über. Unreife Tannine aus grünen Stilen oder Traubenkernen sind bitter und
    hinterlassen das typische pelzige Gefühl auf Zunge und Mundschleimhaut. Reife Tannine aus hellbraunen Stilen
    und Traubenkernen stehen hingegen für Körper, Komplexität und Lagerfähigkeit.

    Nach der Füllung des Weins verändern sich die Tannine weiter: Sie oxidieren und bilden Ketten (die als Weinstein
    ausfällen können). Der Wein wird weicher und runder. Schön zu schmecken an unserm 20er Merlot, der seit dem 02.08.2022 auf der Flasche ist.

    Aller Voraussicht nach, dürften wir Anfang Oktober mit der Lese starten. Wer Lust hat mit dabei zu sein: BItte kurze Mail. Gerne auch weitersagen, bzw. den Lesestoff weiterleiten! Alles weitere dann ab Ende September.



    WEINGUT rebstoff

    Dr. Wolfgang Gerner
    Viergiebelweg 26
    70192 Stuttgart

    Telefon: 0151.12101831
    Mail: dr.w.gerner@t-online.de

    Internet: www.rebstoff.info

  • Weindörfle in den Weinbergen

    Weindörfle in den Weinbergen

    Schöne Stunden mit Freunden und Wein am 1.9. & 2.9. & 3.9

    von Fabian Rajtschan „Advertorial“

    Kein Weinerlebnis am Lemberg dieses Jahr. „Das kann doch nicht sein!“, haben sich viele gedacht. Dabei gehört dieses Fest doch so fest zu Feuerbach. In diesem besonderen Jahr feiern wir von 70469R! wieder unser „Weindörfle in den Weinbergen“ am Lemberg.

    Wir schenken unsere Weine inmitten unserer Reben aus. Es gibt Sitzgelegenheiten, entspannte Liegestühle und viel Schatten unter Bäumen. Bei Regen haben wir natürlich auch überdachte Plätze. Bringt gern auch eure eigenen Picknickdecken mit. Es wird leckeres Essen vom Besen dr’Emil Team geben und dazu natürlich unsere Weine. Genießt den Tag! Genießt das Leben! Genießt eure Freunde! Genießt Euch! In Begleitung unserer mit Liebe und Geschmack gefüllten Feuerbacher Weine.

    Freitag 1.9.23 17 Uhr – 20 Uhr
    Wein After-Work kleine Snacks zum Essen
    Samstag 2.9.23 12 Uhr – 19 Uhr
    Weinfest Essen vom Besen dr’Emil Team
    Sonntag 3.9.23 12 Uhr – 19 Uhr
    Weinfest Essen vom Besen dr’Emil Team
    Ort: Garten am Feuerbacher Lemberg hinter der Hattenbühlstraße.

    Bitte kommt zu Fuß oder Fahrrad, da die Weinbergwege nicht mit dem Auto befahren werden dürfen. Parken könnt ihr z.B. in der Hattenbühlstraße. Der Weg zum Weindörfle ist ab der Ecke Tannenäckerstraße/Hattenbühl ausgeschildert. GPS Koordinaten: 48°48’57.6″N 9°08’48.5″E Wir freuen uns auf ein paar tolle Stunden mit euch.

    Euer Fabian Rajtschan mit Familie


    Weinbau Fabian Rajtschan
    Schenkensteinstr. 20
    70469 Stuttgart-Feuerbach

    Öffnungszeiten

    Samstags von 9.00 – 12.00 Uhr

    Abholungen sind nach telefonischer Vereinbarung unter: 0711/12295385 möglich!

    Oder schreiben Sie uns eine Email an: info@70469R.de

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    Fabian Rajtschan – © Alina Schäfer

  • Club-Angebot VIONEERS – Die Winzerentdecker

    Club-Angebot VIONEERS – Die Winzerentdecker

    Für Mitglieder WineSTR CLUB

    von WineSTR-Team „Advertorial“

    Die Mitglieder des WineSTR CLUB erhalten mit dem Gutschein-Code WINESTR10 10% auf alle Einzelweine bei einem Einkauf in unserem Onlineshop.

    Zusätzlich gibt es die Tickets Afterworktastings „Nine To Winezum halben Preis! Der Rabattcode für die Eventtickets lautet: WINESTR50

    Wir freuen uns darauf, Euch bei unseren Veranstaltungen oder als Kunde im Onlineshop begrüßen zu dürfen.

    Nur beste Weíne.

    Vioneers setzt sich zusammen aus vino [ital.] für „Wein” und pioneers [engl.] für “Pioniere”. Wir sind Weinpioniere und Winzerentdecker. Wir entdecken unsere besten Weine auf familiengeführten Boutique-Weingütern auf der ganzen Welt.

    vioneers.com

    Vioneers Winespot Backnang

    Öffnungszeiten im Sommer:
    Di – Fr 15:00-19:00 Uhr
    Samstags geschlossen

    Heiligabend und Silvester geschlossen.

    Blumenstrasse 22
    71522 Backnang

    07191 2206 085

    winespot@vioneers.com

    Disclaimer: Dies ist ein Hinweis auf ein Angebot des Kooperationspartners an Mitglieder des WineSTR Club. Der Kaufvorgang findet nicht bei WineSTR statt, sondern zwischen dem Kooperations-Partner und dem WineStR CLUB Mitglied. Insbesondere ist die Gültigkeit des Angebots von der Verfügbarkeit der angebotenen Artikel vom Kooperationspartner abhängig.

  • So geht Food Pairing

    So geht Food Pairing

    Vioneers hilft Dir beim perfekten Pairing

    von Friedemann B. Götz

    Für uns gibt es fast nichts schöneres als einen guten Wein und ein leckeres Essen miteinander zu verbinden. „Food & Wine Pairing“ bezeichnet hierbei die Kunst, Wein und Essen miteinander auf kreative und gekonnte Weise zu kombinieren. Wie auch Du ein perfektes Pairing machen kannst, auf welche Faktoren zu achten ist und welche Fehler du vermeiden solltest, erfährst Du in diesem Artikel. 

    Foto Vioneers

    Grundsätzlich gilt immer: Geschmack bleibt Geschmack – er ist etwas vollkommen individuelles und subjektives. Auf dem Weg zum perfekten Pairing kommt erschwerend hinzu, dass es Milliarden an Kombinationsmöglichkeiten gibt und der Vielfalt und Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Es führt somit kein Weg vorbei am Probieren, Probieren und Probieren.

    Ein paar heiße Tipps haben wir aber für Dich. 

    Fingers with a pinch of salt over asparagus, meat next to glass of red wine
    Foto Vioneers

    Unser Hilfsmittel

    Unser bestes Hilfsmittel für ein gelungenes Pairing ist das Vioneers Geschmacksprofil. Du findest sie unter jedem unserer Weine. Hier ordnen wir in zwei Skalen ein, wie intensiv und wie süß der Wein ist. 

    Wie Du unschwer erkennen kannst, haben wir 4 Abstufungen in beiden Skalen getroffen. Auf der Intensitätsskala haben wir somit die folgenden Abstufungen: 

    Leicht. –  Eher Leicht. –  Eher Schwer. –  Schwer.

    Auf der Skala der Süße findest Du: 

    Trocken. – Eher Trocken.  –  Eher Süss.  –  Süss. 

    Wenn es Dich interessiert, welche Weine sich hinter diesen Bezeichnungen verbergen, kannst Du gerne darauf klicken oder die Skalen im Filterbereich unseres Shops unter „Alle Weine“ einstellen. 

    Pairing mit der Intensitätsskala

    Leichter Wein – was passt dazu?

    Weine mit einer Intensität von 1 auf unserem Geschmacksprofil stufen wir als leichte Weine ein. Zu leichten Weinen passen grundsätzlich frische, sommerliche und unkomplizierte Gerichte. Zutaten wie Zitrusfrüchte, Beeren oder Gemüse eignen sich hervorragend.

    Entdecke die spannendsten Weine zu leichten Gerichten: Hier

    Beispiel: Meine Favorite-Kombi ist ein leckerer Pflücksalat mit ein paar Garnelen und Limettensaft. Wein und Salat sind beide leicht, passen toll zusammen und eignen sich als Vorspeise oder Sommergericht für heiße Tage.

    Foto Vioneers

    Eher leicht – Welcher Wein passt zu Suppe? 

    Leichte warme Küche wie Suppen oder Pasta-Gerichte mit leichten Soßen bekommen die Auszeichnung Intensität 2 im Geschmacksprofil. Sie benötigen einen Wein, der etwas intensiver ist als der Wein, den ich zuvor vorgestellt habe.

    Meine Pairing-Empfehlungen sind unsere Weine mit einer Intensitätsstufe von 2.

    Beispiel: Das geht immer: Spaghetti mit frischer Tomatensoße, ganzen Cocktailtomaten und Parmesan ist eines meiner Lieblinge. Dazu den Rosé vom Weingut Lange Twins aus Kalifornien und der Tag ist gerettet.

    Eher schwer: Würziger und kräftiger Wein 

    Ist ein Wein würziger, kräftiger und intensiver, stufen wir ihn als Intenstität 3 – Wein ein. Zu intensiven Weinen passen würzige und fetthaltige Gerichte. Darunter fallen Grill- und Bratgerichte, frittierte oder gratinierte Gerichte.

    Wenn Du ein etwas kräftigeres Gericht hast, sind unsere Weine mit einer Intensität von 3 das perfekte Match.

    Beispiel: Geräucherte Forelle mit gebratenen Kartoffeln kommen schon ziemlich deftig und geschmacksintensiv daher. Dagegen stehen kann der Cremant D’Alsace Brut Millésime aus dem Elsass. Ein schönes Pairing für einen feierlichen Sonntag.

    Foto Vioneers

    Welches Essen passt zu schweren, intensiven Weinen mit starken Aromen?

    Schwere Weine (Intensität 4 im Geschmacksprofil) sind die passenden Begleiter für Gerichte mit starken Aromen. Pfeffrige, scharfe, bittere oder sehr fettige Nuancen im Essen benötigen einen Gegenspieler auf Augenhöhe. Röstaromen oder Smoke Aromen fallen ebenfalls in diese Kategorie.

    Um die besten schweren Weine zu finden, filtern Sie auf unserer Webiste nach einer Intensität von 4.

    Beispiel: Ein gutes Steak vom Grill mit vielen Röstaromen und einer ordentlichen Ladung Pfeffer braucht einen intensiven Begleiter. Der Block B eignet sich mit seinem würzigen Tannin hierzu bestens.

    Foto Vioneers

    Pairing mit Fokus auf die Süße

    Die zweite Skala des Vioneers Geschmacksprofils zeigt lediglich die subjektive Süße eines Weins. Hier lässt sich schwerer einordnen, welcher Wein zu welchem Gericht schmecken wird, da die Wahrnehmung von Süße stark von Jahreszeit, körperlicher Verfassung und Ambiente abhängt. Außerdem ist die Frage der Süße eine Typ- oder Stimmungsfrage. Pauschalisieren lässt es sich hier somit nicht. 

    Pairing mit Fokus auf die Geographie

    Ein Geheimtipp unserer Sommelière Theresa ist der Faktor „Geographie“. Es liegt auf der Hand, da beim Thema Wein die Herkunft an allererster Stelle steht. 

    Sommelière Theresa empfiehlt:

    „Wenn Du Dich etwas in der landestypischen Küche des Herkunftsland eines Weins auskennst, solltest Du versuchen, primär typische Gerichte mit diesem Wein zu verbinden. Spannend wird es, wenn Du innerhalb eines Landes einen bewussten und unerwarteten Kontrast schaffst.“ 

    Hierin finden sich eine Handvoll spannender Gedanken. Einerseits bilden natürlich die regionalen Aromen eines Landes ein Abbild des Terroirs im Wein ab. Es liegt in der Natur von Aromen, sich an ähnliche Aromen anschmiegen zu wollen und diese somit zu ergänzen. Somit wäre zum Beispiel für einen schweren sizilianischen Rotwein ein rassiges Pastagericht mit tiefdunkler Tomatensoße und Fleisch oder ein arancino (ein frittierter sizialinischer Reisball mit Fleischfüllung) ein perfektes Pairing. 

    Ein spannender Kniff ist auch in Hinblick auf die Geographie der Einsatz von Kontrasten, um Spannung zu erzeugen. Ein Beispiel: ein gut gealterter edler Wein aus dem Napa Valley – viele Jahre im Barrique-Fass – feine Lakritz- und Karamellnoten … und dazu ein frecher Pulled Beef-Burger mit Pommes und Mayo. Erwartet keiner, feiert jeder. 

    Foto Vioneers

    Das perfekte Pairing

    Das perfekte Pairing zu erreichen, ist utopisch. Einerseits sind Harmonie, Kontrast und the perfect match schlichtweg nicht messbar. Andererseits sind Geschmäcker bekanntlich verschieden. Wir betrachten das ganze als ein lohnenswertes Spiel, das in jedem Fall (sowohl bei Erfolg als auch bei Misserfolg) die Geschmacksknospen herausfordert und schärft. Wie so vieles ist auch Pairing reine Trainingssache.

    Wenn Du die Grenzen des Bekannten ohne viel Training überschreiten möchtest und mehr möchtest als nur „Zum hellen Fleisch ein Weißwein“ dann klicke Dich durch unsere Weinbeschreibungen auf vioneers.com . An jedem einzelnen Wein haben wir Dir zwei spannende Pairing-Empfehlungen mit leckeren Bildern hinterlegt. Probier es aus! Viel Spaß beim Food Pairing! 

    Jetzt loslegen...

    Nur beste Weíne.

    Vioneers setzt sich zusammen aus vino [ital.] für „Wein” und pioneers [engl.] für “Pioniere”. Wir sind Weinpioniere und Winzerentdecker. Wir entdecken unsere besten Weine auf familiengeführten Boutique-Weingütern auf der ganzen Welt.

    vioneers.com

    Vioneers Winespot Backnang

    Öffnungszeiten im Sommer:
    Di – Fr 15:00-19:00 Uhr
    Samstags geschlossen

    Heiligabend und Silvester geschlossen.

    Blumenstrasse 22
    71522 Backnang

    07191 2206 085

    winespot@vioneers.com

    Youtube-Video von Vioneers: Nur beste Weine

  • VIONEERS – Die Winzerentdecker

    VIONEERS – Die Winzerentdecker

    Nur beste Weine

    von Kai Wunner

    Vioneers setzt sich zusammen aus vino [ital.] für „Wein” und pioneers [engl.] für “Pioniere”. Wir sind Weinpioniere und Winzerentdecker. Wir entdecken unsere besten Weine auf familiengeführten Boutique-Weingütern auf der ganzen Welt.

    Spitzenqualität entsteht häufig dort, wo Leidenschaft, ehrliches Handwerk und Verantwortungsbewusstsein zusammentreffen. Weine gibt es viele – die Kunst ist es den perfekten Wein für die jeweilige Situation anzubieten. Dafür braucht es nicht sehr viele – aber dafür genau die richtigen Weine, für jeden Anlass und jeden Geschmack. Vioneers ist einer der Weinhändler in Deutschland mit den strengsten Kriterien für die Aufnahme eines Weingutes in das Sortiment. Das Ziel ist es, keine Massenware, keine teuren Edelmarken, keine teuer bezahlten Punkte, Prämierungen etc und auch keine gekauften „Empfehlungen“ im Sortiment zu führen.

    “Vioneers sind wie Perlentaucher – immer auf der Suche nach dem besonderen Wein. Unser Riff sind familiengeführte Weingüter weltweit.“

    Foto Vioneers
    Jochen Heigoldt Gründer & CEO Vioneers

    Das Team von Vioneers weiß, dass Spitzenqualität häufig dort entsteht, wo Leidenschaft, ehrliches Handwerk und Verantwortungsbewusstsein zusammentreffen. Die Leitlinie ist der Anspruch, dass die Produktion von qualitativ herausragenden Weinen mit den Prinzipien des verantwortungsvollen Weinbaus vereinbart werden. Überall auf der Welt.

    Jedes Weingut im Sortiment muss hohe Standards bei den sogenannten NES-Kriterien erfüllen. Diese umfassen die Themen NATÜRLICH, EHRLICH und SOZIAL. Das Ergebnis ist nicht weniger als 100% ehrliche Qualität.

    NATÜRLICH

    Es gibt viele Definitionen, was NATÜRLICH im Weinbau genau bedeutet. Längst nicht alle Winzer lassen sich den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zertifizieren. Also überzeugt sich das Team von Vioneers vor Ort selbst davon, ob ein Winzer den Anspruch an den Umgang mit dem Naturprodukt Wein erfüllt.

    ✔ Bio, vegan, ungefiltert, naturbelassen, etc.

    ✔ Biodiversität statt Monokultur

    ✔ Im Tempo der Natur erzeugte Naturprodukte

    EHRLICH

    Bei der Weinherstellung dürfen über 50 Zusatzstoffe eingesetzt werden, keines davon muss auf dem Etikett stehen. Massen- und Billigweine überfluten mit künstlich erzeugtem Geruch, Aussehen und Geschmack den Markt. Die Sicherheit, ein EHRLICHES Produkt in der Hand zu halten besitzt daher Prio1.

    ✔ 100% Familienweingüter

    ✔ Persönliche Beziehung zum Winzer

    ✔ Keine Beeinflussung durch Bewertungen, Siegel oder Punkte

    SOZIAL

    Verantwortung für das Team im Maschinenraum. Die Arbeit im Weinbau ist nicht nur zur Erntezeit körperlich oft anstrengend und zeitintensiv. Günstige Arbeitskräfte aus Billiglohnländern sind beliebt. Vor diesem Hintergrund sind hohe Standarts im Bereich SOZIAL von elementarer Bedeutung.

    ✔ Faire Löhne und menschlicher Umgang

    ✔ Gesellschaftliche Verantwortung

    ✔ Soziales Engagement

    Foto Vioneers

    Vioneers Winespot

    In Backnang ist das Vioneers Headquarter. Büros, Weinlager und der Vioneers Winespot.
    Hier ist alles an einem Ort: Store, Lagerverkauf, Tastingroom und Eventlocation.

    Foto Vioneers

    Regelmäßige Kundenveranstaltungen von Vioneers

    Vioneers veranstaltet diverse Kundenveranstaltungen die entweder von eigenen Sommelièren und/oder den Partner-Winzern moderiert werden. Egal ob im Vioneers Winespot in Backnang oder bei einem der zahlreichen Gastronomiepartnern, die Besucher werden bestens informiert und verköstigt.

    Sommelière Theresa im Einsatz. Foto Vioneers

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    Vioneers Winespot Backnang

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    71522 Backnang

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    Youtube-Video von Vioneers: Nur beste Weine

  • Gemeinsamer Austausch mit Bundesminister Özdemir am Kaiserstuhl

    Gemeinsamer Austausch mit Bundesminister Özdemir am Kaiserstuhl

    Herkunftsprofilierung braucht Leitplanken, Handwerk braucht Handarbeit

    von VDP

    Es sind die zahlreichen Themen, die die Weinbranche derzeit beschäftigen – vom Klimawandel, den Kostensteigerungen sowie der Herkunftsprofilierung in Deutschland. Umso wichtiger ist es, diese Sorgen mit der Politik zu teilen und gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. So fand vergangenen Donnerstag ein gemeinsames Gespräch zwischen dem BMEL mit Bundesminister Cem Özdemir sowie dem Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) statt.

    „Wir stehen als VDP für einen Weinbau sowie eine Landwirtschaft der Zukunft und Offenheit. Insofern blicken wir in dieselbe Richtung. Denn wir alle wissen – wir alle brauchen entschlossene Antworten. Hierzu gehört eine konsequente Herkunftsprofilierung mit klaren Leitplanken für die Einführung des Ersten und Großen Gewächses sowie die Motivation derer, die sich für die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Weinberge einsetzen“.

    VDP-Präsident Steffen Christmann

    Eine „Bottom up“ Herkunftsprofilierung

    Mit der neuen WeinVO erhält der deutsche Weinbau eine neue, herkunftsbezogene Ausrichtung. Das ist zu begrüßen. Nachdem der VDP bereits seit über 30 Jahren den Weg der Profilierung der Herkünfte gegangen ist, konnte festgestellt werden, dass eine klare Herkunftsprofilierung den Verbraucherinnen und Verbrauchern Orientierung gibt und sie bindet. Um dies zu erreichen, fordert der VDP Konsequenz und Verzicht. Die Winzerinnen und Winzer im VDP mussten dafür über 30 Jahre Erfahrung sammeln, Fehler machen, neue Regeln aufstellen. Ein wichtiger Schritt war dabei die Etablierung der Ersten und Großen Gewächse, der Premier und Grand Crus für Deutschland, die auf einer klaren Gebietsprofilierung aufbaut. Sollen nun solche Weine für alle eingeführt werden, geht dies nur mit einer Klassifikation der Lagen, der Herkünfte nach ihrer Reputation. Damals wie heute haben diese Weine zum Ansehen des deutschen Weines in der Welt beigetragen. Umso bitterer die übereilte Aufnahme einer Regelung mit der Absicht der Vermeidung von „Wildwuchs“. Im Ergebnis sind diese Begrifflichkeiten nun aufgenommen, jedoch mit unzureichenden Bedingungen. Daher braucht es eine erneute Änderung der Weinverordnung mit konsequenten Leitplanken für die Umsetzung der Ersten und Großen Gewächse in den Regionen. Die Herkunftsprofilierung in Deutschland wäre sonst zum Scheitern verurteilt und würde zur Abwendung jener führen, die den gesamten Weinbau im Blick haben.

    ©BMEL / Schwalm

    Einig sind sich alle, dass sich Nachhaltigkeit und Zukunft nicht ausschließen dürfen. Mit der Klimaveränderung gehen Witterungsextreme- und Krankheits-Druck einher. Um den Weinbau in Schutzgebieten mitsamt Ökosystem & Lebensraum für Pflanzen, Insekten & Kleinstlebewesen überlebensfähig zu halten, braucht es eine realitätsnahe Umsetzung der Pflanzenschutz-Anwendungen, die mit der Branche erarbeitet wird. Kaum ein Jahr gilt nicht mehr als Ausnahmejahr und wird für den Weinbau, häufig besonders den Öko-Weinbau, zur Herausforderung. Daher braucht es passgenaue Gebote statt Totalverbote, um den Weinbau in Schutzgebieten zu erhalten. Gleichzeitig wird angeregt, dass der Einsatz von Kaliumphosphonat erneut mit den südlichen EU-Mitgliedsstaaten diskutiert wird, um eine Zulassung zu erreichen, die den Vorteil der Kupfer- und CO2-Reduzierung bietet.

    Der Erhalt der Weinkulturlandschaft sowie die Erzeugung von Qualitätsprodukten und damit der Wertschöpfung für diese Weinberge ist in vielen Fällen ausschließlich durch echte Handarbeit möglich – die ohne die über Jahrzehnte gepflegte Zusammenarbeit und Hilfe von Saisonarbeitskräften kaum denkbar ist. Daher bekräftigten die Vertreterinnen und Vertreter des VDP den Wunsch der Branche nach einer realistischen Zeit- und Personalpolitik mit entsprechender Praxisnähe und Flexibilität.

    „Um die derzeitigen Herausforderungen verstehen zu können, muss man den Weinbau und die Betriebe vor Ort hautnah erleben. Dies ist uns heute hier in der Kulturlandschaft des Kaiserstuhls gemeinsam gelungen“,

    Fritz Keller VDP-Mitglied & Weingut Franz Keller

     

    VDP.Die Prädikatsweingüter

    Im Verband Deutscher Prädikatsweingüter sind 200 der besten Winzerinnen und Winzer Deutschlands zusammengeschlossen. Was sie eint, ist ihr Individualismus. Was sie antreibt, ist ihr zeitloses Ideal handwerklich erzeugter, herkunftsgeprägter Weine. Unverwechselbar wie sie selbst. Und wie ihr weltweit geschätztes Markenzeichen: der VDP.Adler.

  • Eine Dokumentation der VDP.Klassifikation

    Eine Dokumentation der VDP.Klassifikation

    Der Verband Deutscher Prädikatsweingüter blickt auf 30 Jahre Klassifikation zurück

    Ein langer Weg der Profilierung und Klassifikation liegt hinter den Winzerinnen und Winzern des VDP. Stolz kann auf 30 Jahre Klassifikations- Erfahrung sowie 20 Jahre VDP.GROSSES GEWÄCHS® zurückgeblickt werden. Vor allem kann heute, viele Jahre später, überzeugt gesagt werden, dass all der Verzicht, die Diskussionen und die einzelnen Zwischenschritte sowie Meilensteine wichtig für den heutigen Erfolg der Weine des VDP waren. Doch bedeutet all das nicht, dass das Ziel des langen Weges erreicht ist.

    Mainz, 12. Juli 2023 | Vor knapp einem Jahr wurde gemeinsam mit internationalen Top-Weinfachleuten das Jubiläum 20 Jahre VDP.GROSSES GEWÄCHS® gefeiert. Ein großes Fest mit den deutschen Grand Crus der letzten zwei Jahrzehnte und einem emotionalen Rückblick in die Anfangszeiten dieser Erfolgsgeschichte. Gerade die Rückbesinnung auf das, was den VDP als Vorreiter der Premier und Grand Crus in Deutschland groß gemacht hat, hat dazu geführt, die zum Teil sehr schwierigen Diskussionen der vergangenen Monate mit Vernunft und Geduld führen zu können. Die Aufarbeitung der eigenen Klassifikations-Geschichte im Zuge des Jubiläums, aber auch der Austausch mit den Nachbarn aus Frankreich und Österreich sowie die weingesetzlichen Entwicklungen bestärkten den internen Hinterfragungsprozess und die Entschlossenheit, gemeinsam im VDP den nächsten Schritt zu gehen.

    In dem Bewusstsein, dass alles stets einem Wandel unterzogen ist, geht der VDP damit die nächste Etappe in der Klassifizierung der Weinberge an. So werden die bisherigen Kriterien und Unterlagen, die damals auf eine Erstanerkennung der Lagen zielten, aufgearbeitet, zusammengefasst und um neue Erkenntnisse ergänzt. Dies führt nicht nur dazu, dass sich die Dokumentation der Klassifikation mehrdimensionaler und transparenter gestaltet, sondern gewissermaßen auch zu einem etwas anderen Blickwinkel: Es geht darum, welcher Weinberg bewiesen hat, dass er Potenzial hat (Bewiesene Reputation) – und nicht darum, welches Potenzial ein Weinberg möglicherweise hat (reine Potenzialabschätzung der Gegebenheiten). So fügt sich das Potenzial des Weinbergs mit dem Können des Winzers/der Winzerin zu einer Einheit zusammen.

    Nun gilt es, die in den letzten Jahren erworbene Reputation und Einschätzung der VDP.ERSTEN LAGEN und VDP.GROSSEN LAGEN in eine Evaluierung einzubeziehen, diese fortlaufend weiterzuentwickeln und zu überprüfen. Hierzu zählt die historische Relevanz anhand von Relevanz-stiftenden Belegen, die Bedeutung & das Renommee einer Lage und die Einstufung ihrer Bonität durch Erzeuger:innen & Expert:innen, die ökonomische Relevanz durch die Analyse der Anerkennung und Sichtbarkeit der Weine im nationalen sowie internationalen Markt, die qualitative Relevanz aus nationalen & internationalem Blickwinkel der Weinkritik oder auch der Gastronomie sowie die Homogenität von Geologie, Klima und Topographie. Darüber hinaus hat jede Region die Möglichkeit, besondere regionalspezifische Kriterien einzubeziehen, die nachweislich zur Bonität einer Lage beitragen und wie die anderen Kriterien auf die Stärke einer Lage einzahlen.

    Der Austausch mit der internationalen Weinwelt bestätigt immer wieder aufs Neue, dass die VDP.Klassifikation sowie die Einstufung der Lagen ein hohes Maß an Anerkennung in der ganzen Welt hat. Der nun laufende Prozess verdeutlicht dies und überprüft gleichermaßen den Status Quo. In diesem Bewusstsein ist man überzeugt, dass viele Entscheidungen der letzten beiden Jahrzehnte bestätigt werden, wenn die Lagen der VDP.Mitglieder die Dokumentation durchlaufen. Doch kann es gleichzeitig sein, dass manche Weinberge ihre Stärke in den vergangenen 20-30 Jahren nicht in gleicher Weise bestätigen konnten, wie andere. Ferner ist es möglich, dass andere, neue Weinberge sich über die Zeit eine hohe Reputation erarbeitet haben, von Winzerinnen oder Winzern zum Leben erweckt wurden und heute einen festen Platz unter den renommiertesten Weinbergen Deutschlands haben. Auch das verdeutlicht den vollständigen Terroir-Gedanken, der die Persönlichkeit, den Erzeuger/die Erzeugerin in die Größe eines Weines bzw. eines Weinberges miteinbezieht und Zeichen dafür ist, dass ergänzend zu dem Potenzial des Weinbergs die daraus erworbene Reputation unter Beweis gestellt wird.

    Eine zeitgemäße Klassifikation verleiht eben keine Auszeichnungen bis in alle Ewigkeit. Ein jeder großer Wein und Weinberg stellt sich so selbstbewusst regelmäßig einer Evaluierung. Am Ende dient all das auch dazu, die von den VDP.Prädikatsweingütern in den letzten Jahrzehnten gemachten Erfahrungen und das Erreichte in einem nachvollziehbaren Prozess zum Gegenstand der Erörterungen der Weingesetzgebung und der Schutzgemeinschaften zu machen. Ganz in der Klassifikationstradition unserer erfahrenen Nachbarn. Natürlich muss sich jede Klassifikation logisch in den Aufbau und das Profil einer Herkunft einfügen. Alles und gerade auch der Unterbau, die Profilierung der ggA (geschütze geographische Angabe), aber auch Regional- und Ortsweine, werden noch einige Diskussionen erfordern, zu denen die Vertreterinnen und Vertreter des VDP gerne ihren Beitrag leisten. Ein steiniger Weg für den deutschen Wein, am Ende aber hoffentlich erfolgreich. Die VDP.Prädikatsweingüter blicken dem optimistisch entgegen.

    VDP.Die Prädikatsweingüter

    Im Verband Deutscher Prädikatsweingüter sind 200 der besten Winzerinnen und Winzer Deutschlands zusammengeschlossen. Was sie eint, ist ihr Individualismus. Was sie antreibt, ist ihr zeitloses Ideal handwerklich erzeugter, herkunftsgeprägter Weine. Unverwechselbar wie sie selbst. Und wie ihr weltweit geschätztes Markenzeichen: der VDP.Adler.

  • Weinwanderung rund um Strümpfelbach

    Weinwanderung rund um Strümpfelbach

    5. Weinwanderung des WineSTR CLUB zum Weingut Idler und zum Wengerter-Häusle des Weingut Singer-Bader

    von WineSTR-Team „Advertorial“

    Weinwanderung von der S-Bahnhof Beinstein/Stetten zum Weingut Idler mit einer Umrundung von Strümpfelbach und dem Finale im Wengerter-Häuschen des Weinguts Singer-Bader zwischen Strümpfelbach und Stetten.

    Das solltest Ihr wissen…

    Samstag 05.08.23

    10:00 Treffen am Bahnhof Stetten/Beinstein

    11:00 Weintasting mit kleinem Snack beim Weingut Idler Strümpfelbach.

    12:15 Sektumtrunk an Aussichtspunkt nahe Karlstein. Wenn möglich bitte ein eigenes Sekt- oder Weinglas mitbringen!

    13:00 Weintasting mit kleinem Snack beim Wengerter-Häuschen des Weinguts Singer-Bader zwischen Strümpfelbach und Stetten.

    Im Anschluss geht es über die Yburg und Stetten wieder zum Bahnhof Stetten/Beinstein.

    Die Strecke wird ca. 13 km lang sein und eine Wanderzeit von knapp 3 Stunden betragen. Wir empfehlen die Anreise mit der S-Bahn (Busersatzverkehr zwischen Bad Cannstatt und Waiblingen bei der Zeitplanung berücksichtigen) und wetterfeste Kleidung.

    Preise:
    Mitglieder WINSTR CLUB 45,- €
    Nichtmitglieder 50,- €
    jew. incl. MwSt.

    Ticketkauf bis zum 31.07.23 im Shop! Rabattcode nur für Mitglieder: clubmember5€

    Die Veranstaltung ist auf 10-20 Teilnehmer begrenzt.

    Wir freuen uns auf eine weinselige Wanderung mit Euch!

    Euer WineSTR-Team

    PS.: Bei dieser Veranstaltung kann fotografiert werden und die Bilder im Nachgang verwertet werden. Die Verwertung der Fotos ist auf das eigene Magazin, eigene Druckprodukte und eigene Kanäle in den sozialen Medien begrenzt. Das Einverständnis wird mit dem Ticketkauf gewährt, ist nicht widerrufbar und unbegrenzt gültig.

    Impressionen vom Weingut Idler

    Die moderne Vinothek im Weingut Idler – © Weingut Idler
    Marcel Idler bei der Weinlese 2022 – © Weingut Idler
    Der schöne Außenbereich lockt bei futem Wetter – © Weingut Idler

    Impressionen vom Wengerter-Häusle des Weinguts Singer-Bader

    Das Wengerter-Häusle bei einer Weinwanderung – © Weingut Singer-Bader
    Weinwanderung mit Blick auf die Yburg Stetten – © Weingut Singer-Bader
    Das Winzerpaar Singer im Weinberg – © Weingut Singer-Bader

    Die Route rund um Strümpfelbach

  • VINUM – Magazin für Weinkultur

    VINUM – Magazin für Weinkultur

    Information trifft Genuss, Unterhaltung trifft Nutzwert

    von Kai Wunner

    VINUM, berichtet als Magazin für Weinkultur über Trends in der Weinszene und stellt jeden Monat über 300 aussergewöhnliche Weine und ihre Macher vor. Spannend geschriebene Reportagen über Weinregionen kratzen nicht nur an der Oberfläche, sondern gehen in die Tiefe.

    Lesen Sie Porträts von Winzerinnen und Winzern, die mit ihrem Handwerk und ihrer Qualitätsphilosophie die Weinwelt revolutionieren. Dazu journalistisch recherchiertes, fundiertes Hintergrundwissen aus der Welt des Weins, sowie Expertenmeinungen zu Entwicklungen und Trends. Die VINUM-Autoren in den wichtigen Weinbauregionen Europas (Frankreich, Italien, Deutschland, Schweiz, Spanien, Österreich) sichern den hohen Informationswert und eine authentische Berichterstattung aus dem jeweiligen Terroir.

    Bildergalerie: Auszüge aus dem Magazin. Fotos VINUM

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    VINUM – eine internationale Medienmarke

    Mit drei länderspezifischen Print-Ausgaben – für Deutschland/Österreich, der deutschsprachigen Schweiz und der Suisse Romande/Frankreich – sowie der internationalen Web-Plattform, vinum.eu, ist VINUM eines der wichtigsten Weinmagazine Europas. VINUM zeigt seit seiner Gründung im Jahr 1980, wie man die Essenz aus der faszinierenden Genussmaterie Wein herausfiltert.

    Neben den Magazinen machen zahlreiche Themen- und Regionen-Specials, Online-Plattformen, Apps, Bücher, Social Networks, Awards und Events VINUM zu einer grossen internationalen Medienmarke. Mit dem Grand Prix du Vin Suisse, dem Deutschen Rotweinpreis, dem Schweizer Bioweinpreis, dem Riesling Champion, dem Swiss Spirits Award, dem Sekt Award, dem Wine List Award und dem Internationalen Genossenschaftscup hat sich VINUM als Veranstalter wichtiger Weinawards in Deutschland und der Schweiz etabliert. Hier leben wir aus, was wir können. Und hier belegen wir unsere ganze Kernkompetenz im Spannungsfeld einer grossen internationalen Medienmarke und deren Vernetzung.

    Bildergalerie: Impressionen von Veranstaltungen des VINUM Weinmagazins. Fotos Walter Stern, Jana Kay und zvg.

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    Sonderangebot für Mitglieder des WineSTR-Clubs:

    Ein Jahr VINUM abonnieren und zusätzlich 3 Ausgaben sowie den Weinguide Deutschland 2023 kostenlos dazu erhalten. Hier geht’s zum Abo: https://www.vinum.eu/winestr

    Intervinum AG

    Thurgauerstrasse 66 | Postfach | 8050 Zürich

    Tel 044 268 52 40 | Fax 044 268 52 05 |

    info@vinum.ch | www.vinum.eu